KannsteKnicken
Enthusiast
Ich hab das nicht mal BruttoBin überrascht das 5k netto plötzlich so viel sind. Haben doch mehrere hier

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Ich hab das nicht mal BruttoBin überrascht das 5k netto plötzlich so viel sind. Haben doch mehrere hier

Habe gerade eben nochmal deinen Verlauf angesehen und wirklich Respekt dafür, sich 15 Jahre weiterzubilden und dann am Ende dort anzukommen.
Vielen ist, denke ich nicht klar, was das für eine Leistung ist, so eine Motivation über einen langen Zeitraum aufrechtzuerhalten und am Ende dann den Abschluss in der Tasche zu haben.
Ganz so krass ist es bei uns nicht (5k laufende Kosten?), aber 5k netto bringen einen in der Tat nicht so viel weiter. Wir sind da auch drüber (ohne scheiss TarifeMit 5k würden wir im Monat nicht weit kommen mit der Familie 🙈 Das sind momentan unsere laufenden Kosten monatlich (5 Personen)
), aber so viel zur Seite legen, dass es allein für die Rente reicht geht da trotzdem nicht.Was für Träume. Weiß doch (wie jeder andere sozialpflichtig beschäftigte) was ungefähr rauskommt. Was es dann genau wert sein wird natürlich nicht, aber da nimmt man erstmal die Inflation der letzten 20 Jahre als Anhaltspunkt.Du hast ja Träume![]()
@plutoniumsulfat
Wo erkennst du denn da die 15 Jahre nahe dem Hungertod?
Spätestens ab Jahr 9 war auch mal ne Schinkenwurst drin und wenn er die Ausbildung noch zuhause gelebt hat dürfte der Party da nichts im Weg gestanden haben.
(bewusst überspitzt formuliert)
Mir scheint es so, dass gerade die Menschen, die am wenigsten bereit sind, in sich selbst zu investieren, den größten Neid heraushängen lassen.
Uberspitzte Anspielung auf die Problematik, dass 40 Mio Erwerbstätige in ca. 30 Jahren nicht die Rente für 30 Mio Rentner erwirtschaften können.Was für Träume. Weiß doch (wie jeder andere sozialpflichtig beschäftigte) was ungefähr rauskommt.
Schonmal auf die Idee gekommen, dass genau das mitunter der Fall sein könnte?Sieht man sich dann später wieder, ist es manchen Menschen nicht begreiflich zu machen, dass der Erfolg nicht vom Himmel gefallen ist, sondern dass man selbst lange und hart dafür gearbeitet hat.

ja ich hab gelesen > Überspitzt formuliert. Völlig korrekt.Das sehen gerade Neider natürlich nicht. Die sehen die 5k, Auto, Haus, whatever, aber die 15 Jahre lang Nudeln mit Tomatensauce und Lernen statt Party, die haben solche Menschen dann nicht mehr im Kopf (bewusst überspitzt formuliert).



Es gibt viele empirische Ergebnisse aus der Psychologie dazu. Signifikante bzw. wichtige Faktoren für beruflichen Erfolg sind u.a.:Schonmal auf die Idee gekommen, dass genau das mitunter der Fall sein könnte?
Du gehst offenbar davon aus, dass es der Regelfall ist, dass Erfolg und Wohlstand von Fleiß und harter Arbeit kommen.
Ich gehe davon aus, dass Erfolg und speziell finanzieller Wohlstand (was ja zumeist der Gradmesser dafür ist) ganz erheblich das Ergebnis von Glück in diversen Variationen (genetisch bedingter IQ, Reichtum der Eltern, Bildung der Eltern, Familiensituation, Staatsangehörigkeit, körperliche Gesundheit, Hautfarbe, Geburtsjahr) sind und Fleiß zwar einen Einfluss hat, aber eher nachrangig ist.


Schonmal auf die Idee gekommen, dass genau das mitunter der Fall sein könnte?
Du gehst offenbar davon aus, dass es der Regelfall ist, dass Erfolg und Wohlstand von Fleiß und harter Arbeit kommen.
Ich gehe davon aus, dass Erfolg und speziell finanzieller Wohlstand (was ja zumeist der Gradmesser dafür ist) ganz erheblich das Ergebnis von Glück in diversen Variationen (genetisch bedingter IQ, Reichtum der Eltern, Bildung der Eltern, Familiensituation, Staatsangehörigkeit, körperliche Gesundheit, Hautfarbe, Geburtsjahr) sind und Fleiß zwar einen Einfluss hat, aber eher nachrangig ist.
Hätte ich arme Eltern, wäre mit nem IQ vonn 100 auf die Welt gekommen und hätte an den entscheidenenden Stellen nen Hauch mehr Pech gehabt, dann würde ich irgendwann mit 1000 Euro auf dem Konto abtreten, selbst mit doppelt so viel Fleiß.
.
Ich kenne Leute für die es gerade so in nem Handwerksberuf gereicht hat, die nicht nebenbei schwarz arbeiten und trotzdem weit überdurchschnittlich leben weil Papa bei der Haus"finanzierung" geholfen (aka die Bude bar bezahlt) hat.
Ich kenne allerdings zumindest persönlich und wissentlich keine Person, die ohne den Background der Eltern und ner lausigen Startsitiation raus zum Überflieger geworden ist.
Mal als Antithese - ich bin auch erfolgreich geworden, weil (!) ich faul bin. Meine Faulheit hat mich zu maximaler Effizienz getrieben. 😉
Glück, Risikofreude, phasenweise auch Fleiß/Ausdauer bei Aufbau des Gewerbes und soziale Kompetenz haben aber sicherlich auch nicht geschadet.
Ja. Fleiß fällt unter "Gewissenhaftigkeit" im Big Five Modell und korreliert in vielen Studien moderat bis relativ hoch mit beruflichem Erfolg.Ich denke schon, dass Erfolg erheblich auch mit Fleiß korreliert.

es sind einfach sehr sehr viele faktoren mit im spiel, bei denen man als Kind und Junger Mensch einfach keinen Einfluss hat
Hätten mich meine Eltern nicht 2 mal von der Schule genommen und wären mit mir "hundertfach" umgezogen, wären bestimmte dinge sicherlich anders gelaufen
- Meine Eltern hätten eventuell ein Haus welches ich als Einzelkind komplett geerbt hätte
- Finanziell hätten meine Eltern mich mehr supporten können
- würde meine "Mutter" nicht so "unfähig" (mal vorsichtig ausgedrückt) sein, hätte ich 40k € (Unterhalt) mehr auf dem Konto und würde eventuell die hälfte von dem Haus erben, in dem sie gerade als Witwe wohnt
- würde mein Stiefbruder nicht so unfähig sein, hätte mein vater und meine stiefmutter das haus bereits abbezahlt und ich würde auch dieses zu 50% oder mehr bekommen
und das ist nur die Spitze des Eisbergs
Hab ich nicht gesagt. Und nichts geworden ist auch falsch.Also sind deine Eltern Schuld das aus dir nichts geworden ist? Oder wie darf man das verstehen?
Na ja, das kann man so oder so sehen - das Abweichen von der "Lebensweg-Norm" kann durchaus positiv seindass es Faktoren gibt die den Lebensweg eines Menschen beeinflussen ohne das er etwas dafür kann.
Ich habe 5-mal bis zum Abi die Schule und Wohnort gewechselt (dabei 3-mal das Land) und würde im Nachhinein sagen, dass es für mich sehr förderlich war. Klar fand ich es als Kiddie und auch noch als Teenagrr sehr übel. Andererseits hat es mich extrem flexibel und anpassungsfähig gemacht, bzw. den Tellerrand massiv geweitet.Jemanden 2 mal die Schule wechseln und somit auch den wohnort und dadurch den Freundeskreis zu verlieren ist nicht sonderlich förderlich.
natürlich kann sowas auch für eine andere und auch positivere Entwicklung sorgen. Ausnahmen gibt es immerNa ja, das kann man so oder so sehen - das Abweichen von der "Lebensweg-Norm" kann durchaus positiv sein

Ich denke mehr ist hier auch nicht damit gemeint. Damit gehört man schon irgendwo zu den oberen 10%.Mit bisschen Glück schafft man dann auch die unteren 6 stellig brutto.
