[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich kann an Arbeitslosigkeit nichts "schlechtes" erkennen, wenn sie bewusst gewählt wird für einen Zeitraum. Wenn er Ersparnisse hat usw.

Ich finde es etwas unfair, bewusst temporär in eine Stelle zu wechseln, die ich nicht behalten möchte, aber das ist nur meine Meinung dazu.
unfair ggnüber dem ag, oder ggnüber einem anderen potentiellen bewerber?

@shinin ich persönlich bin eher risikoscheu als risikofreudig, und mir sagt die aktuelle sitaution dieses landes ("branchenkrisen" und pandemie vs dax-blase und sonstige blasen), dass es in naher zukunft nicht einfacher wird, (gut bezahlte / tolle) jobs zu finden. hinzu kommen persönliche komponenten wie schrumpfende ersparnisse und längere arbeitslosigkeitszeiträume im lebenslauf
 
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Ich bin da genau anderer Ansicht von Vanatoru.
Wenn man im Vorfeld schon das Gefühl hat nicht Ernst genommen zu werden und so halbwegs verplant irgendwie doch eingestellt wird - kann das kaum besser werden.

Mit der mündlichen Absprache habe ich bisher nirgends erlebt, dass die am Ende auch gehalten wurde.
Dazu die Fahrtzeit, etc... wenn du wirklich nicht auf höchster Not angewiesen bist diesen Job anzunehmen, würd ich absagen und suchen.
Und wenn du notfalls mal bei nem regionalen (Handwerks)betrieb 2-3 Monate Aushilfst um aus dem Haus zu kommen. Ist immer noch mehr Wert als sich für was halbherziges, nicht gut bezahltes 1 1/2h ins Auto zu setzen
 
ob man einen job aus der arbeitslosigkeit heraus annimmt obwohl man weis, das man dort nicht lange bleiben wird, muss jeder selbst entscheiden. firmen die mitarbeiter wie dreck behandeln haben es auch nicht besser verdient, wenn man die probezeit auch andersrum mal nutzt. firmen haben meistens keine moral, warum soll es der angestellte haben?
vielmehr ist es doch so, das ein chef immer mit guten beispiel vorangehen soll.

wenn ich gerade von einer freundin höre wie ihr neuer job so startet, kann ich der firma echt nur alles schlechte wünschen. sie wollte unbedingt aus einer ungekündigten festanstellung mit 6jahre zugehörigkeit mit tvöd tarif raus, um in einer kackfirma am arsch der heide für weniger geld bei so einen typischen "ich kann ganz sicher noch mehr falsch machen als chef als du denkst!" chef anzufangen wo selbst den letzten trottel schon beim vertrag klarsein sollte, das die firma bis zum himmel stinkt. da stehen dann so klauseln drin wie "wenn sie unter 10tage krank sind, bekommen sie 5 tage extra urlaub". 6tage woche, obwohl nur 5tage gearbeitet wird, nur mindesturlaub, kein weihgnachts/urlaubsgeld bla bla bla... und am ersten arbeitstag erstmal merken, das das nie was wird mit dem, was der chef versprochen hat. er hat sich eher versprochen, weil er gar keinen plan hat, was dort eigentlich abgeht. natürlich wird auch mehrmals urlaubssperre in den ersten 6monat erwähnt, obwohl sie dieses jahr noch keinen einzigen tag hatte und die alte firma die tage der neuen firma quasi abkauft. wie ist da die life balance so mit sommerurlaub? völlig latte, ob probezeit oder nicht. verlängert man ggf. oder so...
naja pflege halt. kein wunder das keine sau das machen will...
 
die co2 steuer ist ein beispiel für die stadtdöppels, die anderen das landleben nicht gönnen und mit gewalt den staat eine neue steuer aus der tasche leiern wollten, für welche sie nicht mitbezahlen müssen. die co2 steuer führt unweigerlich dazu, das noch mehr menschen in die städte ziehen werden und die mieten steigen.
Ich hatte hierdrauf schon was ziemlich heftiges formuliert und bin froh das nicht abgeschickt zu haben, das wäre ziemlich eskaliert...

Etwas diplomatischer: Ich finde diese ganze Stadt-Land-Geschichte völlig an den Haaren herbeigezogen. Seit ich auf dem Land lebe noch mehr. In der Stadt brauchst du meistens kein Auto, schon gar nicht um dich zu transportieren. Es gibt aber eben auch Städte mit bescheidenem, schlecht strukturiertem Nahverkehr und Städte ohne nennenswerte Fernverkehrsanbindung. Zumindest für die Nahanbindung gibt es das Fahrrad. Und das ist oft genug sogar noch schneller. Auf dem Land gibt es einen Schulbus. Manchmal heißt er nicht so und ist doch genau das. Ohne Auto kommst du kaum irgendwo hin.
Dennoch: Alle Diesel, die ich bisher gefahren bin (und das waren einige!) wurden erst nach 20km Strecke langsam warm. In 20km Umkreis hab ich so ziemlich alles außer einen Fachhändler für Elektronik-Bastelkram. Mit dem typischen Fahrprofil zerschieße ich mir den Verbrenner in Rekordzeit. Warum sollte ich dann noch Treibstoff tanken, wenn auch wirklich jeder Platz für eine Photovoltaik-Anlage hat die den Energiebedarf inklusive Heizung und Mobilität locker übertrifft? Auf dem Land bist du deutlich einfacher bei Methoden deinen CO2-Fußabdruck deutlich Richtung Null zu drücken. Da ist das Jammern über irgendwelche CO2-Steuern eines auf sehr hohem Niveau.

Und nochmal von der Theorie in die Praxis: Wir haben hier eine Pelletheizung, die mit Pellets aus der Region aus Holz aus der Region befüllt wird. Tipp vom Nachbarn und günstiger als irgendwelche Geschichten aus dem Netz bei höherer Qualität. Die PV-Anlage auf dem Dach liefert Strom für zwei Elektroautos, Warmwasser und den ganz normalen Stromverbrauch. Unser Geld für Energie geht nicht in die Hände von irgendwelchen Gas- und Öldynastien und die Tankstelle sieht uns nur noch beim Besuch der Waschanlage. Meine Frau ist Pendlerin. Mit dem Auto zur Bahn, wenn mit der Bahn irgendwas ist direkt weiter mit dem Auto (ausnahmsweise). Die CO2-Steuer tangiert uns in keiner Weise. Weder profitieren wir davon noch leiden wir darunter. Bei pendelnden Freunden ist die Bilanz ebenfalls null. Einige, die für 2-3km zur Arbeit mit dem Auto gefahren sind, sind schon in den letzten Jahren, vor der CO2-Steuer immer mehr mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Egal ob "Stadtdoppel" oder "Landei".
Mit "PV für mehr Energie als man brauchen kann" sind wir nicht alleine: Irgendwas zwischen 2/3 und 3/4 der Häuser hier haben PV-Anlagen auf dem Dach. Und das teils wirklich stattlich.

Ob das irgendeine "Landflucht" anzettelt? Wohl eher nicht. Dafür ist das wohnen da einfach zu billig. Ich hab heute mit einer Freundin aus dem Sauerland geschrieben. Da sind die Grundstückspreise mal eben ein Zehntel von unseren. So ein EFH kostet da halt mal eben ein Drittel. Auch bei der Verwandtschaft im Umkreis von Köln ist das schon deutlich teurer. Der Trend geht zu "raus aus der Stadt". Für die Preisdifferenz kannst du sehr sehr viel Sprit kaufen (oder eben ne PV-Anlage und nie wieder Sprit...)
 
Bei den ganzen Tipps an @shinin hab ich unweigerlich ein Bild vor den Augen, wo auf der einen Seite der Schulter der Teufel sitzt und auf der anderen der Engel und beide geben Ratschläge. Ich bin mir nur noch unschlüssig welche Seite nun wer ist. :fresse:
 
Die PV-Anlage auf dem Dach liefert Strom für zwei Elektroautos, Warmwasser und den ganz normalen Stromverbrauch.

Also entweder habt ihr ne ziemlich große Fläche zugepflastert oder verbraucht nicht viel.
 
Ob das irgendeine "Landflucht" anzettelt? Wohl eher nicht. Dafür ist das wohnen da einfach zu billig. Ich hab heute mit einer Freundin aus dem Sauerland geschrieben. Da sind die Grundstückspreise mal eben ein Zehntel von unseren. So ein EFH kostet da halt mal eben ein Drittel. Auch bei der Verwandtschaft im Umkreis von Köln ist das schon deutlich teurer. Der Trend geht zu "raus aus der Stadt". Für die Preisdifferenz kannst du sehr sehr viel Sprit kaufen (oder eben ne PV-Anlage und nie wieder Sprit...)
du hast natürlich recht, das ich auf dem land eine PV anlage aufs dach schnallen kann und darüber ein elektroauto theoretisch nutzen könnte. es hat allerdings einige ziemliche fallstricke. zb wann bist du im büro? tagsüber. wann scheint die sonne für die PV? tagsüber. da man strom auch heute noch nicht vernünftig zwischenspeichern kann, erzeugst du tagsüber strom für quasi nichts (die einspaeisung ins netz ist ein witz) und wenn du abends nach hause kommst zum laden, ist die sonne quasi schon wieder weg. würde natürlich gehen, wenn du tagsüber dein auto zu hause stehen lassen kannst, was aber ohne schichtarbeit eher unwahrscheinlich ist. bleibt home office, wo das wirklich klappen könnte.
ansonsten stehen wahnsinnige anschaffunfskosten an, welche erstmal finanziert werden müssen. ein e auto kostet auch mit förderung noch immer mehr als ein benziner, diesel ist eh nicht die standard konkurenz zum e-auto. dazu die PV anlage, die auch nicht geschenkt ist und mit glück irgendwannmal sich rentiert (viele vergessen die zinsen und zinseszinsen für die finanzierung...).

richtig ist allerdings, das die durchführung mit einen EFH drastisch einfacher ist als in einen mehrfamilienhaus.
 
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass man bei Firmen nicht nachhaken darf, ob die Bewerbung überhaupt eingegangen ist:

05.04. Bewerbung abgeschickt, keine Eingangsbestätigung, keine Reaktion
21.04. freundlich nachgehakt, ob sie meine Bewerbung erhalten haben

Heute um 10:00h "Wir haben Ihre Bewerbung erhalten, die Bearbeitung wird aufgrund blabla noch etwas Zeit in Anspruch nehmen"
Heute um 10:31h Absage

Okay, danke :rolleyes2:


Wer von euch war das?

Der Typ hat einfach alles richtig gemacht :LOL:
 
@shinin Ist doch ein super Feedback, wie es intern bei dem Laden laeuft.
Wuerde dort nicht arbeiten wollen :D
 
Viel geiler ist ja das, was unten steht, in einem anderen Fall.
Dort überführten versteckte Kameras insgesamt 35 Angestellte, die das Zeiterfassungssystem ausgehebelt hatten. Teilweise ließen sie ihre Ehefrauen die Zeiterfassung aktivieren.
so nach dem Motto:
Francesca, ich habe heute keinen Bock aufzustehen. Wenn du gleich einkaufen gehst, stempel mich doch kurz auf Arbeit ein.
 
richtig ist allerdings, das die durchführung mit einen EFH drastisch einfacher ist als in einen mehrfamilienhaus.
Und um nur genau das geht es an der Stelle.

Natürlich steckt der Teufel im Detail und Autarkie geht dann nur bis zu einem gewissen Grad. Es kommt aber was anderes dazu: Elektroautos haben mittlerweile große Akkus und keine Reichweite die mit Glück über den Tag reicht. Ich habe heute kurz gerechnet, im Schnitt müsste man um die Wochen-Fahrleistung PV-technisch abzudecken mit einer mittelgroßen PV-Anlage (also die Hälfte von dem was die Leute hier auf den Dächern haben) sowas um die 4h in der Woche laden. Wenn's nicht gerade tiefster Winter mit kurzen Tagen ist sollte das schon hinhauen.
 
Ich glaube jetzt habe ich wirklich alles gesehen :LOL:

Wir bieten Ihnen folgende Benefits:
  • Arbeiten in einem engagierten Team
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Home Office Option
  • Unfallversicherung und Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge
  • Getränke- und Obstflatrate
  • unser Bürohund
 
Chief Happiness Officer nennt man sowas.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verdient vermutlich unter Mindestlohn :-(

Würdest du als Comedian auch tun so unlustig wie du bist.

Ich würde mal sagen dass der Hund vermutlich kaum Ruhe hat weil ständig jemand bei ihm ist der ihn streichelt oder bespaßt.

Außerdem gehe ich davon aus dass es in einem größeren Büro doch mal etwas lauter und hektischer zugeht. Da leidet das Tier auch drunter.

Deshalb das arme Tier
 
Wenn ich es schon falsch schreibe, dann so wie ich will 😁
 
Würdest du als Comedian auch tun so unlustig wie du bist.

Ich würde mal sagen dass der Hund vermutlich kaum Ruhe hat weil ständig jemand bei ihm ist der ihn streichelt oder bespaßt.

Außerdem gehe ich davon aus dass es in einem größeren Büro doch mal etwas lauter und hektischer zugeht. Da leidet das Tier auch drunter.

Deshalb das arme Tier
(Überspitzte) Alternative: Tierheim oder 6-8h alleine zuhause.
Aus meiner Sicht ist ein Bürohund Win-win für alle Beteiligten.
 
Ein Hund im Büro?? EIN HUND IM BÜROOO? Hallo????

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