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Mich nervt am gendern, dass die Meisten, die formvollendet gendern wollen, es allzuoft nur radebrechend hinbekommen, sich nicht im Wust der eigenen :innen-Silben zu hoffnungslos verhaspeln.
Hatte ich letztens einen Flyer über irgendwas von Kindern in Entwicklungsländern im Briefkasten. Irgendwas mit Pat. Da stand "werden Sie Pat:in".
Keine Ahnung was das ist.
Und die Aussagekraft des Satzes "Sie ist unsere beste Ingenieurin" ist eine ganz andere als "Sie ist unser bester Ingenieur ".
Dieses Gegendere mit irgendwelchen Satzzeichen mitten im Wort ist grammatikalischer Sperrmüll. Und ausgesprochen klingt es wie ein Stottern und Sprachfehler. Auch möchte ich nicht immer als Ende bezeichnet werden.
Bestes Beispiel: Spielende am Spielende...
Aber hey, klar, wir können natürlich die jahrhundertelang hart erarbeitete Gleichberechtigung der Frauen um sich Wissenschaftler, Arzt, Bäcker, Lehrer, etc nennen zu können, also gleichberechtigt zum Mann, diese nun wieder abgrenzen.

Meine Frau findet diese Diskriminierung zum kotzen. Sie möchte auch ein Spieler sein dürfen, ein Student, ein Konsument, ein Autofahrer. Nun soll sie nicht mehr gleichberechtigt sein?
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