Prozessorenfrage...

RedEagle

Neuling
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05.10.2006
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134
Hallo Leute,

ich habe da mal eine Frage. Es gibt ja hier viele Threads, in denen gesagt wird, dass die neuen C2D-Prozessoren die Leistungsträger schlechthin sind und die Intel Pentium D-Reihe hinter sich lassen.

Woran liegt das eigentlich?

Immerhin haben die E6XXX-Prozessoren eine Leistung ab 2 x 1,86 GhZ, wenn ich nicht irre.

Ein Intel Pentium-D 945 leistet 2 x 3,4GHz und ist dennoch langsamer angeblich. Liegt das am Front Side Bus nur, der bei 1066 Mhz anstelle der 800 Mhz liegt? Der Cache beträgt ja bei beiden 2 MB.

Mein Vater sich einen Rechner geholt mit E6300 (noch nicht übertaktet) und der verhält sich bei Datenübertragung etc. nich wirklich schnell, kann aber auch an Vista liegen.

Grüße

RedEagle
 
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Ganz grob ausgedrückt schafft es der C2D in einem Taktzyklus 3x mehr Arbeiten auszuführen, wie ein Intel Pentium.

Quasi:
Intel Pentium = 1MHz = 1 Arbeitsschritt
Intel C2D = 1MHz = 3 Arbeitsschritte

Natürlich ist es technisch noch komplexer, aber ganz simpel ausgedrückt haut das schon ganz gut hin.
Der C2D ist also pro Taktzyklus effektiver, weshalb für die gleiche Leistung weniger MHz benötigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liegt an der anderen Architektur das der C2D schneller ist als sämtlichee P Ds
ab E6600 haben diese aber 4MB nicht 2..
aber das macht auch nur geringfügig was aus.
Woher hat dein Vater den E6300 Rechner denn? Aldi?
Dann bitte nicht wundern. Nur wenige OEM PCs sind wirklich leistungsfähig
trotz modernster CPU.
Vista kann da seinen Teil dazuwirken und eine lahme Festplatte ebenso wie
zu wenig RAM. 1GB ist z.B. für Vista gerade das Minimum für vernünftiges Arbeiten. Des Weiteren darf man bei Datenübertragungen von Partition zu Partition der selben Festplatte auch keine Bestleistungen erwarten.
 
Bei Datenübertragung kommts auch nicht auf die CPU an :d Dort limitiert die HDD bzw. das Speichermedium welches dein Vater für die Datenübertragung verwendet.

Anzahl MHz ist nicht repräsentativ für die Performance!
Du kannst es dir so vorstellen: Die CPU ist ein Läufer und muss eine riesige Treppe hochspringen. Die Treppe stellt hier den zu verarbeitetenden Code dar. Pro Mhz kann der Läufer einen Schritt machen.
Pro Schritt springt der P4 2 Stufen hoch, jedoch der C2D kann gleich 3 Stufen hochspringen :d
Also ist der C2D schneller oben angekommen.

Nun aber wider zurück zur Technik..
Die neueren Technologien bringen mehr Performance pro MHz.
Wie einst der Athlon 64 (natürlich immernoch) setzt der C2D nun auch auf niedrigere Taktraten und dafür mehr Performance pro MHz, denn die Takte können nicht immer weiter erhöht werden, irgendwann ists fertig.

übrigens: mit dem FSB hat das wenig zu tun, da dieser nur den BUS darstellt, an welchem (bei Intel) RAM, PCIe, NB, SB usw. dranhängt.
Beim Athlon 64 ist das anders...

Ich hoffe ich konnte dir Helfen :d

Gruss Twinnie
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Datenübertragung kommts auch nicht auf die CPU an :d Dort limitiert die HDD bzw. das Speichermedium welches dein Vater für die Datenübertragung verwendet.

Anzahl MHz ist nicht repräsentativ für die Performance!
Du kannst es dir so vorstellen: Die CPU ist ein Läufer und muss eine riesige Treppe hochspringen. Die Treppe stellt hier den zu verarbeitetenden Code dar. Pro Mhz kann der Läufer einen Schritt machen.
Pro Schritt springt der P4 2 Stufen hoch, jedoch der C2D kann gleich 3 Stufen hochspringen :d
Also ist der C2D schneller oben angekommen.

Nun aber wider zurück zur Technik..
Die neueren Technologien bringen mehr Performance pro MHz.
Wie einst der Athlon 64 (natürlich immernoch) setzt der C2D nun auch auf niedrigere Taktraten und dafür mehr Performance pro MHz, denn die Takte können nicht immer weiter erhöht werden, irgendwann ists fertig.

übrigens: mit dem FSB hat das wenig zu tun, da dieser nur den BUS darstellt, an welchem (bei Intel) RAM, PCIe, NB, SB usw. dranhängt.
Beim Athlon 64 ist das anders...

Ich hoffe ich konnte dir Helfen :d

Gruss Twinnie


schön gesagt :-)
 
Hallo Leutz,

danke schonmal für die Antworten! :) Das hilft doch gleich eine ganze Ecke weiter.

Mein Vater hat keinen ALDI-Rechner geholt, sondern einen iMedia von "Packard Bell". ALDI und Medion muss ich aber in dem Sinne verteidigen, dass ich selbst einen 3 Jahre alten ALDI-Rechner habe, der immer noch problemlos läuft und ich bisher sogar "Megaspiele" wie Gothic 3 zocken konnte. *G* Natürlich nicht in höchster Auflösung ^^

Dann muss es wohl echt an Vista oder der Festplatte liegen (320 GB 7200 U/m SATA), dass das System für das Entpackung von 53 Elementen (3,36 MB) 15-20 Sekunden braucht...wollte das Tool AIDA32 mal auf das System ansetzen und war echt entsetzt, wie langsam das alles da voranging.
 
Also ich brauche mit meinem System 30 Sekunden für 800Mb zum entpacken aus 60 Datein. :>

Habe auch c2d :> (Woran es aber nicht liegt)
Sata2 Platte. aber dennoch die o,g Platte sollte das spielend schneller schaffen.

Schau mal ob die Platte im PIO Only Modus läuft, daran könnte das liegen das er Windowsarbeiten langsamer macht.
 
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