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[Kaufberatung] SSD-Kaufberatung/-Informationsthread + Diskussion (Bitte lesen!)

Holt

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Ich dachte bei der Bifurcationseite die Infos dazu mit drauf waren ob und welche Sata Connectors/ Ports wegfallen.
Das wäre diese Seite (1-9) im Handbuch des Asus ROG Crosshair VIII Dark Hero:

X570_Crosshair_VIII_Dark_Hero_PCIe_Bifurcation.png


Demnach kann es also auch x8(erster Slot für die Graka) und dann x4+x4, also zwei M.2 PCIe SSD in einem entsprechneden Adapter im zweiten x16 Slot, aber dies brauchst Du nicht.
Ich habe das Asus ROG Crosshair VIII Dark Hero X570 mit 2x M.2 M Key Steckplätzen, werde 2x Samsung 970 Evo Plus 2 TB verwenden und die alte Corsair Force MP510B 1,92 TB via Adapter Karte (Aqua Computer kryoM.2 evo PCIe 3.0 x4 Adapter für M.2 NGFF PCIe SSD, M-Key mit Passivkühler) dazu stecken.
Dann mache das doch, dies sollte kein Problem sein, denn es gibt einen M.2 Slot mit den Lanes von der CPU und einen mit den Lanes des X570 und zwei (mechanisch) x16 Slots mit Lanes der CPU und einen mechanisch x16 Slot mit 4 Lanes des X570, dies dürfte der unterste sein und da gehört dann der kryoM Adapter rein und schon hast Du alle 3 SSDs mit vollen 4 Lanes angebunden und dürftest auch immer noch alle 8 SATA Ports haben. Wenn es keine solche Tabelle wie die von Tundor gepostete gibt, dann gibt es auch keine solchen Einschränkungen und dies ist bei dem was ich sehen, auch problemlos möglich, denn die CPU hat ja auch 2 SATA Ports die man (zusammen mit zwei PCIe Lanes) anstelle der 4 PCIe Lanes nutzen kann und daher hat der M.2 Slot auch die Unterstützung für SATA SSD, ohne dass dann ein SATA Port vom X570 verloren geht. Im Blockdiagram der X570 Plattform steht ganz links im dritten Kasten von oben "Pick one, 1x4 NVMe or 1x2 NVMe + 2 SATA", wobei NVMe natürlich Schwachsinn ist, denn NVMe ist ein Softwareprotokoll und PCIe Lanes sind die physikalische Verbindung der SSDs die das NVMe Protokoll nutzen und sie schreiben ja auch SATA statt AHCI, welches das Softwareprotokoll für SATA HDDs und SSDs ist, aber den Blödsinn Softwareprotokoll und Hardwareanbindung zu vermischen, macht AMD seit sie AM4 vorgestellt haben.

Genauso ist es bei dem M.2 Slot der am X570 hängt, erinnere Dich was rechts im Blockdiagram der X570 Plattform steht "Pick one" und oben 1x4 PCIe, unten 4x SATA und wenn da eine M.2 PCIe SSD verbaut ist, dann ist es die obere Option mit 4 PCIe Lanes und wenn man eine M.2 SATA SSD verbaut, dann die untere mit 4 SATA Ports, von denen natürlich nur einer genutzt wird, on dem Fall werden dann auf dem Board alle 12 SATA Ports des X570 aktiviert und zusammen mit den beider der CPU kann X570 bis zu 14 SATA Ports bieten.
 
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KaerMorhen

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Wenn es keine solche Tabelle wie die von Tundor gepostete gibt, dann gibt es auch keine solchen Einschränkungen und dies ist bei dem was ich sehen, auch problemlos möglich, denn die CPU hat ja auch 2 SATA Ports die man (zusammen mit zwei PCIe Lanes) anstelle der 4 PCIe Lanes nutzen kann und daher hat der M.2 Slot auch die Unterstützung für SATA SSD, ohne dass dann ein SATA Port vom X570 verloren geht.
Das ist eine Aussage mit der ich jetzt gut leben kann, vielen Dank.
 

Holt

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Wo ist also das Problem? Bei die SSD ein, die eine mit dem Aqua Computer kryoM.2 Adapter und hänge die SATA Laufwerke dran und gut ist, wieso sollte dies nicht gehen? Wenn erst noch Windows installiert werden muss, dann baue zuerst nur die ein auf der Windows installiert wird und erst danach die ganzen anderen.
 

KaerMorhen

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Ein Problem hab ich jetzt dank deiner Info keines mehr.
Windows ist auf der Corsair SSD am CPU, die wird einfach auf eine 970 Evo Plus geklont, dann getauscht und gut ist.

@massaker damit sollte deine Frage ja auch geklärt sein.
 
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blackbandt

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Sorry ich hab mich Vertan. Also ich hab ja schon ne Corsair MP500 Verbaut und in dem Format meinte ich wäre mir Lieber. Ich weiß immer das Format der Platten nicht.
 

KaerMorhen

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Sorry ich hab mich Vertan. Also ich hab ja schon ne Corsair MP500 Verbaut und in dem Format meinte ich wäre mir Lieber. Ich weiß immer das Format der Platten nicht.
Bauform Solid State Module (SSM)
Formfaktor M.2 2280
Schnittstelle M.2/M-Key (PCIe 3.0 x4)
Protokoll NVMe

Wobei alle SSD sagen, damit ist eher die 2,5" Form gemeint, wärend SSM eher ram-artig als Riegel gebaut sind.
Ich sag aber auch zu beidem SSD ;P
 

KaerMorhen

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SSM scheint mir eine Erfindung von Geizhals zu sein, achte besser auf den Formfaktor und natürlich die Schnittstelle:
SSM lese ich nicht das erste mal, dass das bei Geizhals steht war nur Zufall. Ist halt zusätzlich verirrend^^
Vor allem für Leute die sich damit nie beschäftigt haben.
 

Tundor

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Hatte mir die 870 Evo bestellt und leider beim einbauen festgestellt, dass der Slot wo ich sie hin machen wollte nicht mehr verfügbar ist :fresse: Statt jetzt irgend ein FreeStyle Kabelchaos zu machen, schicke ich sie zurück und hole mir ne 970 Evo Plus 2TB. Der noch freie Slot auf meine Board hat so nen M2 passiv Kühler, macht man den direkt auf den Kleber/Sticker der SSD drauf oder muss man da vorher irgendwas abziehen? Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind die Sticker auch wärmeleitend?
 

Holt

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Statt jetzt irgend ein FreeStyle Kabelchaos zu machen
Man kann 2.5" SSDs problemlos mit doppelseitigem Klebeband oder Kabelbindern befestigen, die sind ja mechanisch unempfindlich. Wenn der Rechner nicht regelmäßig transportiert wird, kann man sie auch einfach in eine Ecke legen oder schieben, die Kabel halten sie ja bis zu einem bestimmten Grad auch an Ort und Stelle, aber wenn man den Rechner transportiert hat, sollte man dann schon schauen ob sie noch da ist wo sie sein soll und nicht irgendwo wo sie Kurzschlüsse machen könnte.

macht man den direkt auf den Kleber/Sticker der SSD drauf
So würde ich es machen, denn wenn man den Aufkleber entfernt, verliert man in aller Regel die Garantie und so heiß sollte die SSD nicht werden, wenn doch, denn würde ich eher mal über einen weiteren Lüfter im Gehäuse nachdenken als über die paar Grad die man ohne den Aufkleber vielleicht hätte.
 
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Ceiber3

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Bin mit meinen beiden Samsung Laufwerken sehr zufrieden. Oben Samsung Evo 970 unten Samsung PM9A1.
Unterschied merkt man im Betrieb 0, war auch zu erwarten, brauchte nur ne größere NVMe. (y)
 

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taeddyyy

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CDI hat da wohl irgendwo ein Komma vergessen :fresse2:

Liteon.PNG
 

Holt

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CDI hat da wohl irgendwo ein Komma vergessen
Wieso? Der Rohwert von dem Attribut AD muss ja kein Zähler der P/E Zyklen der NANDs sein, auch wenn es meistens so ist.

Es gibt oder gab übrigens ein Problem mit dem SATA Datenkabel, wie man am Rohwert vom Attribut C7 sehen kann. Achte darauf ob der steigt und wenn ja, dann solltest Du schauen ob ggf. ein Stecker des SATA Kabels lose ist oder es einen Schaden hat, die gehen gerne mal kaputt wenn man am Kabel statt am Stecker zieht, was ja manchmal gar nicht so leicht zu verhindern ist.
 

taeddyyy

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@Holt Das ist eine m.2 Sata SSD im ext. Case per USB C angebunden. Rein rechnerisch ist diese Schreibleistung doch gar nicht während dieser Laufzeit zu erreichen. AD ist auch nur rein zufällig markiert.
 

Holt

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Das ist eine m.2 Sata SSD im ext. Case per USB C angebunden.
Dann können die Fehler nur entstehen, wenn die SSD nicht ordentlich im M.2 Slot steckt oder eben in der Vergangenheit mal nicht ordentlich gesteckt hat, denn es sind Kommunikationsfehler zwischen dem SATA Host Controller und dem Controller der SSD. Der SATA Host Controller ist in diesem Fall der USB-SATA Bridgechip in dem Gehäuse.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Rein rechnerisch ist diese Schreibleistung doch gar nicht während dieser Laufzeit zu erreichen.
Das ist ein Fehler von CDI, denn der Name des Attributs F1 ist mit "LBA geschrieben (gesamt)" angegeben und der Rohwert ist 0x1D6E8 = 120552, ein LBA sind 512 Byte, es wurden demnach also 61722624 Byte oder 61,7MB geschrieben, aber CDI hat den Wert von F1 als GB interpretiert. Die Einheiten für die Angabe der Lese- und Schreibvolumens sind immer unterschiedlich, LBA (also die logische Sektorgröße von meist 512 Byte) waren früher die Regel, heute sind es meist GB, aber es gab auch andere Werte wie z.B. 32MB bei der Crucial BX100. Wenn also unter 62MB zu wenig und 120552GB zu viel sind, dann dürfte auch hier eine andere Einheit verwendet werden. Schreib doch einfach mal z.B. 1GB drauf (h2testw ist dafür gut geeignet) und schau um wie viel der Rohwert vom Attribut F1 steigt.

Die Namen der Attribute muss übrigens das Tool kennen mit dem man sie ausliest, die kommen als einzige Angabe in der Tabelle unten nicht vom Controller und müssen daher nicht korrekt sein. Wenn CDI da "Herstellerspezifisch" schreibt, dann kennt es den Namen des Attributes nicht und wenn dies oft da steht, hat es diese SSD nicht in seiner Hintergrunddatenbank und verwendet auch bei den anderen Attributen nur die Namen die dafür typisch sind, die müssen aber dann auch nicht stimmen. In so einem Fall schaut man am Besten mit dem Tool des SSD Herstellers nach, dies sollte die Namen der Attribute ja kennen.
 
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doodly

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Hat schon jemand eine Info wann die Gigabyte AORUS 7000s mit Heatpipe Kühler erscheint?
Das gewöhnliche Modell mit kleinerem Kühler ist ja schon seit ca. 1 Monat erhältlich.
 

doodly

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Weiß jemand zufällig wie lang es bei Gigabyte, nach dem vorstellen eines Produkts, bis zur Verfügbarkeit dauert?

Welche Aorus 7000s 1TB würdet ihr nehmen? Die Standardvariante oder doch die Premium mit Heatpipes?

Platz ist für Beide vorhanden, nur es dreht sich darum, ob nicht schon die Standard (Kühler) ausreicht? Wobei mir die Premium mit dem großen Kühler besser gefällt.
 
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Mo3Jo3

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Scour

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Holt

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PNY reiht sich jetzt ein bei Adata, Patriot, Kingston, Sandisk/WD usw.
Sandisk/WD usw.? Bei welcher SSD hat Sandisk/WD sowas gemacht oder auch Hersteller mit eigener NAND Fertigung wie Samsung, Intel, SK Hynix oder Micron/Crucial? Crucial hat bei der MX500 die 64L NANDs gegen 96L getaucht, aber meines Wissens gibt es damit keine Nachteile für die Kunden. Bei den NVMe SSDs gab es bei Crucial teils den Wechsel oder die Erweiterung um QLC Modelle, aber dies war zumindest bei der Vorstellung angekündigt und wurde nicht heimlich gemacht. Aber ich würde sowieso nur noch SSDs von Samsung, Intel (ok, die haben eine besonders spannende Consumermodelle) oder die Topmodelle von WD oder Crucial kaufen und empfehlen.

Aber ich bin gespannt wie andere Hersteller damit umgehen bzw. wann diese nachziehen, denn Geizhals listet eine Menge 1TB M.2 NVMe SSDs mit mehr als 1 PB TBW auf und wenn man durch die nach dem Preis sortierte Liste geht, so findet man einige die ebenfalls mit 1,6PB TBW angegeben sind, wie die GIGABYTE NVMe SSD M.2 2280 1TB, M.2 (GP-GSM2NE3100TNTD) ab 113€, die Silicon Power P34A80 1TB, M.2 (SP001TBP34A80M28) ab 138€, die Patriot Viper VPN100 1TB, M.2 (VPN100-1TBM28H) ab 141€ oder die TeamGroup PCIe SSD MP34 1TB, M.2 (TM8FP4001T0C101) ab 144€, um nur ein paar zu nennen. Wer glaubt, dass diese wirklich so viel Schreibvolumen aushalten, nur die PNY plötzlich nicht mehr?

Auch wenn PNY jetzt in der Stellungnahme plötzlich von geändertem NAND spricht, wobei die ursprünglichen 64 Layer (BiCS3) vermutlich schon länger gar nicht mehr gefertigt werden oder zumindest teurer als ihre Nachfolger sind, so passen die Angabe in den S.M.A.R.T. Werte bzgl. verbleibender spezifizierter P/E Zyklen und geschriebenem Datenvolumen trotzdem bei weitem nicht zu den vorherigen TBW Angaben. Daher kann es zwar sein, dass sie nun nochmal die NANDs geändert haben, aber schon vorher waren die TBW sehr optimistisch angegeben und dies vermutlich, weil viele Leute diese immer noch für ein garantiertes Schreibvolumen halten und damit als Qualitätskriterrium ansehen. Das sind sie aber nicht, sondern eine zusätzliche Einschränkung der Garantie, die eben endet, wenn die Zeit oder die TBW erreicht wurde, je nachdem was zuerst eintritt, geht die SSD nach dem Ende der Garantiezeit kaputt, schaut man also auch dann in die Röhre, wenn erst ein Bruchteil der TBW erreicht sind.

Es ist also am Ende durchaus anzunehmen, dass man einfach aus Marketinggründen eine hohe TBW angegeben hat, da die zusätzlichen Verkäufe die man damit erzielt, die paar Garantiefälle von Leuten die die NANDs wirklich innerhalb der Garantiedauer kaputtgeschrieben bekommen haben, die wenigsten Heimanwender werden die ja schaffen, die meisten kommen ja nur auf 10 oder 20TB im Jahr, locker kompensieren kann. Diese Rechnung geht aber mit Chia nicht mehr auf, da dort beim Plotten extrem viel auf die SSD geschrieben wird und offenbar viele User auf den Zug aufgesprungen sind. Vorher war eigentlich die Nutzung als Caching SSD im NAS die einzige Anwendung bei der Heimanwender ihre SSDs wirklich innerhalb der Garantiedauer kaputtschreiben konnten und dies war offenbar weit weniger verbreitet als nun das Chia Farming.
 

MrWahoo

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Sandisk/WD usw.? Bei welcher SSD hat Sandisk/WD sowas gemacht oder auch Hersteller mit eigener NAND Fertigung wie Samsung, Intel, SK Hynix oder Micron/Crucial? Crucial hat bei der MX500 die 64L NANDs gegen 96L getaucht, aber meines Wissens gibt es damit keine Nachteile für die Kunden. Bei den NVMe SSDs gab es bei Crucial teils den Wechsel oder die Erweiterung um QLC Modelle, aber dies war zumindest bei der Vorstellung angekündigt und wurde nicht heimlich gemacht. Aber ich würde sowieso nur noch SSDs von Samsung, Intel (ok, die haben eine besonders spannende Consumermodelle) oder die Topmodelle von WD oder Crucial kaufen und empfehlen.
Bei WD gab es afaik ähnliche Wechsel wie bei Crucial/Micron bei den günstigeren Serien (WD Green?).

Bei PNY habe ich mittlerweile auch eine offizielle Anfrage laufen, aber noch keine Antwort.
 

doodly

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Heute ist die bestellte WD Black SN850 mit 1TB gekommen. Sie sollte folgende Werte laut Hersteller schaffen: Lesen: ~7000MB/s und Schreiben: ~5300MB/s.
Im AS SSD Benchmark erreicht sie bei mir nur Lesen: ~5800 MB/s wobei Schreiben in Ordnung geht: ~5200MB/s.

Folgende Teile sind im PC verbaut:
CPU: AMD Threadripper 3960x
MB: sTRX40 Gigabyte Designare
RAM: 32 GB Corsair 3600MHz

An was liegt es das die SSD Lesend "nur" ~5800MB/s schafft also 1000MB/s zu wenig?

Ist sie defekt oder ist das normal?

Bitte um Hilfe.
 

thb

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Hier im Test waren es im AS SSD Bench sequentiell lesen rund 5.800MB/s und beim Schreiben 4.900MB/s.

Insoweit bist Du mit Deiner im normalen Bereich. Höhere Werte dürfte es mit CDM geben.
 

Holt

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Im AS SSD Benchmark erreicht sie bei mir nur Lesen: ~5800 MB/s wobei Schreiben in Ordnung geht: ~5200MB/s.
Nimm CrystalDiskMark, denn AS-SSD kann mit einem einzelnen Zugriff, auch wenn der über 16MB geht, einfach die maximalen Leseraten nicht aus solche SSDs kitzeln. Dazu braucht man lange und vor allem mehrere parallele Zugriffe, weshalb CDM ja auch mit 8 parallelen Zugriffen über je 1MB (SEQ1M Q8T1) bencht bzw, mit 32 parallelen Zugriffen über je 128k (SEQ128K Q32T1), wobei bei letzterem insgesamt nur über 4MB zugegriffen wird und die Werte meist sogar noch besser als bei 8 Zugriffen über je 1M, also insgesamt über 8MB.

Da solche Zugriffe im Alltag beim Heimanwendern kaum vorkommen, sind die maximalen Transferraten im Alltag auch nicht so relevant wie die meisten User denken.
 

Roach13

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Du wirst in Alltag genau null merken ob jetzt 5800 mb/s oder 7000.
 

Holt

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Du wirst in Alltag genau null merken ob jetzt 5800 mb/s oder 7000.
Weil es im Alltag kaum je die 5800MB/s, geschweigen denn 7000MB/s aus der SSD kitzeln wird. Die SSD ist ja nicht schneller oder langsamer, je nach Benchmark, sondern die unterschiedlichen Arten von Zugriffen der verschiedenen Benchmarks schaffen es eben nur so oder so viel aus der SSDs zu kitzeln.
 

bawder

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Wichtig ist wie lange die hohen Transferraten durchgehalten werden. Meine Kingston 2TB fällt zeitweise auf 20mb/s laut Windows
 
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