Gut ein Drittel mehr: Amazon erhöht die Preise für das Prime-Abo

Liesel Weppen

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Prime Video? KACKE
99% der intressanten Dinge muss man extra zahlen.
Ansichtssache. Ich kann mit Netflix weniger anfangen als mit Prime Video.
Bei den 99ct Prime Video-Freitagen ist auch mal oft was dabei. Weiß nicht ob man die auch ohne Prime nutzen kann.

Da wart ich bis alle Folgen draussen sind, und guck sie in einem Gratismonat!
Das Abogeschacher kommt für mich nicht in Frage. Egal bei wem. Entweder ich buche es und lass es laufen, oder ich lass es ganz bleiben. Jeden Monat was anderes buchen, nicht vergessen gleich wieder zu kündigen und das was mich dann gerade reizen würde ist grundsätzlich auf dem "Kanal", den ich gerade nicht aktuell habe. Nein, Danke. Ohne mich.

Prime Music ist nicht inkludiert. Muss man nochmal 9€/Monat zahlen.
Prime Music IST inkludiert. Prime Music Unlimited ist nicht inkludiert. Prime Music ist auch werbefrei, hat aber nicht alle Inhalte.
Reicht mir aber und erspart mir das Spotify-Abo. Wenn man trotzdem unbedingt Spotify haben will, erübrigt sich das natürlich wieder.

Dann bekommt man eine App die beschissen laeuft.
Fuer Linux gibts gleich gar Keine!
Die App nennt sich Browser. Nutze ich aber nichtmal. Läuft auf dem Handy oder Tablet in der Android-App.


Ja warn vor 5 Jahren mal gut. Die letzten 2 Jahre war kein einziges gutes Angebot dabei.
90% China Ramsch ohne Ende.
Da finde ich in der Tat auch nur selten was. Ausser Amazon-eigene Artikel, die man aber auch nicht regelmäßig kauft.
 
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Liesel Weppen

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Man kann sichs natuerlich auch krampfhaft schoenreden.
:rolleyes2:
Ist keine Kunst alles schlecht zu reden, wenn man sich für das Zentrum des Universums hält, statt zu kapieren, das nicht jeder den Nutzen hat und sieht, wie man selbst.

Ab auf die Igno. Mit solch ignoranten Leuten braucht man gar nicht weiter reden. Das ist nur verschwendete Zeit.
 

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Auch die 89€ bekomme ich mit der Amazon KK wider raus, solange das so ist ist alles gut :d
Dito.
Hab im Jahr deutlich über 3-stellig an Cashback durch die Amazon Kreditkarte.
Am Ende des Tages also auch mit dem neuen Preis nen Gewinn und keine Kosten.

Allein ein PC um die 2k bei Amazon bestellen (in Einzelteilen z.B.) und man hat die Jahreskosten schon drin.
Dann die ganzen Kleinigkeiten, der Wocheneinkauf beim Edeka mit dem Handy bezahlt (auch über Amazon Kreditkarte), ebenso das Tanken, ... schon sind die Jahreskosten mehr als ausgeglichen.
Danach hat man "kostenlos'" Prime Video, Prime Musik, Versand und all die anderen Gimmicks, die sie laufend adden und die kaum jemanden jucken. ;-)

Soll der Einzelhandel man überlegen, wie sie es dazu kommen lassen konnten, dass ich meine Ware schneller bei Amazon bekomme, als in den Laden um die Ecke zu fahren. Dazu meist auch noch günstiger.
Von Mängelfällen noch gar nicht gesprochen. Kaum kauft man mal wo anders und hat nen Defekt, merkt man sofort wieso Amazon so groß geworden ist. Ein Anruf und auch nach 1,5 Jahren wird einem Zeug ohne Fragen einfach zum Neupreis erstattet.

Aktuell ist das Unternehmen leider (meine ich ernst) komplett alternativlos. Es gibt einfach keine ernst zu nehmende Konkurrenz. Sie sind besser in eigentlich allem, was mich als Kunden betrifft. Und dank dem Cashback mache ich damit auch noch Geld, statt welches dafür zu zahlen.

Edit:
Das geht so weit, dass wir freiwillig ZWEI Prime Abos haben, damit meine Frau eine eigene Amazon Kreditkarte haben kann. Mit dem Abo bekommt man mehr Cashback, als wenn man kein Abo hat. Und das rechnet sich, obwohl wir die meisten Kosten teilen, ... und das ganz ohne irgendwelche Bons, Gutscheine und sonstigen nervigen Dingen zum scannen. Einfach nur ganz normal bezahlen und das geht automatisch.
 
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Belo79

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Ich werde es wohl behalten, allein bei den Versandkosten rechnet es sich für mich. Habe gerade mal geschaut, im letzten Jahr hatte ich fast 150 Bestellungen, viele im Bereich < 20 €. Prime Video geht mir am Hintern vorbei, Prime Music nutze ich ab und zu im Auto.

Habe aber noch Glück, bei mir greift die Preiserhöhung erst im Mrz.23.
 
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Zeigt ja sehr gut, wie abhängig manche Leute davon geworden sind.

Man könnte ja zb. auch einfach 1x im Monat bestellen, aber die Knopfbatterie und die Familienpackung Klopapier müssen halt mit Prime am nächsten Tag da sein, weil...
 

Spliffsta

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Nö, wenn ich was brauche dann bestelle ich es. Und spar mir das nicht auf eine Bestellung im Monat auf.
Zb Freitag abend ist die Freundin beim joggen umgeknickt. Kühlpad haben wir keins, um 18 Uhr also bei Amazon bestellt, Samstag 9 Uhr wars da.
Und die Knopfbatterie ist doch ein super Beispiel dafür. Wenn man die braucht dann eigentlich in sehr naher Zukunft und nicht zur Sammelbeatellung.
Natürlich könnte ich mich auch uns Auto setzen und 6km bis zur nächsten Apotheke fahren und das Kühlpad für den 3x Preis kaufen und dazu noch Sprit Verfahren. Oder die Knopfzelle fürs doppelte beim Baumarkt holen (ebenso 5km Auto fahren). Sinn macht es trotz Dienstwagen nicht.
Schätze mein Konsumverhalten auch als normal ein. Haben eigentlich nichts was wir nicht brauchen (können).
Zeit ist kostbar und begrenzt.

Amazon (prime) hat mir das Leben vereinfacht. Und da finde ich die paar Kröten im Jahr noch sehr wenig. Bin prime Kunde seit der ersten Stunde. Erste Bestellung bei Amazon 2005 (mit 18 eben). Laut Kreditkarte Umsatz ca 5k pro Jahr.
Übrigens insgesamt, stand jetzt, 4x retourniert. Davon 1x was defekt angekommen, 1x was nicht angekommen und 2x Klamotten die nicht passten. Das bestätigt eigentlich auch ein gesundes Konsumverhalten.

Prime Video nutzen wir sehr selten, Amazon music täglich (trotz Spotify, aber auf der alexa ist es einfach bequemer).

Abhängigkeit würde ich es auch nicht nennen. Eher Fortschritt. Man könnte natürlich auch sagen ich bin abhängig von der Dusche und der keramikschüssel (bin noch mit plumpsklo und 1x waschen in der Woche in der Sauna aufgewachsen)...
 
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Belo79

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Zeigt ja sehr gut, wie abhängig manche Leute davon geworden sind.

Man könnte ja zb. auch einfach 1x im Monat bestellen, aber die Knopfbatterie und die Familienpackung Klopapier müssen halt mit Prime am nächsten Tag da sein, weil...
Mit Abhängigkeit hat das nichts zu tun, sondern mit Zeit-/Geldeinsparung. Meine letzte Bestellung ist am Samstag angekommen, da habe ich Akkus für mein Schnurlostelefon bestellt, die alten waren hinüber (Telefon ging immer direkt aus). Preis im Expert locker 10 €, so habe ich 5 € bezahlt, dazu kommen die eingesparten Spritkosten und Zeit (müsste knappe 10 Minuten eine Strecke fahren).
 
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Genau, dafür fährt halt für jeden Mini Ranz ein Paket mehr durch die Gegend.

Ob ich für ein Gerät zb. Akkus brauche, weiß ich zu jeder Zeit, diese Vorsorglich mit einer anderen Bestellung mit zu ordern, das schafft jedes Kleinkind.

Die Leute sind einfach unglaublich bequemlich geworden (und deine eingesparten Spritkosten und Zeit mit einzukalkulieren, dass das aber wo anders mit anfällt, wegzulassen :) )

Aber wir sind hier halt im Luxx, darüber zu diskutieren ist eh müßig. Hier rechtfertigt sich jeder seine Bequemlichkeit, wie es ihm passt und jeder der halbwegs versucht, ein bisschen ökologisch zu denken, wird sofort ausgelacht und als Aluhutträger und Ökofuzzi bezeichnet.
 

Belo79

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Alles gut, ich kann deine Sichtweise schon nachvollziehen.
Okologisch ist es schwierig......ist der Fahrer so oder so in der Nähe weil er z.B. bei anderen in der Straße etwas ausliefert oder ist der Fahrer froh mehre Pakete auszuliefern, da er damit sein Geld verdient.

Im Endeffekt muss es jeder für sich selbst entscheiden.
 

Spliffsta

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@elchu, den Samariter, Robin Hood, oder gar Jesus persönlich:
Wir wissen aber wie perfekt dein Lebensstil ist. Wie perfekt deine Beziehung ist (oh wait...), das posaunst du ja regelmäßig in die Welt hinaus....
Und nein, ich weiß nicht wann der Akku den Geist aufgibt. Auch zb die Knopfzellen im Feuchtigkeitsmesser. Der ging von heute auf morgen nicht mehr. Und die Akkus im Telefon waren aufeinmal aufgebläht. Nein, das konnte ich nicht vorausschauend 4 Wochen vorher mit in die Bestellung packen.

Zum Thema co2, ökologisch denken und Umweltbilanz: https://www.quarks.de/umwelt/online-shopping-klimafreundlicher-als-einkauf-im-geschaeft/
 
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Hab nicht behauptet, mein Lebensstil ist perfekt. Aber deine peinliche, persönliche Reaktion zeigt ja gut, was ich vorher beschrieben habe!

Und ja, ich habe zb. immer Ersatzakkus (oder Batterien, wenns unbedingt sein muss) vorrätig, da brauch ich nicht 4 Wochen vorher wissen, dass sie leer/defekt werden.

Aber ist ja einfacher, anderen auf die Füsse zu steigen, als einfach mal drüber nachzudenken, was man eventuell besser machen könnte.

Wars dann auch wieder für mich (y)
 

Spliffsta

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Es ist deine provokante, herabschauende Art. Ok, hab mich aber auch echt wieder rein steigern lassen :wink:
 

AliManali

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90% meiner Onlinebestellungen lasse ich in die Filliale liefern. Da muss ich dann nur die normale Verpackung entsorgen. Kann es auch nicht nachvollziehen, sich Klopapier oder ein Kühlpad liefern zu lassen. Oder Hello Fresh? Naja, wers braucht. Ich kaufe mein Bier im Denner.

Wohne allerdings in der Stadt. Brauche daher keinen Sprit, um zu digitec zu reisen.

Bisher hatte ich genau 0 Bestellungen bei Amazon. Da order ich lieber bei Ali.
 
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Naja,... billiger, schneller, ökologischer.
Alles spricht für Amazon und gegen den Einkauf vor Ort.

Ist doof für die vor Ort, aber wer die Zeit verpennt, schaut halt in die Röhre.
Es ist z.B. absehbar, dass mein aktueller Job in 10-20 Jahren automatisiert sein wird. Ich kann dann in 20 Jahren herumheulen, oder ich sorge jetzt dafür, dass ich nicht ersetzt werde. :-)
 

brometheus

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Ein Anruf und auch nach 1,5 Jahren wird einem Zeug ohne Fragen einfach zum Neupreis erstattet.
Das war mal. Mag sein, dass man das ab und zu noch bekommt, aber die Regel ist es nicht mehr.

Der viel größere Haken: Amazon ist nicht euer Freund und mit zunehmender Marktmacht wird der Service (weiter) reduziert und die Preise (zusätzlich) angehoben. Amazon hat nichts zu verschenken und wenn der Einzelhandel und kleinere Versandhändler als Konkurrenz aus dem Weg geräumt sind werden die Kunden so richtig gemolken. Das wird super (y) Aber das war es dann wert, dafür dass man sein Klopapier am nächsten Tag per Post geliefert bekommt. :rolleyes:
 

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Semiprofi
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mit zunehmender Marktmacht wird der Service (weiter) reduziert und die Preise (zusätzlich) angehoben

Bestes Beispiel dafuer?
Amazon Drive wird abgeschafft.

"Unlimited Storage fuer 60$ pro Jahr ......"
so hats mal angefangen, aktuell kosten 20TB nur 2000€/Jahr :rolleyes2:
Und jetzt wirds eingestellt.

 
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DragonTear

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Von "Unlimited" Angeboten sind so ziemlich alle Firmen schnell abgekommen denn irgendwelche Einzelne nutzen das ohne jeden Skrupel aus und machen dann Shitstorm auf Twitter und Co. wenn sie auf fair use hingewiesen werden.

so hats mal angefangen, aktuell kosten 20TB nur 2000€/Jahr :rolleyes2:
Das ist allerdings in der Tat absurd teuer im Vergleich z.B. zu Dropbox.


Als Argument zur These bzw. scbwindenden Service sehe ich das aber nicht. Drive war nie Teil von Prime, oder?
Amazon Photos ist Teil von Prime und das bleibt bestehen. Und wenn man Storage in rauen Mengen von Amazon will, gibt es immer noch AWS...
 

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Semiprofi
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Das war ein generisches Beispiel fuer die, von mir zitierte, Aussage.
Diese Aussage ist nicht auf Amazon Prime limitiert.

Dasselbe macht z.b. Netflix doch auch gerade.
Dauernd Preise anheben, und jetzt bald den Service einschraenken. (Zweitwohnsitz Aufschlag)

2014: 11,99€
2017: 13,99€
2019: 15,99€
2021: 17,99€

50% Erhoehung in 7 Jahren.
Hat sich das Einstiegsgehalt auch um 50% erhoeht, in den letzten 7 Jahren?

Wird nicht mehr lange dauern, da zahlst dann 25€/Monat fuer deinen Hauptwohnsitz.
Inkl. nicht ueberspringbarer Werbung beim streamen.
Ausser du kaufst das 10€ "Enthusiast" Paket dazu, fuer unterbrechungsfreies Filme gucken.
Zweitwohnsitz nochmal 5€ Extra.

Da is mir lieber die Leute durchschauen den schleichenden Qualitaetsverlust und springen ab. Lassen Netflix oder Prime "pleite" gehen und neue, besser Alternativen hochkommen.
 
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Da is mir lieber die Leute durchschauen den schleichenden Qualitaetsverlust und springen ab. Lassen Netflix oder Prime "pleite" gehen und neue, besser Alternativen hochkommen.
Sehr realistisch. ;-)

Dinge halten sich, auch mit Preiserhöhungen, weil sie einfach den Preis wert sind.
Amazon Prime könnte auf 120 Euro steigen und es wäre immer noch ein finanzieller Gewinn für viele Kunden, ganz losgelöst von all den Vorteilen des Services selber.

Viele Abo Services sind grenzwertig günstig für das Gebotene in meinen Augen.
Das kommt daher, dass Abos früher so stark verpönt waren, dass sie echt gering einsteigen mussten. Sicher hat es sich trotzdem gerechnet, aber nur für große Firmen mit viel Marktmacht.
Steigen die Preise für Netflix und Co auf sagen wir 200% zu jetzt, dann könnten eher neue Firmen einsteigen.

Bei 30 Euro für Netflix kann ein neuer Anbieter eher einen Profit erwirtschaften als bei 12 Euro.
Wenn die Marge sich nur bei Millionen an Abokunden rechnet, kann doch kein neuer Mitbewerber einsteigen, ohne vorher schon einen Mrd. Umsatz gehabt zu haben mit irgendwas anderem.
 

brometheus

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Steigen die Preise für Netflix und Co auf sagen wir 200% zu jetzt, dann könnten eher neue Firmen einsteigen.
Das funktioniert nur in der Theorie. In der Praxis wird die Marktmacht genutzt um neue Anbieter fern zu halten. Dazu werden Patente, Lizenzen, Verträge mit Zulieferern etc. gehalten aus denen die Firmen niemals etwas machen wollen. Es geht primär darum Konkurrenz fern zu halten.

Auch werden gezielt vergleichbare Produkte mit Verlust auf den Markt geworfen um neue Hersteller in die Knie zu zwingen. Amazon hat das beispielsweise wiederholt bei diversen Produkten gemacht.

Wenn die Marge sich nur bei Millionen an Abokunden rechnet, kann doch kein neuer Mitbewerber einsteigen, ohne vorher schon einen Mrd. Umsatz gehabt zu haben mit irgendwas anderem.
Welchen Content soll ein neuer Anbieter denn zeigen? Es gibt keinen Film/Serie der letzten 50 Jahre, bei dem die Nutzungsrechte nicht einem der Medienriesen gehören. Und mit Eigenproduktionen auf den Markt zu starten ist auch praktisch unmöglich, wenn nicht ein paar hundert millionen als Kapital dahinter stehen. Netflix konnte sich das auch lange Zeit nicht leisten.
 

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Das funktioniert nur in der Theorie. In der Praxis wird die Marktmacht genutzt um neue Anbieter fern zu halten. Dazu werden Patente, Lizenzen, Verträge mit Zulieferern etc. gehalten aus denen die Firmen niemals etwas machen wollen. Es geht primär darum Konkurrenz fern zu halten.

Auch werden gezielt vergleichbare Produkte mit Verlust auf den Markt geworfen um neue Hersteller in die Knie zu zwingen. Amazon hat das beispielsweise wiederholt bei diversen Produkten gemacht.

Und Du meinst, das wird einfacher bei 12 Euro Abos, oder bei 30 Euro Abos?
Wenn die Marge eh gegen null geht, dann ist der Neueinsteiger um ein VIELFACHES einfacher vom Markt zu verdrängen.

Wir sind es einfach nicht mehr gewohnt, für gute Leistung auch gutes Geld zu zahlen.
Dafür sind wir es leider gewohnt UNSUMMEN zu zahlen, für Dinge, die den Gegenwert eben nicht haben.
Amazon Prime für unter 100 Euro im Jahr, mit all den Vorteilen, ist zu viel. Aber bau mal ein Haus und schau für welche depperten Dinge auf einmal 4 und 5-stellige Beträge eingefordert werden.
"Ja, ich stell nen Bauzaun auf. Dauert ca. 30 Minuten, kostet dann bitte 1500 Euro!" - Davon allein könnte man Amazon für 15 Jahre bezahlen.

Anders gerechnet:
Bei dem neuen Preis sind das umgerechnet 1-4 Arbeitsstunden an Gehalt pro Jahr.
Ich bin mir MEHR als sicher, dass man sich deutlich mehr Zeit spart dadurch.

Alles ist scheiße teuer gefühlt. Dinge, die so wirken, als würden sie nen 100er kosten, bekommt man 4-stellig nur. Dinge die 5-stellig kosten sollten, kosten 6-stellig.
Und Dinge, die man wirklich nutzen kann und man ernsthafte Vorteile hat, Zeitersparnis (das einzige Gut, dass man nicht unbegrenzt nachkaufen kann), da meckern wir, wenn es 80 Euro im JAHR kostet? Noch dazu mit Cashback, der den Preis in den meisten Fällen komplett negiert?

Verstehe ich persönlich einfach nicht. Gute Arbeit darf was kosten. Guter Service darf was kosten. Wenn ich gute Arbeit leiste, will ich ja auch bezahlt werden und nicht hören "wieso kostet das mehr als 9 Euro?!".
 

brometheus

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Wenn die Marge eh gegen null geht, dann ist der Neueinsteiger um ein VIELFACHES einfacher vom Markt zu verdrängen.
Netflix und Amazon fahren seit Jahren fette Profite ein. Von Margen gegen 0 kann da keine Rede sein

Verstehe ich persönlich einfach nicht. Gute Arbeit darf was kosten.
Da bin ich bei dir. Aber so funktionieren Konzerne nicht. Gute Arbeit ist nur ein Zwischenzustand um Marktmacht zu gewinnen. Das Endziel ist es Dreck zu vergolden, wenn der Verbraucher keine Alternativen mehr hat. So wie bspw. bei den Internetanbietern den USA. In manchen Regionen zahlt man 50-100USD für eine 16K-Leitung die andauernd ausfällt einfach weil sämtliche Konkurrenz vom Markt gedrängt wurde und der Markt von paar Anbietern aufgeteilt wurde.

Und wenn Amazon mal soweit ist, dass es keinen Laden mehr um die Ecke gibt, bei dem man auf die Schnelle etwas holen kann, wird prime nicht mehr nur 100€ im Jahr kosten.

Prime ist für Amazon keine Dienstleistung. Es ein Kostenfaktor der in Kauf genommen wird um Kunden zu binden. Sobald der Bedarf an Kundenbindung entfällt gibt es keinen Grund mehr diesen Service überhaupt anzubieten.
 

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Netflix und Amazon fahren seit Jahren fette Profite ein. Von Margen gegen 0 kann da keine Rede sein
Weil sie Millionen und Abermillionen an Abonnenten haben.
Wenn Du oder ich morgen so nen Service starten, haben wir evtl. 50 Abos. Und da ist es dann schon nen Unterschied, ob die jeweils 12 Euro zahlen, oder 30.
Sobald die Fixkosten mit 20 Euro pro Abo gedeckt sind, kann man den Preis entweder senken, um mehr Kunden anzulocken, oder das Geld in einen besseren Service stecken (um auch wieder Kunden anzulocken).

Amazon und Netflix sind halt schon so weit, dass sie mit 13 Euro und weniger im Monat ihre Kosten gut decken und dennoch expandieren können. Ein neuer am Markt wird das nie und nimmer können, auch mit 30 Euro vermutlich nicht. Wenn nun aber die Kunden an 60 im Jahr gewohnt sind, kann ein neuer Anbieter eh einpacken, bevor er überhaupt angefangen hat.

Wir sind die Preise gewohnt, die es nur deswegen gibt, weil viele, viele Millionen diese Preise zahlen. Mengenrabatt sozusagen.
Eben WEIL wir so wenig zahlen, wird es nie und nimmer einen Neueinsteiger geben, der nicht Disney oder so heißt.

Da bin ich bei dir. Aber so funktionieren Konzerne nicht. Gute Arbeit ist nur ein Zwischenzustand um Marktmacht zu gewinnen. Das Endziel ist es Dreck zu vergolden, wenn der Verbraucher keine Alternativen mehr hat.
Na, gut, dass wir nicht Amerika sind. Hier haben Konzerne nicht die absolute Macht.
In Deutschland mache ich mir da aktuell absolut keine Sorgen. Und allgemein würde ich die Welt auch nicht ganz so negativ sehen, wie Du. Das ist schon etwas hart überzogen.

Sicher wollen Unternehmen Profite machen. Oft auch auf Kosten der Qualität. Aber die erfolgreichsten Unternehmen sind die, die gute Preise bei GUTER Qualität und Service liefern. Und die Geschichte hat gezeigt, dass auch extrem große Imperien fallen können, wenn sie davon abweichen. Es ist nämlich nicht möglich alle Konkurrenz zu zerstören. Wenn sie das schaffen würden, würden neue Milliardäre ankommen und sehen, dass da eine Marktlücke ist und schon gäbe es einen neuen und viel größeren Konkurrenten. Entsprechend ist es viel profitabler, den Markt am Leben zu halten für die Großen. Je mehr Konkurrenz, desto weniger schauen die Regierungen auf die Finger und desto weniger Bezos, Musks, Zuckerbergs und Co. sehen einen Einstieg in den eigenen Markt.
 

brometheus

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Na, gut, dass wir nicht Amerika sind. Hier haben Konzerne nicht die absolute Macht.
Was man auch gut daran sieht, dass bei uns die Konzerne im Gegensatz zu den USA ihre Steuern zahlen. Oh wait...

Oder das die Lobbygruppen keinen direkten Einfluss auf Gesetzesentwürfe nehmen. Ach stimmt, das gibts hier ja genauso... sicher so übel wie in den USA ist es hier noch nicht, aber es kommt nicht von ungefähr, dass es hier um ein amerikanisches Unternehmen mit amerikanischer Ideologie geht.

Und die Geschichte hat gezeigt, dass auch extrem große Imperien fallen können, wenn sie davon abweichen. Es ist nämlich nicht möglich alle Konkurrenz zu zerstören. Wenn sie das schaffen würden, würden neue Milliardäre ankommen und sehen, dass da eine Marktlücke ist und schon gäbe es einen neuen und viel größeren Konkurrenten.
Ein Blick in die Vergangenheit ist auf jeden Fall ratsam. Allerdings sind viele Gründe die zum Untergang früherer Unternehmungen geführt haben heute (leider) nicht mehr relevant. Die technologie die den Konzernen ihre tollen Services ermöglichen erlauben eine nie dagewesene Überwachung der Märkte.

Möglich das Amazon rechtzeitig an der eigenen Gier zu Grunde geht. Aber man sollte sich trotzdem ernsthaft überlegen, hinter der baumelnden prime-karotte nachzulaufen.
 

DragonTear

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Das war ein generisches Beispiel fuer die, von mir zitierte, Aussage.
Sie schränken aber keinen Service ein für den du weiterhin zahlst sondern schaffen einen eigenständigen Service ab, so dass du garnicht mehr zahlen kannst...

@Tech Enthusiast
Ja, wenn man nicht selbst viel Hand anlegen kann, ist ein Hausbau o.ä. hierzulande nicht mal mit einem deutlich überdurchschnittlichen Gehalt machbar wie ich ebenfalls feststellen muss.. :/

Normalerweise stimme ich nicht den memes zu dass Babyboomer (halt 1-2 generationen vor uns) es generell einfacher hatten aber in Sachen Grund und Boden langfristig sicher ist es wohl leider wahr.
 
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OldNo7

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Wenn du aber mal schnell was brauchst was 10 Euro kostet und nicht warten kannst und willst bis mehr zusammen kommt, hat sich Prime dann gelohnt.

Da kann man in ein Hermes Shop oder in die Packstation kostenlos liefern lassen.
 
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