[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

echt?
also ich hab mich lang nicht irgendwo beworben, aber zumindest von damals und aus meinem Bekanntenkreis kenn ich das anders: da bewirbt sich keiner mehr irgendwo sondern gibt einfach auf Xing; linkedIN an, dass er sucht und wartet auf die Headhunter. Die verdienen idR. ja prozentual und pushen das Gehalt sogar noch mit
 
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Ja, leider. Ich denke aber mit IT-Ausbildung und/oder Studium ist das auch noch eine Ecke einfacher im Moment als für jemanden aus der Medienbranche.

Auf Xing ist leider nur noch wenig los, das ist irgendwie inzwischen wie StudiVZ. Mit Headhuntern hatte ich bisher fast nur schlechte Erfahrung. Bin jetzt seit ein paar Wochen bei LinkedIn wo deutlich mehr los ist und bewerbe mich aktiv - auf Angebote warten ist für mich glaube ich keine gute Idee.

edit:
Manchmal frage ich mich, was in Personalabteilungen so abgeht. Hatte Ende Juli eine interessante Stelle bei einem großen Konzern gesehen aber noch ein oder zwei Rückfragen. Telefonnummer war nicht angegeben bzw. auffindbar, also ging nur Mail. 28.07. direkt die Fragen hingeschickt und auch meine Telefonnummer hinterlassen, gerade eben: "Danke für Ihre Bewerbung, aber wir haben uns für einen anderen Kandidaten entschieden." - Äh, ja. Okay.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann das mit XING bestätigen. Wurde da auch des öfteren angeschrieben. Dieses Jahr im Urlaub habe ich mal geantwortet.

Was soll ich sagen? Der finale Arbeitsvertrag liegt vor und muss jetzt nur noch von beiden Seiten unterschrieben werden. 😅

Rausgekommen ist dabei eine deutliche Steigerung zum jetzigen Job....
 

Interessant wie die Amerikaner das Home-Office „fördern“. Gerade um überlaufene Metropolen zu entlasten, wäre gleicher Lohn für gleiche Arbeit eigentlich richtiger.
 
naja das klingt ja nach mächtig viel geweine um nichts. 10% weniger lohn für 4std weniger fahrtweg und keine fahrtkosten? klingt eher nach einen ziemlich fetten plus...
 
Da geht's aber fast eher ums Prinzip. Wenn man bei fixem Homeoffice weniger bezahlt bekommt, leistet man evtl. auch weniger, weil man ja eh nicht so viel dafür bekommt. Langfristig könnte es dann wieder so ausschauen als ob Homeoffice unproduktiver wäre und er herrscht wieder Anwesenheitspflicht. Meiner Meinung nach sollte Homeoffice keinen Einfluss aufs Gehalt haben.
 
man weis halt auch nicht, wie die vertragssdtrukturen in amerika so sind. hier in deutschland ist sowas wohl eher nicht im vertrag mit drin und wäre dann kaum haltbar.
 
naja das klingt ja nach mächtig viel geweine um nichts. 10% weniger lohn für 4std weniger fahrtweg und keine fahrtkosten? klingt eher nach einen ziemlich fetten plus...

Bei gestiegenen Unterhaltskosten in der Wohnung? Ich glaube eher nicht.
Dafür, dass sich der Arbeitgeber Bürofläche und Energie sparen kann..
 
Ja, leider. Ich denke aber mit IT-Ausbildung und/oder Studium ist das auch noch eine Ecke einfacher im Moment als für jemanden aus der Medienbranche.
Mh, ich glaub, ich würde heute nochmal nen Rückschritt in Kauf nehmen, wenn ich dafür eine Perspektive bekomm. Also irgendwo im Zweifelsfall als Junior/Associate anfangen, ein variables Gehalt vereinbaren (und damit mein geringes Einstiegsgehalt ausgleichen) dafür dann aber in 3 Jahren aufsteigen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Auf Xing ist leider nur noch wenig los, das ist irgendwie inzwischen wie StudiVZ.
Xing ist Schmutz, ja. Das ist eher ein BILD Zeitungsforum, als StudiVZ.
Aber fürs Headhunting ist es ganz gut
 
Ja, leider. Ich denke aber mit IT-Ausbildung und/oder Studium ist das auch noch eine Ecke einfacher im Moment als für jemanden aus der Medienbranche.

Auf Xing ist leider nur noch wenig los, das ist irgendwie inzwischen wie StudiVZ.
Hängt bestimmt stark vom Bereich ab. ich habe mal einen Monat gar nicht reingeguckt und hatte über 30 Anfragen (bestimmt teilw. verschiedene Headhunter mit selber Stelle). Aber grundsätzlich ja, wandert grundsätzlich schon in Richtung Linkedin.
 
Xing ist Schmutz, ja. Das ist eher ein BILD Zeitungsforum, als StudiVZ.
Danke für die gute Anregung/Erinnerung ... hab meinen Xing Premium Account nach 16 Jahren dann nun endlich mal gekündigt.
 
Mh, ich glaub, ich würde heute nochmal nen Rückschritt in Kauf nehmen, wenn ich dafür eine Perspektive bekomm. Also irgendwo im Zweifelsfall als Junior/Associate anfangen, ein variables Gehalt vereinbaren (und damit mein geringes Einstiegsgehalt ausgleichen) dafür dann aber in 3 Jahren aufsteigen.

Xing ist Schmutz, ja. Das ist eher ein BILD Zeitungsforum, als StudiVZ.
Aber fürs Headhunting ist es ganz gut

Das Ding ist: selbst mit deutlich niedrigeren Gehaltsvorstellungen auf "normale" bzw. Junior Jobs habe ich jetzt schon einige Absagen kassiert - wahrscheinlich weil überqualifiziert? Keine Ahnung. Wenn alle Personaler nicht Angst vor dem AGG hätten und man mal eine Rückmeldung kriegen würde was nicht gepasst hat, könnte man sich ja noch verbessern bzw. anpassen.

Ich bleibe bei Xing noch angemeldet solange ich auf Jobsuche bin, wenn dann auch Premium ausgelaufen ist bin ich da weg. Headhunter haben mich auf LinkedIn noch nicht angeschrieben bisher, aber ich bin auch erst 3 Wochen da.
 
Ich find interessant was Google da so tut.
Komplett wertfrei. Hat wie vieles mehrere Seiten.

Das eine ist das finanzielle, Spritgeld vs. Wohnung.
Das zweite ist Zeit. Das dritte ist sozial, also Kaffee mit Kollegen. Das vierte ist ökologisch. Das fünfte ist Arbeitseffizienz.

Mir persönlich wäre die Lebenszeit mehr wert als die Kohle die ich eh wieder in den Tank stecke.
Aber das andere ist auch nicht zu verachten. Meine Kollegen und den schnack am Kaffeeautomat hab ich schon vermisst.

Aktuell hab ich 8-10km einfach, die Radel ich.
Direkt noch ein Snickers erarbeitet das ich mehr Essen kann. Da reizt mich das garnicht.

Aber wenn ich 3 Jahre weiter denke, falls das dann mit der Lebensabschnittsgefährtin noch läuft ( Distanz 80km, 1h Auto) ist die Situation wieder ganz anders... Umzug?, neuer Job suchen?, Homeoffice?, wie auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei gestiegenen Unterhaltskosten in der Wohnung? Ich glaube eher nicht.
Dafür, dass sich der Arbeitgeber Bürofläche und Energie sparen kann..
Nunja bei den Durchschnittsgehältern der Google Mitarbeiter in den USA sind 10% denke ich einiges mehr als bisschen Wasser/Strom/Essen durch HO.

Ich find interessant was Google da so tut.
Komplett wertfrei. Hat wie vieles 2 Seiten.
Im Artikel steht ja, dass das schon vor Corona so war. Die Vergütungspakete sind halt Wohnort- bzw Arbeitsortabhängig. Gibt es in DE nicht so extrem aber hier argumentieren wir ja auch mit mehr Gehalt in München wie in Magdeburg wegen höherer Lebenserhaltungskosten. Die Regelung soll wohl schon immer so gewesen sein, dass die Bezahlung nach Arbeitsort stattgefunden hat, man zieht das halt jetzt durch wenn der MA HO zu 100% einfordert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ding ist: selbst mit deutlich niedrigeren Gehaltsvorstellungen auf "normale" bzw. Junior Jobs habe ich jetzt schon einige Absagen kassiert - wahrscheinlich weil überqualifiziert? Keine Ahnung. Wenn alle Personaler nicht Angst vor dem AGG hätten und man mal eine Rückmeldung kriegen würde was nicht gepasst hat, könnte man sich ja noch verbessern bzw. anpassen.
wegen der anti rassismus (dadrin inbegriffen: rasse, geschlecht, herkunft, nationalität, religion bla bla bla...) geschichte bekommt man halt nur noch standardabsagen und kein "das hat uns nicht gepasst". der rassismus ist zwar genauso noch da wie vorher, aber man bekommt keinerlei rückinfo mehr.

wenn ich eine junge attraktive frau für die rezeption suche, können sich 1000 männer dadrauf bewerben und keiner wird den job bekommen. da man aber m/w/d angeben muss, haben sich die 1000 männer wegen völlig umsonst beworben. aber dafür haben wir die gleichbehandlung auf dem papier hergestellt, auch wenn rein niemand dann was davon hatte und 1000 leute umsonst die arbeit gemacht haben. glückwunsch... es gibt wahnsinnig viele branchen, wo bestimmte geschlechter gesucht werden. es gibt einfach bestimmte jobs, da ist das geschlecht wichtig für den erfolg der sache oder man möchte ein gleichmäßiges mischungsverhältnis m-w haben.

auch merkwürdig sind noch immer die religiösen arbeitgeber wie die kirche oder sarmariter und co. warum muss man mitglied der kirche sein und steuern zahlen, nur um dort arbeiten zu dürfen? man muss also zahlen, damit man dort arbeiten darf? was ist zb mit anderen glaubensgemeinschaften, welche nicht über die kirchengebühren bezahlt werden wie moslems? moslems sind nicht mitglied der christlichen kirche und somit steuerlich dort nicht erfasst. darf ein moslem also nicht bei einen kirchlichen träger arbeiten? da würde irgendein gleichberechtigungsfussel doch sofort die mega keule schwingen und den träger in grund und boden klagen ....
 
[...] Dauert auch 3 Monate und wie das meine Chancen bei Bewerbungen erhöht kann ich ehrlich gesagt kaum abschätzen. Zertifikate sind schön und gut, aber Praxiserfahrung toppt glaube ich jede Zertifikatsammlung. Allerdings muss man halt einfach anfangen und ich hoffe bei einer der Firmen bei der jetzt noch Bewerbungen laufen eine Chance zu erhalten. Bin ja lernfähig, habe Berufserfahrung und Praxis war mir schon immer lieber als trockene Theorie 😁

Edit: gerade die Antwort bekommen, der Kurs ist von 2019 und Office 365 kann mir freigeschaltet werden. Na guck an.

3 Monate für Prince2? Foundation Level? Hab ich in 1 Woche gemacht. PSM1 mache ich auch noch. Da ich selbst in dem Bereich tätig bin
 
Ist etwas mehr: PRINCE2 Practitioner, PRINCE2 Foundation, GPM Basiszertifikat, Kommunikation; Zeit-, Selbst- und Stressmanagement für Projektmanager; Führung und Personalverantwortung, Excel:

PRINCE2® Foundation (Hauptkurs)
  • Kursvorstellung: PRINCE2® Foundation Projektmanagement
  • PRINCE2®: Überblick
  • Grundlagen von PRINCE2®
  • Vorteile und Elemente von PRINCE2®
  • Organisation – Stakeholder und Rollen im Projekt
  • Themen Business Case und Risikomanagement
  • Pläne und Qualität: Teil 1 Pläne
  • Pläne und Qualität: Teil 2 Qualität
  • Fortschritt und Änderungen: Teil 1 Fortschritt
  • Fortschritt und Änderungen: Teil 2 Änderungen
  • Vorbereiten und Initiieren eines Projekts
  • Steuern in einer Phase und Managen der Produktlieferung
  • Managen eines Phasenübergangs
  • Abschließen eines Projekts und die Aufgaben eines Lenkungsausschusses
  • Sample Exam (1)
  • Sample Exam (2)
  • Quiz zum Kurs „PRINCE2® Foundation“
PRINCE2® Practitioner (Hauptkurs)
  • Kursvorstellung: PRINCE2® Practitioner
  • Überblick über die Kursinhalte
  • PRINCE2® Practitioner Prüfung – Vorstellung und beispielhafte Beantwortung der Fragetypen
  • Business Case und Organisation
  • Vorbereiten und Initiieren eines Projekts und Qualitätsplanung
  • Projektplanung und Pläne
  • Risikomanagement im Projekt
  • Produktbeschreibungen und Arbeitspakete
  • Die PRINCE2® Prozesse beim Ausführen eines Projekts
  • Praktischer Umgang mit Änderungen und Ausnahmen
  • Umgang mit Toleranzen und Berichtswesen
  • Schritte zum geordneten Abschluss eines Projekts und Einbindung des Lenkungsausschusses
  • Anpassen und Integrieren – PRINCE2® ans Leben bringen
  • Sample Exam (1)
  • Sample Exam (2)
  • Exam Voucher Practitioner
  • Quiz zum Kurs „PRINCE2® Practitioner“
Basiszertifikat für Projektmanagement (Hauptkurs)
  • Kursvorstellung: GPM
  • Begrüßung und Informationen zu GPM
  • Projektmanagement Definition / Projektsteckbrief
  • Stakeholdermanagement
  • Risikomanagement – Umgang mit Projektrisiken
  • Projektziele
  • Projektmanagement Organisation
  • Phasenplan
  • Projektstrukturplan
  • Projektablauf- und Terminplanung
  • Ressourcenplanung
  • Projektmanagement: Kosten- und Finanzmittel
  • Projektmanagement: Kommunikation, Konflikte und Krisen
  • Projektcontrolling
  • Projekt: Problemlösung, Kreativität, Qualität
  • Projektstart, -abschluss, Teamarbeit
  • Vertrags- und Änderungsmanagement
  • Projektmanagement: Führung
  • Lernmaterial – Beispielfragen zur Prüfung
Zeit-, Selbst- und Stressmanagement für Projektmanager
  • Kursvorstellung: Zeit-, Stress- und Selbstmanagement
  • Stress vermeiden, Zeit gewinnen
  • Ziele und Prioritäten setzen
  • Aufgabenplanung & Leistungskurve
  • Quiz zum Kurs „Zeit-, Selbst- und Stressmanagement“
Excel 2016 für Projektmanager
  • Vorwort Excel 2016
  • Excel 2016 – Einführung in die Oberfläche und Dateneingabe
  • Excel 2016 – Berechnung und Auto-Ausfüllen
  • Excel 2016 – Absolute Bezüge, Formatierungen und Speichern
  • Excel 2016 – Gestaltung von Tabellen
  • Excel 2016 – Funktionen
  • Excel 2016 – Lange Tabellen bearbeiten und ausdrucken
  • Excel 2016 – Arbeit mit mehreren Tabellenblättern
  • Excel 2016 – Diagramme
  • Excel 2016 – Daten importieren, exportieren und verknüpfen
  • Excel 2016 – Hilfe-Menü
  • Excel 2016 – Makros aufzeichnen, sichern, überprüfen, kommentieren
  • Excel 2016 – Pivot-Tabellen, Wertfeldeinstellung, Datenschnitte, Pivot-Diagramme
  • Quiz zum Kurs „Excel 2016“
Kommunikation für mehr Durchsetzungsvermögen
  • Mehr Durchsetzungsvermögen – Kursüberblick
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Die vier Säulen der Argumentation
  • “Nein” sagen lernen
  • Konflikte erkennen und analysieren
  • Gekonnte Alltags-Rhetorik am Telefon
  • Quiz zum Kurs „Kommunikation für mehr Durchsetzungsvermögen
Führung und Personalverantwortung
  • Kursvorstellung: Führung und Personalverantwortung
  • Das Mitarbeiterjahresgespräch
  • Kommunikationsgrundlagen
  • Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Erfolgreich delegieren
  • Quiz zum Kurs „Führung und Personalverantwortung“

Ist wahrscheinlich wie beim PSM I Kurs. Der war auch auf einen Monat ausgelegt, ich war aber mit den Videos und Material nach 4 oder 5 Tagen durch. Aktuell lerne ich für die Prüfung bzw. gehe jeden Tag mehrere Open Assesments und Quiz durch.
 
Nochmal zum thema google. Habe den Artikel nicht in Gänze gelesen, aber das ist schon ein krasser Einschnitt. Man muss auch bedenken, dass die komplette Verpflegung vor Ort dort i.d.r kostenlos ist. HO muss man selbst einkaufen und dann noch mal weniger Lohn.
 
auch merkwürdig sind noch immer die religiösen arbeitgeber wie die kirche oder sarmariter und co. warum muss man mitglied der kirche sein und steuern zahlen, nur um dort arbeiten zu dürfen? man muss also zahlen, damit man dort arbeiten darf? was ist zb mit anderen glaubensgemeinschaften, welche nicht über die kirchengebühren bezahlt werden wie moslems? moslems sind nicht mitglied der christlichen kirche und somit steuerlich dort nicht erfasst. darf ein moslem also nicht bei einen kirchlichen träger arbeiten? da würde irgendein gleichberechtigungsfussel doch sofort die mega keule schwingen und den träger in grund und boden klagen ....

Deswegen darf da jeder arbeiten, der genug Lust hast, sich reinzuklagen. Die Realität sieht oft wieder anders aus.

Wer wo wie steuerrechtlich erfasst ist, ist dabei egal.
 
wegen der anti rassismus (dadrin inbegriffen: rasse, geschlecht, herkunft, nationalität, religion bla bla bla...) geschichte bekommt man halt nur noch standardabsagen und kein "das hat uns nicht gepasst". der rassismus ist zwar genauso noch da wie vorher, aber man bekommt keinerlei rückinfo mehr.

wenn ich eine junge attraktive frau für die rezeption suche, können sich 1000 männer dadrauf bewerben und keiner wird den job bekommen. da man aber m/w/d angeben muss, haben sich die 1000 männer wegen völlig umsonst beworben. aber dafür haben wir die gleichbehandlung auf dem papier hergestellt, auch wenn rein niemand dann was davon hatte und 1000 leute umsonst die arbeit gemacht haben. glückwunsch... es gibt wahnsinnig viele branchen, wo bestimmte geschlechter gesucht werden. es gibt einfach bestimmte jobs, da ist das geschlecht wichtig für den erfolg der sache oder man möchte ein gleichmäßiges mischungsverhältnis m-w haben.

auch merkwürdig sind noch immer die religiösen arbeitgeber wie die kirche oder sarmariter und co. warum muss man mitglied der kirche sein und steuern zahlen, nur um dort arbeiten zu dürfen? man muss also zahlen, damit man dort arbeiten darf? was ist zb mit anderen glaubensgemeinschaften, welche nicht über die kirchengebühren bezahlt werden wie moslems? moslems sind nicht mitglied der christlichen kirche und somit steuerlich dort nicht erfasst. darf ein moslem also nicht bei einen kirchlichen träger arbeiten? da würde irgendein gleichberechtigungsfussel doch sofort die mega keule schwingen und den träger in grund und boden klagen ....
Vielleicht ist auch einfach die Suchanfragen das Problem.
Du brauchst am Empfang jemanden der freundlich grinst und halbwegs was in der Birne hat. Das findest du vermutlich unabhängig vom Geschlecht. Wenn du gerne „geile Mietze für den Empfang“ suchst, dann bist DU einfach das sexistische Problem, nicht die Anfrage, in der du es manifestierst…
 
Vielleicht ist auch einfach die Suchanfragen das Problem.
Du brauchst am Empfang jemanden der freundlich grinst und halbwegs was in der Birne hat. Das findest du vermutlich unabhängig vom Geschlecht. Wenn du gerne „geile Mietze für den Empfang“ suchst, dann bist DU einfach das sexistische Problem, nicht die Anfrage, in der du es manifestierst…
wenn ich als AG jemanden suche, ist es doch meine Sache, was ich suche für mein Unternehmen. Das war auch nur ein Beispiel. Wenn mein Team zb auf 10 Leuten besteht und man 50:50 möchte, aber 7 Frauen und 2 Männer hat, sucht man dann auch eher einen Mann als eine Frau. Da der Überschuss meistens auch einfach aus der Branche kommt (hier zb Pflege/Soziales), ist die "Minderheit" deutlich schwerer zu bekommen, so das ggf. ein mittelmäßiger Mann genommen wird und nicht die klar bessere Frau. Und doch haben sich alle Frauen quasi völlig umsonst beworben wegen der "Gleichberechtigung"...
 
Wen du am Ende einstellst ist zweitrangig. Die Suchanfrage sprich Ausschreibung und die Bewerbungsphase müssen geschlechterneutral sein - wenn sich der Chef am Ende für die geile Mietze entscheidet ist das sein Recht. Er darf es nur nicht so kommunizieren.

Ich hatte btw. zuletzt die Situation, dass ich für das Team eine Frau einstellen wollte (gleiche Eignung zwischen zwei Bewerbern, vorzug für die Frau), die Gleichstellungsbeauftragte bei gleicher fachlicher Eignung aber den männlichen Bewerber vorzog - am Ende wurde der Mann eingestellt.
Das Verhältnis im Team ist nicht 50/50.
 
Gerade bei Frauen zwischen 25 und 35, verheiratet, (noch) ohne Kinder... schwierig. Meine Frau hat sich in der Phase auch mit Bewerbungen sehr schwer getan.
 
Gerade bei Frauen zwischen 25 und 35, verheiratet, (noch) ohne Kinder... schwierig. Meine Frau hat sich in der Phase auch mit Bewerbungen sehr schwer getan.
Das ist defintiv ein Thema.
3 Beispiele aus meinem Umfeld, 3 Mädels.
1) Industriekaufffrau, 3 Jahre Ausbildung, 2 Jahre durch die Abteilungen gesprungen, 6 Jahre Personalabteilung mit IHK Abendschule Personal. Unverheiratet, hat mit 29 versucht nen neuen Job zu finden.
2) Chemikerin. 4 Jahre Diplom, 1,5 Jahre Master, 2 Jahre Trainee in einer Kunststoffbude, 4 Standorte International in der Zeit. Ist nach dem Trainee auf Jobsuche gegangen, da ihr die angebotene Stelle nicht gepasst hat. Hat mit 28 versucht einen neuen Job zu finden.
3) Verwaltungsangestellte, Ausbildung bei der Stadt gemacht. Sich dort verschiedene Abteilungen angeschaut, Teilzeit Bachelor Master Verwaltungsrecht studiert. Dann die Stadt gewechselt, Abteilungsleiterin KITA Verwaltung gewesen. Hat dann versucht aus persönlichen Gründen die Stadt zu wechseln wegen Umzug. 30 Jahre alt.

Alle 3 haben sehr viele Anläufe gebraucht um überhaupt irgendwo unterzukommen.
 
Eine Firma braucht halt auch einiges an Ressourcen, in Fällen, in denen Frauen wegfallen, oft ist das durch fehlende Prozesse nicht abgedeckt, aber auch aus Mangel an Alternativen.

Für die Frauen natürlich mühsam, aber auch teilweise verständlich aus meiner Sicht (wir leben halt nicht in einer optimalen Welt)
 
Aus dem Standpunkt der Firma betrachtet, sind wir eben nur eine Arbeitskraft, die Ihre geforderte Arbeit leisten soll.
Es muss also sichergestellt werden, dass diese Arbeitskraft erhalten bleibt.

Versorgung durch den Betriebsarzt ist super und ich weiß das zu schätzen, dennoch ist das auch dafür da den Mitarbeiter lange fit zu erhalten - Arbeitskraft erhalten.

Bei Frauen spielt eben der Faktor „Ausfall durch Mutterschaft“ eine große Rolle.

Aus Sicht der Gleichstellung und eben der verbotenen Nachfrage: Wollen Sie Kinder?; ist das natürlich absolute Diskriminierung.

Ich finde auch, dass Bewerbungen anonym abgegeben werden müssen.
 
Also wird die miserable Personalplanung (keine altersmäßig gemischten Abteilungen) und die volle Auslastung der Arbeitskräfte bis zum Burnout auf dem Rücken der Angestellten und besonders der weiblichen Angestellten ausgetragen.

Find ich schwierig das mit einem Schulterzucken zu rechtfertigen, so sehr ich die Argumentation auch nachvollziehen kann. Muss ich ja nicht gut finden.

PS:
Dann noch ne Prise Gejammer über Fachkräftemangel dazu und mein Unverständnis ist komplett und absolut.
 
Zuletzt bearbeitet:
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