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[User-Review] MSI MAG B550 Tomahawk

epica80

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Als erstes einen großen Dank an das Hardwareluxx Team und MSI für die Bereitstellung des Mainboards.
Dies ist mein erster Test in dieser Form also seit nicht zu streng mit mir, wenn das eine oder andere falsch ist.

Am 20.07.2020 klingelt DHL und das Paket von MSI war da.

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Also ausgepackt und das schöne Mainboard begutachtet.


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Danach gings zu Demontage des alten Intel Systems und der Entleerung der Custom Wasserkühlung

Der PC-Tower war nun leer und bereit für die neue Hardware die ich extra bestellt hatte.



Dies war zu einem der AMD Ryzen 5 3600

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Kingston Hyper-X Fury schwarz DIMM Kit 16GB

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und also neuen CPU-Kühler kam ein Alphacool

XPX AM4 Deep Black ins Haus.

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Als erstes den CPU und den Speicher aufs Board,
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Da das MSI B550 Tomahawk besitzt Spannungsregler mit 8+2+1 Phasen. Für die CPU steht ein einzelner 8-Pin-Anschluss zur Verfügung, was bis zu 235 Watt theoretisch möglich macht. Es unterstützt Prozessoren der Ryzen 3000-Serie und deren Ryzen 3000XT-Neuauflagen. Die kommenden Ryzen 4000-Prozessoren die ende des Jahres erwartet werden sind ebenfalls kompatibel.



Danach war die NVMe-SSD dran die in den neuen oberen M.2-Slot kam dieser unterstützt SSDs mit einer Länge von 110mm und bietet PCIe 4.0 Geschwindigkeit besonderes augenmerkmal ist hier die Mitgelieferten Heatspreader für die SSDs

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Ebenfalls gut zu erkennen das Schlichte aber dennoch elegante aussehen des Mainboards, besonders sticht hier das Logo auf dem Chipsatzkühler hervor.

Anschließend habe ich den neuen CPU-Kühler verbaut

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Die hier gezeigten 4 Dimm Slots können bis zu 128 Gigabyte DDR4-Arbeitsspeicher aufnehmen und per XMP Profil auf DDR4-4866 hoch takteten.

Nachdem alles soweit war habe ich das Board in den Tower geschraubt als Letztes installierte ich meine RX Vega 64 die per EK-FC Radeon Vega RGB Wasser gekühlt wurde.
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Alle Anschlüsse Liesen sich prima erreichen und waren ohne Probleme fix verbunden.

Danach wurde das System mit Wasser befüllt und erstmal entlüftet.

Nun startete ich den PC und landete erstmal im UEFI – Bios mit großer Überraschung war dies schon mit dem Neuesten Update ausgeliefert worden. Alle wichtigen Einstellungen vorgenommen gespeichert und startete den Pc neu damit Windows Booten konnte

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Die Windows Eier Uhr war zu sehen und nach kurzen Sekunden verabschiedete sich Windows mit dem Schönen Blauen Bildschirm mit dem Hinweis „Page Fault In Nonpaged Area“

Alle Reparatur Versuche scheiterten so dass ich leider Windows komplett neu installieren musste, dies war schnell geschehen und somit begrüßte mich Windows ohne ein Blauen Schirm ,danach wurden die nötigen Treiber installiert und einige Benchmark Test gemacht und war sehr erstaunt wie schnell der PC nun im Vergleich zum vorherigen war.
Auch der Boot vorgang bis zur Windows Anmeldung war nun erheblich kurzer.


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Hier sehen wir den direkten Vergleich zwischen Intel Z97 Board mit PCIe 2.0 2x und dem MSI B550 mit PCIe 3.0 4x

Danach habe ich Cinebench R20 laufen lassen um einen Vergleich zu haben, dort erkennt man den gewaltigen unterschied auch wenn dieser kein direkte Vergleich wieder spiegelt ,dennoch zeigt sich das man mit der Kosten günstiger Alternative von AMD einen gewaltigen Leistungssprung machen kann.





Neben bei habe ich HWinfo mit laufen lassen um die CPU und VRM Temperatur zu erfassen.

Diese sind schon erstaunlich trotz Auslastung durch Cinebench wurden die VRMs nicht wärme als 42°C







SocketAM4
ChipsetB550
Form FactorATX
Voltage Regulator13 Phase (10+2+1) (60A MOSFETs)
Video PortsHDMI, DisplayPort
USB Ports(2) USB 3.2 Gen 2, Type-A and Type-C (10 Gbps), (2) USB 3.2 Gen 1, Type-A (5 Gbps), (2) USB 2.0, Type-A
Network Jacks(1) 2.5 GbE, (1) 1 GbE
Audio Jacks(5) Analog + SPDIF
Legacy Ports/JacksPS/2
Other Ports/Jack
PCIe x16(1) v4.0 (x16), (1) v3.0 (x4)
PCIe x8
PCIe x4
PCIe x1(2) v3.0 (x4)
CrossFire/SLI2-Way CrossFire
DIMM slots(4) DDR4 5100+(OC), 128GB Capacity
M.2 slots(1) PCIe 4.0 x4 / SATA + PCIe, (1) PCIe 3.0 x4 / PCIe Only
U.2 Ports
SATA Ports(6) SATA3 6 Gbps
USB Headers(1) USB v3.2 Gen 1, (2) USB v2.0
Fan/Pump Headers(8) 4-Pin
RGB Headers(2) aRGB (3-pin), (2) RGB (4-pin)
Legacy Interfaces
Other InterfacesFP-Audio, TPM
Diagnostics PanelYes (4 LEDs)
Internal Button/SwitchLED On/Off
SATA Controllers
Ethernet Controller(s)Realtek 8125B (2.5 GbE), Realtek 8111H (1 GbE)
Wi-Fi / Bluetooth
USB Controllers
HD Audio CodecRealtek ALC1200
DDL/DTS Connect✗ / ✗
Warranty3 Years



Kommen wir nun zum Mainboard

Verpackungsinhalt

  • Benutzer Handbuch leider nur Englisch
  • Treiber DVD
  • Kurzanleitung
  • 2 SATA Kabel
  • Mainboard
  • 2 Flyer
  • M2 Schrauben





Am I/O Panel des Boards welches fest mit dem Mainboard verbunden ist befinden sich 6 USB-Ports. Ein USB-A- und ein USB-C-Anschluss bieten jeweils eine Geschwindigkeit von 10 Gbit/s. Des Weiteren sind noch 2 USB 3.0-Ports (5 Gbit/s) und 2 USB 2.0-Anschlüsse vorhanden. 4 weitere USB 2.0- und 3 USB 3.0-Header befinden sich auf der Platine als besonderes Highlight ist auf dem Mainboard noch ein USB-C-Frontanschluss für Moderne PC-Tower vorhanden.



Insgesamt stehen für den Normalen PC-Betrieb genügend USB Ports zu Verfügung, das I/O Panel bietet natürlich noch mehr als nur die USB Anschlüsse ,es befinden sich noch 2 Ethernet Anschlüsse die Maximal 1Gbit bzw 2,5Gbit erreichen , ebenso gibt es ein USB Recovery Flash Anschluss und
6 Audioanschlüsse, davon ein digitaler SPDIF-Ausgang diese sind mit dem Realtek OnBoard-Chip ALC1200 verbunden.



Die Ram Bänke die gleichzeitig mit einem neuen Verschliss Mechanismus kommen, werden nur noch auf einer Seite verriegelt die andere Seite wird nur noch reingedrückt. Besonderes Augenmerkmal ist dort die Beschriftung mit den Hinweisen wie man das Board zu bestücken hat.




Kommen wir nun zum MSI Dragon Center, hier können wir alles System relevante Daten auslesen und überwachen, die RGB (Mystic Light) steuern bzw. einstellen und falls nötig LAN-Einstellungen vornehmen





Per Live update kann man zusätzliche Apps installieren oder Automatisch Updaten.



Versteckt über den Reiter „Erweitert“ kann man dort Neue Bios Version überprüfen und Installieren



Vorteile

  • Mit dem MSI B550 Tomahawk können die kommenden bzw. schon vorhanden Renoir-APUs verwenden werden, da auf dem X570-Board der HDMI-Ausgang und Display-Port fehlen.
  • Alle Anschlüsse sind bezeichnet so dass man auch ohne Handbuch alles korrekt anschließen kann
  • Ebenfalls ist ein BIOS Update mit Hilfe des USB-Flash auch ohne CPU möglich.
  • Anschluss für eine eventuelle Pumpe bei einer AIO oder Custom
  • Dual Internet Anschluss mit 1Gb bzw. 2,5Gbit
  • Trotz Passiver Kühlung niedrige Temperaturen unter Last
Nachteile
  • Warum werden immer noch Treiber DVDs versendet anstatt USB-Sticks?
  • Das mit geliefertem Handbuche ist nur in Englisch falls man das Handbuch in Deutsch benötigt muss man diese erst von der Hersteller Seite herunterladen.
  • Es gibt im UEFI-Bios kein Punkt für Bios Updates?
  • Das Bios scheint auch einige Probleme mit meiner USB Maus zuhaben erst das Hochsetzen der USB-Geschwindigkeit im Bios machte ein Arbeiten möglich
  • Eine Optische Anzeige oder Hinweise für eventuelle Updates wäre vom Vorteil so muss man immer genau auf die Installierte und Online Verfügbare Version achten
  • Das MSI Dragon Center hier sind mir auch einige Punkte negativ aufgefallen oder funktionierten nicht, die anzeigen Größe des Fensters lässt sich nicht manuell ändern bzw. variieren und ist auf eine feste Größe eingestellt.
  • Die RGB Steuerung funktioniert Tadel los, aber es ist nicht möglich zu mindestens bei mir die RGB Anschlüsse getrennt unterschiedlich zu konfigurieren.


Mein Fazit


MSI hat ein gesundes Mittelmaß zwischen der Ausstattung des Preises und Leistung erreicht. Auch wenn der Preis etwas höher ist als beim Vorgänger ist dieses immer noch Günstiger als das X570, wer nicht alles M2 Slots und alle PCIe Anschlüsse benötigt hat keinerlei Nachteile im Bezug auf das X570 und erhält ein sehr Preiswertets und Leistungsstarkes Mainboard der Firma MSI.
 

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