[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wir müssen uns für den 24. und 31.12. jeweils einen Tag Urlaub nehmen - sofern wir frei haben möchten.
Ist bei uns ein ganz normaler Werktag.

Benefits bei uns: VWL, betriebliche Altersvorsorge, Zuzahlung Jobticket, Fahrradleasing, vergünstigte Produkte (Mobilfunk/Festnetz)

38 std/Woche
44 Tage Urlaub (eig haben wir 36h/Woche, arbeiten aber 38. Wird dann zusammengefasst und gibt 14 Extraurlaubstage)
Homeoffice aktuell 100%
Gleitzeit ohne Kernzeit
56k pA fix ohne Weihnachts/Urlaubsgeld
 
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Was versteht ihr alle unter VWL? Also *welche* Vermögenswirksame Leistung? Oder oute ich mich schon wieder als unterbezahlter Depp?^^
 
Bei mir:

Tätigkeit: Planer für LWL und Accessnetztechnik bei der TK Tochter eines Energieversorgers.

38 Stunden Woche (auf dem Papier :fresse: )
30 Tage Urlaub
Homeoffice: aktuell 100%, ansonsten 2 Tage die Woche möglich
24.12. und 31.12. frei
Gleitzeitrahmen von 6:00 - 22:00 Uhr, Kernarbeitszeit nur in einigen Funktionsbereichen (Hotline, NOC), kein abschneiden von Überstunden

Das Ganze aktuell für 46,5k brutto pa bei 13 Monatsgehältern+ Bereitschaftsdienste. Letztes Jahr standen eher knapp 52k pa. auf dem Lohnsteuernachweis. Bin aber derzeit dran das nach oben zu schrauben.

Benefits: (die wichtigsten)

VWL
Betriebliche Altersvorsorge
Kostenloses Laden für E-Autos in der Firma bis inkl. 2025
Kantine an den Hauptstandorten
Zukünftig geplant: Jobrad und Rabatte auf Konzerneigene Produkte (Strom, Solar, Gas, Telekommunikation)
 
Kostenloses Laden in der Firma finde ich wirklich nice.
Das ist mal ein Benefit der wirklich erwaehnenswert ist.

Wasser, Obst und 5€ VWL sind meiner Meinung nach nicht erwaehnenswert.
 
Das hat dann nichts mehr mit "Kern" zu tun. Bei uns läuft dir eigentlich von 09:00 bis 16:00 Uhr. Gleitzeit beginnt aber schon um 06:00 - viele Kollegen sind auch kurz nach sechs da und hauen folglich meist spätestens um 14 Uhr ab. Nachmittags kriegst du hier im Haus eigentlich kaum noch wen ans Telefon.
Bei uns gibt's 2 Fraktionen in der Abteilung, das hat sich so eingespielt.

Die eine Hälfte fängt zwischen 6:30-7:00 an, ist dann 15:00 weg.
Die andere Hälfte fängt 8:30-9:00 an und arbeitet bis 16:30-17:00.

Manchmal wenn's im Projekt heiß wird machen natürlich alle länger um die Kuh vom Eis zu bekommen, anfallende Stunden werden entweder kurzfristig flexibel abgebummelt oder gehen auf das Lebensarbeitszeitkonto (früher in Rente, extra Urlaub Wochenweise/monatsweise/Sabbat-(halb-)Jahr).

Wichtig ist einfach dass keiner meckert und die Projekte laufen. So lang das so ist macht hier mehr oder weniger jeder was er will.
 
Sein AG sitzt ja auch an der Quelle.

Bin mal gespannt, wie sich das Laden @Work mit dem geldwerten Vorteil verhalten wird.
Richtig :d Bezüglich geldwerten Vorteil: Ein Teil der Ladesäulen auf dem Firmenparkplatz hat kein Terminal für die Authentifizierung. Damit wird auch nicht erfasst wer da dran hängt. Die Säulen sind eigentlich eher für den Firmenfahrzeugpool gedacht, können aber von allenv erwendet werden. Wie es bei den Säulen mit Terminal ist weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, glaube für soetwas gibt es Blanko-Tankkarten.
 
+ 40 h/w
+ 46 Tage Urlaub
+ HO und Arbeitszeit nach eigenem befinden
+ keine Überstunden
- ~60t/a
 
@wolfram
Damit ist das formal Steuerhinterziehung.
Aktuell gibt es die Regelungen, dass das nicht als geldwerter Vorteil gilt und man damit einfach so "tanken" kann.
Das wird sich aber ändern, wenn die Spritsteuer so wenig einspielt, dass Scholz oder seine Nachfolger nicht mehr ruhig schlafen kann.
Und das wird ,meiner Meinung nach, relativ schnell gehen, weil die Spritsteuer Mehrfache des Rohpreises sind und bei der Lohnsteuer dann quasi was zwischen 20-50% vom Lohn ist.

Aktuell nicht relevant, nur sollte man das im Hinterkopf haben.

EDIT: Wird also Zeit, dass man die Autos als Akku@home nutzen kann. Dann kannste mit Strom von Arbeit deine Wäsche und Abendbrot machen und am Besten die eigenen Akkus @home laden. Kannste direkt auf die PV-Anlage verzichten und der AG hat plötzlich 10fache Stromverbrauch :fresse:
 
Zuletzt bearbeitet:
@wolfram
Damit ist das formal Steuerhinterziehung.
Aktuell gibt es die Regelungen, dass das nicht als geldwerter Vorteil gilt und man damit einfach so "tanken" kann.
Das wird sich aber ändern, wenn die Spritsteuer so wenig einspielt, dass Scholz oder seine Nachfolger nicht mehr ruhig schlafen kann.
Und das wird ,meiner Meinung nach, relativ schnell gehen, weil die Spritsteuer Mehrfache des Rohpreises sind und bei der Lohnsteuer dann quasi was zwischen 20-50% vom Lohn ist.

Aktuell nicht relevant, nur sollte man das im Hinterkopf haben.
Tja, irgendwann sucht man nicht mehr nach Heizöl im Tank, sondern Steuerelektronen im Akku :d
 
Ich denke das haben die entsprechenden Fachkräfte bei uns auch im Hinterkopf. Es ist auch gut möglich das es anderweitig geregelt ist, genau nachvollziehen kann ich es selbst nicht da ich immer noch mit meinem VW Euro 5 Diesel die Luft verpeste.
 
@Olaf16 Deswegen gibt es ja auch Yellowstrom, der ist auch eingefärbt. Die wissen schon warum.

@wolfram
Aktuell ist das auch alles iO. Nur solltest du bei eventuelle Kalkulationen, wenn du dir den ePorsche kaufst, mit kalkulieren, dass du irgendwann wohl entsprechend Steuer zahlen musst. Kann also durchaus sein, dass dein Strom @home billiger ist, gerade bei PV.

Aktuell ist das natürlich cool, gerade wenn man @home nicht laden kann, weil z.B. Wohnung, schon nen eAuto hast und auch noch ne längere Strecke fährst (und kein homeoffice hast). Sprich der Kostenpunkt "Sprit" ist komplett weg, das kann schon ne echte Stange Geld sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja definitiv. Wie gesagt für mich aktuell kein Thema. Mein Golf hat 82tkm und ist sonst gut in Schuss, die Anschaffung eines neuen lohnt sich für mich aktuell nicht. Hoffe eher das hier jemand mit liest der ne neue Arbeit sucht, wir brauchen Leute in Massen :d
 
Mitte März hatte ich ja das Bewerbungsgespräch bei der Firma, wo das Gesamtpaket (über 70km ein Weg, Umzug, deutlich weniger Kohle etc.) nicht so wirklich passte aber ich auch noch immer kein finales Angebot erhalten hatte. Vor Ostern meldete man sich dann und sagte mir, sie würden sich nach Ostern wieder melden. Ganze Zeit nichts gehört. Eben ruft mich die Personalagentur an und sagte mir, dass sich die Firma nächste Woche dann noch einmal meldet um einen Termin für ein zweites Bewerbungsgespräch zu machen - also sage und schreibe fünf Wochen nach dem ersten Bewerbungsgespräch.

Das ist auch eine komische Art, scheint ja immer mehr Normalität zu werden - oder es liegt alles an Corona? Von zwei weiteren Bewerbungen habe ich 1x gar keine Reaktion und 1x eine automatische Bestätigung. Auch schon wieder 2 bzw. 3 Wochen her.

Ich zitiere mich mal selbst. Habe eben endlich einen Anruf erhalten von der Firma, bei der ich schon Mitte März das zweistündige Bewerbungsgespräch hatte. Von dem zweiten Bewerbungsgespräch was letzte Woche durch die Personalagentur angekündigt worden war, war jetzt auf einmal keine Rede mehr. Die Geschäftsführung würde mich gerne anstellen. Ich habe dann mal gefragt, was man mir denn jetzt anbieten würde - ich hatte ja einen Gehaltsrahmen genannt aber da lagen sie schon drunter. Ja, man könne dann nach ein paar Monaten etwas mit einer Bonusvereinbarung machen, würde das aber nicht in den Vertrag mit aufnehmen. Und natürlich noch einmal die alte Leier, dass ich nicht vom Fach bin. Ich habe dann gesagt, dass ich mich nächste Woche melde...

Die Entscheidung fällt mir nach wie vor schwer, muss mir wohl doch noch einmal eine Pro-Contra-Liste machen :LOL:
 
. Ja, man könne dann nach ein paar Monaten etwas mit einer Bonusvereinbarung machen, würde das aber nicht in den Vertrag mit aufnehmen. Und natürlich noch einmal die alte Leier, dass ich nicht vom Fach bin. Ich habe dann gesagt, dass ich mich nächste Woche melde...

Die Entscheidung fällt mir nach wie vor schwer, muss mir wohl doch noch einmal eine Pro-Contra-Liste machen :LOL:
Diese halbgaren "Lösungen" machen einfach keinen schlanken Fuss, weil es, wenn du dort arbeitest, mit Sicherheit nicht besser wird. Du hast dann zwar einen Job, aber besser macht es das Ganze vermutlich auch nicht, deshalb würde ich auf mein Bauchgefühl hören. Pro/Contra sind gut, als Anteil für die Entscheidungsfindung, persönlich würde ich aber immer aufs "Herz" hören
 
Ja, richtig. Mich stört auch dieses hin und her massiv muss ich sagen. Man meldet sich nach Ostern (war lange vorbei), man macht noch ein zweites Bewerbungsgespräch - nein, doch nicht, man könne dann mit Bonus was machen. Die waren ja freundlich, aber auch irgendwie verplant bzw. etwas unprofessionell - nicht zuletzt die 5 Wochen warten auf eine Rückmeldung, die anders versprochen waren. Andererseits geht mir die Suche bzw. das zu Hause sitzen natürlich auch tierisch auf die Nerven. Aufs Bauchgefühl hören wird wohl wirklich das Beste sein. Ein paar Tage habe ich ja noch.
 
Meiner Meinung nach 0. Versprechen habe ich schon beim alten Arbeitgeber genug erhalten - nur schriftlich festgehalten ist das auch etwas wert finde ich.
 
Theoretisch rechtlich bindend weil sie einen Vetrag darstellen, nur das Recht bekommen und beweisen sind da so 2 Dinge.

Insofern sagt der gesunde Menschenverstand: Das ist eine kann klappen Zusage.
 
Recht haben und Recht bekommen ist ein Unterschied.
Nur wer schreibt, der bleibt. Alles was nicht schriftlich ist, kannst mMn vergessen.
Da wird sich dann schön raus geredet und du bleibst über.
 
Ist das eher ne kleinere Firma? Sprich Tarifvertrag oder ähnliches?

Man kann ja auch reinnehmen, dass das Gehalt dann aufgestockt wird, nach eine Rücksprache, meinetwegen 0,5 oder 1 Jahr.

Ich weiß jetzt nicht, aus welcher Situation du kommst. Im Zweifel, Job ist Job, Geld ist Geld.

Und wenn du dir das gibst, kannst du dich ja auch weiter bewerben. Muss du halt selber wissen, wie das bei dir persönlich aussieht. Ggf. ist auch mal was neues, wo du das Interesse abklopfen willst.

Ansonsten, was steht, das steht. Mündlich kann man viel abkaspern, manchma sind die Leute auch sehr "vergesslich".
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das hat einfach keinen Wert. Ich bin ja auch bereit aufgrund von Branchenwechsel auf Gehalt zu verzichten aber das sind dann mal eben ca. 25-30% weniger Gehalt - gleichzeitig müsste ich nach der Probezeit umziehen weil ich sicher nicht auf Dauer 150 km jeden Tag fahren will.

Die Firma hat circa 50 Mitarbeiter, ist modern und auch gesund. Tarifvertrag wäre mir nicht bekannt. Ich komme auch noch einige Zeit mit meinen Ersparnissen hin, das ist nicht das Problem. Ich will endlich wieder arbeiten. Aber ich habe mir auch gesagt, dass ich einen Job will der zu mir passt. Und ich glaube das ist er nicht. Zumal ich auch keinen Kundenkontakt mehr hätte, quasi nur im Büro sitze. Das würde ich wohl auch vermissen.

Vergessliche Leute bzw. Vorgesetzte kenne ich :LOL:
 
Wenn es um aktuelle Arbeitslosigkeit geht, würde ich das stumpf zusagen, auch wenn die Liste Contra sagt, und mich auf der Basis weiter bewerben. Aus einem Job heraus immer einfacher - meine Erfahrung. Dann kommt in einem Jahr statt Umzug dann vll der Wechsel in den Traumjob.
 
Ich kann an Arbeitslosigkeit nichts "schlechtes" erkennen, wenn sie bewusst gewählt wird für einen Zeitraum. Wenn er Ersparnisse hat usw.

Ich finde es etwas unfair, bewusst temporär in eine Stelle zu wechseln, die ich nicht behalten möchte, aber das ist nur meine Meinung dazu.
 
Ja, ich habe mich bewusst entschieden zu kündigen - "innerlich" gekündigt hatte ich meinen damaligen Job schon Ende 2018 oder Anfang 2019. Anfang Februar 2020 habe ich dann ordentlich gekündigt. Dummerweise kam dann kurz darauf Corona und gleichzeitig die Ankündigung, dass 25% der Stellen in der Firma abgebaut werden. Im August 2020 bin ich ausgeschieden. War vielleicht auch etwas Pech dann, aber für meine Gesundheit war es die richtige Entscheidung. Selbstfürsorge hatte ich die letzten Jahre im Job nämlich etwas vernachlässigt.

Ich finde es etwas unfair, bewusst temporär in eine Stelle zu wechseln, die ich nicht behalten möchte, aber das ist nur meine Meinung dazu.
Sehe ich ähnlich.
 
Ich kann an Arbeitslosigkeit nichts "schlechtes" erkennen, wenn sie bewusst gewählt wird für einen Zeitraum. Wenn er Ersparnisse hat usw.

Ich finde es etwas unfair, bewusst temporär in eine Stelle zu wechseln, die ich nicht behalten möchte, aber das ist nur meine Meinung dazu.
Unfair hin oder her. Man kann es von beiden Seiten sehen. Unternehmen lassen sich auch offen, jemanden in der Probezeit einfach wieder raus zu Kegeln oder würden vermehrt sachgrundlos befristen um flexibel zu bleiben.
Am Ende denkt jedes Unternehmen an die eigene wirtschaftliche Existenz - ich sehe es nicht verwerflich, das als Arbeitnehmer auch zu tun.

Aber lasst es mich anders formulieren:
Wenn man sich nicht sicher ist, was kann schiefgehen? Dann die Probezeit wirklich zum Anlass nehmen und ausprobieren. Es muss keine vorhandene Stelle gekündigt werden, insofern nix zu verlieren. Merkt man in der Probezeit, es ist nicht, was man sich vorgestellt hat, ist es mehr als legitim einfach wieder zu kündigen.

Ich würde hier also Ausprobieren statt eine Pro-Contra-Liste zu machen die viele Vermutungen oder Variablen enthält.
 
Vor ein paar Tagen hab ich einmal was ganz passendes gelesen. :fresse2:
LinkedIn ist wie Tinder, nur umgekehrt. Junge Frauen schreiben IT'ler an und werden ignoriert.
Mittlerweile ist es mir auch schon oft zu blöd geworden und ich antworte den meisten nicht mehr. Und die, die interessante Stellen gehabt hätten, melden sich nicht zurück. Somit werde ich meiner Firma wohl treu bleiben.

Kann nur sein, dass ich aufsteige, einer meiner Chefs bzw. Service Owner hat gekündigt und ich hab mich einmal für die Stelle beworben. Mit ~25 denke ich zwar, dass ich für so eine "Führungsposition" zwar noch recht jung bin, fast 7 Jahre Berufserfahrung hab ich aber auch schon und probieren kann man es ja einmal. Und auch wenn ich nicht genommen werde, sehen sie dann zumindest, dass ich Interesse daran hätte, mehr Verantwortung zu übernehmen.
 
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