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[User-Review] Lesertest - Kingston XS2000 SSD - USB3.2 2x2

Hajdi

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Lesertest mit Kingston XS2000

Im Rahmen eines Lesertestes durfte ich die Kingston XS2000 SSD für euch testen.
Ich heiße Agnieszka, bin 37 Jahre jung und Mama von 2 Töchtern. Ich mache etwas Videobearbeitung und spiele div. Games.
So weit es mir möglich ist, werde ich die XS2000 bestmöglich für euch testen.​


Inhalt:
  • Einleitung
  • Unboxing
  • Technische Spezifikationen
  • Performence
  • Täglicher Gebrauch
  • Pro & Contra
  • Fazit


Einleitung:
Mein Testsystem sieht wie folgt aus:
  • Intel Core i9 9900K
  • ASUS Maximus XI Gene
  • ASUS RTX 3060
  • 16GB Corsair Vengeance
  • 2x Samsung 860 500GB
  • Windows 10
  • PCIe ICY BOX USB 3.2 Gen 2x2 Port Karte
Die Kingston XS2000 kostet zum Zeitpunkt meines Tests in der 2TB Edition 259€.


Unboxing:
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Inhalt:
Kingston XC2000
USB-C zu USB-C Kabel (30cm)
Silikonhülle​

Technische Spezifikationen:
  • Schnittstelle: USB-C 3.2 Gen 2x2
  • Geschwindigkeit: 2.000MB/s Lesen, 2.000MB/s Schreiben
  • Kapazität: 500GB, 1TB, 2TB
  • Abmessungen: 69,54 x 32,58 x 13,5mm
  • Gewicht: 28,9g
  • Gehäusematerial: Metall + Kunststoff
  • Betriebstemperatur: 0 bis 40°C
  • Lagertemperatur: -20 bis 85 °C
  • Garantie/Support: 5 Jahre Garantie und kostenloser technischer Support
  • Kompatibel mit: Windows® 10, 8.1, Mac OS (V. 10.14.x und höher), Linux (V. 2.6.x und höher) Chrome OS™


Performance:
Ich habe die SSD durch den CrystalDiskMark gejagt und habe zwischen USB2.0, USB3.1 gen2 und USB3.2 2x2 gewechselt. Gewaltige Unterschiede waren natürlich zu erwarten.
Getestet habe ich in den formatierungen NTSF und ExFAT (Mehr hat mir mein System nicht zur Auswahl bereitgestellt).
Um hier jetzt nicht mit Bildern zu übertreiben, habe ich die Ergebnisse in Tabellen zusammengefasst.

READ
tfn6yt66.jpg
6q67c49i.jpg

i5lt8or3.jpg
tsrujrho.jpg


WRITE
aj2iwgfw.jpg
vcpn3ucl.jpg

8h4mahat.jpg
qwqwjrxj.jpg


Die Kingston SX2000 reizt die 2000er MB/s Grenze beim Lesen aus und ist teilweise auch etwas drüber. Beim Lesen liegt der Wert bei durschnittlich 1500 MB/s und ist somit auch sehr gut.
Der 2x2 wird voll ausgenutzt.
Der Vergleich zwischen die verschiedenen USB Anschlüssen zeigt, wie sich die Geschwindigkeiten in den letzten Jahre massiv gesteigert haben.

Täglicher Gebrauch:
Ich habe die XS2000 nun 4 Wochen fast täglich im gebauch gehabt. Sie dient bei mir als Speicher für div. Videos und Bilder.
Ich Arbeite mit div. Videoschnitt-Programmen von Magix. Hier lief die zwischenspeicherung von Projekten reibungslos und auch das Rendern von Filmen ging zügig.
Sie funktioniert an meinem Samsung TV ohne probleme als Wiedergabemedium. Videos und Bilder lassen sicher super schnell kopieren.
Durch die


Pro & Contra:

Pro:
  • Kompakt
  • Sehr Schnell
  • Staub, Wasserdicht und Stoßfest
Contra:
  • Kurzes Anschlusskabel
  • Kein USB-C auf USB-A Adapter

Fazit:
Die XS2000 ist ein super kompakter und schneller SSD Speicher.
Der 2TB große Speicherplatz bietet genug Platz um auch große Videos problemlos mit zu nehmen. Dank der mitgelieferten Silikonhülle ist die SSD auch optimal gegen herunterfallen geschützt.
Die XS2000 überzeugt mit ihrer schnelligkeit, lediglich das kurze USB-C Kabel hat mich gestört.

Durch die Silikonhülle ist sie auch bestens gegen stürze geschützt.


Danke an Hardwareluxx und Kingston, dass ich diesen Test machen durfte!
 
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massaker

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Dzień dobry, Agnieszka, da hast Du DIr aber Mühe gegeben und sicherlich unzählige Crystal DiskMark Runs gemacht. Danke auch für gesonderte ExFat/NTFS Tests.
Aber ein Paar andere Benchmarks, wie AS-SSD/ATTO wären sicherlich für einige interessant. Oder halt mit DiskBench einfach eine große Videodatei/Ordner mit vielen kleinen Dateien kopieren.
Außerdem stellt sich die große Frage bei so einer externen QLC-SSD: wie viel Daten am Stück kann ich Kopieren, bevor die Schreibrate deutlich einbricht?
Das kann man am besten mit HDTune->File Benchmark (random Pattern) grafisch darstellen, sieh mal, wie meine 970Evo beim Schreiben von 150GB nach 42GB von 2300MB/s auf 1200MB/s einbricht:
1644760955308.jpeg

Was ähnliches kannst Du auch mit Aida64 "Linear Write" erreichen (Achtung, dabei werden aber aller Daten/Partition gelöscht und es wird voll beschrieben).
Bei einer 2TB-großen SSD gibt es natürlich mehr pSLC-Cache (bei einer QLC bis max.500GB, beim Referenz-Board glaube 10% der Kapazität), deswegen sollte man auf jeden Fall 250-300GB Schreibvolumen testen.
Was wirklich perfekt wäre: z.B. nach 100 Sekunden den Test nochmal starten um zu sehen wie viel pSLC-Cache die SSD regeneriert hat um zu wissen, ob man sie manchmal schnell abziehen kann oder doch etwas länger ideln/ruhen lassen sollte. So sieht man, ob so eine externe überhaupt dafür geeignet ist mal schnell am Computer-A 200-300GB drauf zu speichern und zum Computer-B zu tragen (viele nutzen das halt so). LG
 
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Interessante Diagramme. Auch für mich wäre der von @massaker erwähnte Test des pSLC-Caches sehr interessant. Ich habe dazu schon andere Reviews gelesen, aber da gibt es sehr unterschiedliche Ergebnisse (einmal 30 GB, einmal 400 GB pSLC-Cache). Die kurzzeitigen hohen Transferraten sind halt bei Übertragung von 0,5 TB nicht so relevant, sondern eher die Ausdauer.
 

Holt

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aber da gibt es sehr unterschiedliche Ergebnisse (einmal 30 GB, einmal 400 GB pSLC-Cache)
Dies dürfte vom Füllstand der SSD abhängen, denn der Pseudo-SLC Schreibcache dürfte inzwischen bei allen SSDs dynamisch sein und bei 400GB würde dies bei TLC eben 1,2TB Kapazität belegen. Die wenigsten Hersteller veröffentlichen wie groß der Pseudo-SLC Schreibcache bei welchem Füllstand ist, aber Intel ist da offen, hier z.B. für die 665p:

665p-slc_575px.png


So ähnlich dürfte es bei allen aussehen und dann gibt es wohl auch noch Fälle,, wo der Pseudo-SLC Schreibcache nicht wieder größer wird, wenn man Platz freimacht.
 
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Laut den entsprechenden Tests wurden die SSDs jeweils leer beschrieben, am Füllstand kann es da also nicht gelegen haben.
(Es war AnandTech und TechPowerUp.)
 

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Holt

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Laut den entsprechenden Tests wurden die SSDs jeweils leer beschrieben, am Füllstand kann es da also nicht gelegen haben.
Außer es ist eine bei der dies zutrifft:
dann gibt es wohl auch noch Fälle,, wo der Pseudo-SLC Schreibcache nicht wieder größer wird, wenn man Platz freimacht.
Oder bei TechPowerUp war es thermisches Throttel oder eine andere FW Version oder gar ein anderer Controller oder andere NANDs oder sonstwas.
 
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Stimmt, das habe ich übersehen. Zumal Tom’s Hardware schreibt:
The XS2000 recovered only its 6 GB static portion within a five-minute idle window, and the dynamic portion fully recovered within a longer half-hour long idle window.
Womöglich wurde auch einfach nicht lang genug gewartet nach anderen Tests.
 
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