[Sammelthread] Mopeds & Motorräder

Das Problem ist die Kombination von zwei separat mit den Originalteilen geprüften Komponenten, welche zusammen aber zu laut sind.

Nach Feedback von einem DEKRA Prüfer ist es so legal und er sieht da keine Probleme, er würde es mir eintragen wenn ich mich damit wohler fühle was ich dann wohl auch machen werde. Ganz offiziell, nix mit ich kenn da einen und so.
 
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Habt ihr das bei einem Bierchen besprochen was du zufällig dabei hattest? 😋 Sehe es bildlich vor mit.
 
Nein tatsächlich nicht, auch wenn das auf dem Dorf manchmal so ist. :fresse:

Ich möchte wirklich legal unterwegs sein, hätte ja auch kein Problem mit Rückbau.
 
War mehr auf die dörfliche Kultur bezogen. Kenne das doch selber so. Vor allem wenn der Prüfer selbst fährt und man sich kennt. Offiziell ist das trotzdem!
 
... wo kein Kläger ...
 
Gibt ja nix zu klagen, darum geht es doch.

Heute die erste Runde gedreht (Abholen und Probefahrt von 8km mal außen vor gelassen). Fährt sich doch recht dynamisch, macht Spaß. Nur an die Kupplung ohne Hydraulik muss ich mich noch gewöhnen. Aber ich wollte es ja so.

Flottenverbrauch von 2,5-3l/100km, rechnet man doch so oder?

:fresse:
 

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Die beiden Farbtöne an der Front sehen nicht harmonisch aus. Die Gabel müsste auch schwarz sein meiner Meinung nach.
 
Tach zusammen,
da es nächste Woche auf die Rolle geht mit der KTM, wurden heute noch die Zündkerzen getauscht und das Ventilspiel kontrolliert. Ein MWR Filter wurde dann auch noch verbaut und so Sachen wie Kettenspannung noch mal kontrolliert.

Bin gespannt was bei raus kommt...
 
Empfehlung für Motorradwippe gesucht

Motorradwippen gibt es ja von extrem günstig:


Über preiswert:


Bis zu Deluxe:


Was ist der Anwendungszweck?

Ich habe einen Stellplatz auf einem Doppelparker. Für Autos ist er nicht mehr zu verwenden, da an einer Seite schon das Blech weggegammelt ist (wo ein Rad vom PKW stehen würde). Mittig ist er noch intakt.

Keine Dauerlösung:

150413_45.jpg


Die Idee: 2x »Vielzweckplatte Fichte mit Kantenschutz 2000 x 500 x 20 mm«, Kanthölzer darunter (dann kann nichts verrutschen und ich kann die Bretter miteinander verschrauben) und mit Einschlagmuttern in den Kanthölzern die Motorradwippe verschrauben.

Dann sollte ja eigentlich nichts mehr passieren können?

Was die Wippe können sollte:
  • T-förmige Konstruktion mit »Auslegern« und nicht nur ein U-Profil wie bei der ersten Variante für 29,99 Euro.
  • verschraubbar (ohne das ich Löcher ins Material bohren muss)
  • Sicherung gegen unbeabsichtigtes Herausrollen (z.B. ein Haken bei der Wippe).
  • Passend zur Tiger 800, also keine Vespa-Wippe :d
Habt ihr welche im Einsatz? Evtl. auf dem Hänger?

Der Doppelparker ist hydraulisch und hebt die gesamte Stellfläche an. Es ist kein »Wippendoppelparker« sondern er verhält sich wie ein Aufzug, die Fläche bleibt immer in der Waagerechten.
 
Würd ich nicht sparen und die luxusvariante nehmen. Ich mein 175€? Das sieht aus als würde es dort auf jahre genutzt werden für ein gerät was das hundertfache kostet. Ob man da jetzt 100€ sparen muss?
Klar muss man sich das anschauen aber die lux variante sieht stabiler aus, material wesentlich wertiger und dicker etc.pp. Also man sieht die mehrkosten auch ubd wird sie nutzen können.
 
@Mustis

Vor ca. 10 Jahren gab's noch fast durchgängig geschweißte, massive Lösungen. Damit man die Teile besser verschicken kann, gibt's inzwischen wohl primär die Bausätze zum Zusammenschrauben.

Die Lösungen von motowippe.de haben eben noch ein Bosch-Alustangenprofil verschraubt. Das wirkt optisch robuster (und ist flexibler in der Anwendung) als ein L-Profil aus Stahl. Die gesamte Konstruktion bei motorradwippe.de ist aus Aluminium, was es nicht günstiger macht.

An der Hinterradschwinge würde ich einen Montageständer ansetzen, dann sollte nichts mehr wackeln oder kippen können. Die Bobbins habe ich schon vor einigen Jahren montiert - eigentlich um die Kettenpflege zu erleichtern. ;)
 
Habe so eine hier im Einsatz, entweder auf der Hebebühne oder auch für Anhänger geeignet.

 
@BlackPitcher

Sicherst du beim Arbeiten auf der Bühne die Maschine dann noch mal zusätzlich oder reicht die (verschraubte) Wippe aus?
 
@X_FISH Hab die seit Jahren, sowohl für den Transport im Bus als auch beim Schrauben auf der Bühne, im Einsatz:


In der Strebe wo der die Wippe ihren Kipppunkt hat sind zwei Löcher vorhanden womit ich sie im Bus verschraube.

Auf der Bühne nur ungesichert wenn hinten zusätzlich aufgebockt. Ansonsten sicherheitshalber mit zwei Gurten gesichert.
 
Zuletzt bearbeitet:
@X_FISH nutze das eigentlich nur in Verbindung mit Heck-Montageständer (und dann nur, wenn ich das Vorderrad nicht ausbauen muss, sonst nehme ich den Lenkkop-Ständer). Die Wippe ist verschraubt mit der Bühne, sodass das Motorrad nicht nach vorne drüber weg rutschen kann.

Das Motorrad steht zwar recht stabil darin, verlassen würde ich mich jedoch nicht längerfristig darauf. Ich verlasse mich immer lediglich kurzzeitig darauf, wenn ich auf einem Anhänger die Spanngurte ansetze. Da ich in der Regel keine Hilfe beim be- und entladen habe.
 
Das ist der Irrglaube. Es ist nicht ein Originalersatzteil oder entspricht einem Originalersatzteil was getauscht wurde. Es wurde ein Luftfilter getauscht und dann der Zustand des Fahrzeugs überprüft. In diesem Zustand hat es gepasst.
Eine Homologation besagt, dass das Teil so funktioniert wie es soll, wenn der Rest im Serienzustand ist.

Da der Luftfilter nicht mehr original ist, ist die Homologation vom Pott hinfällig. Es muss neu geprüft werden. Die Kombination von sog. »Tuning-Teilen« ist das Problem. Wäre der Luftfilter original, wäre die homologierte Auspuffanlage legal. Ausnahme: Es gibt ein Kombinationsgutachten, da der Hersteller der Auspuffanlage bereits ein Gutachten in Verbindung mit einem (oder mehreren) Luftfiltern hat durchführen lassen.

Grundlage ist die RV 134/2014. In Anhang IX (Anforderungen an die Geräuschentwicklung) wird geregelt, wie Austauschschalldämpfer (Zubehörauspuffe) ihre EG-ABE erhalten. In der RV 134/2014 ist vorgeschrieben, dass der Auspuff den Typgenehmigungstests (z. B. nach UNECE-Regelung Nr. 41) standhalten muss, wenn das Fahrzeug ansonsten der Originalkonfiguration entspricht (Standardkonfiguration).

Aus Anhang II:

"4.2.1. Allgemeines

Alle Bauteile des Prüffahrzeugs müssen den serienmäßigen Bauteilen entsprechen oder sind, wenn sie sich von ihnen unterscheiden, im Prüfbericht vollständig zu beschreiben. Bei der Auswahl des Prüffahrzeugs vereinbaren der Hersteller und der technische Dienst mit Zustimmung der Genehmigungsbehörde, welches geprüfte Stammfahrzeug repräsentativ für die entsprechende Fahrzeugantriebsfamilie gemäß Anhang XI ist."

Die Kombination von Komponenten erfordert ein Kombinationsgutachten für die Homologation.


Klingt logisch, ist es aber nicht.

(Ein hoffentlich) anschauliches Beispiel:

Du hast den 3jährigen namens "Luftfilter" und die 3jährige namens "Endtopf" bei dir im Wellnessbereich sitzen.

Wenn Luftfilter recht leise ist und Endtopf laut, die Summe aber erträglich ist, ist es okay.

Jetzt ersetzt du den 3jährigen namens "Luftfilter" mit dem 5jährigen Vuvuzela.

Endtopf ist noch immer gleich laut, Vuvuzela aber lauter. In Kombination ist aber beides okay, gerade noch so.

Jetzt geht Endtopf nach Hause, dafür kommt bester Bro von Vuvuzela vorbei. Der beste Bro heißt Druckluftkompressorgetriebeneszweiklanghorn und ist mit seinen 6 Jahren ziemlich rücksichtslos da erfolgreich in die Trotzphase retardiert.

Vuvuzela und Druckluftkompressorgetriebeneszweiklanghorn in Kombination sind lauter als die vorher aufgeführten Kombinationen.

Daher findest du jetzt Vuvuzela und Druckluftkompressorgetriebeneszweiklanghorn nicht mehr okay, da wirklich nicht mehr erträglich.

Das Problem ist die Kombination von zwei separat mit den Originalteilen geprüften Komponenten, welche zusammen aber zu laut sind.


Ich hoffe Vuvuzela und Druckluftkompressorgetriebeneszweiklanghorn waren anschaulich genug um das Problem aufzuzeigen.


Thread dazu von Leuten, die damit mehr zu tun haben:

danke für die sachkundige aufklärung!
Das Argument ist quasi "Schall kumuliert"

ich kenne die Thematik auch mit dem Kombigutachten, war ja auch Harley Fahrer.
Nur eben der Logik folgend, wenn eine andere Auspuffanlage die gleichen Richtlinien einhalten muss, müsste es auch in Kombination mit dem Luftfilter klappen.
Natürlich, wenn Original die Grenzen nicht ganz auslotet, die Zubehöranlage dann aber schon, ist es im Endeffekt lauter und für den Luftfilter ist "kein Platz mehr".

Nur meinte ich eben auch, in der neuesten Euro Norm darf die Auspuffanlage nun auch in keinem Moment mehr lauter sein als das Original. Kann aber sein, dass das bei den Motorrädern noch gar nicht angekommen ist.


Am Ende entscheidet dann i.d.R. sowieso der Fahrstil ob man damit Probleme bekommt oder nicht. Dauern die Rückbauten vor dem Prüftermin halt etwas länger.
Mir hatte der Prüfer beim letzten mal auch "viel Spass beim Umbauen" gewünscht als ich die Breakout sehr original vorgeführt hatte.
 
Prüftermin mache ich mir keine Sorgen drum, da kommt sie durch wie sie ist, möchte nur den Auftritt bei RTL2 vermeiden :fresse:

Prüfer ist aktuell noch im Urlaub, ab dem 8.6. wieder im Dienst, ich halte euch auf dem Laufenden.
 
Luftfiltergehäuse von der 103 Limited in passender Farbe kam heute aus NL, finde ich jetzt gar nicht mal so schlecht. Könnte ich mir den Stress sparen.

Dürfte man eigentlich den originalen Luftfilter fahren wenn der offene in Kombination mit dem Auspuff eingetragen ist oder MUSS ich den dann fahren?
 

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@ClisClis

Das eigentliche Problem ist ja die Standgeräuschmessung. Denn nur die kann vor Ort bei einer »spontanen Kontrolle« einfach durchgeführt werden. Die Fahrgeräuschmessung nicht.

Bei Motorrad bin ich raus, da wird nichts gebastelt. Dafür habe ich ja das Ranger-Problem.

Der Schnorchel ist eingetragen und muss ja gleich zwei Aspekte erfüllen: Fußgängersicherheit und Ansauggeräusch. :d

Ein Problem wäre es, wenn ich einen neuen Auspuff verbauen muss (was irgendwann der Fall sein wird, ist ja nicht aus VA sondern aus Gammelstahl aus ZA. :d

Eigentlich bleibt nur der Griff zum Original von Ford oder zu einem unauffälligen Pott aus dem Zubehör. Leider machen sie VA i.d.R. nur mit sichtbaren Endrohren. Das ist nicht gerade unauffällig...

So formschön hat es Ford gestaltet:


Zubehör, auch Gammelstahl, ist aber wegen der Bereifung raus. Eingeschränkt auf »nur passend mit Serienbereifung (auch getestet mit 265/60-18 AT)«. Viel zu einschränkend. ;)

 
Nicht das es jemand groß überraschen wird, aber:


Hardenduros mit Straßenzulassung (»auf dem Papier«).
 
Wer offene Hardenduros auf als Straßenmaschine nutzt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren, das ist einfach dumm. Da gibt es genug Alternativmodelle. Sorry, für mich ein komplett hochgejazzter "Skandal".
Laut Motorradonline.de wurden von KTM/GasGas/Husquarna 2025 gesamt + 2026 bis April 841 in DE Maschinen zugelassen. Und wie viele davon fahren offen im Straßenverkehr...
 
Newsflash.

Bin bei meiner Wippen-Thematik weitergekommen: Wippe bestellt, wird auf einem Holzbrett fixiert, Abspannen nach vorne dann über die Holzbrett-Konstruktion möglich.

Habe noch ein paar Inspirationsquellen gefunden:

 
Nachdem ich beim letzten Track day meinen Schalthebel vergenussferkelt habe, aufgrund von zu viel Schräglage, habe ich mir ja eine neue Rastenanlage gekauft. Mit TÜV, plug and play. Und mal wieder fiel eine scheiß italienische Firma mit Arroganz auf. Keinen Fehler eingesehen hat die liebe Firma Lightech. Aber so ist es. Ich hab's jetzt ans laufen bekommen.

Dazu war auch nur eine Lösung von Nöten, auf die ich alleine niemals gekommen wäre. Eine Relaisschaltung, adaptiert an den OEM Kabelbaum und einen hydraulischen Bremslichtschalter. Das Bike greift bei Vorderrad- und Hinterradbremse darauf zu, lässt das Bremslicht leuchten und killt den Tempomat. Sprich ich kann jetzt vorne auch noch auf meinen Wunschzylinder umbauen, z.B. RCS19 CC - und es funktioniert immer noch alles!

Bin jetzt aber sehr zufrieden.
 

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Wer offene Hardenduros auf als Straßenmaschine nutzt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren, das ist einfach dumm. Da gibt es genug Alternativmodelle. Sorry, für mich ein komplett hochgejazzter "Skandal".
Laut Motorradonline.de wurden von KTM/GasGas/Husquarna 2025 gesamt + 2026 bis April 841 in DE Maschinen zugelassen. Und wie viele davon fahren offen im Straßenverkehr...
es denkt halt auch manch einer man braucht für den typischen TET Schotterweg gleich ne Hardenduro weil eine GS oder eine Tenere dafür viel zu schwer seien.

Was ich da teilweise an Diskussionen lese, weil sich einer auf nem Schotterweg lang gemacht hat und alle gleich rumschreien, dass das Motorrad da nichts zu suchen hätte...
Muss dann unbedingt eine Hardenduro sein. Keine Ahnung, wie mein Vater mit seinem Strassenmotorrad früher zur Arbeit gefahren ist, als es auf dem Land noch etliche Kieswege gab und im Winter auch mal Schnee lag.

Dabei machen die im Strassenverkehr doch überhaupt keinen Spass.
Einzylinder sowieso nicht. gerade gestern, die XJ zum Reifenwechsel gebracht und eine KTM 390 Adventure als Ersatzfahrzeug gehabt. Ganz schnuckelig, schön leicht, handlich, trotzdem einigermassen Technik. Alles gut.
Aber das gerappel und geschüttel ging mir schon in den 15 Minuten Heimfahrt auf den Zeiger. Zum Gas geben ganz ok. Aber in der Ortschaft, an ner Ampel, im Verkehr... ein Graus... So zu reisen mag ich mir echt nicht vorstellen.
 
Aber das gerappel und geschüttel ging mir schon in den 15 Minuten Heimfahrt auf den Zeiger. Zum Gas geben ganz ok. Aber in der Ortschaft, an ner Ampel, im Verkehr... ein Graus... So zu reisen mag ich mir echt nicht vorstellen.
michael-scott-the-office.gif


Und ich dachte bislang, ich wäre der einzige mit dieser Haltung und habe eine total unpopuläre Meinung. ;)
 
Dabei machen die im Strassenverkehr doch überhaupt keinen Spass.
Einzylinder sowieso nicht. gerade gestern, die XJ zum Reifenwechsel gebracht und eine KTM 390 Adventure als Ersatzfahrzeug gehabt. Ganz schnuckelig, schön leicht, handlich, trotzdem einigermassen Technik. Alles gut.
Die machen auf einer Autobahn, oder einer Bundesstrasse die 10km am Stück schnurgerade geht keinen Spass. Aber da macht ja Motorradfahren generell keinen Spass. :p
Ich finde meine 690er Duke immernoch das geilste Motorrad was ich bisher hatte... ist ja auch schon meine zweite. :d
Die ist zwar keine Hardenduro (aber ein Einzylinder), aber die stammt von einer solchen ab und hat sich über Supermoto quasi zu dem entwickelt was sie jetzt ist, aber man merkt ihr einfach die Gene trotzdem noch an.

Aber das gerappel und geschüttel ging mir schon in den 15 Minuten Heimfahrt auf den Zeiger. Zum Gas geben ganz ok. Aber in der Ortschaft, an ner Ampel, im Verkehr... ein Graus... So zu reisen mag ich mir echt nicht vorstellen.
Das Gerappel und Geschüttel liegt (vorallem im niedrigen Drehzahlbereich) daran, das die Motoren eigentlich zu mager laufen, weil sie sonst die Abgasnormen nicht schaffen würden.
Es gibt Nachrüststeuergeräte (quasi Chiptuning), die das beseitigen... aber damit ist natürlich die Strassenzulassung weg.
Offene Hardenduros dürften aus diesen Gründen das Problem eher sowieso nicht haben, bzw. mit dem "aufmachen" wurde das nebenbei auch gleich behoben.

Ich denke übrigens, wer eine Hardenduro hat, der will damit eh nicht "reisen". Hier aufm Land bei mir fahren schon ab und zu einige rum (geschätzt die Hälfte sogar ohne Nummernschild). Deren "auf der Strasse fahren" beschränkt sich allerdings meist darauf, den Weg ins nächste Waldstück oder zur nächsten Motocrossstrecke zu überbrücken.
Ich hätte tatsächlich auch gern sowas. Nur wenn dann müsste die eben offen sein, weil auf Strassenzulassung gedrosselt sind die komplett witzlos. Und da hab ich dann eben genau das Problem, das ich zumindest ein bisschen auf der Strasse fahren müsste um irgendwo hinzukommen wo man dann richtig Offroad fahren könnte und zudem noch das Problem, das es kaum noch Gegenden gibt, wo man wirklich legal Offroad fahren könnte/dürfte.
 
Das Gerappel und Geschüttel liegt (vorallem im niedrigen Drehzahlbereich) daran, das die Motoren eigentlich zu mager laufen,
??? Das liegt fundamental an der Bauform des Motors. Ungerade Zylinder werden immer vibrieren, da eine Gegenkraft fehlt. Und extra gegengewichte bringen probleme mit sich. Ein einzylinder ist eine grundlegend „schlechte“ bauart für einen Motor in bezug auf laufruhe.
 
Die machen auf einer Autobahn, oder einer Bundesstrasse die 10km am Stück schnurgerade geht keinen Spass. Aber da macht ja Motorradfahren generell keinen Spass. :p
Ich finde meine 690er Duke immernoch das geilste Motorrad was ich bisher hatte... ist ja auch schon meine zweite. :d
Die ist zwar keine Hardenduro (aber ein Einzylinder), aber die stammt von einer solchen ab und hat sich über Supermoto quasi zu dem entwickelt was sie jetzt ist, aber man merkt ihr einfach die Gene trotzdem noch an.


Das Gerappel und Geschüttel liegt (vorallem im niedrigen Drehzahlbereich) daran, das die Motoren eigentlich zu mager laufen, weil sie sonst die Abgasnormen nicht schaffen würden.
Es gibt Nachrüststeuergeräte (quasi Chiptuning), die das beseitigen... aber damit ist natürlich die Strassenzulassung weg.
Offene Hardenduros dürften aus diesen Gründen das Problem eher sowieso nicht haben, bzw. mit dem "aufmachen" wurde das nebenbei auch gleich behoben.

Ich denke übrigens, wer eine Hardenduro hat, der will damit eh nicht "reisen". Hier aufm Land bei mir fahren schon ab und zu einige rum (geschätzt die Hälfte sogar ohne Nummernschild). Deren "auf der Strasse fahren" beschränkt sich allerdings meist darauf, den Weg ins nächste Waldstück oder zur nächsten Motocrossstrecke zu überbrücken.
Ich hätte tatsächlich auch gern sowas. Nur wenn dann müsste die eben offen sein, weil auf Strassenzulassung gedrosselt sind die komplett witzlos. Und da hab ich dann eben genau das Problem, das ich zumindest ein bisschen auf der Strasse fahren müsste um irgendwo hinzukommen wo man dann richtig Offroad fahren könnte und zudem noch das Problem, das es kaum noch Gegenden gibt, wo man wirklich legal Offroad fahren könnte/dürfte.
Natürlich macht Mopedfahren auf einer 10km geraden oder der Autobahn keinen Spass. aber es ist eben Realität, dass es vorkommt. und wenn es dabei zumindestens einigermassen angenehm vonstatten geht bereichert es das Gesamterlebnis ungemein.
Hätte ich eine Kartbahn in der Nähe, auf der ich mal meine Runden drehen könnte, würde mir eine 690er Duke ganz bestimmt auch taugen und eine Menge Spass machen.
Ich habe auch sehr nahe sehr viele Kurven. Aber ich fahre auch gerne mal etwas weiter weg.

Das mit dem Magerlauf ist natürlich ein "Problem", Chiptuning bringt etwas erleichterung. Das kenne ich von meinen Harleys und das waren ja gar Zweitylinder und die waren trotzdem scheisse diesbezüglich. Das kannst du einfach nicht fahren ab Werk. Bauartbedingt wirst du die Charakteristik aber trotzdem nie ganz weg bekommen.

Klar, für die meisten ist das dann nicht zum reisen, korrekt. Aber gerade im DACH Raum gibt es keine wirklich legalen Einsatzgebiete dafür. Das illegale macht natürlich Spass. Dafür ists mir aber dann doch zu teuer.
??? Das liegt fundamental an der Bauform des Motors. Ungerade Zylinder werden immer vibrieren, da eine Gegenkraft fehlt. Und extra gegengewichte bringen probleme mit sich. Ein einzylinder ist eine grundlegend „schlechte“ bauart für einen Motor in bezug auf laufruhe.
Dieser "Nachteil" wird immer bleiben. Der Einzylinder hat ein paar andere Vorteile natürlich. Gewicht, einfacher in der Wartung, gewisse Traktionsvorteile im Gelände, ...
Aber meist kürztere Serviceintervalle, begrenzte Drehzahl, scheiss Sound und unangenehme Vibrationen
 
Bauartbedingt wirst du die Charakteristik aber trotzdem nie ganz weg bekommen.
Sicherlich. Aber ich mag Motoren mit Charakter. Die ganzen neuen fühlen sich lahm an, weil sie überhaupt keinen Charakter mehr haben. Hatte auch mal eine 890 (die ist ja ein Zweizylinder) als Leihgerät, aber WTF?
Selbst als ich dann rausgefunden habe, das man den Fahrmodus auf "Racing" (oder so ähnlich) stellen muss, damit sich das Ding nichtmehr wie ein Mofa anfühlt, ging meine 690 (73PS) immernoch gefühlt um Welten besser als die 890 mit angeblichen 105PS. Ich würde definitiv nicht tauschen wollen.

Ausserdem hat die 890 für meinen Geschmack schon wieder zuviel Enduro-Gene verloren. Alleine die Sitzposition ist schon wieder eher Naked-Bike und überhaupt nichtmehr Enduro.

Klar, für die meisten ist das dann nicht zum reisen, korrekt. Aber gerade im DACH Raum gibt es keine wirklich legalen Einsatzgebiete dafür. Das illegale macht natürlich Spass. Dafür ists mir aber dann doch zu teuer.
Jup, genau deswegen lasse ich es ja auch bleiben. Aber andere Leute sehen das halt offensichtlich trotzdem anders. :d

Aber meist kürztere Serviceintervalle, begrenzte Drehzahl, scheiss Sound und unangenehme Vibrationen
Die 690er (2013 und 2017) hat einen Serviceintervall von 10tkm... da kann man eigentlich nicht meckern. Und das ist länger als alle meine vorherigen Motorräder (die GSR600 hatte glaube ich sogar nur 8tkm?).
Der miese Sound (wie eine Nähmaschine) liegt wiederrum auch an den Zulassungsvorschriften... Offen finde ich den Sound von Einzylindern aber sogar richtig geil.
Meine erste Duke (2013) mit Vorschalldämpferersatz (mit Kat drin!) und LeoVince fand ich auch gut. Da hatte das Zeug aber noch ABE. Meine neue (2017) ist dummerweise aber nichtmehr Euro3 sondern schon Euro4 und dafür haben die Teile keine ABE mehr... :rolleyes2:

Vibration ist klar. Die Laufruhe eines 2, 3 oder 4-Zylinders wird ein Einzylinder wohl nie erreichen. Aber soooo schlimm find ich das jetzt auch nicht (mehr). Also wenn man da an die alten LC4-620 denkt, wo man meinen konnte man reitet gerade einen Bullen, sind die neuen Modelle ja eher ein schnurrendes Kätzchen. :d
 
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