[Kaufberatung] Homeserver (DIY)

Wimac

Neuling
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Liebe Community,

wie angedroht nun der folgende Thread zu diesem.

Ich möchte mir endlich einen eigenen Server zusammenbasteln. Bisher besitze ich eine Synology und nutze diese auch sehr viel. Mit der Zeit entstand so die Idee eines eigenen Servers. Das ich sicherlich auch mit weniger Aufwand (und Geld) ans Ziel kommen würde, ist mir bewusst, aber wir wissen ja alle wie das mit Hobbys eben so ist.

Letztlich soll der Server vorerst folgendes leisten:
  1. Proxmox als Distribution
  2. verschiedene Docker und VM: AGH, unbound, Wireguard, HomeAssistant, Paperless NGX, Immich, Nextcloud etc. (auf SSD)
  3. Datengrab, einerseits für mich, andererseits als offside für die Verwandschaft, die ihrerseits mir ein offside zu Verfügung stellen wird (hierfür hatte ich die beiden HDD geplant, die aktuell in der Synology stecken, WD Red 4 TB)
  4. Nach Möglichkeit zumindest ein wenig Energieeffizienz (mir ist wie gesagt bewusst, dass es mit der Synology oder einem Mini PC nicht mithalten kann)
  5. 24/7 Betrieb
  6. 2,5 Gbit
  7. (ECC?)

Ich habe erst die Auswahl über die CPU beginnen wollen und gestern deswegen in den oben genannten Thread geschrieben. Zeitgleich habe ich "einfach mal" einen Server zusammengeklickt (geizhals Liste).

Inzwischen habe ich aber eher den Eindruck es wäre sinnvoller sich über den RAM dem Thema zu nähern. Prinzipell könnte ich zwei verschiedene RAM Kits mehr oder weniger umsonst bekommen. Einerseits DDR4 64 GB 3200 Mhz Non ECC (2 Module x 16 GB) und andererseits SK hynix DDR4 64 GB 2133 Mhz RDIMM (4 Module x 16 GB). Wenn ich mich richtig informiert habe geht letzteres aber wohl nur mit Workstation Mainboard und "Server-CPU", folglich also nicht mit dem was ich zusammengestellt habe.

Was also tun? ECC scheint mir sinnvoll. ECC-UDIMM scheint mir insgesamt mit größerer Auswahl für CPU und Mainboard, das ist aber eben leider nicht vorhanden. RDIMM scheint insgesamt deutlich teurer und stromhungriger zu werden(?).

Es wäre schön, wenn ihr mir diesbezüglich mit euren Rat zur Seite stehen könntet. Sollte es noch notwendige Infos geben, die benötigt werden, reiche ich diese umgehend nach. Vielen Dank schon im Voraus!
 
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Ich habe selber nochmal viel hin und her überlegt und denke folgendes ist am sinnvollsten:

Ich werde mir ein System aufbauen was prinzipell ECC UDIMM fähig ist, vorerst aber erstmal mit dem oben genannten Non-ECC UDIMM betreiben. Sobald (falls) RAM wieder günstiger werden sollte oder mal ein guter gebrauchter ECC UDIMM über meinen Weg läuft, werde ich upgraden. RDIMM ist glaube ich aufgrund der dazu notwendigen Serverarchitektur zu teuer und auch (bei meinen Anforderungen) überflüssig.

Ist dann meine Liste so sinnvoll oder gibt es Verbesserungsvorschläge?
 
Wenn ich mich richtig informiert habe geht letzteres aber wohl nur mit Workstation Mainboard und "Server-CPU", folglich also nicht mit dem was ich zusammengestellt habe.
Da "Workstation" (als auch "Server") Mainboard kein geschützter Begriff ist, folgende Hinweise.

RDIMM laufen nur mit den großen Server-CPUs. (es gibt auch kleinere), dabei ist das Board und dessen Klassifizierung egal.
Ausnahme sind gewisse embedded-Systeme, die nehmen auch RDIMM.
Das sind also die CPUs, die bis in die hunderte Kerne gehen, bzw. bei deutlich älteren Plattformen in die 2-stellige Kernanzahl vorstoßen.
Sofern man das also solche Klassen an CPUs einsetzt, ist deine Schlussfolgerung bezüglich des RAMs korrekt.

Bei den alten HDDs wäre mal interessant, wie alt die sind.
(HDDs haben eine Auslegung auf 5 Jahre Lebenszeit seitens der Hersteller)

Hinweisen möchte mal auf das System.
Das wäre z.B. RDIMM fähig.
Hat aber leider kein 2,5GBE onboard und das Nachrüsten von Karten ist nicht so einfach, wie bei normalen MBs, aber durchaus machbar, siehe Thread.
SATA hat das Ding 8 Ports zur Verfügung, das bietet also ein paar Möglichkeiten.

Zu deinem HW-Vorschlag, die Frage, warum so nen Minikühler und dann auch so teuer?
Ich verwende für sowas (keine high performance) irgendwelche billigen Towerkühler.
Beispielsweise Artic, Xilence. Muss man mit der Höhe etwas aufpassen, da geht sich aber beim 4HE Case sogar bald noch nen 12cm Lüfter Kühler aus. (ich nehme immer 92mm Lüfter und das alles im Standardformat)
So nen Kühler kostet 2 Döner und tut das nötige.
Das gesparte Geld würde ich, bei dem Case, in eine entsprechende Entlüftung des Cases investieren.
Die enthaltenen Lüfter machen jetzt keinen so guten Eindruck. (Drehzahl, Lautstärke, Quali)

Beim RAM, wenn du das mit UDIMM nonECC->ECC machen willst, regelmäßig ebay/kleinanzeigen checken. Da sind die Preise zwar auch im Arsch, aber ab und zu ist da was, für die aktuelle Zeit, gutes dabei.

Bei dem Case würde ich mir nochmal Gedanken machen. So richtig üppig ist das nun nicht, was die HDD Einbaumöglichkeiten angeht. Müssen jetzt keine 24 Bays sein, aber etwas mehr als das, wäre glaube nicht verkehrt.
 
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Danke erstmal für die Rückmeldung. :)

RDIMM laufen nur mit den großen Server-CPUs
Okay. Das war dass was ich "befürchtet" hatte. Sonst ist ECC ab sofort natürlich verlockend, ich dachte nur das die UDIMM Idee ganz smart ist (oder vielmehr sein könnte)

Bei den alten HDDs
Die sind noch nicht allzu alt, circa 2 1/2 Jahre. Ich packe die mal mit in Geizhals Liste, damit klar ist um welche es geht.

Hinweisen möchte mal auf das System.
Den Thread habe ich auch schon etwas verfolgt, aber noch nicht gänzlich gelesen. Ich war schon drauf und dran so ein Bundle zu bestellen, unabhängig von diesem Server, weil ich den Preis sehr gut fand. Auf die Idee dieses für den geplanten Server zu benutzen bin ich tatsächlich selbst noch gar nicht gekommen. Ich bin davon ausgegangen, dass er zu schwach ist. Ich muss mir den Thread mal genauer anschauen.
Das würde ich dann aber vermutlich mit SATA SSD arbeiten (müssen), anstatt mit den NVME? Macht bei einem Server NVME überhaupt Sinn?

EDIT: da gibt es dann aber keine iGPU, wenn ich das richtig sehe?

Ich habe tatsächlich in einigen Threads gelesen das ein Top Blower zu bevorzugen sei, weil auch Luft an Mainboard und Ähnliches kommt. Sonst bin ich eigentlich einer großer Fan von Lüfter wie zum Beispiel dem Freezer 36 oder ähnlichen. Ich dachte nur auch, dass ich dort keinen gescheiten reinbekomme.

Das Case ist so eine Sache für sich. Ich habe eigentich eher zu 3 HE tendiert, wobei 4 HE auch möglich sind. Die Silverstone finde ich toll, sind aber meist recht teuer, weswegen ich das erstmal in die Liste getan habe. Das wollte ich so oder so nochmal überarbeiten, aber wenn du da einen Tipp hast? Mehr Käfige sollte ja kein Problem darstellen.

Lüftung optimieren werde ich dann nochmal auf meine Liste setzen. Ich liebäugle schon lange damit mal die Noctua Lüfter auszuprobieren. Wobei es Arctic wohl auch tun würde.

BTW: Guten Rutsch!
 
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Naja, deine Anwendungen werden auch auf nem Toaster laufen, das ist ja nichts ernstes an Load.
Das GB MB hat nen NVMe Slot. Aber ja, ansonsten halt SATA für gewisse Lasten.
SATA ist aber nicht so verkehrt, weil man da dann easy PLP-SSDs bekommt, auf dem Gebrauchtmarkt.
Ich kaufe sowas regelmäßig (Micron/Samsung), weil das regelmäßig auch Rückläufer der großen Serverhersteller sind. (unsere auf Arbeit sind oftmals von Samsung)
SATA hat zwar ne entsprechende Limitierung beim Speed, das muss man dann hinnehmen.
M.2 SSD (NVMe) mit PLP bekommt man nur schwer, und dann meist 22110 und damit oftmals unpassend für die meisten MBs.

Den Freezer wirst du in dem Case nicht unterbekommen. Außerdem ist der auch etwas überdimensioniert. (kann man sich bei einem Kühler kaum vorstellen, ist aber so)
Wie gesagt, ich persönlich stecke da einfach nen 2 Döner Kühler rein, weil die Lasten sich doch stark in Grenzen halten und selbst mal Volllast sind kein Problem, das sind keine 500W CPUs.
Bei nem GamingPC sieht das anders aus. Aber wir reden von 65TDP, da kannste vermutlich auch nen Zewarolle zur Kühlung nehmen.
Ich würde da eher auf das Storage schauen und für einen guten Durchzug im Case selber sorgen.
(mitunter geht bei einem Towerkühler sogar ne Passivkühlung mit Caseairflo)
Wenn ich mir die Kühler in FertigPCs so anschaue...
Hin und wieder nehme ich sogar irgendwelche Boxedkühler und die sind nun wirklich Müll.
Ein Server hat sogar sowas:
(gibt es aber nicht mehr)

Case:
Ich würde wohl zum IT 20248 greifen. Das hat nen flotten HDD-Wechsel mit dabei (man weiß ja nie).
Und wenn dich der Heißhunger überkommt, kannste in die Mitte z.B: noch nen ICY MB924IP-B einbauen. :fresse:

EDIT:
Beim Kühler würde ich immer aufpassen, dass die Lüfter ne Standardbauform haben. Also einfach 92mm z.B., dann kann man die tauschen oder auch ersetzen wenn defekt. Ansonsten hauste den Kühler weg oder musst für teurer Geld Ersatzlüfter kaufen.
 
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auf nem Toaster laufen
Vermutlich, ja. :d

hat nen NVMe Slot
Würde mir nur der zweite fehlen, ich plane eigentlich ein Mirror.

Ich bin am hin und her überlegen. Eigentlich reicht das oben genannte Board dicke, auf etwas mehr Power wie der 5755G oder ähnliches habe ich aber auch Lust. Auch wenn das ein reines "haben-will" wäre.

Verstanden, dann werde ich da einfach irgendeinen nehmen und dann passt das. Das gesparte Geld (und etwas mehr) geht dann in gute Gehäusebelüftung.

Ich habe mir mal den 3 HE Bruder reingepackt. Werde aber nochmal genau durchgehen, was es da noch so gibt.

dich der Heißhunger
Der ist ja jetzt schon da und sorgt dafür, dass ich vermutlich deutlich überdimensionierter kaufen werde, als ich es müsste. (ICY MB924IP-B -> :love:)

Die restliche Hardware könnte man aber theoretisch so lassen? Vor allem Netzteil und MB, wenn es bei dem 5755G bleiben würde?
 
Ich würde beim 4HE bleiben, weil das ne Standardbauform ist. (wenn der Platt da ist)
Das war vor 30 Jahren die Aufteilung/Platzverhältnisse für Desktoprechner. (das Desktop steht für, "steht auf dem Tisch", unter dem Bildschirm)
Das ist wie nen normaler Tower nur eben liegend.
3HE ist immer Kompromiss, auch wegen des ATX NTs.

Beim NT könnte man noch etwas sparen, wenn man mag und z.B. zu einem FSP greifen bzw. auf mehr SATA Ports achten.
4 HDDs sind ja jetzt schon gesetzt. 5x SATA ist so die magische Grenze.
6 Ports oder 8Ports wären die nächsten Grenzen.
Da gibt es ein paar bei FSP, aber auch anderen Herstellern.
Adapter/Verteiler würde ich solange vermeiden wie es nur geht. (da gibt es nämlich "heiße" Kandidaten)

Bei der Plattform bin ich raus, da gibt es hier entsprechenden Kandidaten, die da im Stoff stehen.

EDIT:
Wie gesagt, SATA SSDs mit PLP sind immer eine Überlegung wert, solange es sie noch gibt, die sterben nämlich aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Teurer als die Intertech, dafür meist qualitativ auch ein paar Regale drüber:


4HE, ATX-Netzteil passt, 5x 3,5“ Hotswap schon dabei, 2 weitere intern wenn ich das richtig sehe und immer noch genug Platz für Spielereien auf 3x5,25“…

Brauchen tut man das aber nicht zwingend. Hab selbst 3 Intertech 19“ Gehäuse (aber auch 3 Silverstone, 3 Supermicro… ich glaub ich muss mal wieder ausmisten…“

Bei der Gelegenheit: Ich könnte Dir ein CS350 günstig überlassen…


Auf Wunsch mit nem AsrockRack Brett, Threadripper 1900X und paar GB ECC RAM. :d

EDIT und Nachtrag: mit günstig meine ich nen Fuffi zzgl. Versand.
 
Zuletzt bearbeitet:
SilverStone hatte ich auch zuerst im Blick. Gefällt mir von der Optik auch besser, wobei das im Rack vermutlich völlig egal ist.


Danke für das Angebot! :) Ich bin mir allerdings wirklich nicht sicher, ob das nicht alles etwas zu groß ist. Ich denke zumindest das ich nochmal etwas abwarten sollte, was zu der restlichen Zusammenstellung so gesagt wird und was ich am Ende nehme.
 
Sag gerne einfach bis Ende der Woche Bescheid, ob Du das Case haben willst. Jemand anderes würde es nehmen aber so lange halte ich das mal noch für Dich fest. :)
 
So, ich würde sagen am Ende hat dann doch die Vernunft gesiegt. :d

Ich werde es mit dem Gigabyte-M11-EC1-NAS bauen. Wie schon festgestellt wurde, reicht für meine Aufgaben auch ein Toaster und sicherlich ist der Idle Verbrauch höher als beim 5755G, aber ich spare halt auch 200 - 300 Euro an Gesamtkosten.

Ich würde dann einfach den oben genannten RDIMM nutzen und mir nochmal überlegen ob ich eine NVME oder zwei im Mirror betreiben möchte (scheint ja mit Adaptern möglich zu sein).

Entsprechend bleibt nur noch die Gehäuseauswahl und das NT, wobei ich mit dem ursprünglich geplanten NT wohl auch weiterhin nichts verkehrt mache. Ausser es hat noch jemand Einwände?
 
Zum Netzteil eine sehr persönliche Meinung: ich mag bequiet nicht mehr. Lüfter rattern gerne mal, außerdem bisweilen so‘n komischer Multi-/Single-Rail Ansatz mit Umschalter… Das von Dir ausgesuchte hat auch nur einen 4+4 Pin fürs Mainboard (reicht allerdings auch für das M11).

Meine Wahl wäre Seasonic.
 
Ist denn generell ein 550 Watt NT nicht zu stark? Es soll ja im Idle auch halbwegs effizient sein, dass wird aber schlechter bei so starken NT, oder?

Nicht unbedingt. Es gibt im Niedrigstlastbereich sehr sehr effiziente NTs, auch wenn diese hohen Output könnten.
Corsair RM750x z.B. ist mit das Beste was Du da holen kannst. Niedriger kommst Du im Idle quasi nicht mit ATX-Netzteil.
Ist daher mittlerweile mein Standard-NT.

Ob sich der Aufpreis gegen ein ineffizienteres NT jeweils rechnet, ist dann ne Frage des Preises und der Einsatzzeit (Anschaffungswert versus anderer Stromverbrauch über Zeit). Das kann man ja ausrechnen.
 
Ganz ehrlich, bei den Anforderungen würde ich ein uGreen DXP2800 nehmen, paar Datenträger rein, Proxmox drauf, fertig. Dann hast Du mit Ausnahme von ECC alles abgedeckt. Günstiger, kleiner, leiser und stromsparender geht es nicht.
 
Muss ich mir das wohl nochmal anschauen. Ich hatte schon einen Blick auf die hier viel beachtete NT Liste geworfen, musste aber leider feststellen das man die meisten gar nicht mehr bekommt, zumindest nicht zu normalen Preisen. Hatte aber auch alles über 550 Watt dann verworfen. War wohl zu vorschnell…


Günstiger, kleiner, leiser und stromsparender geht es nicht.
Ganz sicher sogar, da bin ich voll bei dir. Trotzdem kommen diese Gesamtlösungen für mich aktuell nicht in Frage. Ich möchte mich ungern (erneut) in die Abhängigkeit von einem Hersteller begeben. Sowas führt dann ja leider manchmal zu z. B. dem HDD Zwang von Synology. Ich kann aber verstehen, dass das für manche nur ein abstraktes Risiko bzw. kein Risiko im Vergleich zum vielleicht erhöhten Kostenaufwand ist. Insofern, danke für den Tipp! :)
 
Ich werde mir ein System aufbauen was prinzipell ECC UDIMM fähig ist
Ist so ne Sache.
Bei AMD kann man das machen.
Bei Intel isses halt... eher sinnlos... weil die ECC Boards so teuer sind (wenns nicht gerade um große RAM Mengen geht).

NT ist das BeQuiet Pure Power 13M 550W auch gut, wenn ATX und das vom Preis her passt.
 
Ist auch bei Intel nicht sinnlos, wenn man etwas in die Vergangenheit reist, was für vieles noch reicht und stromtechnisch auch nicht so schlecht unterwegs ist. Gepaart mit RemoteMGMT wird so nen System sehr rund.
 
Das stimmt wohl, Mainboard-Tips in dieser Richtung (Intel Vergangenheit) sind immer gern gesehen, für den "Normalo" ist die Sache mit den C-Chipsätzen und den "sinnvollen" Boards damit relativ undurchsichtig...

Ohne weitere sachdienliche Hinweise ist eine Suche in der Richtung ziemlich schwer...
 
Ganz sicher sogar, da bin ich voll bei dir. Trotzdem kommen diese Gesamtlösungen für mich aktuell nicht in Frage. Ich möchte mich ungern (erneut) in die Abhängigkeit von einem Hersteller begeben. Sowas führt dann ja leider manchmal zu z. B. dem HDD Zwang von Synology. Ich kann aber verstehen, dass das für manche nur ein abstraktes Risiko bzw. kein Risiko im Vergleich zum vielleicht erhöhten Kostenaufwand ist. Insofern, danke für den Tipp! :)
Das ist ja grade der Trick an diesem Stück Hardware: es gibt keine Zwänge oder Abhängigkeiten. Das ein vollständiger MiniPC mit Intel n100 CPU, 2x m2 Slot, 2x 3,5" SATA Slot, 1x Ram Slot DDR5 ( 8gb ab Werk, bis 32GB max), 2.5 GbE LAN, div. USB Anschlüsse, HDMI Anschluss.

Ja, der Hersteller hat ähnlich wie Synology eine eigenes NAS Betriebsystem, Apps, Cloud Anbindung etc - aber das muss man nicht nutzen. Wie erwähnt, ist das ein MiniPC den man ganz normal von USB booten kann und dann z.B. Proxmox instalieren kann.

Flüsterleise und liegt bei ~8,5 Watt im Idle. Kostet um die 300 Euro zzgl. ggf. Ram Erweiterung und Datenträger. Wird schwer, das mit Standdard Komponenten und dem Budget nachzubilden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alternativ gibt es jede Menge preiswerte Mini PCs bei Amazon... da ist dann der limitierende Faktor i.d.r. die Anzahl der Datraäger, d.h. out of the Box kann man 1-2x m2 und 1x SATA in 2,5" dranklemmen. Sofern man keine 3,5" Laufwerke benötigt, oder diese per USB anschliessen kann, ebenfalls eine hervorragenmde Lösung. Vor allem preislich sehr attraktiv, oder wenn es etwas mehr wumms sein darf, da Systeme mit AMD Ryzen 5 / Ryzen 7 für 200 -300 Euro zu bekommen sind.

Und dann wäre noch dieses Projekt zu erwähnen: Intel 6/12 Core CPU, ECC, externe Laufwerke über zusätzliche Backplane und wenig Stromverbrauch:

 
Sofern man keine 3,5" Laufwerke benötigt, oder diese per USB anschliessen kann, ebenfalls eine hervorragenmde Lösung.
Oder...
Externe ESata Gehäuse mit nem PCI-E/M.2 adapter.
Kriegst halt maximal 600mbyte/s wegen Sata 3.0 aber soviel kriegt nen Raid5 4platten eh nur knapp hin.

Vorteil gegenüber USB die stabilere leitung/Protokoll?
 
*hust* Früher hat man Raid-5 vorzugsweise verwendet, um eine brauchbare Menge an Speicher "am Stück" zu haben. In Zeiten, wo man 3,5" Platten bis 30? GB kaufen kann, ist Raid5 obsolet geworden, bzw nur etwas für Spielernaturen, die gerne unnötige Risiken eingehen. Wenn so ein Raid-5 mal aus dem Takt kommt und man kein Backup hat, sieht es verdammt düster aus... Recover vom Raid-5 ist in ungefähr so, als wenn man aus Hackfleisch wieder das Tier zusammen bauen wollen würde. Datenrettung in Eigenregie i.d.r. unmöglich oder beim Dienstleister so teuer das man eine Niere verkaufen müsste.

Entweder 2 Platten Mirrorn oder je nach Frequenz / Menge der Änderungen reicht auch vielfach Single Drive - in beiden Fällen immer mit offenem 1:1 Backup.
(offen = Backup lässt sich ohne kryptische konfigurationen oder exotische Hardware zurücksichern)

Ist aber nur meine Philosophie, kann jeder machen wie er mag.
 
Ergibt alles Sinn und ist rational betrachtet auch eine gute Lösung. Also UGREEN oder Mini-PC. Es ist aber eben auch einfach (teilweise) Hobby und der Spaß liegt ja auch im Bau und ausprobieren und so weiter.
Da kommt das für mich aktuell nicht in Frage. ;)
 
Naja, wie gern von mir vorgeschlagen (obs passt, muss jeder für sich prüfen)...
5655G/5755G + B550 (ATX: Riptide, TUF, Strix, µATX musst schauen) + DDR4 (ECC UDIMM)

Intel hat halt nette Features mit dem iGPU SR-IOV was wohl irgendwie funktionieren soll, dem iGPU Decode/Encode für den Stream-Kram und so... AMD hat freilich auch ne iGPU, lt. Hörensagen aber nicht soo gut wg. Treiber etc., kann aber auch Unsinn sein... SR-IOV kann sie allerdings keins.

Bei den RAM Preisen ist das alles sehr relativ...
 
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