underclocker2k4
Mr. Alzheimer
Der Trugschluss ist, dass du glaubst, dass große Themen automatisch in einer unmittelbaren Reaktion im Gesetz münden.
Das ist mitnichten der Fall.
Die Welt der Gesetzgebung ist sehr komplex und schwierig.
Das einzige "große" Thema in der Legislative der letzten Jahren, was eine unmittelbare Reaktion hervorgerufen war, war die Pandemie. Und selbst dabei hat man sich an der ein oder anderen Stelle in die Nesseln gesetzt.
Alle anderen Thema, die so nebenher laufen, sind auch große Themen und deren Verfahren dauern Jahre.
Was du meinst, es müsste ein überwältigendes Thema sein, wovon die Menschheit oder der gesellschaftliche Zusammenhalt abhängt. Da reagiert man dann auch relativ zeitnah. Davon gibt es aber quasi keines.
Alles andere sind eben Themen. Und so ist es auch der Tierschutz. Und Tierschutz ist schon wichtig, aber allein dieses Gebiet ist sehr breit gefächert, womit man alleine schon ein ganzes Ministerium Vollzeit beschäftigen könnte. Die Welt des zu Regulierenden besteht aber nicht nur aus dem Tierschutz, falls das nicht ganz klar sein sollte.
Und daher kann der Igelschutz bei Mährobotern schon ein großes Thema sein. Letzteres heißt aber nicht, dass alles andere gleich stehen und liegen gelassen wird. Igelschutz ist ein großes Thema, auf Seiten der Naturschützer. Daher gab/gibt es entsprechende Aufklärungskampagnen. Das heißt aber nicht, dass der Gesetzgeber automatisch losrennt.
Du kannst nicht, weil es aktuell irgendein Problem gibt, einfach so Sachen beschließen. Das nennt sich Aktionismus. Ich verstehe, dass das für die Igel ein echtes Problem ist, ändert aber nichts daran, dass in den Justizministerien keine 2mio Leute sitzen, die den ganzen Tag Gesetze machen und der Prozess danach muss ja auch noch beschleunigt werden. Kannste also den Reichstag hier noch 3x bauen inkl. dem Rest.
Man kann sowas machen, keine Frage, aber wer ist bereit, auf seine Sachen 80% Steuern zu bezahlen.
Und das heißt nicht, dass die Leute, die das nicht tun, automatisch Tierhasser wären.
Man muss da auch nicht immer auf die Gesetzgebung schauen (ich verstehe grundsätzlich nicht, warum man gleich alles mit Gesetzen erschlagen will). Man kann ja auch groß angelegte Infokampagnen fahren. Es gibt ja auch kein Gesetz, was nur noch geschützten Geschlechtsverkehr vorschreibt. Und bei allen steht dann der Anzeigenhauptmeister im Schlafzimmer.
Es "reicht" also schon Aufklärung, in welcher Form auch immer. Die findet statt.
Ich hoffe es wird jetzt klar, worin dein Trugschluss besteht.
Das ist mitnichten der Fall.
Die Welt der Gesetzgebung ist sehr komplex und schwierig.
Das einzige "große" Thema in der Legislative der letzten Jahren, was eine unmittelbare Reaktion hervorgerufen war, war die Pandemie. Und selbst dabei hat man sich an der ein oder anderen Stelle in die Nesseln gesetzt.
Alle anderen Thema, die so nebenher laufen, sind auch große Themen und deren Verfahren dauern Jahre.
Was du meinst, es müsste ein überwältigendes Thema sein, wovon die Menschheit oder der gesellschaftliche Zusammenhalt abhängt. Da reagiert man dann auch relativ zeitnah. Davon gibt es aber quasi keines.
Alles andere sind eben Themen. Und so ist es auch der Tierschutz. Und Tierschutz ist schon wichtig, aber allein dieses Gebiet ist sehr breit gefächert, womit man alleine schon ein ganzes Ministerium Vollzeit beschäftigen könnte. Die Welt des zu Regulierenden besteht aber nicht nur aus dem Tierschutz, falls das nicht ganz klar sein sollte.
Und daher kann der Igelschutz bei Mährobotern schon ein großes Thema sein. Letzteres heißt aber nicht, dass alles andere gleich stehen und liegen gelassen wird. Igelschutz ist ein großes Thema, auf Seiten der Naturschützer. Daher gab/gibt es entsprechende Aufklärungskampagnen. Das heißt aber nicht, dass der Gesetzgeber automatisch losrennt.
Du kannst nicht, weil es aktuell irgendein Problem gibt, einfach so Sachen beschließen. Das nennt sich Aktionismus. Ich verstehe, dass das für die Igel ein echtes Problem ist, ändert aber nichts daran, dass in den Justizministerien keine 2mio Leute sitzen, die den ganzen Tag Gesetze machen und der Prozess danach muss ja auch noch beschleunigt werden. Kannste also den Reichstag hier noch 3x bauen inkl. dem Rest.
Man kann sowas machen, keine Frage, aber wer ist bereit, auf seine Sachen 80% Steuern zu bezahlen.
Und das heißt nicht, dass die Leute, die das nicht tun, automatisch Tierhasser wären.
Man muss da auch nicht immer auf die Gesetzgebung schauen (ich verstehe grundsätzlich nicht, warum man gleich alles mit Gesetzen erschlagen will). Man kann ja auch groß angelegte Infokampagnen fahren. Es gibt ja auch kein Gesetz, was nur noch geschützten Geschlechtsverkehr vorschreibt. Und bei allen steht dann der Anzeigenhauptmeister im Schlafzimmer.
Es "reicht" also schon Aufklärung, in welcher Form auch immer. Die findet statt.
Ich hoffe es wird jetzt klar, worin dein Trugschluss besteht.





Na gut, Fackeln und Mistgabeln werden wieder eingepackt.