Ich will mich auch mal einmischen.
Und zwar glaube ich mich Felsenfest zu erinnern, daß eine Raptor in einem System nur so schnell sein kann, wie das schwächste Glied in der Kette.
So, mein Zock-PC bestand bis zu weilen aus 2x 120GB Maxtor 7200U/MIN IDE ATA133 Platten.
Diese waren Handbremsemäßig aufgesetzt auf ein NF4 Ultra-D mit ner X1900XT und einem 4000+, der mit knapp 3GHz rennt. HT 4xknappe 300 und der RAM knapp 560 bei 1T.
So, da das NF4 Ultra-D alle SATA II Ports direkt ansetzt und nicht über irgendwelche Brücken, nativ hin oder her, dürfte theoretisch der Flaschenhals exakt die Festplatte sein.
Was mußte ich tun? Auf jeden Fall mußte ich Windows neu aufsetzen (mach ich am Zock-PC eh regelmäßig, weil ich viel bastle. Erst der neue NF4 Treiber schloß die Raptor auch Treibermäßig richtig an. Dann den primären IDE-Kanal deaktiviert und die Laufwerksindizierung abgeschaltet (macht man das nicht, befindet sich die Platte eh ständig im Lese / Schreibmodus).
Da ich noch im Büro sitze, kann ichs grad nicht testen, denke aber, daß die tatsächliche Leistung der Raptor einfach höher sein muß als bei der 500er Spinpoint, oder welche 500er war exakt gemeint?
Auch die höhere Datendichte läßt sich nicht als Grund nennen (glaube ich zumindest nicht). Des weiteren unterstützt die Raptor NCQ, was auch erst die neuen Platten nach und nach erhalten.
Naja, auf jeden Fall sehr interessanter Threat, ich werde heute gleich mal zu Hause testen und Bild posten.