Da identifizier ich mich mit eg10 gleich mal als arm.
Glaub mir, lieber EG10 und nach mehreren (oder vielen Jahren) ein ordentliches/brauchbares Gehalt und einen normalen (sicheren oder zumindest relativ sicheren) Job als EG13 und alle zwei bis drei Jahre endlos lange Anträge schreiben damit man weiter finanziert und nicht arbeitslos wird! Bis solche Anträge angenommen werden kann ein Jahr (oder wenn man Pech hat noch mehr) Zeit vergehen. D.h. wenn du eine Finanzierung gesichert hast kannst du spätestens nach 2 Jahren schon wieder anfangen dich überall zu bewerben um deinen Hintern für weitere 2-3 Jahre finanziell abzusichern. Glaube fast kein normaler Arbeitnehmer in der Wirtschaft würde sowas mitmachen bzw. käme darauf klar.
Und dann muss man meist viele Anträge schreiben, mit dem ersten Antrag ist es in der Regel nicht getan. Dazu kommen bei vielen finanziellen Mitteln Anforderungen dazu wie beispielsweise "Umzug bzw. wechsel an eine andere Uni vorausgesetzt" etc.
PS: arbeitest du nicht sogar als Beamter für den Staat?
Ich mache es dir mal klarer:
- Stell dir vor deine Vorgesetzen sagen nun: jeder Mitarbeiter muss nun einen ausführlichen Antrag schreiben. Dieser Antrag beinhaltet seine eigenen Ziele für die nächsten 2-3 Jahre. Alles muss von A bis Z ausführlich und genau erläutert und begründet werden. Ca. 30 Seiten, alles nach Vorgabe, etc pp.
- Dann nehmen wir den Antrag und senden den zu "Experten" für deinen Arbeitsbereich aus aller Welt zu. Wir lassen uns von denen ausführliche Gutachten über deinen Antrag geben.
- Wir setzen uns am Ende mit Experten zusammen, begutachten die Gutachten etc. und entscheiden dann wer weiter bezahlt wird und wer nicht.
- Wir können nur ca. 20-30% aller Anträge finanzieren; die restlichen 70-80% werden abgelehnt.
Dann will ich mal sehen was bei den Arbeitnehmern aufm Amt und so los ist. Haha.
