[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

ich habs doch schon erklärt, wovon ich aus gerechnet habe. NACH abzug der allgemeinen lebenshaltungskosten fällt auf jeden verdienten euro 50% abzug an für luxusartikel.wenn du 200€ mehr brutto verdienst, bleiben dir doch maximal 100€ netto auf der abrechnung. und mit diesen 100€ netto zahlst du auf alle luxusartikel nochmal 19% steuern.

Auch das stimmt nicht, wobei genau diese Summe ziemlich aus der Luft gegriffen ist, nur um irgendwas mit 50% Steuern fabulieren zu können. Du musst auch für deine Lebenshaltungskosten aufkommen. Und warum soll man auf Luxusartikel nicht Steuern zahlen? So funktioniert die Staatsfinanzierung hierzulande nunmal. Man könnte auch die MwSt. weglassen und dafür Lohn- und Kapitalerträge noch höher besteuern, um das querzufinanzieren, aber ich weiß schon, wer dann am lautesten heult...

kann ich, aber man ruft nachts ne wache 40km entfernt an, weil auf dem land keiner mehr ist (ungelogen). die kommen dann auch nicht mehr raus, außer man droht mit selbstjustig (3 von 3 so gewesen)

So ist das halt auf dem Land. Das weiß man aber auch vorher. Und wenn man jetzt von einem funktionierenden Staat zu anarchischen Verhältnissen wechselt, kommt die Wache auch nicht näher. Dann wird nur der Einsatz teurer.

jo es kommt einer, weinen dann aber heftig rum.

Ich weine auch immer, wenn am Wochenende mein Bereitschaftshandy klingelt. Klar würde ich lieber nichts tun müssen, so ist das halt. Fakt ist, dass wie oben beschrieben jemand kommt.

jo die kommt wirklich, ist hier aber die freiwillige feuerwehr. von mir aus kanns auch gerne richtig abbrennen, dann gibts alles neu. (gut versichert)

Und die wird nicht vom Staat unterstützt? Oh mann oh mann...

Außerdem sollte klar sein, dass man nicht alles ersetzen (=versichern) kann.

zumindestens die straße vor der tür haben wir selbst bezahlt ^^

Du meinst die 20m Grundstückslänge? Schon das Stück zur nächsten Hauptstraße ist weitaus teurer und wird - Oh Wunder - von deinen Steuern bezahlt. Rechne die Summe deiner Anliegerkosten doch mal auf deinen Arbeitsweg um und schau mal, wie viel dann der Kilometer zusätzlich kostet - jede Fahrt.

da wunder ich mich nicht. ich zahle rund 50cent den kilometer einfache strecke ^^
nicht eingerechnet sind dort die kosten für die straße und deren unterhalt.

Die zahlst du, wie schon bemerkt, für dein Auto - nicht für die Straße. Das Auto kann sich jeder aussuchen, ob er es haben will. Die Grundlage für dessen Nutzung wird vom Staat mit Steuergeldern geschaffen.
 
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Mach dir nicht die Mühe. PayDay ist einfach nur so unzufrieden mit seinem Leben und der Tatsache, dass er scheinbar direkt in der Pampa wohnt wo im Umkreis von ca 150km absolut nix ist (er wurde übrigens gezwungen dort zu wohnen!)...

Und überhaupt geht es ihm ganz furchtbar und auch so ist alles furchtbar und nicht zu vergessen ungerecht. Alles!
 
Und das Haus erst viel zu teuet.
 
Und jetzt fallen auch noch die scheiß Blätter von den Bäumen.. ich dachte hier auf dem Land ist wenigstens alle grün und schön :grrr:
 
Und diese ganzen Tiere... ich dachte es wäre dort zumindest leise!


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
 
Bleibt ruhig. Auch wenn er öfter mal rumjault, gilt es trotzdem den allgemeinen Ton zu wahren.
 
Ich verstehe alle deine Argumente Payday, den Spruch "auf dem Land stirbt es sich leichter" gabs aber mit Sicherheit schon bevor du überhaupt geboren wurdest, somit müsstest du vor deinem Umzug aufs Land eigentlich gewusst haben welche Nachteile einen erwarten.

Dass bis auf wenige Ausnahmen der Feuerwehr und Rettungsdienst von Freiwilligen erfüllt wird ist bis auf wenige Ausnahmen in den skandinavischen Staaten (dort übernimmt Falck diese Aufgabe) eigentlich auch kein Novum in Deutschland. Böse gesagt wird hier mit Menschenleben kalkuliert, wäre es besser in jedem Dorf eine Klinik der Maximalversorgung und eine Berufsfeuerwehr zu haben? Auf jeden Fall. Ist es wirtschaftlich/leistbar? Nein.
 
Ist es wirtschaftlich/leistbar? Nein.
Ist es schon deshalb nicht, weil dafür nur die Hälfte der Bevölkerung zur Verfügung steht. Die andere Hälfte macht solche Jobs ja nicht trotz "Gleichberechtigung" oder besser gesagt Überberechtigung.
 
Guten Abend zusammen,

mein Anliegen/Frage passt vielleicht nicht ganz hier rein - vielleicht mache ich auch noch ein extra Thema dafür auf, aber ich versuche es erst mal hier. :)

Ich bereite gerade Bewerbungsunterlagen vor und wollte mich mal nach meinem "Marktwert" erkundigen, da ich mehr schlecht als recht einschätzen kann was ich aktuell verlangen könnte/sollte.

Kurz zu meinem Werdegang:

- Allgemeine Hochschulreife, Ø 2,3
- Ausbildung zum Kaufmann im Groß-/Außenhandel (auf 2J. verkürzt) - 2013-2015, Ø 2,5
- Während der Ausbildung, zu Beginn des zweiten Ausbildungsjahres auf eigene Faust (und Tasche), Weiterbildung zum staatl. gepr. Betriebswirt BWL (Schwerpunkt Absatzwirtschaft/Marketing) sowie B.A. BWL an einer privaten FH (FHM) begonnen
-> Staatl. gepr. Betriebswirt - 2014-2017, Ø 2,5
-> B.A. BWL (FHM) - 2014-2018, Ø 2,3
- Nach der Ausbildung (also 2015) in einem kleinen Hersteller-/Handelsunternehmen mit ~10 MA (Möbelbranche, kein Lutz o.ä.) als strategischer Einkäufer (Verantwortung von Bestellungen mit Warenwert bis einige 100k) sowie Sachbearbeiter im Verkauf (inkl. Kundendienst) / Vertrieb gearbeitet
- 2017 im Unternehmen die "Innendienstleitung" sowie Marketing übernommen - Einarbeitung/Führung von (neuen) Kollegen, Verantwortung für alle Bereiche, Marketing SM-Plattformen, Webshops (eigener sowie Dritte)
- 2018 nach Beendigung des Studiums aus diversen Gründen gekündigt (schlechte Arbeitsbedingungen, Differenzen mit AG, 0 - brauchte einfach einen "Break"/Auszeit
- Nach Auszeit Selbstständigkeit bis zum heutigen Zeitpunkt

Zusammenfassend kann man sagen: Ich habe eine kaufmännische Ausbildung, staatl. gepr. Betriebswirt (BWL), Bachelor (BWL), Berufs- sowie geringe Leitungserfahrung (~1J.) vorzuweisen.

Aktuell "muss" ich aus finanziellen Gründen (=> mäßiger Erfolg) wieder zurück ins Angestelltenverhältnis. Aber für wie Geld ist die Frage, die mich seit Tagen "quält".

Bewerben werde ich mich auf Stellen im (Online-)Marketing, Verkauf, Vertrieb, Einkauf. Sachbearbeitung eher weniger, sondern Stellen, die ggf. schon etwas mehr Verantwortung mit sich bringen oder zumindest (später) darauf abzielen (das wäre dann ja quasi Richtung Trainee). Unternehmen von klein bis groß (10-5000 MA), Großraum OWL (+50km, Bielefeld, Paderborn etc.).

Ist meine selbstständige Tätigkeit im letzten Jahr ein negativer Punkt (was das Gehalt angeht)? Oder eher zu vernachlässigen, wenn ich gut argumentiere? Was meint ihr wo ich gehaltstechnisch ansetzen kann? Hätte jetzt zwischen 42-52k (wohl eher Richtung 50k) angesetzt.

Danke für eure Meinungen!

P.S. Bitte keine blöden Kommentare bzgl. Selbstständigkeit! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
dein gehalt hängt ganz maßgeblich davon ab, wo du arbeitest. je größer die bude, desto größer das gehalt. in einen 10 mann unternehmen wirst du mit 50k einstieg als berufsanfänger (studium ende 2018) wohl kaum jemals ne zusage bekommen. kannst es probieren und vielleicht klappt es. nen bekannter hat sich damals nach den studium 42.000€ fix gesagt und in jede bewerbung mit reingeballert. hat 3monate gedauert und 80 bewerbungen, obwohl doch sooooo gesucht und so. wollte halt keiner soviel zahlen. irgendwann fand er dann einen, der das zahlen wollte. wenn du bereit bist lange genug zu suchen und ggf. auch paar km weiter fahren magst, kannst du dein gehaltswunsch schon irgendwie durchbekommen. alternativ in großen firmen kleiner anfangen und schnell höher steigen im gehalt. geht auch ^^


Bleibt ruhig. Auch wenn er öfter mal rumjault, gilt es trotzdem den allgemeinen Ton zu wahren.

der allgemeine ton ist hier und im immobilienthread doch in etwas so wie in der raucherecke einer sonderschule. man kann ja anderer meinung sein, aber jeder meint, nur seine sei richtig und jede andere meinung muss mit aller dummheit gleich beleidigend abgewatcht werden.

im übrigen ist mir klar, das die freiwillige feuerwehr auch vom staat gezahlt wird. der unterschied ist aber, das die leute nicht in der wache sitzen und bezahlt werden (und ja ich weiß, die machen auch mehr...), sondern ihren arbeitsplatz oder ihre nachtruhe und alles andere verlassen, um jemand anderen zu helfen. großen respekt für die leute, die sowas freiwillig machen ohne echter bezahlung.

desweiteren habe ich immer auf dem land gelebt. es hat seine vorteile, die aber nichts mit finanzen zu tun haben und somit hier nicht auftauchen. die nachteile des landlebens werden die letzten jahre aber deutlich mehr durch die extreme stadtflucht und "im internet kann man alles kaufen" mentalität. die meisten dinge betreffen oder interessieren mich nicht (zb ausgestorbene fußgängerzone, extrem hohe arbeitslosenquote, die selbst den tiefsten osten neidisch machen würde), andere sind aber einfach nervig. es gibt keine richtigen fachärzte mehr, sämtliche freizeitaktivitäten sind weg (in einer kreisstadt mit 40.000€ einwohnern+ nochmal soviel einzugsgebiet gibts nichtmal mehr ne disco-selbst wenn diese früher schon mies war...), bars und co gibts kaum bis keine mehr. will man sich ne pizza bestellen, muss man auf den einheitsbrei zurückgreifen (dicker teig, dicker belag, kalorienatombombe) anstatt auf den modernen gesundenkram der großstadt. ohne 2 autos für 2 personen kommt man nicht aus, weil öffentliche verkehrsmittel im grunde nur als schulbus dient. und die politik macht halt alles, damit die letzten leute auf dem land nun auch noch in die stadt ziehen wollen. ohne not wird eine co2 steuer erschaffen, die hauptsächlich die ländler trifft, obwohl diese doch noch am meisten für die umwelt tun. bekomme ich denn auch geld für jeden baum, der das co2 wieder in sauerstoff umwandelt? wir haben nen wald. unser co2 vom auto wird vom wald locker aufgefangen. dürfen wir dann umsonst fahren ? müßte die strafe (co2 steuer) nicht die städtler treffen, die mangels platz nichts für die co2 vernichtung tun?
die logik ist doch genau falschrum. und 5cent mehr pendlerpauschale ab den 21km. ach komm, verarschen kann ich mich alleine. die pauschale ist eh ein schlechter scherz und die 5cent (wobei man nichtmal 5cent bekommt, auch wenn die grünen politiker das glauben) reichen um lichtjahre nicht, um die co2 steuer auch nur ansatzweise abzufangen.
 
@theterminator

Was ist mit "erstmal einsteigen" und ruhig niedriger pokern für den erneuten Einstieg in die Welt der Angestellten um sich dann aus bestehender Position heraus woanders zu bewerben? Solange du keine persönliche oder ideologische Bindung an den Arbeitgeber hast, kannst du ja einfach wieder abhauen wenn es woanders die deutlich besseren Konditionen gibt.
Für den reinen "Wiedereinstieg" bzw. Ersteinstieg mit dem Studium als Qualifikation, würde ich es so machen.
 
Beleidigend wird es hier auch nicht oft. Man muss aber mit Gegenwind rechnen, wenn man gleichzeitig meint, rauchen sei total gesund und sich trotzdem über den Husten beschwert ^^
 
@theterminater: der Weg aus der Selbstständigkeit zurück ins Angestelltenverhältnis kann schwierig sein. Man unterstellt dir unterschwellig, dass du dich nicht unterordnen kannst und alles besser weißt. Schließlich warst du ja Mal Chef (dein eigener). Ich würde die Gehaltsvorstellung deshalb nicht zu hoch ansetzten und versuchen, im anschreiben diese Erwartung zu entkräften. Falls es um Jobs in der Industrie geht kann ich die Kolumne von Heiko Mell (VDI) empfehlen. Er Predigt seit Jahren die Spielregeln und meiner Erfahrung nach kann man sich daran sehr gut orientieren
 
Bewerben werde ich mich auf Stellen im (Online-)Marketing, Verkauf, Vertrieb, Einkauf. Sachbearbeitung eher weniger, sondern Stellen, die ggf. schon etwas mehr Verantwortung mit sich bringen oder zumindest (später) darauf abzielen (das wäre dann ja quasi Richtung Trainee). Unternehmen von klein bis groß (10-5000 MA), Großraum OWL (+50km, Bielefeld, Paderborn etc.).

Ist meine selbstständige Tätigkeit im letzten Jahr ein negativer Punkt (was das Gehalt angeht)? Oder eher zu vernachlässigen, wenn ich gut argumentiere? Was meint ihr wo ich gehaltstechnisch ansetzen kann? Hätte jetzt zwischen 42-52k (wohl eher Richtung 50k) angesetzt.

Danke für eure Meinungen!

P.S. Bitte keine blöden Kommentare bzgl. Selbstständigkeit! ;)

Grüße aus OWL nach OWL ;)
Ich gehe mal davon aus, dass du in der Selbstständigkeit im Onlinemarketing unterwegs bist. Grundsätzlich solltest du dir Gedanken machen, in welcher Richtung du tätig sein willst. Die Unterschiede zwischen Onlinemarketing, Vertrieb und Einkauf sind, vorallem in großen Unternehmen, ja schon beachtlich.
Als Berufseinsteiger nach dem Studium und ehemaliger Selbstständiger ist die erste Stelle aus meiner Sicht nicht unerheblich, für deinen weiteren Karriereweg und sollte daher nicht irgendeine Stelle und Bereich sein.

Zum Gehalt: Grundsätzlich beim Einstieg eher etwas tiefer pokern. Intern das Gehalt steigern oder durch Stellenwechsel ist ja auch weiterhin möglich. Aus meiner Erfahrung sind Bachelor Einstiegsgehälter (und nen privater B.A. - oftmals noch etwas niedriger angesehen) bei ca. 39-44k. Also 44/45k in die Bewerbung.

Wie gesagt, sind alles keine persönlichen Eindrücke/Erfahrungen ;)

Viel Erfolg!
 
Guten Abend zusammen,

mein Anliegen/Frage passt vielleicht nicht ganz hier rein - vielleicht mache ich auch noch ein extra Thema dafür auf, aber ich versuche es erst mal hier. :)

Ich bereite gerade Bewerbungsunterlagen vor und wollte mich mal nach meinem "Marktwert" erkundigen, da ich mehr schlecht als recht einschätzen kann was ich aktuell verlangen könnte/sollte.

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Ist meine selbstständige Tätigkeit im letzten Jahr ein negativer Punkt (was das Gehalt angeht)? Oder eher zu vernachlässigen, wenn ich gut argumentiere? Was meint ihr wo ich gehaltstechnisch ansetzen kann? Hätte jetzt zwischen 42-52k (wohl eher Richtung 50k) angesetzt.

Danke für eure Meinungen!

P.S. Bitte keine blöden Kommentare bzgl. Selbstständigkeit! ;)

Ich gebe nicht viel darauf, dass man sich für ein Unternehmen "hinbiegen" muss. Letztendlich passt es oder passt es nicht. Vielleicht habe ich hier leicht reden, weil mein "Typ" gefragt ist - nur wenn ich mir einige Bücher in Sachen "Karriereberatung" ansehe, dann läuft es immer auf das selbe hinaus. Ehrlich währt am längsten. Und in Sachen "Marktwert" steckt der Punkt "Work-Life-Balance" noch nicht drin. Und damit meine ich nicht irgendwelche Benefits-Programme.

Was deine Selbstständigkeit angeht - warum darüber urteilen. Am Ende kommt es darauf an, ob du was daraus gelernt hast, ob du jetzt eher weißt was du willst und was du kannst. Alles was du tust formt dich und genau das ist am Ende das was du bist.
 
Irgendwie meint heutzutage jeder, dass er im Onlinemarketing arbeiten kann, obwohl er absolut keine Ahnung davon hat. Traurigerweise, werden diese Leute dann auch noch eingestellt, weil sie ein, oder 2 weltfremde Webinare nachgeplappert haben. Ich hoffe ihm ist klar, das man eigentlich nach verwalteten Adspend, Roas, Cpc usw gefragt wird, wenn man in eine ordentliche Agentur möchte xD Viel Spaß dabei
 
leute die gar nichts hinbekommen sind merkwürdigerweise immer recht fix wieder weg, außer sie kennen da jemanden und so. dann spielt es aber auch keine rolle was sie können. je kleiner die bude, desto eher fallen die 0brainer auf.
 
leute die gar nichts hinbekommen sind merkwürdigerweise immer recht fix wieder weg, außer sie kennen da jemanden und so. dann spielt es aber auch keine rolle was sie können. je kleiner die bude, desto eher fallen die 0brainer auf.

Ja das wäre in der Theorie schön, in der Praxis sind aber häufig große Agenturen vom Wissensstand genauso schlimm. Es fällt nur weniger auf weil die Kunden nicht zugeben wollen, so viel Geld für Müll ausgegeben zu haben 😂
 
Gestern nach 7 Jahren den letzten Arbeitstag gehabt. Irgendwie ein komisches Gefühl...Wehmut mit Vorfreude vermischt.
 
Ja das wäre in der Theorie schön, in der Praxis sind aber häufig große Agenturen vom Wissensstand genauso schlimm. Es fällt nur weniger auf weil die Kunden nicht zugeben wollen, so viel Geld für Müll ausgegeben zu haben 😂

das mag in branchen funktionieren, wo man mit großen gesabbel und solchen feelings in richtung "wir können unser eigenes scheitern nicht zugeben" noch durchkommt. in der technischen branche kommst da nicht weit. läuft die maschine nicht wie gewünscht, gibts kein geld. buttert man elendige hundert bis tausende stunden rein zum ausmerzen der probleme, ist die kohle auch mehrfach ausgegeben.
 
Also meine Aussage war nur auf die Online Marketing Branche und die fragwürdigen Gehaltsvorstellungen mit 0 Erfahrung meines Vorposters bezogen 😅
 
@theterminater:
Weiß nicht warum man dir die Selbständigkeit negativ ankreiden sollte. Hast extrem viel Eigeninitiative gezeigt, sicher viel gelernt dabei und halt gescheitert... is ja nix dabei.
Was hast du denn in deinem letzten Job verdient? Da schlägst du halt noch ~2-4k drauf (also was du im alten Job mit Gehaltserhöhungen usw jetzt verdient hättest) und gut ists. Gehaltsspanne kommt ja doch auch sehr immer auf die Industrie, Wochenstunden, usw. an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scheitern ist ja grundsätzlich kein Problem, wenn man reflektiert genug damit umgeht und weiß, warum man gescheitert ist.
 
@theterminater:
Weiß nicht warum man dir die Selbständigkeit negativ ankreiden sollte. Hast extrem viel Eigeninitiative gezeigt, sicher viel gelernt dabei und halt gescheitert... is ja nix dabei.
Was hast du denn in deinem letzten Job verdient? Da schlägst du halt noch ~2-4k drauf (also was du im alten Job mit Gehaltserhöhungen usw jetzt verdient hättest) und gut ists. Gehaltsspanne kommt ja doch auch sehr immer auf die Industrie, Wochenstunden, usw. an.
Scheitern ist im europäischen Raum aber anders als in angelsächsischen Ländern ein Negativpunkt an einer Person.

Und da es immer wieder ehemalige Selbständige gibt die sich derart daneben benehmen haben sich Stereotypen wie "kann sich nicht unterordnen", "glaubt immer noch etwas zu sagen zu haben", "Pleitier der immer noch meint es besser zu wissen", " Seine Besserwisserei ist schädlich für das Betriebsklima" und ähnliches herausgebildet. Darunter leidet dann auch die große Zahl an Selbständigen die sich normal verhalten.
 
Und da es immer wieder ehemalige Selbständige gibt die sich derart daneben benehmen haben sich Stereotypen wie "kann sich nicht unterordnen", "glaubt immer noch etwas zu sagen zu haben", "Pleitier der immer noch meint es besser zu wissen", " Seine Besserwisserei ist schädlich für das Betriebsklima" und ähnliches herausgebildet. Darunter leidet dann auch die große Zahl an Selbständigen die sich normal verhalten.

Ich glaube das ist einfach viel "alte Welt" und eine sehr verquere Firmen- bzw. Konzernmentalität - das "Business-Theater" zum Selbstzweck.
 
ohne 2 autos für 2 personen kommt man nicht aus, weil öffentliche verkehrsmittel im grunde nur als schulbus dient. und die politik macht halt alles, damit die letzten leute auf dem land nun auch noch in die stadt ziehen wollen. ohne not wird eine co2 steuer erschaffen, die hauptsächlich die ländler trifft, obwohl diese doch noch am meisten für die umwelt tun. bekomme ich denn auch geld für jeden baum, der das co2 wieder in sauerstoff umwandelt? wir haben nen wald. unser co2 vom auto wird vom wald locker aufgefangen. dürfen wir dann umsonst fahren ? müßte die strafe (co2 steuer) nicht die städtler treffen, die mangels platz nichts für die co2 vernichtung tun?
die logik ist doch genau falschrum. und 5cent mehr pendlerpauschale ab den 21km. ach komm, verarschen kann ich mich alleine. die pauschale ist eh ein schlechter scherz und die 5cent (wobei man nichtmal 5cent bekommt, auch wenn die grünen politiker das glauben) reichen um lichtjahre nicht, um die co2 steuer auch nur ansatzweise abzufangen.


Sowas Abwegiges. Die Ländler zersiedeln das gesamte Bundesgebiet. Ohne die ganzen Dörfer gebe es deutlich mehr Natur und weniger Straßen. Für jedes kleine Pipidorf muss die ganze Infrastruktur gebaut werden, damit 300 Leute in der Natur leben können... .Es trifft also genau die richtigen mit der CO2-Steuer. Wenn man nicht Landwirt ist, dann gibt es aus Naturschutz Gesichtspunkten wenig Gründe auf dem Land zu wohnen.
 
Sowas Abwegiges. Die Ländler zersiedeln das gesamte Bundesgebiet. Ohne die ganzen Dörfer gebe es deutlich mehr Natur und weniger Straßen. Für jedes kleine Pipidorf muss die ganze Infrastruktur gebaut werden, damit 300 Leute in der Natur leben können... .Es trifft also genau die richtigen mit der CO2-Steuer. Wenn man nicht Landwirt ist, dann gibt es aus Naturschutz Gesichtspunkten wenig Gründe auf dem Land zu wohnen.

für so einen bullshit haste dir extra deinen 2account ausgepackt?

die meisten dörfer stehen schon länger als die städte. spätestens 1945 gab es nur noch dörfer, während alles größere zerbombt war.
 
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