E6600 32 bit oder 64 bit cpu

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Somic

Neuling
Thread Starter
Mitglied seit
01.11.2003
Beiträge
359
Ort
Aachen
Hi,

der E6600 Prozessor ist das eine 32 oder 64 bit CPU?
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Beides. Er kann sowohl 32Bit- als auch 64Bit-Code ausführen.
 
also kann ich beruhigt zur 64 bit version von vista zugreifen?
 
An und für sich schon, nur sind da scheinbar wohl leider immer noch recht grosse Probleme vorhanden dann auch für all seine Hardware auch 64-Bit-Treiber bekommen zu können. Bei 32-Bit siehts zwar nicht erheblich besser aus, aber eben doch noch ein rechtes Stück besser als bei 64-Bit.:)
 
gut dann warte ich mit vista noch nen jahr bis es ausgereift ist. Dann weiss ich wenigstens, dass es vernünftig läuft
 
Hi,

der E6600 Prozessor ist das eine 32 oder 64 bit CPU?

Ich glaube die richtige Antwort müsste so ähnlich wie "... ist eine 32Bit-CPU mit 64Bit-Erweiterungen" heißen. Erst ein Itanium ist ein "richtiger" 64Bit-Prozessor.
 
Und wie nennst du dann 32 Bit CPUs? Sind das dann 16 Bit CPUs mit 32 Bit Erweiterung? Nee, das sind schon "richtige" 64 Bit CPUs. Das gesamte Layout ist auf 64 Bit ausgelegt. Nur die Abwärtskompatibilität bleibt erhalten. Und das ist der einzige Unterschied zum Itanium.
 
Und wie nennst du dann 32 Bit CPUs? Sind das dann 16 Bit CPUs mit 32 Bit Erweiterung?

Denk mal an den 386SX bzw. den 386DX zurück. Der 286er war eine waschechte 16 Bit CPU, der 386er war eine 32Bit CPU (durch und durch), nur dass man den 386SX extern auf 16 Bit kastriert hatte. Bei den heutigen x64-CPUs sehe ich aber wirklich eine 32Bit-CPU, die ein paar x64-Features bekommen hat.

Also ich weiß es wirklich nicht, ich programmiere jetzt schon seit über 15 Jahren nicht mehr in Assembler, sonst wüsste ich es sicher.

Nee, das sind schon "richtige" 64 Bit CPUs. Das gesamte Layout ist auf 64 Bit ausgelegt. Nur die Abwärtskompatibilität bleibt erhalten. Und das ist der einzige Unterschied zum Itanium.

Warum laufen dann keine Itanium-Betriebssysteme auf x64-CPUs?
 
Denk mal an den 386SX bzw. den 386DX zurück. Der 286er war eine waschechte 16 Bit CPU, der 386er war eine 32Bit CPU (durch und durch)
Wenn du so argumentierst, verstehe ich nicht, warum x86-64 jetzt plötzlich keine "richtigen" 64 Bit CPUs sein sollen. Du hast mit dem 386er nämlich Recht, das ist eine 32 Bit CPU (x86-32). Diese arbeitet zunächst aber erstmal mit 16 Bit nativ (Real Mode). Erst wenn diese in den Protected Mode geschalten wird, ist die volle 32 Bit Funktionalität nutzbar. Das gleiche ist jetzt auch bei x86-64 der Fall, nur wird dort vom Protected in den Long Mode geschalten, damit 64 Bit nutzbar wird. Ansonsten, wie bereits erwähnt, ist x86-64 ein "richtiges" 64 Bit Layout. Wenn ich z.B. ein 64 Bit Register anspreche, dann wird intern auch 1x64 verarbeitet, und nicht 2x32 oder was auch immer. Einmal im Long Mode, wird jede 64 Bit Instruktion auch nativ bearbeitet. D.h. es muss keine entsprechende Signatur vorgeschaltet werden (0x66), so wie das im Protected Mode mit 32 Bit Instruktionen ebenfalls der Fall ist. Man könnte jetzt sicherlich noch mehr aufzählen, das würde aber den Rahmen sprengen. x86-64 ist jedenfalls eine "richtige" 64 Bit Architektur, genauso wie Itanium. Nur eben anders, weil z.B. abwärtskompatibel. Ende der Geschichte.

Warum laufen dann keine Itanium-Betriebssysteme auf x64-CPUs?
Weil die Architektur verschieden ist. Was aber nichts ungewöhnliches ist. Oder glaubst du, Itanium ist DIE 64 Bit Architektur und nichts anderes hat das Recht, ebenfalls eine 64 Bit Architektur zu sein?
 
Welche Bitbreite eine CPU unterstützt macht man üblicherweise an der Adreßbreite bei lineraren Adressen fest. Das stimmt zwar auch nicht immer (z.B. bei 8-Bit-CPU's werden meist 2 8-Bit-Register für eine 16-Bit-Adresse genommen) aber bei der Unterscheidung 16,32,64 Bit stimmt das schon. Aus der Adreßbreite folgt dann auch die Verarbeitungsbreite, da man bei kleinerer Verarbeitungsbreite nur sehr umständlich Adreßrechnungen durchführen könnte.
 
Das gleiche ist jetzt auch bei x86-64 der Fall, nur wird dort vom Protected in den Long Mode geschalten, damit 64 Bit nutzbar wird. Ansonsten, wie bereits erwähnt, ist x86-64 ein "richtiges" 64 Bit Layout. Wenn ich z.B. ein 64 Bit Register anspreche, dann wird intern auch 1x64 verarbeitet, und nicht 2x32 oder was auch immer.

So ganz verstehe ich es noch nicht. Was ist denn dann der Unterschied zwischen einem Yonah (kein x64) und einem Merom (hat x64)? Beide haben (theoretisch) einen großen Adressraum (64 Bit), 64Bit-Register müssten auch beide haben und der Datenbus wid auch 64 Bit breit sein. Was habe ich jetzt übersehen?
 
Was ist denn dann der Unterschied zwischen einem Yonah (kein x64) und einem Merom (hat x64)?
Yonah gehört zur Core Generation, ist also ein reiner 32 Bit Prozessor. Dort gibt es keine 64 Bit Register. Merom hingegen gehört zur Core 2 Generation und ist damit ein 64 Bit Prozessor.
 
So, alle Fragen des Erstellers sind geklärt und mit dem Rest bewegen wir uns doch abseits des ersten Postes. :)

*closed*
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh