[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Umsatz sicher. Was bleibt denn am Ende als tatsächlicher Lohn stehen? Und das auf 40h runtergerechnet. Die mit 100k Brutto Lohn machen ja nicht soviel weil sie allesamt einfach mehr Arbeiten als 40h.

Danke, ich kann Umsatz und Einkommen unterscheiden.

Klar können wir jetzt mit Wochenstunden usw. anfangen. Aber selbst die meisten (ach so bösen) Studierten (die keine Häuser bauen können und sonst auch nur labern), die mit mehr als 100k nach Hause gehen, haben keine 40h sondern mehr. Muss jede Person am Ende selbst entscheiden.
 
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Beispiel
Wenn ein Kollege am Wochenende 10 Stunden extra arbeitet, warum soll er dann von diesem Extraverdienst noch höhere Steuern zahlen.
Nicht anderes ist diese 100k-Diskussion.

Mein Arbeitgeber zahlt am Wochende tagsüber zwischen 70% und 100% Aufschlag, wenn er meine Arbeitsleistung möchte. Da gebe ich dann auch gerne ein bisschen mehr an Steuern ab 8-)

Aber ja, man könnte den Steuersatz am durchschnittlichen Stundenlohn festmachen und Arbeitsschutzgesetze schleifen, dann können die ganzen Proto-Faschos, die sich über die sie ausraubende Gesellschaft schimpfen, gerne in ihren <15€-Jobs 80h malochen. Aber darum geht's dir vmtl. nicht, genauso wie du, wenn die Steuersätze ab 300k€ exponentiell steigen würden und darunter niedriger wären, die 300k-Diskussion starten würdest...

Du erinnerst mich an den total nicht-rechtsextremes Gedankengut kultivierenden ehemaligen Freund, der 3 Studiengänge ohne Abschluss beendet hat, jetzt mit 30 von Schwarzarbeit im Garten der Nachbarn und dem Vermögen seiner Eltern lebt und dann, als ich ihn zuletzt gesehen habe auf den Tisch haut: "ja, diese Grünen machen die deutsche Autoindustrie voll kaputt, es geht bergab mit Deutschland". Well....
 
Jeder Handwerker den ich privat kenne, ausnahmslos jeder macht nebenher schwarz und damit wird die richtige Kohle gemacht. Kein Vorwurf meinerseits, nur ist es völlig egal was die offiziell in der Lohntüte haben. Gilt auch für Mechatroniker etc
 
Das finde ich ehrlich gesagt auch nicht schlimm.
Der Schaden für den Haushalt ist extrem hoch, das trägst Du mit deinen Steuern auch mit.

Aber ist mir trotzdem egal. So schaut jeder wo er bleibt. Alle die machen und was abzweigen sind mir lieber als die die nix machen, egal aus welchen Gründen, selbstverschuldet oder nicht.
 
Aber selbst die meisten (ach so bösen) Studierten (die keine Häuser bauen können und sonst auch nur labern), die mit mehr als 100k nach Hause gehen, haben keine 40h sondern mehr.
Ganz viele Angestellte und Selbstständige haben mehr als 40h (allein der Durchschnitt an tatsächlicher Arbeitszeit also inkl. Ü-Stunden liegt bei Vollzeitbeschäftigten bereits bei über 43h...) die Woche und sind ganz ganz weit weg von 100.000k.

Für die Einkommensklasse 100.000 gibt es leider keine verlässlichen Daten zur Arbeitszeit. Umfragen des IWW zeigen auf, dass Personen über 120.000€ Einkommen lediglich 6,8 Überstunden die Woche haben. Dabei wird aber nicht berücksichtigt, wie viele Stunden laut Vertrag vereinbart sind, also ob 40h oder eben nur 35h die Woche arbeitet. Sprich der Gesamtwert würde zwischen 41,8h und 46,8h die Woche laufen. Also um den dreh wie Angestellte unter der Einkommensgrenze auch. Deutet auch darauf hin, dass es ein kompletter Mythos ist, dass die, die mehr verdienen auch mehr arbeiten.

Ab einer gewissen Summe muss dann das Kind die Kosten für die Unterbringung und Pflege tragen. Da ist man dann schnell wirtschaftlich k.o. Bei 100k Bruttoeinkommen sind1500-2500€ monatlich auch ein K.O. Schlag.
Nö. Weil du nicht automatisch diese Summen tragen musst, nur weil du 100k Brutto machst. Das ist halt wieder quatsch. Man merkt, du hast das Video nicht angesehen, hast keine Ahnung wovon du redest und behauptest einfach wieder etwas....
Das finde ich ehrlich gesagt auch nicht schlimm.
Dann beschwer dich nicht, dass du soviel Steuern und Abgaben zahlen musst. Die Schwarzarbeit trägt mehr zur Belastung durch Abgaben bei, als diejenigen, die immer als Sündenböcke erhalten müssen....
 
Zuletzt bearbeitet:
Früher war Schwarzarbeit normal und Teil des volkswirtschaftlichen Kreislaufs.

Ebenso wie mich es nicht stört wenn jemand mehr als ich verdient oder keine Steuern zahlt (Beamte), störte mich auch nie, dass andere Schwarz verdienen. Da gibt es große Konzerne, die viel mehr tricksen.

Der Handwerker wurde ja vielleicht Handwerker, weil er mit der Option des Zuverdienstes gerechnet hat.
Der Lehrer wurde Lehrer, weil er als Beamter eine sehr gute Situation erwarten durfte.
Wenn man das von heute auf morgen abschaffen würde, wäre es ja auch nicht fair. Zumindest aus meiner Sicht.

Jeder von uns hat Höhen und Tiefen durch. Der eine kommt mit weniger gut aus, der andere braucht mehr. Der eine will mehr, der ander braucht mehr und wieder ein anderes kommt gar nicht über die Runden.
Man darf nicht jede allgemeine Diskussion auf die eigene Situation ummünzen und dann urteilen (nur meine Meinung).
Ich hatte schon als Geringverdiener die gleiche Meinung wie jetzt und vielleicht bin ich in ein paar Jahren wieder in einem Job wo ich weniger verdiene. Leben und leben lassen.
 
Selten so einen Blödsinn gehört.
Tricksen (Grauzone) ist auch was anderes als eindeutig kriminell zu sein.

Das sind dann wieder diejenigen, die sich über Deutschland beschweren, wie schlecht doch alles ist und wie doof die Politiker sind und es damit dann versuchen zu rechtfertigen.
 
Ich frage mich langsam ob es weh tut, so viel Unfug zu tippen. Ihn zu lesen auf jeden Fall.

Früher war Schwarzarbeit normal und Teil des volkswirtschaftlichen Kreislaufs.
Wenn, dann ist sie das heute genauso noch. Natürlich wirkt sich Schwarzarbeit realwirtschaftlich auf eine Volkswirtschaft aus. Das ist doch vollkommen klar. Das ist aber immer so und nicht nur früher gewesen. Das ist kompletter Unfug. Das ändert aber auch überhaupt nichts daran, dass es für die Volkswirtschaft aber hochgradig schädlich ist. Teil von etwas zu sein, bedeutet ja nicht, das es gut ist oder positiv....
oder keine Steuern zahlt (Beamte),
Möchte ich mal hervorheben, was für ein gequirrtler Quark da so behauptet wird. @Dave223 kann dazu bestimmt aus erster Hand berichten, wie das so ist mit seinem steuerfreien Einkommen. =D
 
Früher war Schwarzarbeit normal und Teil des volkswirtschaftlichen Kreislaufs.

Ebenso wie mich es nicht stört wenn jemand mehr als ich verdient oder keine Steuern zahlt (Beamte), störte mich auch nie, dass andere Schwarz verdienen. Da gibt es große Konzerne, die viel mehr tricksen.

Der Handwerker wurde ja vielleicht Handwerker, weil er mit der Option des Zuverdienstes gerechnet hat.
Der Lehrer wurde Lehrer, weil er als Beamter eine sehr gute Situation erwarten durfte.
Wenn man das von heute auf morgen abschaffen würde, wäre es ja auch nicht fair. Zumindest aus meiner Sicht.

Jeder von uns hat Höhen und Tiefen durch. Der eine kommt mit weniger gut aus, der andere braucht mehr. Der eine will mehr, der ander braucht mehr und wieder ein anderes kommt gar nicht über die Runden.
Man darf nicht jede allgemeine Diskussion auf die eigene Situation ummünzen und dann urteilen (nur meine Meinung).
Ich hatte schon als Geringverdiener die gleiche Meinung wie jetzt und vielleicht bin ich in ein paar Jahren wieder in einem Job wo ich weniger verdiene. Leben und leben lassen.
Beamte zahlen Steuern.
 
oder keine Steuern zahlt (Beamte), störte mich auch nie, dass andere Schwarz verdienen. Da gibt es große Konzerne, die viel mehr tricksen.


Der Lehrer wurde Lehrer, weil er als Beamter eine sehr gute Situation erwarten durfte.
zu 1. Puh. Da ist aber eine gewaltige Wissenslücke. Schwierig, so dick in einem Forum aufzufahren und sowas vom Stapel lassen.

zu 2. Lehrer werden nicht Lehrer weil sie denken, dass Beamtenverhältnis mit allen Rechten und (vorallem) Pflichten ist so erstrebenswert sondern, weil die meisten doch die Hoffnung haben, Spaß an dem zu haben was sein könnte, Wissen vermitteln wollen, mit Schulpflichtigen (oder auch danach...) zu arbeiten, eine bedeutende Arbeit vollrichten zu können oder einfach "Lehrer zu sein". Wenn es um "die gute Situation" als Lehrkraft gehen sollte, ist fraglich warum ein solcher Lehrkraftmangel herrscht.

Da wirst du sicher auch eine wunderbar falsche Aussage zu haben, so wie ich dich nun einschätzen durfte.
 
Natürlich kann das jeder. Wo ist das Problem.
Ich würde mal sagen, dass statistisch jeder zweite gerade so in der Lage ist seine Schnürsenkel zuzubinden wäre da nur eins der Probleme...
 
zu 1. Puh. Da ist aber eine gewaltige Wissenslücke. Schwierig, so dick in einem Forum aufzufahren und sowas vom Stapel lassen.

zu 2. Lehrer werden nicht Lehrer weil sie denken, dass Beamtenverhältnis mit allen Rechten und (vorallem) Pflichten ist so erstrebenswert sondern, weil die meisten doch die Hoffnung haben, Spaß an dem zu haben was sein könnte, Wissen vermitteln wollen, mit Schulpflichtigen (oder auch danach...) zu arbeiten, eine bedeutende Arbeit vollrichten zu können oder einfach "Lehrer zu sein". Wenn es um "die gute Situation" als Lehrkraft gehen sollte, ist fraglich warum ein solcher Lehrkraftmangel herrscht.

Da wirst du sicher auch eine wunderbar falsche Aussage zu haben, so wie ich dich nun einschätzen durfte.

Puh. Du zerlegst die Beispiele , gehst aber nicht auf den Kern der Aussage ein.
Typischer Fall von "ich will mich wichtig" machen und andere belehren.
Ja, die Lehrer zahlen keine Sozialabgaben. Ist schon richtig, habe ich falsch geschrieben.

Mit keinem Fall habe ich erwähnt, dass Lehrer ihren Beruf nicht auch aus Leidenschaft machen. Oder Handwerker.
Mein Bruder ist Lehrer und der fände es sicher nicht gut, plötzlich nur noch Angestellter zu sein.


Aber danke. Du hast Dein Niveau und Deine Geisteshaltung mit diesem Kommentar selbst offenbart. Wünsche Dir alles Gute
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich würde mal sagen, dass statistisch jeder zweite gerade so in der Lage ist seine Schnürsenkel zuzubinden wäre da nur eins der Probleme...
Und deswegen sollte man Leuten mit "höherem Gehalt" mehr Geld wegnehmen dürfen?

Einzelne Sätze im Kontext rauspicken bringt uns nur wieder in eine Art Ping Pong und dann weiß niemand mehr worum es eigentlich ging. Alles stürzen sich auf die faszinierenden "100k".
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut, ich hätte auch vor 30 Jahren auf meine Vater hören können und mich durch seinen besten Freund in den Konzern bringen lassen aber der Job war für mich früher undenkbar. Ich dachte der sei absolut nichts für mich
Mit "bequem" habe ich mich auf diese Textpassage bezogen.
Es ging dabei nicht um deinen tatsächlichen Werdegang.

In der Theorie steht jedem die Möglichkeit offen, den von Kai genannten Betrag als Arbeitsentgelt zu erhalten.
Der Masse wird das aber aufgrund des fehlenden Einsatzwillens und Backgrounds nicht gelingen.
Mal ganz davon abgesehen, dass es auch einfach nicht die entsprechende Anzahl an Jobs in dieser Gehaltsregion gibt :fresse:
 
Siehst Du. Hätte Du erst die Beiträge davor gelesen, dann hättest Du es im Kontext gewertet und nicht so reagiert. Nichts für ungut.🙂

Zum Beispiel bei den Kosten des Pflegeheims. Ab einer gewissen Summe muss dann das Kind die Kosten für die Unterbringung und Pflege tragen. Da ist man dann schnell wirtschaftlich k.o. Bei 100k Bruttoeinkommen sind1500-2500€ monatlich auch ein K.O. Schlag.
Oha... Du solltest dich vielleicht nochmal mit Solidaritätsprinzip und auch wie genau die Kostenbeteiligung bei Pflege abläuft.

@Mustis kann ich leider nicht. Bin angestellt und muss ebenfalls alles zahlen 😉
 
Oha... Du solltest dich vielleicht nochmal mit Solidaritätsprinzip und auch wie genau die Kostenbeteiligung bei Pflege abläuft.

@Mustis kann ich leider nicht. Bin angestellt und muss ebenfalls alles zahlen 😉
Dann kläre mich doch bitte auf zur Kostenbeteiligung bei der Pflege, wenn Du meinst ich habe da ein Defizit. Einfach nur unterstellen ist nicht so nett.

Zum anderen. Solidarität. Das ist ja die Begründung für jedwede Umverteilung.
Arbeitnehmer A arbeitet 8 Stunden,
Arbeitnehmer B arbeitet 12Stunden,
Ich finde keine Begründung warum Arbeitgeber B prozentual mehr Abgaben leisten sollte.

Damit wird der Anreiz für Leistung genommen.
 
Und deswegen sollte man Leuten mit "höherem Gehalt" mehr Geld wegnehmen dürfen?
Hä? Was stellst du denn für Zusammenhänge her... Du hast gefragt was das Problem ist, dass jeder 100t€ verdient, und das ist eins davon.
 
Mit "bequem" habe ich mich auf diese Textpassage bezogen.
Es ging dabei nicht um deinen tatsächlichen Werdegang.

In der Theorie steht jedem die Möglichkeit offen, den von Kai genannten Betrag als Arbeitsentgelt zu erhalten.
Der Masse wird das aber aufgrund des fehlenden Einsatzwillens und Backgrounds nicht gelingen.
Mal ganz davon abgesehen, dass es auch einfach nicht die entsprechende Anzahl an Jobs in dieser Gehaltsregion gibt :fresse:
Ein Gross wird auch die Vorraussetzungen nicht erfüllen könne, in eine solche Gehaltsklasse zu kommen. Nicht jeder hat die Möglichkeit zu studieren, es ist nunmal nachgewiesen, dass es Kinder aus Arbeiterfamilien in der Hinsicht schwerer haben, als Kinder Aus Akademikerfamilien. Ich hätte auch deutlich mehr machen können aber meine Eltern waren der Meinung, eine handwerkliche Ausbildung ist da wichtiger (ja bei minderjährigen haben Eltern da ein gewisses Mitspracherecht, wenn es um die Ausbildung geht). Ok ich war damals doof und hätte auf meinen Vater hören sollen, erst eine Ausbildung im Signalwerk in Wuppertal machen sollen und später die Fortbildung zum Tf (war damals noch kein Ausbildungsberuf, dieser wurde afaik 1999 eingeführt), dann wäre ich jetzt knappe 30 Jahre im Konzern und eventuell schon lange Ausbilder (Bewerbung läuft noch und bei ehemaligen Behörden ist die Vorgehensweise immer noch gerne wie bei Behörden) und in der höchsten Lohnstufe. Allerdings wäre ich damit immer noch ganz weit von den 100k entfernt. Ein TL im Fahrdienst kommt bei uns auf etwa 55k-65k (je nach Erfahrungsstufe), dass ist allerdings eine stelle, welche ich nicht antreten will. Ich tauge nicht zum Kindergärtner.
 
Dann kläre mich doch bitte auf zur Kostenbeteiligung bei der Pflege, wenn Du meinst ich habe da ein Defizit. Einfach nur unterstellen ist nicht so nett.

Zum anderen. Solidarität. Das ist ja die Begründung für jedwede Umverteilung.
Arbeitnehmer A arbeitet 8 Stunden,
Arbeitnehmer B arbeitet 12Stunden,
Ich finde keine Begründung warum Arbeitgeber B prozentual mehr Abgaben leisten sollte.

Damit wird der Anreiz für Leistung genommen.
Gibt doch genug Seiten im Netz wie selbiger berechnet wird. "Pauschal" bei einem Einkommen über 100k brutto ist da halt einfach nur die halbe Wahrheit. Und auch dazu, es sind die eigenen Eltern, warum also, ab einem gewissen Einkommen, nicht an den Kosten beteiligt werden? Warum muss die Allgemeinheit das zahlen?!

Zum Beispiel, wo zahlt er mehr? Er hat mehr Lohn und dafür zahlt er den Anteil. Würde Arbeitnehmer A 12 h gehen, hätte er doch prozentual auch mehr Lohn (und somit mehr Ausgaben). Sollte, laut deiner Logik, also der der über 8h arbeitet, steuerfrei gestellt werden?
 
Ach verdammich, hatte ich falsch im Kopf. Kann bitte dann ein Beamter erzählen, wie das leben ohne Steuern so ist, damit wir alle mal träumen können? ^^
Ich war grad ganz geschockt, dass ich auf meiner Besoldungsabrechnung gesehen habe, dass man mir immer Steuern berechnet hat :o

(Hoffe du kannst mich trotzdem noch leiden, ich kenn ja deine Meinung zum öD :d )
 
Einsatzwille das ist ein Thema, wo es bei uns auf der Arbeit knackt. Fähigkeiten werden nicht honoriert. Wir sind bei uns im Team 6 Leute von 80, die alle Fahrzeuge und alle Linien, welche von unserer Einsatzstelle bedient werden, fahren dürfen. Bekommen wir dafür mehr Geld? Nö, man hat nur mehr Arbeit, mehr Ärger und Abwechslung. Die Qualifikation an sich wird nicht gewürdigt und so lehnen die meisten Kollegen die Fahrzeugqualifikation ab. Mein Antrieb diese zu machen, waren die Abwechslung und mein Plan in die Ausbildungsgruppe zu wechseln. Bei letzterem bin ich mal gespannt, wie lange der Prozess noch dauert, es werden Ausbilder gesucht und ich warte schon fast ein dreiviertel Jahr auf die Entscheidung.
 
Einfach nur unterstellen ist nicht so nett.
Machst du am laufenden Band,,, Dein Defizit besteht darin, dass du die Berechnung des Pflegeanteils NICHT kennst.

Deine Aussage, dass man über 100k Brutto einkommen die komplette Pflege der Eltern bezahlen muss, ist einfach falsch. Komplett falsch. Es gibt ein Berechnungskonzept dafür und selbst das kann man individuell prüfen lassen für jeden Einzelfall! Eine Quelle dazu gab es erst hier im Thread. Es gibt keine Entschuldigung für dich, diesen pauschal formulierten Unsinn raus zu hauen und dann auch noch zu verlangen, man solle doch bitte darlegen, wo dein Defizit ist. Du bist derjenige, der sich die Informationen beschaffen sollte, bevor er diskutiert. Genauso zu deinen anderen Aussagen wie den 100k Einkommen etc. pp.
ich kenn ja deine Meinung zum öD
Auch wenn das für dich überraschend sein mag, ich habe sogar Freunde und Verwandte im öD. ^^
 
Wir sind bei uns im Team 6 Leute von 80, die alle Fahrzeuge und alle Linien, welche von unserer Einsatzstelle bedient werden, fahren dürfen. Bekommen wir dafür mehr Geld? Nö, man hat nur mehr Arbeit, mehr Ärger und Abwechslung.
Ist in allen Branchen ein Thema. Deshalb sagen viele bei uns inzwischen das Sie gar keine Ausbildungen mehr machen, weil wer mehr kann muss mehr übernehmen.
Bei letzterem bin ich mal gespannt, wie lange der Prozess noch dauert, es werden Ausbilder gesucht und ich warte schon fast ein dreiviertel Jahr auf die Entscheidung.
Wenn sich neue Leute bewerben wirst du noch länger warten. Neue Leute sind günstiger und haben eine Probezeit. Merke das bei uns grade intern ganz stark. Werde auch nur abgelehnt wegen zu teuer und zu viele Jahre dabei. Und auf der anderen Seite beschwert man sich dann bei Plattformen wie LinkedIn und co. das es keine Fachkräfte mehr gibt.
 
Ich war grad ganz geschockt, dass ich auf meiner Besoldungsabrechnung gesehen habe
Wenn du so oft eine bekommst, muss sich bei dir ja ganz schön häufig was ändern. Sag bloß du bekommst Zulagen? :fresse2:
Zum anderen. Solidarität
Das nennt sich dann Leistungsfähigkeitsprinzip. Wer mehr Einkommen hat, sollte mehr schultern müssen.
Mit wievielen Stunden du dann Arbeitslohn X realisierst, ist dann dein Bier (Stichwort "persönliche Effektivität").
 
Wenn sich neue Leute bewerben wirst du noch länger warten. Neue Leute sind günstiger und haben eine Probezeit. Merke das bei uns grade intern ganz stark. Werde auch nur abgelehnt wegen zu teuer und zu viele Jahre dabei. Und auf der anderen Seite beschwert man sich dann bei Plattformen wie LinkedIn und co. das es keine Fachkräfte mehr gibt.

Nun die neuen Leute (sprich Junge Kollegen) habe dann nicht die Mindesterfahrung. Bei uns ist es branchenweit üblich, die Berufserfahrung der Tf anzuerkennen. Da sind dann neue Kollegen, die von einem anderem EVU kommen, nicht billiger ;)
Was die Qualifikationen betrifft, dass war bei uns nie anders, wenn ich so die verbeamteten Kollegen höre.
 
Gibt doch genug Seiten im Netz wie selbiger berechnet wird. "Pauschal" bei einem Einkommen über 100k brutto ist da halt einfach nur die halbe Wahrheit. Und auch dazu, es sind die eigenen Eltern, warum also, ab einem gewissen Einkommen, nicht an den Kosten beteiligt werden? Warum muss die Allgemeinheit das zahlen?!

Zum Beispiel, wo zahlt er mehr? Er hat mehr Lohn und dafür zahlt er den Anteil. Würde Arbeitnehmer A 12 h gehen, hätte er doch prozentual auch mehr Lohn (und somit mehr Ausgaben). Sollte, laut deiner Logik, also der der über 8h arbeitet, steuerfrei gestellt werden?

Also dann bleib bei Deiner Meinung, ist doch ok. Und ich habe meine. Das wird sonst zu haarspalterisch und dann geht es nur noch ums Recht haben. Ich muss nicht Recht haben, dafür ist mir das hier zu viel Aufwand. 😇

Meine ursprüngliche These war vor einigen Seiten im Prinzip: Leistung wird bestraft.
Und das ist ein bekanntes Thema.

Mit 100k ist man nicht Reich und dabei bleibe ich. Verstehe den ganzen Aufschrei hier im Forum nicht. Nicht von allen, aber einige reiben sich einfach an Zahlen oder projizieren alles auf ihre eigene Situation und werden dann emotional.

Wenn ich meine Situation mit Arbeitskollegen aus Süddeutschland oder der Schweiz vergleiche. Da bin ich ein armes Schwein. Die verdienen nicht nur 100K+, sondern haben auch abgezahlte Immobilien. Aber daran reibe ich mich nicht. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das nennt sich dann Leistungsfähigkeitsprinzip. Wer mehr Einkommen hat, sollte mehr schultern müssen.
Mit wievielen Stunden du dann Arbeitslohn X realisierst, ist dann dein Bier (Stichwort "persönliche Effektivität").
Schön wie sich das nennt. Ich kann darauf verzichten. Gerade aus dem ideologisierten Umfeld hört man das immer wieder. Ist ok, macht ja nichts.
 
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