[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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jetzt muss man nicht gleich irgendwelche wilden Fälle kreieren.
 
Inwiefern wird denn da eigentlich unterschieden zwischen Home Office und mobilem Arbeiten? Ich meine, dass bei Home Office auch die Ausstattung für Zuhause vom AG gestellt werden sollte. Bei mobilem Arbeiten entfällt das wohl.

Stimmt das? Wie wird das bei euch genannt? Bei uns ist es mobiles Arbeiten.
 
Die Wenigsten die wegen Corona ins "Homeoffice" geschickt wurden haben die tatsächlichen Voraussetzungen, um das steuerlich geltend zu machen. Mit Laptop am Küchentisch zählt imho nicht.
 
Ich sitz jetzt seit 12. März Zuhause zum mobilem Arbeiten.
Welche Kriterien muss ich man denn erfüllen um da was absetzen zu können?
 
das ist noch nicht klar.
 
Bevor es jetzt total abdriftet:

Wie haben sich durch die Corona-/Lockdownzeit eure Ausgaben oder euer Ausgabenverhalten geändert?

Meine Ausgaben haben sich nur unwesentlich geändert.

Ich habe durch HomeOffice aber eine etwas höhere Stromrechnung. Kaffee, Wasser und Klopapier sind zuhause natürlich auch nicht umsonst^^
 
naja, wenns halt wie ich für 60km deine 30cent bekommst, würde ich dass schon mal vorher nachrechnen.
Hab ich eben mal für die Steuererklärung 2019 gemacht.
Einfach mal nachträglich den Arbeitsweg gelöscht.
Aus 4783€ wurden ~3600€ Steuerrückzahlung.
Also round about 1100€ die ich weniger kriegen würde.
Wenn jetzt die 600€ Home Office Pauschale kommt und ich meine Spritkosten von 1650€ dazu nehme, ist die Sache bei mir eindeutig.
Selbst ohne Verschleiß vom Auto und jährlichem Service (jedes Jahr 450€).

Büro:
4783€
- 1650€ Spritgeld
= 3133€

Home Office:
3600€
+ 600€ Pauschale
= 4200€
 
Ich muss mir da auch mal Gedanken machen, wie ich es bei der Steuererkläung angebe. Habe einen einfachen Arbeitsweg von 80km, die ich aber mit Fahrrad und Bahn zurücklege. Habe dafür ein Monatsticket. Zwischen Mitte März und Mitte Mai war ich nicht in der Arbeit, da mobiles Arbeiten, und seitdem nur unregelmäßig, aber mindestens 2 Tage die Woche in der Arbeit. Musste aber das Monatsticket trotzdem weiter zahlen. Mal schauen wie die bei der Lohi das alles bewerten.

Weiterhin habe ich ab 01.02.21 einen neuen Job, sodass ich den Arbeitsweg nicht mehr habe. Es sind nur noch 35km einfach, die aber mit Auto. Anfangs werde ich noch jeden Tag fahren. aber später dann nur noch 3 Tage/Woche. Zeitgleich reduziere ich meine Stundenanzahl auf 35h, da IG Metall. Brutto bleibt aber erstmal gleich.
 
Ist auch relativ einfach zu verstehen, da es die Pauschale eh nur in eine Richtung gibt, müsste man auf 15 Cent den Kilometer Gesamtkosten für sein Fahrzeug kommen um plus minus Null rauszukommen. Möglich aber relativ schwer.
Die 600€ wenn sie nicht in die Werbungskostenpauschale fallen oder diese schon erreicht ist, sind direkt € auf die Hand, das müsste man erstmal mit noch günstigeren Kosten "reinfahren".
Wenn natürlich Mami das Auto zahlt und Papi auch bei Gelegenheit mal volltankt ist die Rechnung dahin :d
 
Inwiefern wird denn da eigentlich unterschieden zwischen Home Office und mobilem Arbeiten? Ich meine, dass bei Home Office auch die Ausstattung für Zuhause vom AG gestellt werden sollte. Bei mobilem Arbeiten entfällt das wohl.

Stimmt das? Wie wird das bei euch genannt? Bei uns ist es mobiles Arbeiten.
Exakt so kenne ich das auch. Deshalb heißt es offiziell mobiles arbeiten, aber jeder sagt Home Office.
 
Ich sitz jetzt seit 12. März Zuhause zum mobilem Arbeiten.
Welche Kriterien muss ich man denn erfüllen um da was absetzen zu können?
Um HO wirklich komplett nach aktuellen Regeln steuerlich absetzen zu können benötigt man einen exklusiv für die Arbeit genutzten und ausgestatteten Raum, welche nicht Privat (auch nicht teilweise) genutzt wird. Je nach FA sind die Kontrollen hier mehr oder weniger strikt. Viele Kollegen durften aber bereits Fotos etc einreichen und wenn da auch Gästesofa im Raum stand war es das gewesen. Bei den wenigsten dürften also die Bedingungen zum Absetzen vom HO gegeben sein. Das tangiert natürlich nicht die neu in Diskussion befindlichen Regeln und ggf. Erleichterungen.
 
@[mv]payne
Hier im Thread? Wird nicht gerade wieder im Zuge des Solis drüber gesprochen, den mit einem höheren Satz und niedrigerer Grenze zu versehen?
Eigentlich gibt es ihn, man versucht natürlich immer schön drunter zu liegen. Wobei dann die nächste Stufe 42% sind, also "nur" 3% gespart.
 
Um HO wirklich komplett nach aktuellen Regeln steuerlich absetzen zu können benötigt man einen exklusiv für die Arbeit genutzten und ausgestatteten Raum, welche nicht Privat (auch nicht teilweise) genutzt wird.
Was aber auch "dumm" ist, ich verstehe die Regel schon auch, aber ist ja nicht so, als könnte jeder einen eigenen Raum für Home Office realisieren. Bei mir ist es kombiniert, Büro und privates Büro, meine private Nutzung geschieht aber zu 95% außerhalb meiner Dienstzeit. Somit wäre das Büro eindeutig für Home Office genutzt und auch entsprechend ausgestattet.
 
Um HO wirklich komplett nach aktuellen Regeln steuerlich absetzen zu können benötigt man einen exklusiv für die Arbeit genutzten und ausgestatteten Raum, welche nicht Privat (auch nicht teilweise) genutzt wird. Je nach FA sind die Kontrollen hier mehr oder weniger strikt. Viele Kollegen durften aber bereits Fotos etc einreichen und wenn da auch Gästesofa im Raum stand war es das gewesen. Bei den wenigsten dürften also die Bedingungen zum Absetzen vom HO gegeben sein. Das tangiert natürlich nicht die neu in Diskussion befindlichen Regeln und ggf. Erleichterungen.
Das ist das größte Problem. Wer hat heutzutage ein riesen Haus mit einem exklusiven Raum? Viele mit einem Eigenheim haben nicht mal da wirklich Platz für ein Büroraum (Wegen 2-3 Kindern) - Maximal eine Abstellkamer.
Was macht der Millenial, der für 900€ eine 50qm² Bude mietet? Das muss definitiv angepasst werden...
Ich hatte kurz eine ca. 100qm² Wohnung, in der ich gelebt habe. Obwohl keine Kinder habe, könnte ich theoretisch kein Büro haben mit 3 Zimmern. Mein Büro war auch mein privates Spiel/Hobbyzimmer gewesen wo auch die Gaming Kiste stand, ne Couch mit den Retrokonsolen...

Wie oft ich zudem das Jahr bei alen im Homeoffice die Kinder im Hintergrund gehört habe. Meist dann wohl am Esstisch gesessen...
 
der Begriff "Spitzensteuersatz" sind 42%, es gibt dann noch den Höchstsatz von 45% ab der genannten Grenze.
 
Was ich als Millenial mache? Ein Haus für den Preis abbezahlen :P
Im tiefen Bayern sind die Preise aber für ein Haus nicht so klein. Aber ja - Lieber dafür nen Kredit für eine Wohnung / Haus tilgen. Hat man mehr von. Machen aber wenige in DE... (Gründe dafür kann man Seiten füllen)
 
Im tiefen Bayern sind die Preise aber für ein Haus nicht so klein. Aber ja - Lieber dafür nen Kredit für eine Wohnung / Haus tilgen. Hat man mehr von. Machen aber wenige in DE... (Gründe dafür kann man Seiten füllen)
Nicht wieder diese Diskussion. Aus deiner Sicht hat man da vielleicht mehr von. Jemand anderes sieht das mehr eben bei einer Mietwohnung. Immer diese Pauschalisierungen..
 
Dafür haben wir auch einen Immobilien Thread um das Thema gar nicht erst hier weiterzuführen
 
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