Ob das auch dann der richtige Weg ist...? Ich wollte mit meinem Post auf etwas anderes hinaus als "halt die klappe und nehm' was du bekommst". Es geht mir darum, dass du weißt was du willst und wo du hin willst.
Du schreibst, dass du dich nicht verstellst, und du bist wie du bist. Das ist auch gut so. Der Punkt warum es bisher so lief wie es lief war, dass du ihn akzeptiert hast wie er ist. Oder zumindest wie du dachtest, dass er sei. Ein Frauenheld, ihm ist eh nichts ernst. Mittlerweile erkennst du, dass das mit dem "Frauenheld" noch nicht so ist, er nicht aus Stärke so ist, sondern aus Schwäche (auch wenn das jetzt ziemlich krass klingt, ist nicht-vertrauen-können für mich eine Schwäche). Damit weißt du nämlich auch nicht woran du bist. So wie ich das sehe, schätzt er
dein Vertrauen sehr.
Das fette Aber: Du sagst du veränderst dich nicht, er fängt aber damit an und du erwartest noch mehr, auch wenn es dich selbst verunsichert. Und damit landen gerade diese Posts hier. So blöd das vielleicht klingt: Ich habe dir im letzten Posting geschrieben, dass du dir aussuchen solltest, wie du dich weiter verhältst, jetzt in diesem Moment. Menschen, die sich verändern brauchen einen Fixpunkt, der ihnen Halt gibt. Und der bist eben im Moment du. In der Veränderung vermischen sich alte und neue Verhaltensweisen, dabei solltest du aber bereit sein, dass die alten Verhaltensweisen (Tinder etc, wo du anscheinend ja auch bist) immer noch auftreten können!
Diese Rolle zu spielen ist alles andere als Einfach, da du ihn bzw. den Prozess nicht so offen hinterfragen kannst, ohne dass du IHN in Frage stellst. Das ist das Problem bei verschlossenen Menschen

Und weil du damit rechnen kannst, dass du dabei verletzt werden wirst.
Das ist natürlich nur eine außenstehende Meinung, ich (hoffe ich) kann verstehen in welcher Situation du dich gerade befindest, das ich bereits in einer ähnlichen war und mir diese "Analyse" von außen gefehlt hat. Stattdessen hatte ich nur ein "Beende es" oder "Mach schluss wenn es nicht läuft" - was alles andere als konstruktiv war.
€dit: Um das mal klar zu sagen: Ich sehe da durchaus die Bereitschaft sich auf dich zuzubewegen, auch in Richtung einer Partnerschaft. Aber unabhängig davon, ob du bereit bist oder nicht, hat er noch einen längeren Weg vor sich, bis er dafür bereit ist. Interessant wäre an der Stelle, was diese Beziehungsphobie (ja das gibt's, ist angeblich sogar recht verbreitet) auslöst.