Das stimmt alles, du kannst es vielleicht als "grünes" Feigenblatt sehen. Wobei E-Fuels durchaus ihren Einsatzzweck haben werden. In Flugzeugen und Schiffen zum Beispiel, aber sicher nicht in PKW. Trotzdem eine Technologie, die nicht völlig irrelevant sein wird.E-Fuels für Autos sind doch ein Witz, schon als generelles physikalisches Konzept, aber umso mehr im F1 Kontext. Was die Autos auf der Strecke verbrauchen ist ein kleiner Furz im Vergleich zur Logistik des ganzen F1 Zirkus, die transportieren tausende Tonnen Material auf dem Planeten hin und her... jeder weiß, dass die Hybride in dem Sinne reine Augenwischerei sind. Der Grund, keinen reinen Verbrenner mehr einzusetzen und den Elektroanteil weiter zu erhöhen, ist schlicht die technologische Relevanz.
Aber wenn du jetzt rein vom Standpunkt der technologischen Relevanz ausgehst, müsste die Formel 1 in naher Zukunft zur Formel-E werden, da die Elektromobilität sich klar durchsetzen wird.
Also imho entweder Formel 1 macht brrr oder eben Elektro...
Ich bin beim Grundgedanken voll bei dir. Allerdings wirkt das alles nicht voll durchdacht. Die Energiedichte der Speicher ist einfach noch nicht so weit. Daher hätte ich lieber eine Verteilung der Leistung gesehen, die nicht so viele Kompromisse erfordert und die man bei Verfügbarkeit entsprechender Technologie dann anpasst.Mir gefällt, dass das Energiemanagement ein neues taktisches Element hinzufügt und einen neuen Fahrstil erfordert. Das wird die Sache durchaus ein bisschen durchschütteln. Ich bin jedenfalls gespannt darauf, welche Fahrer damit am besten umgehen können. Zu den Motorengeschichten: Glaube vor Q1 niemandem ein Wort.
Lernkurve hin oder her, manche Probleme wird man sehr wahrscheinlich mit den aktuellen Regeln nie ganz beseitigen können.





