[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

In asiatischen Ländern zählt das Gemeinwohl mehr als das Individuum. Hat man die letzten 1,5 Jahre gut beobachten können ^^
 
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Was ich mit dem Roman sagen will: Drüben ist das Gras auch nicht immer grüner. Wir haben uns finanziell mit viel Glück und harter Arbeit ein gutes Polster erarbeitet, aber jetzt mit eigener Familie sind die Präferenzen ganz schnell andere geworden. Das ist aber eben auch meckern auf hohem Niveau, das ist mir bewusst.

Edit: Bewusst ausgelassen habe ich mal Gründe wie Religion, Politik und Waffen hier in den USA.

Vielen Dank für diesen Bericht, so was lese ich sehr gerne.
Die Frage ist nun, ob es in allen Teilen der USA so schwierig ist?

Man kann sagen, in Deutschland geht es uns "noch" sehr gut, in der Hoffnung, das es immer so bleiben wird.
 
@sunshine
Die Frage, die noch interessant wäre, was bezahlt man dann bei dort an Lohnsteuer in der Gehaltsregion.

In .de dürften das effektiv runde 30-35% sein.
Bei 100k also ~35k im Jahr oder im Monat 3kEUR nur an Steuer.

Relativiert sich das dann?
 
Mit 100k Haushaltseinkommen gerechnet: Federal, FICA (Social Security & Medicare) und State Tax sind zusammen um die 19-20% effektiv. Unverheiratet wären das um die 29%. Im Vergleich: in Austin, TX wären es verheiratet um die 16%. Als Grundlage habe ich den SmartAsset.com Rechner genommen. Wir zahlen irgendwas um die 28-30% in Tax, aber verheiratet.

Es gibt hier natuerlich auch States wo ein riesiges Haus nur 400k kostet und weniger Steuern anfallen. Bin gespannt wie sich das alles entwickelt, weil es immer mehr Remote Worker gibt und viele eben in die preiswerteren Gebiete ziehen wollen.
 
Mehr Geld oder Auto? Würde ich immer das Auto bevorzugen.
Firmenwagen ist super, kommt aber auch nicht völlig kostenfrei daher.

Was kostet dich der Wagen Netto? Das sind je nach Fahrzeug/Arbeitsweg 250-300€ (40k Wagen mit 20km Arbeitsweg). Das ist super günstig für ein solches Auto, aber es ist nicht so dass ich immer das Auto nehmen würde... insbesondere nicht bei einem deutlich längeren Arbeitsweg. Ist wie so vieles vom Einzelfall abhängig.
 
Klar wenn man ein altes Auto fährt das man selber reparieren kann ist es vlt. Billiger als nen Firmenwagen aber mit Firmenwagen hast ein neues Auto und 0 Stress.
Egal ob was kaputt geht oder du die Karre selbstverschuldet gegen die Wand setzt.
 
Mal sehen was noch so kommt, von der Firma aus mal 2-3 Jahre dort hinversetzen zu lassen würd ich wahrscheinlich doch wahrnehmen wenn man es mir anbieten würde.
Ich hoffe auch, dass ich noch die Chance dazu habe. Aber die Luftfahrt ist ja immer sehr international, also hab ich gute Hoffnungen.
Leider müssten die dort drüben erstmal ihre Liebe für die Eisenbahn neu entdecken, sonst hab ich da leider nix verloren :fresse:
Jetzt ist doch Amtrack Joe Präsident :d
Naja beim Güterverkehr haben sie uns einiges voraus (prozentual).
 
Bis auf den Strecken die da realisiert werden sollen überhaupt Stellwerke gebaut werden müsen vergehen aber wahrscheinlich noch 10-15 Jahre :fresse: Und wer weiß ob da überhaupt eine deutsche Firma ausrüsten darf.
 
so ich hab nun eine etwas Schwammige aussage bekommen zum Thema "Für die FIrma unterwegs mit dem Privatfahrzeug + Fahrzeit". Aktuell ist es bei mir so, dass ich mit meinem Privaten PKW zum Kunden fahre (ausgehend von meinem Firmensitz sind das ca. 12km einfache Strecke aktuell). Ich bekomme hierfür zur Zeit 30ct/km, aber weder Arbeitszeit noch ist es geregelt wie das im Schadensfall Aussieht. Das Thema scheint wohl eine Verhandlungssache mit jedem einzelnen zu sein und es gibt keine für alle Mitarbeiter Geltende regelung...totaler Nonsense wenn ihr mich fragt...

heißt also, ich muss nun an meinen Chef herantreten und da was für mich Individuelles Aushandeln...Da der Auftrag aber fast Abgeschlossen ist und ich vielleicht noch 3-4 Wochen vor Ort sein werde, macht ein Firmenwagen auch irgendwie keinen Sinn (Unabhängig ob ich den überhaupt bekommen würde)...ich hab auch noch keine Ahnung wo mein nächster Auftrag sein wird.
 
Das Thema scheint wohl eine Verhandlungssache mit jedem einzelnen zu sein und es gibt keine für alle Mitarbeiter Geltende regelung...totaler Nonsense wenn ihr mich fragt...
Das Thema ist schon so alt wie es Firmenwägen gibt und wird in vielen Firmen so geregelt, deshalb würde ich auch NIE mit dem privaten PKW solche Tätigkeiten durchführen. Aber das muss jeder selbst wissen.

Zahlt mir die Firma bei einem Schaden die Kosten, why not. Aber so, wäre mir das zu riskant, je nach Lust und Laune.

Ist aber auch etwas, was ich immer vor einem Antritt oder der entsprechenden Entscheidung klären würde.
 
Das Thema ist schon so alt wie es Firmenwägen gibt und wird in vielen Firmen so geregelt, deshalb würde ich auch NIE mit dem privaten PKW solche Tätigkeiten durchführen. Aber das muss jeder selbst wissen.

Zahlt mir die Firma bei einem Schaden die Kosten, why not. Aber so, wäre mir das zu riskant, je nach Lust und Laune.

Ist aber auch etwas, was ich immer vor einem Antritt oder der entsprechenden Entscheidung klären würde.
für mich ist das Thema Neuland...bis Dato hatte ich meinen Schreibtisch im Büro und fertig...

Edit:
ich kann ja mal schauen ob ich so nen kleinen BMW i3 ausgehandelt bekomme :d Ich fahre schon Privat nen riesen Hobel, da brauche ich nicht noch nen Sündhaft teuren Firmenwagen...da gibts ja noch diese 1% Regelung
 
Die Fahrt zum Kunden wuerde ich an deiner Stelle ganz schnell als Arbeitszeit deklarieren (lassen).
 
War keine Kritik an dir, nur meine Erfahrung und Meinung dazu. So etwas ist für mich, durch meine Erfahrung, einfach immer eine Holschuld, die Firmen sind da meist auch nicht immer eine große Hilfe.

Zum Glück gibt es heute schon diverse Medien, um sich gezielt zu informieren.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Ich dachte, das wäre vom OGH sowieso geregelt, was als Fahrzeit/Arbeitszeit usw. gilt in DE

Ist das eine "anerkannte Quelle"? https://blog.lapid.de/fahrzeit-arbeitszeit-welche-faktoren-spielen-hierfür-eine-rolle
 
@VorauseilenderGehorsam Viele Buden lassen nur Fakturierbare Stunden als Arbeitszeit gelten.
Der Rest wird irgendwie auf die Freizeit des MA abgewaelzt.

Gesetz und Realitaet klaffen da oftmals weit auseinander.
 
@DonChulio
Beim alten AG gab es nur Leihwagen, eben weil das Thema Versicherung und Kram nicht geregelt ist bei Privatfahrten.
Ist juristisch wohl auch nicht eindeutig, ohne dass ich das vertriefen will. Ich teile deine Einschätzung aus meiner Erfahrung und würde mir da für die Zukunft grundsätzlich Gedanken machen.
 
Die Fahrt zum Kunden wuerde ich an deiner Stelle ganz schnell als Arbeitszeit deklarieren (lassen).
habs gerade mal Ausgerechnet...ich hab jetzt in 4Wochen ca 400min Verschenkt....werd ich wohl mal Nachbuchen :d
 
Also wir lassen uns, als Firma, ja auch jede Anfahrt zum Kunden bezahlen. Kann mir nicht vorstellen dass das bei anderen Buden anders sein wird.

Würde hier auch eindeutig darauf plädieren dass Anreise für dich Arbeitszeit ist. Ist ja schließlich nicht deine erste Arbeitsstätte 🤷‍♂️
 
Bei uns sieht es so aus:
Einkommen im Jahr mit Bonus, Pikett, Nebenverdienst usw:
140.000 CHF im Jahr

Miete:
1400 CHF Warm / Monat
Krankenkasse für 4 Personen:
1300 CHF / Monat
Steuern:
12.000-14.000 / Jahr
Essen:
600-800 CHF / Monat
ÖV:
ca. 600 CHF / Monat
Handy/Internet:
150 /Monat

Danach bleiben ca. 1000-1500 CHF pro Monat rein fürs Sparkonto

Arbeit und Wohnen ist in der Hauptstadt Bern.
 
Wow, um auf dein Gehalt zu kommen muss ich 2,5 Jahre arbeiten. Um auf deine Steuern zu kommen allerdings nur 1,5 :fresse:
Sind unsere 2 Gehälter 85k 100% meines, 47k 60% ihres und der Rest ist Nebenverdienst mit IT-Sachen (Krypto, Handel gebraucht HW, IT-Support) in der Freizeit mache.
 
so ich hab nun eine etwas Schwammige aussage bekommen zum Thema "Für die FIrma unterwegs mit dem Privatfahrzeug + Fahrzeit". Aktuell ist es bei mir so, dass ich mit meinem Privaten PKW zum Kunden fahre (ausgehend von meinem Firmensitz sind das ca. 12km einfache Strecke aktuell). Ich bekomme hierfür zur Zeit 30ct/km, aber weder Arbeitszeit noch ist es geregelt wie das im Schadensfall Aussieht. Das Thema scheint wohl eine Verhandlungssache mit jedem einzelnen zu sein und es gibt keine für alle Mitarbeiter Geltende regelung...totaler Nonsense wenn ihr mich fragt...
wenn dein normaler job im büro mit 10km entfernung ist, ist alles dadrüber arbeitszeit. heißt: fährst du von zu hause zum kunden, welcher unter 10km entfernung von dir sitzt, gibt es weder kohle für die km noch gibts arbeitszeit. ist der sitz des kunden 100km entfernt, gibt es 88km bezahlt und die zeit für diese 88km. und natürlich auch die rückfahrt!
fährst du von deiner firma zum kunden, ist natürlich alles arbeitszeit und die km gibts voll bezahlt.

rechtlich im sinne der kosten ist es auch ziemlich eindeutig: dein auto, dein problem. wenn du die karre kaputtfährst oder irgendwas kaputtgeht, muss deine vollkasko oder du dafür einspringen. 30cent den km ist übrigens wahnsinnig wenig. es ist praktisch nicht möglich, ein auto für diese summe zu bewegen. selbst ein dacia kostet laut adac mehr. solange es nur mal paar wenige fahrten sind, kann man hier auch den ball flachhalten. auf dauer mit vielen fahrten und kilometern sollte die firma nachbessern in form eines firmenwagens oder mindestens 50cent/km.
rechtlich im sinne deiner gesundheit sind die fahrten zum kunden natürlich schon versichert. heißt bg und gelder im insolvenzfall sind möglich

kannst ja auch mal gucken, wieviel die firma pro gefahrenden km den kunden in rechnung stellt. bei uns ist das 1€. da du ganz alleine das volle risiko trägts mit deinen auto, sollte eigentlich auch die volle summe dafür bereitgestellt werden. oder die firma haftet im schadensfall, was aber niemals jemand machen wird...
 
so ich hab nun eine etwas Schwammige aussage bekommen zum Thema "Für die FIrma unterwegs mit dem Privatfahrzeug + Fahrzeit". Aktuell ist es bei mir so, dass ich mit meinem Privaten PKW zum Kunden fahre (ausgehend von meinem Firmensitz sind das ca. 12km einfache Strecke aktuell). Ich bekomme hierfür zur Zeit 30ct/km, aber weder Arbeitszeit noch ist es geregelt wie das im Schadensfall Aussieht. Das Thema scheint wohl eine Verhandlungssache mit jedem einzelnen zu sein und es gibt keine für alle Mitarbeiter Geltende regelung...totaler Nonsense wenn ihr mich fragt... heißt also, ich muss nun an meinen Chef herantreten und da was für mich Individuelles Aushandeln...Da der Auftrag aber fast Abgeschlossen ist und ich vielleicht noch 3-4 Wochen vor Ort sein werde, macht ein Firmenwagen auch irgendwie keinen Sinn (Unabhängig ob ich den überhaupt bekommen würde)...ich hab auch noch keine Ahnung wo mein nächster Auftrag sein wird.

Hatte ich ja schon geschrieben, war in meiner alten Firma ähnlich schwammig. Ich würde es nicht machen. Dann sollen sie dir für die 4 Wochen ein Auto von Sixt oder Avis hinstellen - fertig. Meiner Meinung hast du sonst nur Nachteile bzw. später den Ärger, wenn etwas passiert ist. Und ohne etwas Schriftliches will sich dann evtl. wieder keiner an eine Vereinbarung erinnern.
 
Hab jetzt geschrieben, wie es denn Aussieht....ob ich den Zeitlichen Mehraufwand als Überstunden gutschreiben darf. Dann noch ob ich einen FIrmenwagen bekomme....bin mal gespannt
 
was für eine vereinbarung soll das schon sein. keine firma kann und will das risiko bei pkw unfällen und beschädigungen übernehmen. die kosten im schadensfall können selbst große firmen ohne eine versicherung ruinieren. dafür gibts ja praktisch die haftpflicht des pkws.
wird ja auch schwierig mit der beweislast, das das auto ausgerechnet in diesen 12km zum kunden kaputtging. das es arbeitszeit ist, ist völlig klar geregelt, insbesondere wenn man sogar von der firma zum kunden fährt. es ist sogar die zeit von zu hause zum kunden bezahlt (und natürlich zurück), wenn man zb regelmäßig woanders arbeitet (monteure, handwerker).

die 30cent sind nur etwas dürftig, dafür das du das volle risiko trägts und die firma sich um nichts kümmern muss. ein leihwagen kostet deutlich mehr. sollen sie doch das geld dafür bereitstellen, dann lohnt sich das risiko wenigstens...

Hab jetzt geschrieben, wie es denn Aussieht....ob ich den Zeitlichen Mehraufwand als Überstunden gutschreiben darf. Dann noch ob ich einen FIrmenwagen bekomme....bin mal gespannt

wieso darf? ES IST ARBEITSZEIT!

 
Ich frage mich gerade, auf welcher Grundlage du das überhaupt machst? Es scheint ja vertraglich nirgends geregelt zu sein. Bist du überhaupt im Außendienst vertraglich eingebunden?
 
Sind unsere 2 Gehälter 85k 100% meines, 47k 60% ihres und der Rest ist Nebenverdienst mit IT-Sachen (Krypto, Handel gebraucht HW, IT-Support) in der Freizeit mache.
Finde ich sehr interessant auch einmal eine Schweizer Aufstellung zu sehen.
Hatte mich vor ein paar Monaten um einen Job in der Schweiz bemüht, daraus ist leider nichts geworden. Aktuell ist ein Headhunter für einen Job in Zürich auf mich zugekommen, aktiv suche ich nicht mehr. Werde mir das aber mal anhören, da ich nicht unbedingt Frankfurt Fan bin. Ich finde es schwierig die Gehälter abzuschätzen bzw. wieviel es braucht um den aktuellen Lebensstandard in der Schweiz zu halten. Aktuell sind es bei mir 85k € im Jahr , denke werde so 115-140k CHF benötigen.
 
naja verstehen kann ich ihn ja. nicht jeder arbeitet in einer großen industriebude, wo kein bleistift angespitzt werden darf, bevor nicht mindestens 5 formblätter mit risikoanalyse und kosten nutzen faktorberechnung ausgefüllt worden sind. manchmal ist einfach eine praktische einfache lösung gesucht. wenn er für 1-2monate zum kunden fährt mit je 12km, macht eine firmenkutsche kein sinn. man zahlt die km, zahlt die stunden und fertig.
 
Aktuell sind es bei mir 85k € im Jahr , denke werde so 115-140k CHF benötigen.
130-140k sollten je nach Region aber das Minimum sein, wenn du den selben Lebensstandard halten willst. Ich hab mich dort ja auch einmal umgeschaut und aufgrund der hohen Wohnkosten hätte ich Brutto gut das doppelte verdienen müssen, dass es sich auszahlt. Und für ein paar € mehr geht man normalerweise auch nicht in die Schweiz, das muss sich schon lohnen.
 
naja verstehen kann ich ihn ja. nicht jeder arbeitet in einer großen industriebude, wo kein bleistift angespitzt werden darf, bevor nicht mindestens 5 formblätter mit risikoanalyse und kosten nutzen faktorberechnung ausgefüllt worden sind. manchmal ist einfach eine praktische einfache lösung gesucht. wenn er für 1-2monate zum kunden fährt mit je 12km, macht eine firmenkutsche kein sinn. man zahlt die km, zahlt die stunden und fertig.
Da bin ich zwar grundsätzlich bei dir. So wird es auch bei uns gehandhabt!
ABER es darf/soll nie ein Nachteil für den Arbeitnehmer entstehen... so wird es auch bei uns gehandhabt,

der eine Kollege mit ner alten Klapperkiste fährt zB gerne selbst mit seinem Auto, da sind die 42Cent(in Ö), ein super Deal für ihn.
andere nehmen halt den Firmenwagen, da sind wir soweit flexibel und schauen halt das der Mitarbeiter am besten aussteigt. Die Zeit/Km werden sowieso dem Kunden angerechnet, somit entstehen eh keine Mehrkosten...
 
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