[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wie meinst du das?
Wenn man von 1,5% jährlichen, laufenden "Depot"kosten ausgeht, 5% Rendite hat und 2% Inflation, hat man effektiv 5% Gewinn - 3,5% Kosten = 1,5% effektiven Gewinn. Das Geld wird also jährlich inflationsbereinigt 1,5% mehr.
Ich rede von der Rentenoption, wenn man sie wählt bei der Auszahlung, nicht von der Ansparphase.

PS: Hatte im Post vorher ein Wort vergessen, habs editiert

PPS: Die durchschnittliche Inflation in Deutschland seit 1950 liegt btw bei 2,49% ;)
 
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Gibts zu den Auszahlungsmodalitäten Infos? (hab jetzt nicht geforscht)

Dass bei Rentnern sozialverträglichen Frühableben gerne gesehen wird, ist klar und war schon immer so. (40 Jahre einzahlen, 10 Jahre genießen)
Daher ist das hier ja entsprechend relevant. Dass jemand, der mit 70 in Rente gehen wird, noch 100 Jahre wird, kann ich mir bei dem Lebensstil der Gesellschaft nur schwerlich vorstellen. Außer der bekommt nen survival backpack umgeschnallt.
 
Gibts zu den Auszahlungsmodalitäten Infos? (hab jetzt nicht geforscht)
Was willst du denn wissen? Ist auch von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich.
Entweder ist eine feste (bei Vertrag aktuell gültige) Sterbetafel hinterlegt, oder sie ist flexibel und bezieht sich auf die bei Auszahlung gültige Sterbetafel.

Wann der Vertrag in die Auszahlung geht kannst du ja selber festlegen (sofern nicht staatlich gefördert o.ä.).

Und dann rechnest du dir halt hoch verglichen mit Sofort-Kapital und Rente, wie lange du die Rente beziehen müsstest, um auf das sofortige Kapital zu kommen.

Je schlechter die Sterbetafel für den Kunden (höheres Alter), desto geringer ist die monatliche Rente, desto länger brauchst du um das Kapital raus zu bekommen.
 
Ich mein jetzt bei der ETF-Rente, ob es da Vorgaben gibt.
Die Frage ist ja dann, eben wie die Auszahlung sein wird.
Mindestens auf 25 Jahre z.B..
Oder alles auch einen Schlag oder jährlich auf 5 Jahre oder sowas.
 
Weiß ja noch keiner.
Bei Rürup gabs z.B. überhaupt keine Kapitalmöglichkeit. Da hast du nur die Rente als Wahl.
Bei Riester konntest du 30% des Kapitals bei Ablauf entnehmen und den Rest verrenten, oder halt 100% Rente.

Beides übrigens zu 100% steuerpflichtig in der Auszahlung, da du es in der Ansparphase absetzen konntest.
 
Steuerpflichtig ist ja bei Bruttosparen immer so.
Kann sich aber am Ende halt lohnen, wenn man einen hohen Steuersatz hat.
Wenn man dann im Idealfall unter die Steuergrenze kommt (wird je nach Betrag und Laufzeit schwer), ist das ja sehr effektiv.
Die Rente muss man ja auch noch versteuern, vermutlich, kann ja noch viel passieren in der Zeit.
 
Finanzminister Klingbeil will die umstrittene Riester-Rente mit einem "Altersvorsorgedepot" ablösen. Das soll ohne starre Garantievorgaben, dafür mit viel Wahlfreiheit und einem Gebührendeckel daherkommen.

Standardprodukt mit gedeckelten Kosten
Das neue Modell soll nun die alten Fehler vermeiden.
So müssen Anbieter in Zukunft ein Standardprodukt anbieten, das besonders einfach gestaltet und bei dem die Kosten auf 1,5 % gedeckelt sein sollen.
Abschlusskosten und Vertriebsgebühren sollen zudem künftig auf die ganze Vertragslaufzeit verteilt werden.


Las ich mal hier zur Info^^

Grüße Kazuja
 
Hab ich was verpasst, wer die 45 Jahre nicht voll hat bekommt Abzüge und für Kinder gibts Rentenpunkte, also wo ist da jetzt die große Neuerung bei dem variablen Renteneintrittsalter ?
 
Es wird keine Neuerung geben?
 
Technisch gesehen ist aktuell die abschlagsfreie Rente nach 35 Beitragsjahren möglich. Diese entfiele dann.
 
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Mal ne blöde Frage: Ich komme morgens zur Arbeit, will mich Einstempeln und loslegen, geht das Internet nicht im Gebäude. Ohne Internet kein Einstempeln und natürlich auch kein Arbeiten. Wir warten ne Stunde, bis ich dann genervt eingepackt habe und mit dem Laptop nach Hause gefahren bin, da Mobiles Arbeiten über VPN noch lief, da der Server im anderen Gebäude steht. Zu Hause in der Buchhaltung angerufen, bekam ich mit leichten "Stress" dann meine eigentliche Anfangszeit wo ich ankam dann durch, die Fahrt nach Hause wurde mir aber abgezogen, weil ich abends ja auch fahren würde auf eigene Kappe.

Das ist aus meiner Sicht in mehreren Punkten nicht richtig:
Ich stehe morgens dem AG zur Verfügung, Dieser stellt aber die Arbeit nicht bereit. Es ist nicht mein Risiko, das die Werkzeuge nicht laufen.
Woher will der AG wissen, was ich abends nach Feierabend mache? Ich könnte doch nach Feierabend erstmal zum Sport wollen, welcher direkt neben unserer Firma befindet. Zahlt mir die Firma nun die gesamte Fahrt nochmal hin und zurück inkl. Zeit?
Ich könnte auch in die ganz andere Richtung weiterfahren wollen nach Feierabend, zb jemanden Besuchen. Es gibt nicht unweigerlich eine Heimfahrt.
Wäre ich einfach sitzen geblieben, hätte ich meine Zeit auch bezahlt bekommen fürs nichtstun
Ich musste im Berufsverkehr zurückfahren, anstatt wie normal außerhalb der Stoßzeiten (sehr früh hin, sehr früh zurück) und habe damit auch 50% länger gebraucht

Was ich für mich daraus nun mitnehme ist, das ich beim nächsten Mal einfach sitzen bleibe (wie quasi alle Anderen) und Kaffee trinke und warte, das es wieder läuft. Der Spaß lief dann irgendwann knapp zum Mittag wieder. Ich arbeite zu 98-99% im Büro und bin kein Home Office User.
 
Ist bei mir im ÖD nicht anders. Verlager ich vom Büro ins HO wird mir die Fahrtzeit nicht angerechnet. Auch im Falle, wenn was ausfällt vor Ort.
 
Oder dem Personalverantwortlichen einfach die Zeit melden. Oder dem Vorgesetzten. Nur weil die Zeiterfassung nicht läuft, arbeitet das ganze Gebäude nicht? Gibt es dazu eine entsprechende Arbeitsanweisung, dass ohne Einstempeln nicht gearbeitet werden darf?
 
rechtlich ist es soweit schon OK, aber halt natürlich in dem Fall extrem kleinteilig geregelt.

Bist du auf Anweisung deines Chefs wieder nach Hause gefahren oder einfach "selbst entschieden"? Weil wenn dir auf dem nach Hause Weg was passiert wäre und du wärst ohne Anweisung einfach gegangen, hättest sicherlich richtig Spaß bekommen.

Ganz verstehe ich allerdings den Zusammenhang, warum man in der Firma ohne Internet nicht arbeiten kann, nicht. Mein alter Chef hat immer gesagt "macht halt Ablage" :)
 
Für das nächste mal sagst du einfach "ich war schon um 6.30uhr da" obwohl du erst um 7uhr da warst :)
 
Oder dem Personalverantwortlichen einfach die Zeit melden. Oder dem Vorgesetzten. Nur weil die Zeiterfassung nicht läuft, arbeitet das ganze Gebäude nicht? Gibt es dazu eine entsprechende Arbeitsanweisung, dass ohne Einstempeln nicht gearbeitet werden darf?
Ohne Internet läuft bei uns rein gar nichts. Ich habe dann auch in der Firma keinen Zugriff auf die Daten, da diese sich im Nachbargebäude auf dem Server befinden. Ich kann faktisch nichts machen und haben nur einen Windows Laptop ohne Daten und ohne Internet. Die Zeiterfassung ist das geringste Problem. Wird einfach nachgetragen.

Bist du auf Anweisung deines Chefs wieder nach Hause gefahren oder einfach "selbst entschieden"?
Kein Chef war da. Ich habe mit einer Kollegin gesprochen, die im Home Office tätig war, ob bei ihr denn alles läuft. Sie sagte ja, ein anderer Kollege sagte, jo dann ab nach Hause. Es ist auch kein Home Office sondern mobiles Arbeiten.
Rechtlich natürlich nicht zu 1000% sauber, aber warum sollte der Vorgesetzte einen dann anscheißen, wenn was passiert wäre. Hat er doch nichts von und Verantwortlich ist er so oder so nicht, wenn man mit seinen Wagen einen Unfall baut. Hätte im Falle des Falls auch als ein "Feierabend" durchgehen können nach dem Motto " Läuft in der Firma nichts mehr heute, ich mach heute dann mal frei und fahre nach Hause.

Mein alter Chef hat immer gesagt "macht halt Ablage"
Sowas haben wir, insbesondere ich, nicht. Ich habe 3 Blatt Papier auf dem Tisch mit Skizzen die mal zur Papiertonne joggen könnten und einen leeren Block für neue Skizzen. Ohne Rechner mit Zugriff auf den Server kann ich absolut nichts machen. Könnte noch zur Fertigung rübergehen, doch da geht man denen nach 10min auch auf den Sack und 10 der anderen 50 Kollegen hatten sicherlich schon die gleiche Idee.

Am Ende war der Chef natürlich begeistert von der Eigeninitiative. Ich finde es nur unglücklich, das man dafür "bestraft" wird. Am Ende kostet es nicht die 30min oder die paar Euro, sondern die Motivation, selbst etwas zu Entscheiden im Sinne des Unternehmens. Alleine das erstmal Diskutiert werden musste, das meine Arbeit dann begann, als ich das Gebäude dort betreten habe und nicht erst wieder zu Hause, hat das Fass quasi ausgeschlagen.
 
...zumal wenn VPN funktioniert, halt kurz Handy an mit Hotspot.

Aber wahrscheinlich siehst Du es auch nicht ein, Dein Datenvolumen für die Firma einzusetzen. (Der Verbrauch ist übrigens minimal)
 
Also Arbeitszeitkonto hin oder her, man kanns auch echt übertreiben. Die Probleme hören sich für mich ziemlich konstruiert an, ja jetzt haben die dir halt 30 Minuten Arbeitsweg abgezogen (den du eh gehabt hättest an dem Tag, egal wo du danach hinfährst, irgendwann fährst du wieder heim). Wenn dir das so wichtig ist bloß keine Sekunde zu verschenken, dann hockst du halt morgen im Büro wieder 30 Minuten länger mitm Handy aufm Klo beim kacken, dann hast du die Zeit wieder drin :unsure: In so Situationen bin ich echt froh, dass ich Vertrauensarbeitszeit habe, da komm ich gar nicht auf solche Gedanken.

Ich hätte übrigens, so wie es Gurkengraeber sagt, einfach mein privates Handy für nen Hotspot genutzt, mach ich daheim ja auch wenn mein Internet ausfällt und ich arbeiten muss.
 
...zumal wenn VPN funktioniert, halt kurz Handy an mit Hotspot.

Aber wahrscheinlich siehst Du es auch nicht ein, Dein Datenvolumen für die Firma einzusetzen. (Der Verbrauch ist übrigens minimal)
Zum Einstempeln hat das der ein oder andere gemacht. Fürs Arbeiten ist mein Datenvolumen leer, bevor ich irgendwas geöffnet habe. Meine Konstruktion öffnen kommt immer so ein Fenster mit 2,xgb werden geprüft und ggf. geladen.
Wir haben eine wirklich sehr sehr fette Internetleitung, um den Kram vom Nachbargebäude laden zu können.

Also Arbeitszeitkonto hin oder her, man kanns auch echt übertreiben.
Du hast so natürlich recht. Es geht auch nicht um die 30min, sondern die Art und Selbstverständlichkeit.
 
Ich verstehe das Problem nicht.
Der Arbeitsweg ist keine Arbeitszeit.
Egal ob du 10min, 1h 4h oder 8h auf Arbeit warst.
In jedem Fall ist der Weg zur Arbeit Privatvergnügen, sowohl zeitlich, als auch finanziell.
Wie rechnet man das denn, wenn einer Teilzeit macht und zum Mittag dann schon Heim fährt?
Bekommt der dann 50% des Wegen angerechnet?

Wenn du auf Arbeit fährst, ist das Privatzeit, egal wie lange du nun arbeitest.
Was anderes ist es bei der Arbeitszeit.
Wenn du z.B. zu Hause nicht hättest arbeiten können und er AG schickt dich nach Hause, dann sind das keine Minusstunden, weil du deine Arbeitskraft für die Arbeitszeit angeboten hast und der AG das halt nicht haben "wollte".
 
Ich verstehe das Problem nicht.
Der Arbeitsweg ist keine Arbeitszeit.
Egal ob du 10min, 1h 4h oder 8h auf Arbeit warst.
Und wieder einer, der das nicht richtig gelesen hat... Ist das denn ernsthaft so schwer zu verstehen?
Ich stehe dem Arbeitgeber zur Verfügung mit meiner Arbeitskraft ab dem Moment wo ich auf den Hof stehe. Ob ich arbeiten kann, obliegt aber ihn. Sind die Werkzeuge nicht da, ist das sein Problem und auch unternehmerisches Risiko. Ich fahre in der Zeit wo niemand arbeiten kann nach Hause, da ich von dort arbeiten kann. Und nun ist es meine private Party nach Hause zu fahren?

Wäre ich in der Firma geblieben, wäre ich fürs nichts tun bezahlt worden. Ich komme dem AG entgegen und werde dafür "bestraft".
Was ich nach Feierabend mache ist meine Sache. Und nochmal, nicht immer gibt es eine Heimfahrt. Ich könnte von der Arbeitsstätte auch weiterfahren statt zurück. Mein Fehler war, das ich nicht auf die Anweisung "fahrt nach Hause" gewartet habe, denn dann hätte er diese bezahlen müssen, hätte ich dort weiterarbeiten sollen. Oder ich sage ne sorry geht nicht, weil ich später weiter fahren will, was er dann aber uncool gefunden hätte, da ich dann weiterhin nur rumsitzen hätte können.

Und nochmals, es geht nicht um 30 Minuten sondern die Art und Weise für das Mitdenken und im Sinne des AG Eigeninitiative zu zeigen - und dafür dann bestraft zu werden. Ich stehe doch nicht mitten in der Nacht auf, damit ich dann sinnlos auf meine Kosten durch die Pampa fahre, weil er die Arbeit nicht bereitstellen kann.
 
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