maxpowers
Experte
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Aus dem Standpunkt der Firma betrachtet, sind wir eben nur eine Arbeitskraft, die Ihre geforderte Arbeit leisten soll.
Es muss also sichergestellt werden, dass diese Arbeitskraft erhalten bleibt.
Versorgung durch den Betriebsarzt ist super und ich weiß das zu schätzen, dennoch ist das auch dafür da den Mitarbeiter lange fit zu erhalten - Arbeitskraft erhalten.
Bei Frauen spielt eben der Faktor „Ausfall durch Mutterschaft“ eine große Rolle.
Aus Sicht der Gleichstellung und eben der verbotenen Nachfrage: Wollen Sie Kinder?; ist das natürlich absolute Diskriminierung.
Ich finde auch, dass Bewerbungen anonym abgegeben werden müssen.
Das Problem ist meiner Meinung nach eher die Aussage "Bei Frauen spielt eben der Faktor „Ausfall durch Mutterschaft“ eine große Rolle."
Natürlich haben Frauen hier eine größere Belastung da Sie das Kind eben austragen.. aber ich glaube Männer sind hier oft überhaupt nicht von betroffen.
Wenn es in unserer Gesellschaft irgendwann mal zum Standard gehört das auch Männer sich beim Thema mehr einbringen und auch eine Zeit beruflich ausfallen ist das Thema denke ich vom Tisch.
Denn dann trifft es halt jeden der irgendwann mal Kinder kriegt und Frauen haben das Problem nicht mehr alleine. Und so sollte sich das dann in der Berufswelt normalisieren.
So ist es aber immer Teil der weiblichen Rolle und deshalb auch nur für Frauen ein Problem, und so kommt eben die Bevorzugung des männlichen Geschlechts zustande.
Stimme dir aber auch beim Punkt "anonyme Bewerbung" zu. In einigen Ländern schon gang und gebe das man seinen Vornamen nur mit dem ersten Buchstaben angibt und Bewerbungsfotos weglässt.
Bei uns sind Fotos (glaube ich) keine Pflicht, aber wer wird denn bitte eingestellt wenn das Fehlt?

