Projekt: NPS Homeserver.

MrMasterbit

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Projekt-Dokumentation: Projekt NPS+ (NAS, Pi-Hole, Smart-TV und mehr)​

Ich dokumentiere hier meine aktuelle Planung. Das Ziel ist es, drei oder in Zukunft mehr Systeme in einem einzigen 24/7-Server zu vereinen: ein potentes NAS, einen Pi-Hole und einen vollwertigen Smart-TV-Ersatz, damit ich meinen Laptop wieder für mich habe.

1. Das „Warum?“ (Die Ausgangslage)​

  • Der Fernseher: Ich habe einen günstigen 50"-Medion-TV (200 €) gekauft. Ich schaue kein klassisches Fernsehen, sondern streame nur vom Sofa aus. Das integrierte Betriebssystem (VIDAA TV) ist jedoch extrem eingeschränkt (Locked-Down für Drittanbieter-Apps wie ReVanced oder SmartTube) und voller Werbung.
  • Der Raspberry Pi 4B (4GB): Schafft kein 4K bei 60 Hz, und die Hardware-Decoder sind auch nicht gut. 4K60 kann der Pi zwar ausgeben, aber dann ist die Leistung so schlecht, dass das Bild einfach nur ruckelt. Aktuell läuft darauf nur mein Pi-Hole im Hintergrund.
  • Die Laptop-Übergangslösung: Momentan steuert mein ThinkPad L15 G3 per HDMI den Fernseher. Bedient wird es über eine „Air Mouse“ von AliExpress (Bluetooth-Fernbedienung mit QWERTY-Tastatur auf der Rückseite und Wii-artiger Mauszeiger-Steuerung). Als Software läuft ein normaler Browser mit uBlock Origin und SponsorBlock. Das funktioniert perfekt, blockiert aber meinen teuren Arbeits-Laptop.
  • Das aktuelle NAS (Zyxel NSA325): Völlig veraltet. Es bietet nur Gigabit-LAN, 2 Festplattenschächte, eine 1,6-GHz-Single-Core-CPU, 512 MB RAM und das unsichere SMB 1.0-Protokoll – verbraucht dabei aber 30 Watt und hat einen lauten Lüfter.

2. Der Hardware-Zufall & Die RAM-Krise​

Ein Kollege schenkte mir ein Asus Z790-I Strix Gaming ITX-Mainboard. Es hatte einen Kratzer, der angeblich eine Leiterbahn durchtrennt hatte, weshalb es nicht mehr startete. Nach etwas Bastelarbeit, mehreren BIOS-Resets und Updates lief es jedoch wieder einwandfrei (den Kratzer habe ich nie gefunden).

Dazu kaufte ich einen Intel i3-12100 und hatte noch ein be quiet! Pure Power 11 (350W) als Testnetzteil herumfliegen.

  • Das Problem: Um das System kostengünstig zu testen, müsste ich permanent die Hälfte des Arbeitsspeichers aus meinem Haupt-PC (DDR5) opfern. Aufgrund der aktuellen „RAM-Krise“ möchte ich das nicht auf unbestimmte Zeit tun.
  • Die Entscheidung: Das Asus-Board wird verkauft, um das Budget für ein passenderes System zu finanzieren.

3. Die Gehäuse- und Mainboard-Planung​

Vorhandenes Start-Budget & Teile:​

  • Budget: ca. 230 € (aus dem Board-Verkauf)
  • CPU: Intel i3-12100
  • Test-Netzteil: Pure Power 11 (350W) – wird eventuell ersetzt (siehe Netzteil-Thematik)

Plan 1 (Verworfen):​

Geplant war ein günstiges H610M-Mainboard, 8 GB DDR4 RAM und das Gehäuse Aerocool Cipher (bietet Platz für 12x 3,5" HDDs).

  • Fehler im Plan: H610-Boards haben meist nur 2 bis 4 SATA-Anschlüsse und kaum erweiterungsmöglichkeiten.

Plan 2 (Der aktuelle Plan):​

Selbst Z690/Z790-Boards bieten maximal 6x SATA. Um bis zu 12 (oder mehr) Platten anzuschließen, kommen Adapter zum Einsatz:

  • SATA-Erweiterung: M.2-zu-SATA-Adapter (6-fach) von AliExpress. Ein solcher Controller kostet nur ca. 15 € und hat den ASM1166 Chipsatz der gut unter Linux funktionieren soll und auch 6 Native Kanäle bietet..
  • M.2-Engpass lösen: Da ein M.2-Slot für die System-SSD gebraucht wird, nutze ich günstige PCIe-x1-zu-M.2-Adapter (ca. 2 €) von AliExpress.

Das Wunsch-Mainboard:​

  • 2,5 Gbit/s LAN
  • Mindestens 2x M.2 Slots
  • Mindestens 2x PCIe x1 Slots + 1x PCIe 4.0 x4 (für spätere Upgrades, z.B. eine 4-Port 2,5Gbit LAN-Karte)
  • DDR4-Unterstützung (aus Kostengründen)
  • Bonus: BIOS-Flashback
Die Wahl fällt auf das: Gigabyte Z690 UD DDR4.Es erfüllt alle Kriterien: 3x M.2, 1x PCIe 4.0 x4, 3x PCIe 3.0 x1, 2,5Gbit LAN, 6x native SATA-Ports und BIOS-Flashback.
Naja dachte ich zumindest, bis dann doch das MSI Pro Z690-A DDR4 um die Ecke kam und mich für einen günstigeren Preis anlächelte.

Das Gehäuse-Upgrade:​

Eigentlich war das günstige Aerocool Cipher (40 €) gesetzt. Dann stieß ich auf das Fractal Design Meshify 2 XL, welches im Vollausbau bis zu 18x 3,5" HDDs aufnehmen kann. Neu kostet es ca. 180 €, aber ich konnte ein Schnäppchen auf eBay Kleinanzeigen für 89 € machen – inklusive aller zusätzlichen Festplattenkäfige (die sonst 10 € pro 2er-Pack kosten). Damit bin ich für die Zukunft absolut gerüstet.

4. Das Strom- und Netzteil-Dilemma​

18 Festplatten benötigen nicht nur Datenkabel, sondern auch massig SATA-Stromanschlüsse. Mein 350W Pure Power 11 bietet nur 5x SATA und 2x Molex. Die Regel „Molex to SATA, lose your data“ (Brandgefahr bei billigen Adaptern) verbietet den Einsatz von Adaptern.

Die Netzteil-Suche & das Effizienz-Problem:​

Netzteile erreichen ihre optimale Effizienz meist erst ab 20 % Auslastung. Da der Server im IDLE sehr wenig Strom verbrauchen wird, ist ein überdimensioniertes Netzteil (hohe Wattzahl) ineffizient. Ich brauche also wenig Watt, aber viele Anschlüsse.

  • Weg 1 (be quiet! Dark Power Pro 11): Bietet 5 modulare Buchsen für Peripherie, hat aber standardmäßig nur 9x SATA im Lieferumfang. Originale Zusatzkabel (4x SATA pro Kabel) kosten 8 € das Stück. Zudem wird das Netzteil seit 2020 nicht mehr gebaut. Gebrauchte Netzteile, die älter als 8–10 Jahre sind, stellen ein Risiko dar. Am Ende wäre ich bei ca. 90 € für ein altes 550W-Netzteil gelandet. (Verworfen)
  • Weg 2 (Corsair RM750x - Modell 2018): Die RMx-Serie (2018/2021) nutzt die "Type 4"-Kabel. Das RM750x (2018) besitzt 5 Peripherie-Anschlüsse. Der große Vorteil: Ich habe dieses Netzteil bereits in meinem Haupt-PC verbaut, benötige dort aber die SATA-Kabel nicht. Im Lieferumfang sind zwei Kabel mit je 4x SATA-Steckern. Zusammen mit den Kabeln aus dem Zweitnetzteil komme ich so auf 16x SATA-Anschlüsse über 4 Buchsen. Wenn ich die fünfte Buchse vollbelege, kann ich bis zu 20x 3,5" HDDs betreiben.
  • Effizienz-Entwarnung: Die RMx-Modelle von 2018 sind glücklicherweise auch bei niedriger Last (unter 10 %) extrem gut optimiert und sacken in der Effizienz kaum ab.


5. Geplantes Software-Konstrukt​

Der Server wird im 24/7-Betrieb laufen (wegen Pi-Hole und Smart-TV). Die Festplatten werden jedoch bei Inaktivität über einen Timer in den Standby geschickt, um Strom zu sparen.

  • Betriebssystem: Linux Mint
  • Werbeblocker: Pi-Hole (wird via Docker betrieben)
  • NAS-Dateisystem: BTRFS
  • Smart-TV-Ersatz: Linux Mint Desktop mit dem Browser Waterfox (+ uBlock Origin & SponsorBlock)
  • Performance: 64 GB der M.2 SSD werden als Cache für die Festplatten abgestellt.

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So ich habe das mal eine KI zusammenfassen lassen, da es sonst echt zu unübersichtlich gewesen wäre.

Das MSI Board habe ich bekommen, wollte es testen, und dann habe ich es geschrottet. Wie? Naja der Vorbesitzer hatte noch eine Alphacool Backlpate mit diesen tollen 3M Superkackkleber dran. Aber als Alkohol, Hitze und all meine Plastiktools nichts brachten, habe ich ein Brotmesser genommen und gehebelt. Ich denke das wird das Board getötet haben. Kratzer oder so habe ich nicht ins Board gemacht, ich muss es so stark gehebelt haben, dass intern die PCIe Lanes beschäfigt worden sind. Ist ja auch egal, das Board ist nicht mehr.
Also welchen Ersatz? Ich habe günstig ein Asus Prime B660-Plus D4 geschossen. Also verliere ich nur 2x Native SATA.

So, nun warte ich auf das Board. Allerdings habe ich heute morgen auf Kleinanzeigen ein i5-12500 gesehen für 80€. Und ihn mir geschnappt. 2 Kerne mehr und eine dickere iGPU (Intel UHD 770 anstatt 730 bei 12400 oder drunter) mit doppelten Encoder. Nett.

Und was ist nun im Endeffekt drin?

Das hier:

- Intel Core i5-12500 (80€)
- 16GB DDR4, Manuell auf 3600 (Geschenkt)
- ASUS Prime B660-Plus D4 (87€)
- Corsair RM Series 2019 RM750 (12€)
- Fractal Design Meshify 2 XL (100€)
- Alles an HDDs was ich so rumfliegen hatte, Hauptsächlich 5x 2TB HDDs, danach ist das meiste Gemischt. 2,5", 3, 5", von 500gb bis 1TB ist alles dabei



Also ich mache das zum ersten mal und werde nicht alles Perfekt hinbekommen. Das hier mache ich hauptsächlich zum dokumentieren und natürlich auch, damit man mir tipps geben kann. Würdet ihr was ändern? Was würdet ihr anders machen?


Bilder folgen sobald ich es mal aufgestellt hab.
 
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Also ich mache das zum ersten mal und werde nicht alles Perfekt hinbekommen.
Mach einfach mal. Nichts schlägt selbst gemachte Erfahrung.
Würdet ihr was ändern? Was würdet ihr anders machen?
Wsl. sehr viel, wenn man hier so liest, was "standard" ist (Proxmox + ...).
- Alles an HDDs was ich so rumfliegen hatte, Hauptsächlich 5x 2TB HDDs, danach ist das meiste Gemischt. 2,5", 3, 5", von 500gb bis 1TB ist alles dabei
Viel Lärm und Stromverbrauch für wenig Speicherplatz. Allerdings sind HDDs gerade teuer und naja.

Wsl. aus den 5x 2TB ein Z1 oder Z2 mit ZFS machen, aber... viele Wege führen zum Ziel.
BTRFS, wie gut ist das schon mit diesen "Raid-Funktionen", oder machst ein LVM und tust BTRFS oben drauf?


Egal, mach einfach, sammel deine Erfahrung und leite daraus ab, was dir gefällt, was nicht, was du benötigst und was nicht.
Lass dir nicht zu viel reinreden, verfolg mal deinen Plan.

Außer Zeit hast du kaum was zu verlieren, da du kaum Geld investierst, für die Zeit bekommst du im Gegenzug eigene Erfahrung.
Insofern, Feuer Frei, wenn du die Freizeit dafür gern aufbringst und entbehren kannst.
 
Viel Lärm und Stromverbrauch für wenig Speicherplatz. Allerdings sind HDDs gerade teuer und naja.
Ja schon, aber rumfliegen will ich die nicht haben und da die HDDs die meiste zeit eh aus sein werden (Nutze das NAS eh nur nur wenige male die Woche) verbrauchen die natürllich auch nur Strom, wenn auf das NAS zugegriffen wird.


Wsl. aus den 5x 2TB ein Z1 oder Z2 mit ZFS machen, aber... viele Wege führen zum Ziel.
BTRFS, wie gut ist das schon mit diesen "Raid-Funktionen", oder machst ein LVM und tust BTRFS oben drauf?

Ich habe mich noch nicht so viel eingelesen als viel eher mich von Google Gemini beraten zu lassen. NAS und Netzwerk bin ich nicht so heftig drin, aber ich Verstehe was die KI mir sagen will und bin nicht komplett Blind. Linux Mint und dann BTRFS damit ich immer wieder Platten austauschen und zufügen kann. RAID 1 in BTRFS, das läd alles in Chunks auf verschiedene Platten. Je Chunk wohl 1GB und jeder Chunk existiert auf drei Platten gleichzeitig. So kann mir ruhig mal ne Platte wegsterben ohne dass ich Stunden mit rebuild verschwenden muss. Fand ich nett.

Mach einfach mal. Nichts schlägt selbst gemachte Erfahrung.

Egal, mach einfach, sammel deine Erfahrung und leite daraus ab, was dir gefällt, was nicht, was du benötigst und was nicht.
Lass dir nicht zu viel reinreden, verfolg mal deinen Plan.

Außer Zeit hast du kaum was zu verlieren, da du kaum Geld investierst, für die Zeit bekommst du im Gegenzug eigene Erfahrung.
Insofern, Feuer Frei, wenn du die Freizeit dafür gern aufbringst und entbehren kannst.

Zeit habe ich genug. Danke für deinen Beitrag. Denke schon dass jeder da seine Erfahrung machen muss. Wenn ich nicht so viele verschiedene Platten hätte, würde ich wahrscheinlich auch ein anderes System als BTRFS nutzen. Ah mal schauen. der 12500 bekommt auch noch so ein Fetten Dual Tower aber ohne Lüfter damit er Semipassiv läuft und die Lüfter in Case sollen auch nur angehen, wenn die heißeste HDD über 40°C oder so geht. Muss ich alles schauen, wenn das Board und die M.2 SATA Adapter da sind.

Aber Generell geht doch nichts über Erfahrenere User die ihre Weisheiten teilen und mich eventuell auch auf Probleme hinweisen oder mir generell Tipps geben können :3
 
Linux Mint und dann BTRFS damit ich immer wieder Platten austauschen und zufügen kann. RAID 1 in BTRFS, das läd alles in Chunks auf verschiedene Platten. Je Chunk wohl 1GB und jeder Chunk existiert auf drei Platten gleichzeitig. So kann mir ruhig mal ne Platte wegsterben ohne dass ich Stunden mit rebuild verschwenden muss. Fand ich nett.
Hab nie so nen BTRFS Deep Dive Richtung "Arrays" gemacht, habs bisher nur als FS für einen Einzeldatenträger betrachtet und in Betracht gezogen.
Kann sein, dass BTRFS mittlererweile vieles kann.
von Google Gemini beraten zu lassen
Haja, ich verwend das Zeug mittlererweile ja auch ganz gern für so "IT-Support", einfach Fehler reinkopieren und schauen was passiert... die Lösungen sind halt so... naja... um selber Denken kommt man dann oft doch nicht rum, manchmal sind einfach nur Teile des Lösungsvorschlages Murks (z.B. ein falscher Ordnername im Dateipfad, in dem das config file liegt oder sowas).
Muss man halt bissl aufpassen, gerade bei "kleineren" Modellen, Claude in der Cloud ist wohl ganz gut, lokal geht mit ~30-40b Modellen auch gut was, allerdings muss man da imho schon noch etwas aufpassen, fies ist, dass ein fehlerhafter Output eigentlich nicht bemerkt wird, weil die KI diesen sozusagen sehr selbstsicher präsentiert (quasi wie ein Politiker in der TV Show vor der Wahl).
und bin nicht komplett Blind.
Das ist gut, im Detail dann nochmal schauen, wenns drauf ankommt, bzw. merkt mans beim probieren eh.
Ich würde nur nicht blind irgendwelche größeren Investitionen auf der Grundlage tätigen.
Fetten Dual Tower aber ohne Lüfter damit er Semipassiv läuft
Semipassiv is aber mit Lüfter *klugscheiß*. Ich kann dir aber sagen, dass halbwegs wertige Kühler (Thermalright SI100, Thermaltake Toughair 110 bei meinen 2 Servern) heute zu Tage bei dieser Anwendung nahezu lautlos laufen.
Der SI100 wäre mein Tip, kühlt nämlich VRM/RAM/oberen M.2 mit und hält im Dauerbetrieb das ganze Brett kalt. Wenn du im Bios einfach bei CPU "Silent" einstellst, hörst auch nix, Leistungsreserve hat das genug.
Muss ich alles schauen, wenn das Board und die M.2 SATA Adapter da sind.
PCIe hast keinen frei?
Der untere Slot 3 (am Bild im Link zum Board so genannt), mechanisch x16, elektrisch PCIe 3.0x4? Dort nen HBA rein, z.B. 9207-8i ( https://www.ebay.de/itm/394268428726 günstig, vor allem ist der Kabelsatz dabei und ganz gut)? Günstig, stabil, zuverlässig. Braucht so um die 8W, bissl mehr als ein AMS1166.
Wie das mit Spindown / ASPM ist? Tja, gute Frage.
Nur so als Option im Hinterkopf vielleicht.
 
Haja, ich verwend das Zeug mittlererweile ja auch ganz gern für so "IT-Support", einfach Fehler reinkopieren und schauen was passiert... die Lösungen sind halt so... naja... um selber Denken kommt man dann oft doch nicht rum, manchmal sind einfach nur Teile des Lösungsvorschlages Murks (z.B. ein falscher Ordnername im Dateipfad, in dem das config file liegt oder sowas).
Muss man halt bissl aufpassen, gerade bei "kleineren" Modellen, Claude in der Cloud ist wohl ganz gut, lokal geht mit ~30-40b Modellen auch gut was, allerdings muss man da imho schon noch etwas aufpassen, fies ist, dass ein fehlerhafter Output eigentlich nicht bemerkt wird, weil die KI diesen sozusagen sehr selbstsicher präsentiert (quasi wie ein Politiker in der TV Show vor der Wahl).
Ja definitiv darf man sich nicht komplett drauf verlassen. Aber mir hat es geholfen. So musste ich nicht andauernd eine Person nerven, die sich damit auskennt und ich habe den Tipp mit BTRFS bekommen, schon toll. Naja wenns läuft jedenfalls.


Semipassiv is aber mit Lüfter *klugscheiß*. Ich kann dir aber sagen, dass halbwegs wertige Kühler (Thermalright SI100, Thermaltake Toughair 110 bei meinen 2 Servern) heute zu Tage bei dieser Anwendung nahezu lautlos laufen.
Der SI100 wäre mein Tip, kühlt nämlich VRM/RAM/oberen M.2 mit und hält im Dauerbetrieb das ganze Brett kalt. Wenn du im Bios einfach bei CPU "Silent" einstellst, hörst auch nix, Leistungsreserve hat das genug.
Hab an einem Peerless Assassin 120 SE gedacht. Bei einem 12500/12100 im Idle braucht man keine VRM Aktiv Kühlung, oder? Und mit Semipassiv meinte ich ja, dss die gehäuselüfter noch da sind und da ein wenig Luft durchpusten.


PCIe hast keinen frei?
Der untere Slot 3 (am Bild im Link zum Board so genannt), mechanisch x16, elektrisch PCIe 3.0x4? Dort nen HBA rein, z.B. 9207-8i ( https://www.ebay.de/itm/394268428726 günstig, vor allem ist der Kabelsatz dabei und ganz gut)? Günstig, stabil, zuverlässig. Braucht so um die 8W, bissl mehr als ein AMS1166.
Wie das mit Spindown / ASPM ist? Tja, gute Frage.
Nur so als Option im Hinterkopf vielleicht.

Ja doch, aber die M.2 zu 6x SATA Karten kosten mich nur 15€ das stück und haben keine wirklichen Nachteile soweit ich das gesehen habe. Falls ich mehr brauche, habe ich ja die PCIex1 zu M.2 Adapter. Und ich wollte es eben auch so günstig wie möglich halten.

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Hab an einem Peerless Assassin 120 SE gedacht. Bei einem 12500/12100 im Idle braucht man keine VRM Aktiv Kühlung, oder? Und mit Semipassiv meinte ich ja, dss die gehäuselüfter noch da sind und da ein wenig Luft durchpusten.
Ja ich tät halt einen Lüfter drauf lassen und das Profil so einstellen, dass er erst ab ner gewissen Temperatur anspringt. Ich würd ne normale Desktop CPU trotzdem nicht ganz passiv lassen am CPU Kühler. Ob ein Gehäuselüfter reicht? Nein, VRM musst nicht aktiv kühlen, ich hab mich trotzdem für Top-Blow entschieden (auch wegen RAM und diverser Chips in der Peripherie), erscheint mir persönlich sinnvoller.
Aber kannst genau so mitm Tower machen, wird schon passen.
a doch, aber die M.2 zu 6x SATA Karten kosten mich nur 15€ das stück und haben keine wirklichen Nachteile soweit ich das gesehen habe. Falls ich mehr brauche, habe ich ja die PCIex1 zu M.2 Adapter. Und ich wollte es eben auch so günstig wie möglich halten.
Gibts eh auch als PCIe. Musst halt nach "ASM1166" suchen, das ist der entsprechende Chip.
Google mal, man kann bei den Dingen wohl unter Windows irgend ne neuere Firmware flashen die besseres Powermanagement haben soll => Halbwissen/Hörensagen, musst dich selber im Detail drum kümmern.
PCIex1 zu M.2 Adapter
Aufpassen mit dem Kram. Funktioniert idR., kann aber sein, dass "schlechte" Adapter auch mal Fehler verursachen (und man die dann vllt. wo anders sucht).
Bin mir z.B. relativ sicher, dass so ein Adapter von Icy-Box mein SLOG-VDEV ausm ZFS Pool geschossen hat, dachte erst die SSD hätte was, ich glaub aber, die ist okay.
Würd davon nicht mehr verbauen als nötigt. Hilft zwar dabei Consumer Boards zu "maxxen", aber im Hinterkopf behalten, dass es sich hier um den Werkstoff Chinesium handelt.
 
Als ich mich (vor Jahren!) das letzte Mal ernsthafter mit BTRFS beschäftigt hatte, gab es bei BTRFS noch ein Parity-RAID Thema. Wenn es möglichst problemlos und zuverlässig sein soll, geht meiner bescheidenen Meinung nach immer noch nichts über ZFS in einer Solarish Geschmacksrichtung, das geht allerdings mit gewissen Feature-Einschränkungen einher. Da diese Features für mich aber alle in die „nice to have“ Kategorie fallen, ich gleichzeitig aber Zuverlässigkeit und „idiotensicher“ für mich quasi „Must have“ sind, blieben da wenige Optionen übrig…
 
Ist halt die Frage, was man will.

Ich bin solchen "Parity-JBODs" (wie Unraid das z.B. macht) gegenüber irgendwie eher skeptisch.
Ich tät aus den 5x 2tb einfach ein Z1 machen (bei so alten Platten wäre ein Z2 vllt. nicht blöd, aber dann bleibt ja wieder nix über).

Den Rest tät ich vergessen. Weil... wenns keine 2tb sind, sinds 1tb und weniger. Was soll da groß zusammen kommen? Das bremst doch maximal das Array aus für ein paar gb/tb mehr. Zudem macht es das Kraut nicht fett. Wenn die 8tb vom Z1 nicht reichen, machens die 1tb+500gb+500gb (oder was auch immer du da über hast) auch nimmer fett.
In dem Fall isses dann eh angesagt mal aktuelle Platten zu kaufen (mit >12tb).

SSD Cache is so ne Sache, gibts unter ZFS in der Form nicht. L2arc lohnt nicht (wirklich), SLOG bringt dir realistsich nix, SVDEV ist nett aber auch kein "Cache" und auch ne eher heikle Sache.

Für kleine Daten die schnell im Zugriff sein sollen kannst dir nen extra Share auf der SSD machen (ohne Spiegel), einfach regelmäßig per rsync oder nem Backup Task auf z.B. nen Mirror aus 2 der "Rest-HDDs" backuppen.


Du kannst aber auch deinen Ursprungsplan mit BTRFS testen, wie im 1. Post beschrieben.
Ich hätte hier noch von keinem gelesen, der das auf diese Art gemacht hat (in dem Unterforum, seit ich hier mehr aktiv bin).
Sei der 1. und berichte uns davon. :d
 
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