Ping/Latenz Probleme DSL Vodafone

User00777

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25.02.2025
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Hallo zusammen,

ich habe seit geraumer zeit Probleme mit meinem 250 Mbit/s DSL-Anschluss.

Wir sind ein 3 Personen-Haushalt. Jedes Mal, wenn beispielsweise jemand einen Stream auf Netflix, Sky und Co. anschaut, steigt die Latenz auf bis zu 100 ms. Außerdem kommt es dann zu häufigem Paketverlust.

Dies ist besonders beim Online-Gaming zu spüren.

Da ich öfters gelesen habe, dass dies oftmals mit dem Router zusammenhängt, habe ich diesen durch mehrere verschiedene Geräte ausgetauscht. Leider konnte ich damit auch keinen Erfolg erzielen.

Mein PC ist immer per Netzwerkdose und Lankabel, direkt mit dem Router verbunden.

Router, die ich ausprobiert habe: FB 7590 AX (aktuell), FB 7530, FB 7690, Telekom Speedport Smart 4R.

Da sich die Probleme selbst bei einem Gerätetausch nicht verändert haben, gehe ich davon aus, dass es an der Leitung liegt.
Ich bin allerdings kein Profi und kann es deshalb nicht ausschließen.

Ich bin hier im Forum schon auf den Thread der FB 7590AX und ihren Problemen gestoßen.
Allerdings ist mir auch bekannt, dass Vodafone was Netzqualität betrifft, nicht den besten Ruf hat.

Ich habe schon mehrmals mit Vodafone telefoniert.
Dort heißt es, dass sich ein Techniker die Leitung anschaut und ich dann Rückmeldung bekomme.
Leider habe ich noch nie eine Rückmeldung erhalten.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.
 

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@even.de

Danke für deine Antwort.

Das mit der Begrenzung habe ich schon ausprobiert. Hat leider nicht geholfen.

Was ist denn für dich ein anständiger Router?

Leider habe ich einige andere Fritz Produkte hier zuhause eingebaut.
 
UniFi
Mikrotik
einige ASUS Modelle

in dem von mir verlinkten Thread hier kannst du dich gerne mal informieren. Da werden auch einige Lösungsvorschläge gebracht.
 
Download und Upload in der FB begrenzen, sodass die Leitung nicht in die Grenze läuft oder einen anständigen Router kaufen.

Dazu gibt es hier einen Thread: https://www.hardwareluxx.de/communi...oat-flaggschiff.1342143/page-34#post-31083535
Der Thread hat 34 Seiten. Für mich als Außenstehenden: DL und UL wo genau beschränken? In der Fritzbox dediziert die Parameter des DSL-Anschluß eintragen? DL und UL eines LAN-Anschluß beschränken? Oder was genau meinst du?
 
Der Thread hat 34 Seiten. Für mich als Außenstehenden: DL und UL wo genau beschränken? In der Fritzbox dediziert die Parameter des DSL-Anschluß eintragen? DL und UL eines LAN-Anschluß beschränken? Oder was genau meinst du?

Hilfe und Info -> Ganz unten Fritz!Box Support -> DSL-Leitungsgeschwindigkeit -> Haken setzen und Begrenzung eintragen
 
Wenn es Probleme auf der Leitung und Paketverlust hat, wie sehen denn die VDSL Statistiken aus?
Wieviele Retransmissions, wieviele Fehler, wie sehen die Bits/Ton Grafiken aus?

Bei 250Mbit/s würde ich ebenfalls von Powerlan abraten und sicher stellen das die Leitungen gut aufgelegt sind.
Zusätzlich so nah wie möglich mit dem Router an den APL, zumindest keine Verlängerung an die TAE.
Wenn die Leitung dann läuft und erst dann kann man sich Gedanken über Kosmetik wie Bufferbloat machen und am QoS schrauben.
 
Wenn es Probleme auf der Leitung und Paketverlust hat, wie sehen denn die VDSL Statistiken aus?
Wieviele Retransmissions, wieviele Fehler, wie sehen die Bits/Ton Grafiken aus?

Bei 250Mbit/s würde ich ebenfalls von Powerlan abraten und sicher stellen das die Leitungen gut aufgelegt sind.
Zusätzlich so nah wie möglich mit dem Router an den APL, zumindest keine Verlängerung an die TAE.
Wenn die Leitung dann läuft und erst dann kann man sich Gedanken über Kosmetik wie Bufferbloat machen und am QoS schrauben.

Wo finde ich die VDSL Statistiken?
 
"Irgendwo", bei AVM Geräten in den Experteninfos meine ich.
Ich habe die leider nicht im Einsatz, schau einfach mal durch.
 
Wenn ich mich nicht irre: Internetverbindung -> DSL-Informationen.
 
Vodafone betreibt kein öffentliches Peering mehr, das könnte auch der Grund sein:

 
Der Thread hat 34 Seiten. Für mich als Außenstehenden: DL und UL wo genau beschränken? In der Fritzbox dediziert die Parameter des DSL-Anschluß eintragen? DL und UL eines LAN-Anschluß beschränken? Oder was genau meinst du?

Der Sinn und Zweck von Foren ist nicht, dass einem auf Nachfrage alles vorgekaut wird, sondern bietet eben die Möglichkeit sich einfach und verständlich einzulesen.
 
Der Sinn und Zweck von Foren ist nicht, dass einem auf Nachfrage alles vorgekaut wird, sondern bietet eben die Möglichkeit sich einfach und verständlich einzulesen.
Der Sinn und Zweck der Teilnahme in Foren sind nicht schlaudumme Sprüche, sondern, wenn man schon etwas empfiehlt, das auch mit wenigen Worten zu erläutern. Oder würdest du einfach "blind" alles machen, was dir hier irgendein Niemand "empfiehlt". Aber wenn du nicht in der Lage bist, deinen "Tipp" zu erläutern, sondern stattdessen mehr Zeit in Klugscheißer-Kommentare investierst, dann ist das auch in Ordnung.
 
Ich habe dir eindeutig gesagt, dass die Up bzw. Dl Begrenzung einer der Lösungswege sein kann. Vor allem ist Bufferbloat eine Krankheit bei voll ausgelastetem Upload. Was die Begrenzung via QoS oder SQM bringt kannst du einfach selbst nachlesen. Leute wie du, die nachdem man Quellen genannt hat wo wirklich alles darüber zu finden ist dann hier noch Sprüche machen braucht einfach niemand. 34 Seiten lesen ist nicht zu viel verlangt. Vor allem wenn man gefiltert lesen kann. Du wirst schon fündig :)

Meine Ignore Liste hat im übrigen Zuwachs bekommen.

:wink:
 
Falls du es nicht bemerkt hast: ich bin nicht der TE und meine Frage in #7 hast du exakt gar nicht beantwortet. Und wer in deiner Ignore-Liste wohnt, ist mir ziemlich egal, weil du mir bis jetzt nicht mit sinnvoller Antwort aufgefallen bist. Wenn ich eine hätte, würdest du es nichtmal dorthinein schaffen, weil du schlichtweg irrelevant bist:lol:
 
Wenn es Probleme auf der Leitung und Paketverlust hat, wie sehen denn die VDSL Statistiken aus?
Wieviele Retransmissions, wieviele Fehler, wie sehen die Bits/Ton Grafiken aus?

Bei 250Mbit/s würde ich ebenfalls von Powerlan abraten und sicher stellen das die Leitungen gut aufgelegt sind.
Zusätzlich so nah wie möglich mit dem Router an den APL, zumindest keine Verlängerung an die TAE.
Wenn die Leitung dann läuft und erst dann kann man sich Gedanken über Kosmetik wie Bufferbloat machen und am QoS schrauben.

Hier nochmal die VDSL-Statistiken.

Sind die Werte auffällig?

Powerlan nutze ich nicht. Zumindest nicht für die Verbindung an meinen PC.
 

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Die SNr sieht gut aus.
Die nicht behebbaren Fehler sind nicht schön, aber im einstelligen Bereich / niedrigen zweistelligen Bereich über den ganzen Tag zu verkraften.
Die kaputten DTUs (Data Transmission Unit) sind nicht so toll, da sitzt entweder ein Störer auf der Leitung -dann müssten deine Nachbarn über ähnliche Probleme berichten- oder du hast ein Gerät in unmittelbarer Nähe welches stört.

Steckt in der Steckdose in der das Routernetzteil steckt noch etwas anderes?
Ladegeräte für Handies, Dect Telefone, LED Lampen?
 
Die SNr sieht gut aus.
Die nicht behebbaren Fehler sind nicht schön, aber im einstelligen Bereich / niedrigen zweistelligen Bereich über den ganzen Tag zu verkraften.
Die kaputten DTUs (Data Transmission Unit) sind nicht so toll, da sitzt entweder ein Störer auf der Leitung -dann müssten deine Nachbarn über ähnliche Probleme berichten- oder du hast ein Gerät in unmittelbarer Nähe welches stört.

Steckt in der Steckdose in der das Routernetzteil steckt noch etwas anderes?
Ladegeräte für Handies, Dect Telefone, LED Lampen?

Meine Nachbarn haben keine Probleme.
Die sind allerdings bei anderen Anbietern als ich.

An der Steckdosenleiste sind noch zwei andere Geräte angeschlossen.
 
Welche Geräte wären das?
Wird es besser wenn du diese vom Strom abziehst für ein paar Tage?
 
Welche Geräte wären das?
Wird es besser wenn du diese vom Strom abziehst für ein paar Tage?
Ein Lan-Switch und ein NAS-Server.

Ich habe den Router jetzt auf eine einzelne Steckdose verlegt.
Mal schauen ob sich etwas verändert...

Danke schonmal für deine Hilfe:-)
 
Da sich die Probleme selbst bei einem Gerätetausch nicht verändert haben, gehe ich davon aus, dass es an der Leitung liegt.
Jedenfalls wird es nicht an den Geräten liegen, und der "Tipp", sich einen "anständigen" Router zu kaufen, hat exakt nichts mit dem Problem zu tun. Nachdem der Fehler mit mehreren Routern auftritt und du ihn bei LAN-Verbindung auch hast und damit auch das WLAN als Ursache ausschließen kannst, bleiben nur noch Leitung und Versorgung. Leitung hast du nur Einfluß im eigenen Haus drauf (Leitungsweg verbessern, mehr Abstand zu eventuellen Störfaktoren), Versorgung hast Du voll und ganz Einfluß drauf. Das Einfachste ist, den Router auf den Stromkreis einer anderen Phase zu legen und zu testen, ob das Problem dann auch noch auftritt. Außerdem kannst du alles andere im Haus mal ausschalten, weil auch entferntere Quellen wie TV oder das defekte Netzteil von irgendeinem Gerät stören können. Es gab mal in einem Forum, welches leider nicht mehr existiert, diverse Beispiele, wie defekte Schaltnetzteile in der Lage waren, mehrere Häuser in einem Straßenzug zu stören.
So kannst du immer mehr Fehlerquellen ausschließen.
Ich tippe allerdings darauf, dass es ein Problem im Backbone ist, sprich weder mit Leitung noch mit Strom bei dir zu tun hat, sondern mit den technischen Gerätschaften beim Anbieter.
 
Kleines Update.
Nachdem ich gestern nochmal durch den Thread der FB 7590AX gegangen bin, ist mir eine Einstellung aufgefallen, die ich noch nicht probiert habe.
Unter Fritz!Box Support soll man die Hardware-Beschleunigung ausschalten.

Nachdem ich das gemacht habe, sehen meine Speedtest/Waveform Ergebnisse folgendermaßen aus.

Der Witz ist leider, dass die Ping-Spikes immer noch da sind.

Weißt das eventuell darauf hin, dass es an der Leitung von Vodafone, und nicht am Router liegt?
 

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Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

AVM hat mit dem letzten Update einen Fehler eingeschleppt der besonders hohe Datenraten / den Einsatz eines externen Modems betrifft, da die Hardwarebeschleunigung verbugged ist.
Schaltet man diese dann ab, gibt es weniger Buffering, solange die CPU genug Reserven hat das zu schultern.

Die Spikes treten davon unabhängig auf, da die Signale auf deiner Leitung teilweise gestört sind.
Wenn es also nichts gebracht hat die Fritzbox alleine zu betreiben, dann ist der nächste Schritt zu sammeln wie es sich äußert und das dem Support von Vodafone zu melden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe.

AVM hat mit dem letzten Update einen Fehler eingeschleppt der besonders hohe Datenraten / den Einsatz eines externen Modems betrifft, da die Hardwarebeschleunigung verbugged ist.
Schaltet man diese dann ab, gibt es weniger Buffering, solange die CPU genug Reserven hat das zu schultern.

Die Spikes treten davon unabhängig auf, da die Signale auf deiner Leitung teilweise gestört sind.
Wenn es also nichts gebracht hat die Fritzbox alleine zu betreiben, dann ist der nächste Schritt zu sammeln wie es sich äußert und das dem Support von Vodafone zu melden.

Leider finde ich keinen Weg jemanden bei Vodafone damit zu erreichen.

Es heißt immer wieder, dass jemand die Leitung prüft und den Fehler behebt...
Am liebsten würde ich inzwischen den Anbieter wechseln.
 
Aber ein Techniker muss sich ja die Leitung ansehen, von daher ist die Antwort ja genau das das was du brauchst.
 
@User00777 : Bitte mache folgendes:

Auf Deinem PC:
  1. Shell öffnen und eingeben: "tracert -d www.hardwareluxx.de". Der Befehl gibt alle sichtbaren Router auf dem Weg zu www.hardwareluxx.de aus und misst die Antwortzeiten. Die erste Zeile sollte Dein eigener Router sein, die nächste Zeile der erste Router bei Provider. Die letzte Zeile sollte www.hardwareluxx.de sein.

  2. Starte "ping -t XXX.XXX.XXX.XXX", wobei XXX.XXX.XXX.XXX die IP-Adresse Deines Routers ist. Starte parallel dazu Netflix oder etwas, mit dem der Effekt auftritt. Wie verändern sich die Ping Zeiten? Gibt es verlorene Pakete? Vielleicht kannst Du die relevanten Zeilen posten.

  3. Mache das gleiche erneut, aber wähle die IP-Adresse des ersten Routers beim Provider. Was sieht man jetzt?
 
@User00777 : Bitte mache folgendes:

Auf Deinem PC:
  1. Shell öffnen und eingeben: "tracert -d www.hardwareluxx.de". Der Befehl gibt alle sichtbaren Router auf dem Weg zu www.hardwareluxx.de aus und misst die Antwortzeiten. Die erste Zeile sollte Dein eigener Router sein, die nächste Zeile der erste Router bei Provider. Die letzte Zeile sollte www.hardwareluxx.de sein.

  2. Starte "ping -t XXX.XXX.XXX.XXX", wobei XXX.XXX.XXX.XXX die IP-Adresse Deines Routers ist. Starte parallel dazu Netflix oder etwas, mit dem der Effekt auftritt. Wie verändern sich die Ping Zeiten? Gibt es verlorene Pakete? Vielleicht kannst Du die relevanten Zeilen posten.

  3. Mache das gleiche erneut, aber wähle die IP-Adresse des ersten Routers beim Provider. Was sieht man jetzt?

Hi 74181,

Ich konnte leider nicht zu 100% sicher stellen, dass gerade niemand anderes in meinem Haushalt im Internet ist.

Das sind aber die Ergebnisse.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Aber ein Techniker muss sich ja die Leitung ansehen, von daher ist die Antwort ja genau das das was du brauchst.
Leider habe ich das Gefühl, dass genau das eben nicht passiert...
Auch wenn es mir immer versprochen wird.
 

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Danke für die Daten!

Die Ausgabe für Unbelastet/Router und Unbelastet/Provider sehen gut aus. Die 6 ms zum Provider sind recht gut. Bei mir (auch DSL, aber 100) sind es 8-9 ms. Der eine Ausreißer mit 9 ms könnte auf ein Problem hinweisen. Es könnte aber auch Zufall/Pech sein. Das sollten wir erst einmal ignorieren.

Deine Ausgaben zu Belastet/Router sehen gut aus - mit den beiden Ausnahmen von 24 ms und 28 ms. Diese Ausnahmen sollte es wahrscheinlich nicht geben und das könnte auf ein Problem in Deinem eigenen LAN hinweisen.

Die Ausgabe zu Belastet/Provider sieht meistens gut aus. Aber ein Paket geht verloren und mehrere Pakete haben längere Roundtripzeiten bis zu 223 ms.

Jetzt weiß ich nicht genau, wie Deine Last war? War sie durchgängig? Das würde bedeuten, dass es ab und zu Schluckauf gab? Oder war es eine Video-Last, bei der nur alle 20 Sekunden Daten in einem Burst gezogen wurde und die Verzögerungen traten immer dann auf, wenn Daten gezogen wurden?

Wenn Du magst, kannst Du noch einen weiteren Test machen, bei dem eine durchgehende Last über einen längeren Zeitraum besteht. Lade dazu eine große Datei (1 GB o.ä) aus dem Internet herunter. Dies sollte Deine DSL Verbindung für eine halbe Minute komplett saturieren.

Ich zeige Dir, wie das bei mir aussieht. Dazu lade ich einen Teil der 3.7GB großen Datei https://ftp.fau.de/debian-cd/13.3.0/amd64/iso-dvd/debian-13.3.0-amd64-DVD-1.iso herunter (Abbruch mit Ctrl-C nach ca. 30 Sekunden):

Pings zu meinem Router:
Code:
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=46 ttl=64 time=0.864 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=47 ttl=64 time=0.684 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=48 ttl=64 time=0.108 ms    # Beginn des Downloads
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=49 ttl=64 time=0.096 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=50 ttl=64 time=0.097 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=51 ttl=64 time=0.115 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=52 ttl=64 time=0.096 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=53 ttl=64 time=0.094 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=54 ttl=64 time=0.090 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=55 ttl=64 time=0.103 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=56 ttl=64 time=0.110 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=57 ttl=64 time=0.106 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=58 ttl=64 time=0.136 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=59 ttl=64 time=0.688 ms     # Ende des Downloads (Ctrl-C)
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=60 ttl=64 time=0.418 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=61 ttl=64 time=0.623 ms
64 bytes from 192.168.1.1: icmp_seq=62 ttl=64 time=0.785 ms

Hier sieht man keine Verzögerungen und keine Ausreißer. Die Roundtrip-Zeiten sinken während des Downloads sogar etwas, was vermutlich am Aufwachen aus Sleep States liegt....

Pings zum ersten sichtbaren Router des Providers:
Code:
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=30 ttl=253 time=9.03 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=31 ttl=253 time=8.61 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=32 ttl=253 time=8.93 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=33 ttl=253 time=8.69 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=34 ttl=253 time=47.3 ms       # Beginn des Downloads
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=35 ttl=253 time=22.2 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=36 ttl=253 time=25.2 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=37 ttl=253 time=26.0 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=38 ttl=253 time=35.5 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=39 ttl=253 time=30.7 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=40 ttl=253 time=32.5 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=41 ttl=253 time=38.6 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=42 ttl=253 time=44.8 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=43 ttl=253 time=42.4 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=44 ttl=253 time=8.61 ms       # Ende des Downloads (Ctrl-C)
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=45 ttl=253 time=8.96 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=46 ttl=253 time=8.73 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=47 ttl=253 time=9.26 ms
64 bytes from W.X.Y.Z: icmp_seq=48 ttl=253 time=8.62 ms

Hier sieht man, dass die Ping-Zeiten etwas hoch gehen - aber dauerhaft auf 25-50ms - und nicht ab und zu und bis auf 200ms. Paketverluste gab es keine.
 
Zuletzt bearbeitet:
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