[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wodurch rechtfertigst du aus deiner Sicht eine jährl. Erhöhung über der Inflation? Ich denke, bei Übernahme von neuen Aufgabengebieten oder Verantwortlichkeiten, Prämien oä. lässt sich mehr herausholen, wenn geschickt angestellt.

Mein Chef würde mich fragen, wie er eine jährliche Erhöhung über KV oä. nach oben rechtfertigen sollte.

Nur meine Meinung dazu

Versuchen kannst du es ja dennoch!
 
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Wie gesagt,ich weiß noch nicht wie da was geregelt ist. Vielleicht gibt es ja eine Vereinbarung das sich vielleicht an den Erhöhungen der Tarifabschlüsse gehalten wird.

und zum Thema Rechtfertigung. Ich will ja nicht ewig bei den 45 stehen bleiben.Denn das Leben wird von Jahr zu Jahr immer Teurer.
Deshalb die Anlehnung an die Inflation + Ich eigne mir ja immer mehr Wissen an, in dem neuen Bereich, was sich auch Finanziell bemerkbar machen sollte.
Wie ich finde.

Das war ja jetzt auch nur ein Bsp. Von mir aus auch 2,5-3% Ist evtl Realistischer?
 
Keine Ahnung wie hart es den Betrieb durch Corona getroffen hat, aber bei mir wäre so eine Frage aktuell taktisch unklug.
Gelegentlich machen wir Vereinbarungen für eine Erhöhung nach der Probezeit, oder nach einem weiteren Zeitraum. Eigentlich aber nur, wenn der Bewerber eine Gehaltsvorstellung hat, die zum Eintritt nicht bedienen wollen oder können.
Eine Vereinbarung für eine jährliche Erhöhung würde ich nie eingehen, da man da nicht mehr rauskommt und das einem das Genick brechen kann, wenn mal was unvorhergesehenes (wie aktuell) kommt.
 
Ich eigne mir ja immer mehr Wissen an, in dem neuen Bereich, was sich auch Finanziell bemerkbar machen sollte.
Wie ich finde.
Wenn du das entsprechend argumentieren kannst und es Kennzahlen gibt. bzw. es messbar ist, why not.

Ich hab nur die Erfahrung gemacht, dass meine Vorgesetzten es meist anders finden, als ich es finde :)
 
Wenn die 45 zu Anfang für ein Jahr zB für dich annehmbar sind, mach das. Eine Erhöhung würde ich nach Ablauf der Probezeit ansprechen, wenn das nicht vorher schon so besprochen wurde.
Ich habe es schon häufig so gehört, dass man für die Probezeit ein geringeres Gehalt vereinbart was nach Abschluss dann steigt.
Der Rest ist, wenn kein Tarifvertrages zugrunde liegt, freie Verhandlung.
Aber auch ohne sich einem Tarif abgeschlossen zu haben, kann der Betrieb sich ja am Tarif bedienen (mit den Bestandteilen die er sich herauspickt) - also auch wenn es kein Weihnachtsgeld gibt, kann er zur Einfachheit die Erhöhungen der Gewerkschaft mitnehmen. so spart er sich ständige Einzelverhandlungen.
 
Keine Ahnung wie hart es den Betrieb durch Corona getroffen hat, aber bei mir wäre so eine Frage aktuell taktisch unklug.
Gelegentlich machen wir Vereinbarungen für eine Erhöhung nach der Probezeit, oder nach einem weiteren Zeitraum. Eigentlich aber nur, wenn der Bewerber eine Gehaltsvorstellung hat, die zum Eintritt nicht bedienen wollen oder können.
Eine Vereinbarung für eine jährliche Erhöhung würde ich nie eingehen, da man da nicht mehr rauskommt und das einem das Genick brechen kann, wenn mal was unvorhergesehenes (wie aktuell) kommt.

Laut Ausage beim Vorstellungsgespräch war es nie ein Thema,das über Kurzarbeit,Entlassungen gesprochen wurde, sei es in der Vergangenheit noch durch Corona.
Da das Anwendungsgebiet der Teil so breit gefächert ist,wenn es in einem Bereich schlechter wurde,hat ein anderer Berich das dann Aufgefangen.
 
Eine Erhöhung würde ich nach Ablauf der Probezeit ansprechen, wenn das nicht vorher schon so besprochen wurde.
genau und dann gibts nix und er steht unzufrieden da. Solche Themen sollten immer sofort besprochen werden, mit Option A, B, C usw. dann kann abgewogen werden. Von allein passiert da in den meisten Firmen gar nix (zumindest meine Erfahrung)
 
Wenn man bescheißen will, findet man immer Wege. Wir gehen von ehrlich aus ;)
Im schlimmsten Fall interessiert das FA nicht, wie du es dir merkst wann im Büro warst oder nicht. Wenn's irgendwie das mitkriegen, bei Firma nachfragen, etc. Bist du jedenfalls wegen Steuerhinterziehung dran.
Und wieso Krankheitstage angeben? Machen doch auch viele nicht... Wenn man schon dabei ist, dann doch ganz oder garnicht. Kann man doch auch nicht verlangen, dass mir die Krankheitstage 100% merken kann...

steuerbetr#g ist ganz sicher was anderes als wenn ich 2 tage zu viel arbeitsweg angebe. es gibt da doch pauschalen wie zb 230 tage bei 5tage woche, welche sie ungesehen akzeptieren. wenn man natürlich krankengeld bekommt, sollte wohl klar sein, das man mindestens 6 wochen krank war. also kann man die kaum verschleiern. betr#g fängt dort an, wo man absichtlich! versucht die zu bescheißen. wenn ich es nicht besser weis, rate ich halt nach besten gewissen.

am ende muss das jeder selbst wissen. gesuchte steuerbetrüger sind wohl eher nicht die einfachen angestellten mit ihren paar euros an rückzahlungen, sondern selbstständige und co, wo einfach drastisch mehr geht...

genau und dann gibts nix und er steht unzufrieden da

sein pech, kann zufrieden sein, das er überhaupt nen job hat. nicht jeder hat die freie jobwahl, so wie einige einige immer suggerieren.
 
betr#g fängt dort an, wo man absichtlich! versucht die zu bescheißen. wenn ich es nicht besser weis, rate ich halt nach besten gewissen.
Blöd nur, dass es eine 0 oder 1 im Recht ist - Nichts dazwischen. Grauzonen sind ja eher ungeregelte Geschichten. Und da du bewusst mal eine "Pauschale" reinschreibst, da es dir ggf. besser kommt, würde ich mal nicht sagen, dass es nicht B.... ist. Aber dann bin ich auch wieder weder Rechtsanwalt, noch Steuerberater. Rumspielen würde ich mit dem FA trotzdem nicht. Wegen einem Aufrundungsfehler kommst du eher ins Gefängnis, als für einen Bankraub :fresse2:
 
Wie gesagt, vll ist er auch angelehnt am Tarif. Dann pickt sich der Betrieb die Bestandteile aus dem Tarifvertrag die er für nötig hält.
 
War hast du eigentlich nur 45 gefordert? Wenn du bisher 50 plus x hattest wäre ich persönlich mit 48 in die Verhandlung gegangen
 
Naja.Nur ist Relativ. Klar ggü. 50+.
Habe ja im neuen Betrieb erstmal keine Leitenden Tätigkeit und muss mich mit der "neuen"Materie erstmal auseinander setzen. Wollte jetzt auch nicht direkt zu viel Fordern,und diese nachher ein KO Kriterium ist. Mit den 45 können wir erstmal gut Leben. Netto sind es in Klasse 3 halt "nur" ca. 200€weniger.Das ist Verkraftbar, und ein guter Start in einen neuen Job bzw. Bereich.
 
Glaube nicht, dass sich irgendein Unternehmen auf pauschale Lohnerhöhungen von x% im Arbeitsvertrag einlässt, was nicht tarifgebunden ist. Am Ende bist du ja in der Situation, 45TEUR p.a. zu bekommen und wenn sich dein Gehalt nicht so weiterentwickelt wie du es die wünschst, sucht es sich damit sicher entspannter was anderes als mit ALG II. Von daher würde ich mich da sicher nicht mit so einer Forderung in die Nesseln setzen - aber nur meine Meinung.
 
wenn man den job haben will, dann kommt es nicht auf die letzten euros an.
Wäre es dreißt bei evtl. Vertragsunterzeichnung vorher eine Standartmässige Jährliche Erhöhung zu vordern?
ich kennen keinen der so einen vertrag hat. ich denke es wird deine jobchancen senken.
 
Mein Kollegen hat das so vor 3 Jahren ausgehandelt, mit der simplen "Begründung" das ihm das zu blöd ist jedes Jahr ein Gehaltsgespräch zu führen.
Als Orientierung wurde sich drauf geeinigt das er jährlich eine Erhöhung kriegt welche die IG-Metall ausgehandelt hat (Wir haben keinen Tarifvertrag).

Es gibt also durchaus Unternehmen die das machen.
 
Also die Kopplung an Erhöhungen aus einem Tarifvertrag wären aus meine Erfahrung das Einzige, was überhaupt eine Chance hat. Pauschale, jährliche Erhöhungen sind eine Forderung, die eher deine Chancen senken würde...
 
Payday bist du eigentlich Vorsitzender der gesamtdeutschen Stammtischgemeinschaft?
So viel Stammtischgeblubber in so vielen Themenbereichen ohne jegliche Substanz dahinter hab ich noch nie erlebt.
Immer wieder zum Kopfschütteln.

Ich habe doch erst ein Beispiel gepostet, dass sich die Home Office Pauschale sogar finanziell rentieren kann, auch wenn man 100km am Tag fährt.
Echtes Beispiel mit echten Zahlen.
 
Fällt der Soli jetzt eigentlich ab Januar für die meisten weg oder nicht? Ich blicke nicht mehr durch ob das jetzt fest beschlossen wurde oder nicht...
 
Zumal bei Verheirateten die zusammenveranlagt werden, die Grenze verdoppelt wird. Und da muss man erstmal hinkommen.
 
"Mimimi, ich verdiene zu viel, sodass nur bei den anderen jetzt so viel übrig bleibt, dass sie sich davon jetzt auch was leisten können"?

Ja mimimi ich verdiene nicht zu viel und verdiene das mit ehrlicher Arbeit. Wenn jeder Schwarze, Frau oder sonstwelche Intersexuellen nach "Gleichberechtigung" schreien und Zuspruch/Recht bekommen warum soll ich das als angeblich besserverdienender nicht auch kriegen? Natürlich sind mir diese paar Kröten Soli latte aber was zum Geier soll dieser Mist?
 
Ich sage mal Durchschnittliche Jährliche Inflation von 1,5% + 2,5-3,5%? Also irgendwas zwischen 4-5% Jährlich?

Stehe da echt auf dem Schlauch, da ich so etwas noch nie Verhanden musste. Da ich 23 Jahre im gleichen Betrieb war,und ich mich nie Bewerben musste.
Moin, das soll jetzt nicht böse klingen oder so, zumal du ja selber schreibst das du so etwas noch nie verhandeln musstest.
Aber da ich selber Arbeitgeber bin würde ich dir raten deine Erwartungen etwas nach unten zu schrauben!
Es könnte sonst eine sehr kurze Bewerbungsphase sein.. :unsure:
 
Ja mimimi ich verdiene nicht zu viel und verdiene das mit ehrlicher Arbeit. Wenn jeder Schwarze, Frau oder sonstwelche Intersexuellen nach "Gleichberechtigung" schreien und Zuspruch/Recht bekommen warum soll ich das als angeblich besserverdienender nicht auch kriegen? Natürlich sind mir diese paar Kröten Soli latte aber was zum Geier soll dieser Mist?
Darf ich dann auch nach Gleichberechtigung schreien, wenn wir auf das Thema Beitragsbemessungsgrenze kommen?
 
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