RTX Spark: NVIDIA greift Intel und AMD bei den Notebook-CPUs an

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Bereits seit dem vergangenen Jahr verkauft NVIDIA den GB10 Superchip für seinen DGX Spark. Nun kommt der gleiche Chip als N1 und N1X auch ins Notebook. Die Hardware-Basis ist identisch. Der in 3 nm bei TSMC gefertigte Chip bietet 20 ARM-Kerne und daran angebunden eine Blackwell-GPU mit 6.144 Shadereinheiten. Kombiniert werden diese beiden Komponenten mit bis zu 128 GB an LPDDR5X, wenngleich wir dies für die Windows-Notebooks eher nicht oder, wenn dann, nur mit einem extremen Preisschild sehen werden. Alle technischen Details zum gemeinsam mit MediaTek entwickelten SoC findet ihr in einem gesonderten Artikel.
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Schönes Teil!

Kann man absehen ob es einen brauchbaren Linux Support geben wird?
Der Chip ist/war Ende letzten Jahres nur zu gebrauchen wenn man sich streng an die Beispiele hielt die es geliefert gab.
Schon ein anderes OS verursachte Kopfweh:


Mit der Menge an Speicher wird es aber sehr interessant hier einen Server oder eine gute Workstation zu bauen um mit VMs zu hantieren.
Und wer LLM Gedöns mag, könnte das ja auch.

Aber never unter Windows, da ruinieren die Hintergrundprozesse die schöne Performance ja wieder.
 
Die CPU ist lastgen ohne Anpassungen. Die GPU wiederum ist zwar nett aber als Spieler will ich eine ARM Plattform nicht mal geschenkt haben. Abgesehen davon werden die Preise eh abenteuerlich. NV greift auch nicht Intel/AMD an sondern vor allem Qcom. Die lustigen Wahnvorstellungen über den Marktanteil damals...
 
Schöne Spielerei, aber weiter auch nichts.
 
Ich bewundere den optimismus der führungsriege. Microsoft kriegt windows seit 10 jahren nicht gebacken, aber HIER klappt es ganz bestimmt *toi toi toi*
 
Warum wird Windows for Arm nicht mal angesprochen im Artikel? Wäre hier nicht Qualcomm der einzige Konkurrent?

Außerdem ist der Consumer Markt für NV doch schon lange nicht mehr interessant...aber es gibt halt ne nette Headline im Sommerloch.
 
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Frage mich auch wo das Konkurrenz sein soll. Da müsste ja erstmal Steam etc. auf ARM gut laufen mit allen möglichen Games
 
@Botcruscher Als Spieler ist ARM64 noch eine Nische, das stimmt. ABER, Fex (https://github.com/FEX-Emu/FEX) -das die Umsetzung von X86 zu ARM realisiert und beispielsweise auch in hangover (https://github.com/andrerh/hangover) steckt- wird nun auch seit Monaten von Valve mit Commits versorgt.
Sehr viele Spiele und Programme laufen bereits.

Man munkelt das Valve gerne auf ARM64 Geräten Fuß fassen möchte.
Man stelle sich vor auf dem Mobiltelefon die Steambibliothek zu haben, oder einem Orangepi, oder einem Raspberry.
Da geht mit den integrierten Grafiklösungen zwar kein AAA+ Spiel in Maximalauflösung, aber wenn man beispielsweise mal schaut was auf einem Orangepi 5 plus so geht, finde ich das beeindruckend:


Besonders wenn man bedenkt das so mancher Gamingpc schon im Leerlauf fünfmal so viel Saft zieht, wie einer der genannten Miniarm Lösungen mit RK oder BCM Chip unter Vollast.
Mit der Grafikpower die in dem Nvidia Chip da steckt und den Kernen, könnte man so manche X86 Maschine einfach ersetzen, mehr Leistung haben und Strom sparen.
Nur bringt der Kasten aufgrund "Nvidia und Linux" die Leistung auch auf den Tisch? Wer weiß es schon.

Da steckt dann aber der erwähnte Angriff auf die etablierten Hersteller.
Denn wenn ich mir einen 6/12 oder 8/16 Kerner von AMD oder ein Big Little Dingens von intel hole oder ein ARM System mit dieser Leistung?
Wenn der Preis stimmt, würde ich ARM nehmen.

Ich arbeite seit einiger Zeit sehr viel mit Systemen unter Armbian und muss sagen, ich bin schwer beeindruckt. Allerdings sind das alles bisher nur kleine Boards.
Mein erstes größeres Board der Radxa Orion 6N (https://radxa.com/products/orion/o6n) kam leider in mehrere Teile zerborsten vom Zoll.
Ich habe das Geld wieder, aber Aufgrund vom Umzug steckt das jetzt erstmal in neuen Möbeln... .
 
Frage mich auch wo das Konkurrenz sein soll. Da müsste ja erstmal Steam etc. auf ARM gut laufen mit allen möglichen Games
Och, mir würde es schon reichen wenn VLC und Office darauf laufen würden. Ohne das daß System alle paar Minuten einfriert.
 
Eine APU mit intergriertem GDDR-RAM ist ja eigentlich nichts Schlechtes, wobei damit das Konzept des individuellen PC-Baus teilweise ad acta gelegt wird.
 
Besonders wenn man bedenkt das so mancher Gamingpc schon im Leerlauf fünfmal so viel Saft zieht, wie einer der genannten Miniarm Lösungen mit RK oder BCM Chip unter Vollast.
Die Befehlssätze der Prozessoren wirken sich heute nur noch minimal auf den Verbrauch aus. Intern verschwimmen sowieso alle Trennungen. Dein Gaming PC verbracht so viel weil er einfach für den Zielmarkt konzipiert ist. Umgekehrt haben aufgepumpte ARM-Designs in Sachen Leistung und Verbrach auch alles andere als geglänzt. Ohne Patente auf die X86 Erweiterungen würde die Welt ganz anders aussehen. RISCV wiederum wird durch die Geschäftspolitik von ARM massiv an Bedeutung gewinnen. Politik und der Verfall Microsofts tun ihr übriges. Neue Wettbewerber wie Valve mischen die Karten neu und trotzdem ist im Deck eine günstige X86 CPU. Der Markt teilt sich seit Jahren in "Plattform und Leistung ist komplett egal, mein Smartphone kann alles" und "Mehr Leitung". Die Spieler in der letzten Gruppe haben leider Gesellschaft durch den KI Hype bekommen und deswegen wird das mit günstiger Hardware eh nichts. NV hat überhaupt ein Interesse an den typischen Konsumer-Produkten. Das wird alles überteuerte KI Scheiß. Die Frage nach Plattform wird sich also kein Spieler aktiv stellen müssen.
 
Die Befehlssätze der Prozessoren wirken sich heute nur noch minimal auf den Verbrauch aus. Intern verschwimmen sowieso alle Trennungen. Dein Gaming PC verbracht so viel weil er einfach für den Zielmarkt konzipiert ist. Umgekehrt haben aufgepumpte ARM-Designs in Sachen Leistung und Verbrach auch alles andere als geglänzt. Ohne Patente auf die X86 Erweiterungen würde die Welt ganz anders aussehen. RISCV wiederum wird durch die Geschäftspolitik von ARM massiv an Bedeutung gewinnen. Politik und der Verfall Microsofts tun ihr übriges. Neue Wettbewerber wie Valve mischen die Karten neu und trotzdem ist im Deck eine günstige X86 CPU. Der Markt teilt sich seit Jahren in "Plattform und Leistung ist komplett egal, mein Smartphone kann alles" und "Mehr Leitung". Die Spieler in der letzten Gruppe haben leider Gesellschaft durch den KI Hype bekommen und deswegen wird das mit günstiger Hardware eh nichts. NV hat überhaupt ein Interesse an den typischen Konsumer-Produkten. Das wird alles überteuerte KI Scheiß. Die Frage nach Plattform wird sich also kein Spieler aktiv stellen müssen.
Ich sehe Valve mit Steam-OS als ersten Anbieter für Kommerzielle Linux Distribution für Gamer. Ja es gibt Red Hat, Suse etc.. aber alle keiner mit wirklichen Fokus für Home User und schon gar nicht für Gamer.
Valve hat nur zu gewinnen. Apple hat sich aus dem Gaming gewissermaßen selbst exkommuniziert, eine Zeit lang gab es noch einige Portierungen auch für MAC. Bis auf den mobilen Sektor gibt es kaum Games.
Vielleicht möchte Valve ja Steam für MAC einen neuen Schwung verpassen..
Wenn sie es richtig machen, wird EPIC, XBOX etc. quasi aussterben.
Wenn du dir ein Game auf Steam kaufst und du kannst es auf MAC, Linux und Windows -x86 oder ARM spielen ohne das du dich aktiv darum kümmern musst sondern Valve das übernimmt ähnlich dem Steam Deck qualified. z. B ARM Qualified etc. können die anderen definitiv einpacken.

Deine Games überall, auf jeder Plattform. Ob du jetzt durch die Übersetzungsschichten 10-15% FPS einbüßen würdest -- spielt kaum eine Rolle.
Für manche Games spielt es keine Rolle, ob ich jetzt in Total War 50FPS anstelle von 60FPS habe weil ich auf ARM spielen würde juckt nicht. So lange es geht und stabil läuft.

Nachtrag: das Einzige Problem aktuell sind noch anti- Minischniedel Cheat Software und Raubmordkopierer Schutzmechanismen. Hier müsst ein Ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden der plattform unabhängig funktionieren könnte.
 
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Außerdem ist der Consumer Markt für NV doch schon lange nicht mehr interessant...
Der Widerspruch ist mir auch aufgefallen, da werden einerseits kaum noch normale Grakas für Gamer angeboten und gerüchteweise soll die nächste Generation noch lange auf sich warten lassen, aber dann werden solche SoCs für Notebooks vorgestellt und gleich schon der Hinweis gegeben, wann ihre Nachfolgegenerationen erscheinen sollen. So ganz passt diese Strategie nicht zusammen.
 
Die Strategie sind hochpreisige Geräte für KI, KI, KI... Die Kundschaft sind natürlich Unternehmen. BWLer lieben Roadmaps. Das passt alles. Wenn die Blase dann mal Luft verliert ist immerhin der Fuß in der Tür.

PS: Valve ist nicht die Heilsarmee. Die machen das nicht aus Nächstenliebe. MS ist trotz der Kohle kläglich mit dem Store gescheitert, Epic hat ein Imageproblem, GoG ist der Außenseiter. Amazon etc. könnten es versuchen. Valve ist trotzdem MS ausgeliefert. Das Betriebssystem ist der nächste logische Schritt. Dort Linux zu etablieren (nicht aus Nächstenliebe sondern weil die Unterstützung durch Dritte da ist) ist aufwendig genug. ARM gibt es quasi als Nebenprodukt mit Linux. Was dann folgt ist der gigantische Aufwand durch die Entwickler. Da machen das nur wenn sich damit was verdienen lässt.
 
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