holzkreuz
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Lesertest des Phanteks Eclipse G370A Gehäuses:
Vielen Dank an Hardwareluxx & Phanteks für die Möglichkeit deren Gehäuse testen zu dürfen.
Unboxing & Lieferumfang:
Das Gehäuse von Phanteks kommt wie gewohnt gut ausgepolstert und gegen Transportschäden verpackt daher.


Im Lieferumfang des Phanteks G370A findet sich folgendes Zubehör:
Drei in der Front vormontierte M25 120mm A-RGB Lüfter
Alle benötigten Schrauben für die Installation von Laufwerken und Lüftern / Radiatoren
Kabelbinder sowie eine gedruckte Anleitung

Äußeres Erscheinungsbild




Abmessungen: 465mm x 476mm x 220mm
Gewicht: 6,43kg
CPU Kühler: 170mm
Grafikkarten: 375mm x 170mm
Netzteilgröße: bis 200mm Länge
Radiator im Deckel: 400mm x 120mm x 60mm
Das Gehäuse kommt in schlichtem Schwarz mit nach unten ausgestellter, grober Meshfront und Glasseitenteil.
Das Seitenteil aus Sicherheitsglas gewährt Einblick auf die verbauten Komponenten.
Im oberen Bereich findet sich ein magnetisches Staubgitter aus feinem Mesh sowie das I/O Panel mit folgenden Anschlüssen:
1x USB 3.0, 1x USB-C 3.0 sowie 1x Microfon / Headset Kombo im Klinkenformat.

Die Front wird von einem grobem Meshelement geziert, bietet jedoch keinerlei Schutz gegen feinen Staub.

Dahinter zeigen sich die drei mitgelieferten 120mm A-RGB Lüfter des Typs M25 von Phanteks.

Am Boden unterhalb des Netzteiles befindet sich ein Filterelement, welches dem Netzteil als Staubschutz dient.

Das Heck ist unauffällig funktional gehalten und nimmt einen 120mm Lüfter auf.
Einziger Wermutstropfen sind hier die nicht vorhandenen Slotblenden, für Erweiterungskarten muss man hier die Blechteile rausbrechen. Das könnte man besser lösen.
Jedoch hat Phanteks immerhin zwei Slotblenden als Zubehör mitgeliefert.

Innerer Aufbau
Das Gehäuse kann CPU-Kühler mit bis zu 17cm Höhe problemlos aufnehmen und Grafikkarten bis zu 375mm Länge finden darin Platz.
Für ausreichend Airflow sorgt die Möglichkeit, bis zu 7x 120mm Lüfter installieren zu können.
Drei davon sind, wie bereits eingangs erwähnt, von Phanteks mitgeliefert und in der Front montiert.


Folgende Lüfterkonfigurationen bietet das Gehäuse:
Deckel: 3x 120mm oder 360mm Radiator
Heck: 1x 120mm
Front: 3x 120mm (Vorinstalliert) oder 240mm Radiator
Hierzu ein Schaubild von der offiziellen Produktseite

Für Wasserkühlungskomponenten stellen die begrenzen Möglichkeiten von Radiatorgrößen jedoch eine Herausforderung dar.
So lassen sich maximal ein 360mm im Deckel und nur ein 240mm Radiator in der Front platzieren.
Hier hätte Phanteks durch sinnvolle Gestaltung des Abschlussbleches zwischen den beiden Kammern die Möglichkeit gehabt, auch in der Front einen 360mm Radiator verwenden zu können.
Für gängige Builds bietet das Gehäuse ausreichend Kapazität um 2x 2,5" und sogar ein 3,5" Laufwerk aufzunehmen.
Das 3,5" Laufwerk findet vor dem Netzteil Platz und die beiden 2,5“ Laufwerke werden hinter dem Mainboard im Sandwich montiert.

Mir nicht ganz erschlossen haben sich im Gehäuse einige Gewinde, Öffnungen, Einschübe usw.
Hierzu findet man weder Informationen im Handbuch noch auf der Homepage?!
Ich vermute hier auf andere Versionen des Gehäuses.
Anbei die "Einschübe" im Unterboden vor dem Netzteil.

Hardware Montage
Die verbaute Hardware für den Test besteht aus folgenden Komponenten:
Intel i5 13600k
ASrock B760m Riptide mATX
G-Skill 2x16GB DDR5-6000 Ram
XFX Swift Radeon 9070XT
Thermalright Phantom Spirit
Sandisk Ultra 2TB SSD
WD Blue 1TB SSD
Deepcool PNM750W Netzteil

Beim Einbau meiner Hardware sind mir keine scharfen Kanten aufgefallen.
Alle Bleche sind sauber verarbeitet und mach einen soliden Eindruck
Bis auf wenige Befestigungslaschen für Kabelbinder findet man auf der Rückseite des Mainboardtrays leider keine weiteren Möglichkeiten für vernünftiges Kabelmanagement.
Gutes Kabelmanagement ist zwar möglich, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Möglichkeiten seitens Phanteks erhofft.
Die vorhandenen Kabeldurchführungen bieten zwar keinen Kantenschutz, fühlen sich jedoch dank gefalztem Blech nicht scharfkantig an.

Ein nettes Gimmick ist die mitgelieferte GPU Stütze.
Stufenlos höhenverstellbar bietet sie eine minimale Unterstützung der GPU und hilft so gegen "Absenken" von schweren GPU.



Etwas unglücklich sind die M25 Lüfter von Phanteks, diese benötigen ein Adapterkabel für deren A-RGB & PWM Fähigkeit.
Es ist zwar mitgeliefert und montiert, wundert mich jedoch in der heutigen Zeit doch sehr wieso man hier eine eigene Lösung mittels Adapter gewählt hat.

Temperaturen
Ich habe bewusst auf die Montage zusätzlicher Lüfter verzichtet um zu sehen, ob die drei installierten Lüfter ausreichend Kühlleistung mitbringen um das Case "out of the box" nutzen zu können.
Die Ergebnisse seht ihr hier:
Windows Desktop:
CPU avg: 36 °C
GPU avg: 43 °C


3DMark Steel Nomad:
CPU max: 64°C
GPU max: 58°C
GPU Hotspot: 75°C

Prime95
CPU max: 84°C

Hier hat sich die CPU Temperatur nach ca. 10min Prim95 Last bei 65°C eingependelt

Zusammenfassung:
Das Gehäuse G370A Eclipse von Phanteks bietet eine solide Ausstattung für den aufgerufenen Preis von aktuell ca. 60€.
Jedoch sind die ausbrechbaren Slotblenden und die quasi nicht vorhandenden Möglichkeiten des Kabelmanagement in dieser Preisklasse bei der Konkurrenz besser gelöst.
Schade ist ebenfalls, das die Lüfter im gesamten Case auf 120mm limitiert sind.
Aufgrund dessen kann man nur im Deckel einen 360mm Radiator einsetzen, in der Front ist so nur ein 240mm großer Radiator möglich.
Grundlegend würde ich dem Case noch einen zusätzlichen 120mm Lüfter fürs Heck spendieren, damit ist es mit seiner Ausstattung sowohl für Budget als auch obere Midrange Systeme bestens geeignet.


Vielen Dank an Hardwareluxx & Phanteks für die Möglichkeit deren Gehäuse testen zu dürfen.
Unboxing & Lieferumfang:
Das Gehäuse von Phanteks kommt wie gewohnt gut ausgepolstert und gegen Transportschäden verpackt daher.


Im Lieferumfang des Phanteks G370A findet sich folgendes Zubehör:
Drei in der Front vormontierte M25 120mm A-RGB Lüfter
Alle benötigten Schrauben für die Installation von Laufwerken und Lüftern / Radiatoren
Kabelbinder sowie eine gedruckte Anleitung

Äußeres Erscheinungsbild




Abmessungen: 465mm x 476mm x 220mm
Gewicht: 6,43kg
CPU Kühler: 170mm
Grafikkarten: 375mm x 170mm
Netzteilgröße: bis 200mm Länge
Radiator im Deckel: 400mm x 120mm x 60mm
Das Gehäuse kommt in schlichtem Schwarz mit nach unten ausgestellter, grober Meshfront und Glasseitenteil.
Das Seitenteil aus Sicherheitsglas gewährt Einblick auf die verbauten Komponenten.
Im oberen Bereich findet sich ein magnetisches Staubgitter aus feinem Mesh sowie das I/O Panel mit folgenden Anschlüssen:
1x USB 3.0, 1x USB-C 3.0 sowie 1x Microfon / Headset Kombo im Klinkenformat.

Die Front wird von einem grobem Meshelement geziert, bietet jedoch keinerlei Schutz gegen feinen Staub.

Dahinter zeigen sich die drei mitgelieferten 120mm A-RGB Lüfter des Typs M25 von Phanteks.

Am Boden unterhalb des Netzteiles befindet sich ein Filterelement, welches dem Netzteil als Staubschutz dient.

Das Heck ist unauffällig funktional gehalten und nimmt einen 120mm Lüfter auf.
Einziger Wermutstropfen sind hier die nicht vorhandenen Slotblenden, für Erweiterungskarten muss man hier die Blechteile rausbrechen. Das könnte man besser lösen.
Jedoch hat Phanteks immerhin zwei Slotblenden als Zubehör mitgeliefert.

Innerer Aufbau
Das Gehäuse kann CPU-Kühler mit bis zu 17cm Höhe problemlos aufnehmen und Grafikkarten bis zu 375mm Länge finden darin Platz.
Für ausreichend Airflow sorgt die Möglichkeit, bis zu 7x 120mm Lüfter installieren zu können.
Drei davon sind, wie bereits eingangs erwähnt, von Phanteks mitgeliefert und in der Front montiert.


Folgende Lüfterkonfigurationen bietet das Gehäuse:
Deckel: 3x 120mm oder 360mm Radiator
Heck: 1x 120mm
Front: 3x 120mm (Vorinstalliert) oder 240mm Radiator
Hierzu ein Schaubild von der offiziellen Produktseite

Für Wasserkühlungskomponenten stellen die begrenzen Möglichkeiten von Radiatorgrößen jedoch eine Herausforderung dar.
So lassen sich maximal ein 360mm im Deckel und nur ein 240mm Radiator in der Front platzieren.
Hier hätte Phanteks durch sinnvolle Gestaltung des Abschlussbleches zwischen den beiden Kammern die Möglichkeit gehabt, auch in der Front einen 360mm Radiator verwenden zu können.
Für gängige Builds bietet das Gehäuse ausreichend Kapazität um 2x 2,5" und sogar ein 3,5" Laufwerk aufzunehmen.
Das 3,5" Laufwerk findet vor dem Netzteil Platz und die beiden 2,5“ Laufwerke werden hinter dem Mainboard im Sandwich montiert.

Mir nicht ganz erschlossen haben sich im Gehäuse einige Gewinde, Öffnungen, Einschübe usw.
Hierzu findet man weder Informationen im Handbuch noch auf der Homepage?!
Ich vermute hier auf andere Versionen des Gehäuses.
Anbei die "Einschübe" im Unterboden vor dem Netzteil.

Hardware Montage
Die verbaute Hardware für den Test besteht aus folgenden Komponenten:
Intel i5 13600k
ASrock B760m Riptide mATX
G-Skill 2x16GB DDR5-6000 Ram
XFX Swift Radeon 9070XT
Thermalright Phantom Spirit
Sandisk Ultra 2TB SSD
WD Blue 1TB SSD
Deepcool PNM750W Netzteil

Beim Einbau meiner Hardware sind mir keine scharfen Kanten aufgefallen.
Alle Bleche sind sauber verarbeitet und mach einen soliden Eindruck
Bis auf wenige Befestigungslaschen für Kabelbinder findet man auf der Rückseite des Mainboardtrays leider keine weiteren Möglichkeiten für vernünftiges Kabelmanagement.
Gutes Kabelmanagement ist zwar möglich, jedoch hätte ich mir hier etwas mehr Möglichkeiten seitens Phanteks erhofft.
Die vorhandenen Kabeldurchführungen bieten zwar keinen Kantenschutz, fühlen sich jedoch dank gefalztem Blech nicht scharfkantig an.

Ein nettes Gimmick ist die mitgelieferte GPU Stütze.
Stufenlos höhenverstellbar bietet sie eine minimale Unterstützung der GPU und hilft so gegen "Absenken" von schweren GPU.



Etwas unglücklich sind die M25 Lüfter von Phanteks, diese benötigen ein Adapterkabel für deren A-RGB & PWM Fähigkeit.
Es ist zwar mitgeliefert und montiert, wundert mich jedoch in der heutigen Zeit doch sehr wieso man hier eine eigene Lösung mittels Adapter gewählt hat.

Temperaturen
Ich habe bewusst auf die Montage zusätzlicher Lüfter verzichtet um zu sehen, ob die drei installierten Lüfter ausreichend Kühlleistung mitbringen um das Case "out of the box" nutzen zu können.
Die Ergebnisse seht ihr hier:
Windows Desktop:
CPU avg: 36 °C
GPU avg: 43 °C


3DMark Steel Nomad:
CPU max: 64°C
GPU max: 58°C
GPU Hotspot: 75°C

Prime95
CPU max: 84°C

Hier hat sich die CPU Temperatur nach ca. 10min Prim95 Last bei 65°C eingependelt

Zusammenfassung:
| Pro | Kontra |
| - Guter Airflow dank grobem Mesh | - Proprietärer Lüfteranschluss mittels Adapter |
| - Rückseitiges Blech an den Slotkarten sehr dünnwandig | - Nur 120mm Lüfter möglich |
| - Kabelauslässe großzügig gefertigt | - Wenig Möglichkeiten für Kabelmanagement |
| - Bietet Platz für eine 3,5" HDD im Boden | - Nur 2x 2,5" Laufwerke möglich |
| - Gute Verarbeitung | - Laute Lüfter unter Last |
Das Gehäuse G370A Eclipse von Phanteks bietet eine solide Ausstattung für den aufgerufenen Preis von aktuell ca. 60€.
Jedoch sind die ausbrechbaren Slotblenden und die quasi nicht vorhandenden Möglichkeiten des Kabelmanagement in dieser Preisklasse bei der Konkurrenz besser gelöst.
Schade ist ebenfalls, das die Lüfter im gesamten Case auf 120mm limitiert sind.
Aufgrund dessen kann man nur im Deckel einen 360mm Radiator einsetzen, in der Front ist so nur ein 240mm großer Radiator möglich.
Grundlegend würde ich dem Case noch einen zusätzlichen 120mm Lüfter fürs Heck spendieren, damit ist es mit seiner Ausstattung sowohl für Budget als auch obere Midrange Systeme bestens geeignet.

