[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

jo glück gehabt. nen anderer hatte dafür getriebeschaden und motorschaden. irgendwann trifft es dich auch.




kann man so machen. dann kostet es 47 monaten 0€ im monat und im 48 monat dann 20.000€. wenn man meint, das macht so sinn, kann man das ja gerne so machen. am ende ist das natürlich quatsch, außer man hat die 20.000 aus der portokasse (nicht gespart).



hohe listenpreise mit starken rabatten sind doch dazu da, das die firmen mächtige rabatte bekommen, die mitarbeiter trotzdem stark bluten.^^

Auch hier kann ich mich nur wiederholen: deine negative Sichtweise und deine (scheinbar) Unzufriedenheit mit deinem Leben liest man in jedem Post unterschwellig heraus.

Und ja, mir ist bewusst, dass ich das Auto auch bezahlen muss. Aber ich rechne eben nicht VORHER wie der Wertverlust ist. Ersten weiß ich weder wie lange ich es fahre noch was es am Ende noch wert ist. Frag Mal die Dieselfahrer, die sich beim Kauf ihren tollen Wertverlust ausgerechnet haben. Und was ist nun? Nun ist er höher. Stürzen die sich alle reihenweise von der Brücke?

Und wie bereits gesagt, ich (!) kaufe ein Auto nicht mit dem Gedanken "was ist es später noch wert" bzw welchen Verlust muss ich hinnehmen. Fast jeder Gebrauchsgegenstand (und nichts anderes ist ein Auto) verliert an Wert. Meine Waschmaschine ging vor 6 Monaten kaputt. Denkst ich habe mich hingesetzt und errechnet, dass die alte 500 gekostet hat, 7 Jahre gehalten hat und die neue nun 750, d.h. welchen Wertverlust ich hatte und was nun für einer ist?!? Ich weiß, ist vom Betrag weit unter einem Auto, aber dann müsste man es eben mit jedem Artikel gemacht werden!!! Ebenso mit einem Haus. Rechnest du dir den Wertverlust aus, für den Fall das Dach ist neu zu decken oder du musst es Mal verkaufen?! ;)
 
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jo glück gehabt. nen anderer hatte dafür getriebeschaden und motorschaden. irgendwann trifft es dich auch.

Das Auto hat mittlerweile 315.000km runter (Opel, Benziner) und ich habe durchaus vor die halbe Million zu schaffen. :fresse: Wenn die gefahrenen Kilometer weiterhin so hoch bleiben, dürfte das in 7 Jahren soweit sein. Bis dahin ist er auch schon ein Youngtimer.

Lediglich neue Kolbenringe könnte er mal vertragen.
 
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Den Vorgänger vom Kuga wollte ich ja eigentlich fahren, bis er auseinanderfällt - leider hat die Kälte im Winter dann die Abstoßung beschleunigt, da der Diesel im Motor Fest war - kein Wasser drin - aber ohne Rohrbegleitheizung halt auch nix für Temperaturen um -30°C
Laut Werkstatt ist auch der "-27°C"-Diesel ab -20 schon flockig...

dabei hab ich auf den Avensis schon 380tkm gefahren - 2l Diesel - ohne Murren, ohne Probleme - einzig der normale Verschleiß war fällig, sprich Bremsscheiben und Beläge + Reifen, hab ihn 9 Jahre gehabt.
 
Und wenn ich mir ein gebrauchtes Auto für 15.000€ kaufe und das nach 10 Jahren schrottreif ist, dann hat mich das Auto pro Jahr schon 1.500€ gekostet, ohne das ich damit auch nur einen Meter gefahren bin, geschweige denn es überhaupt angemeldet war.

Ich gehe ja soweit mit dass man die laufenden Kosten (Inspektion/Sprit/Vers./Steuer...) auf den Monat runterbrechen kann. Das was du beschreibst, was hier gerne als Wertverlust abgestempelt wird, ist für mich nicht ganz nachvollziehbar.

So ziemlich genau den Fall, den du beschreibst, habe ich. 2009 habe ich ein 6 Jahre altes Auto für 12.000€ gekauft. Finanziert war das von einmal Weihnachtsgeld und ca. 1 Jahr Kredit. Danach hab ich für den Fahrzeugwert keinen Cent mehr abgeben müssen. Wenn ich mir jetzt wieder solch ein Auto kaufen würde, hätte ich natürlich noch den Erlös aus dem alten und im dümmsten Fall wieder einen Kredit über ein Jahr. In genau der Zeit fehlt mir das Geld. Nicht noch 10 Jahre länger, wo das Auto schon längst abgezahlt ist. Wenn man das Auto vergleichen möchte, also die Kosten auf den Kilometer runterbrechen möchte um sich mit der Allgemeinheit zu vergleichen, hat man doch schon wieder das Problem dass man nicht jedes Auto vergleichen kann. Der eine Passat kostet 2€/km weil Getriebe und Motor neu musste, der andere Passat, der am gleichen Tag vom Band lief, kostet nur 0,2€/km weil da alles in Ordnung ist.

Ein Auto ist ein Luxusartikel. Für den einen mehr (Mittelklasse mit Schnickschnack) und für den anderen weniger (Kleinwagen um von A nach B zu kommen). Wenn man sich schon alles von den Kilometer genau ausrechnen muss, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen ob man sich nicht das falsche Fahrzeug zum Einkommen gewählt hat.
 
ich weiß was wir machen: wenn berliner 8e max pro qm wohnung zahlen sollen, darf ein golf nicht mehr als 10.000€ neu kosten. punkt! da die vertragsfreiheit mit füßen getreten wird, können wir das auch gleich zu ende bringen.

denn der städter kann ja nicht aufs land (pendeln ist voll kacke), der ländler kann nicht mit den kleinwagen fahren (pendeln mit den gleichwagen ist voll kacke)
 
DEN Spruch hat schon jemand im GSPB gebracht. Hast ihn daher?
 
Ich habe das jetzt bei mir auch mal ausgerechnet. Bei mir gehen 7,5% meines Nettos fürs Auto drauf, All in für einen 72k Neuwagen als Firmenwagen.
 
Wenn man sich schon alles von den Kilometer genau ausrechnen muss, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen ob man sich nicht das falsche Fahrzeug zum Einkommen gewählt hat.

Wie viel % vom Nettoeinkommen hältst du denn für angemessen es für ein Auto auszugeben?

Ab wann hat man das falsche Fahrzeug zum Einkommen gewählt?
 
Einfache Antwort: genau soviel, wie es jedem Wert ist...

Wie kann man immer diskutieren wollen, wieviel % angemessen sind? Der eine wohnt gerne schön und gibt dadurch deutlich mehr aus als die "Norm", beim Auto genauso...
 
So ziemlich genau den Fall, den du beschreibst, habe ich. 2009 habe ich ein 6 Jahre altes Auto für 12.000€ gekauft. Finanziert war das von einmal Weihnachtsgeld und ca. 1 Jahr Kredit. Danach hab ich für den Fahrzeugwert keinen Cent mehr abgeben müssen. Wenn ich mir jetzt wieder solch ein Auto kaufen würde, hätte ich natürlich noch den Erlös aus dem alten und im dümmsten Fall wieder einen Kredit über ein Jahr. In genau der Zeit fehlt mir das Geld. Nicht noch 10 Jahre länger, wo das Auto schon längst abgezahlt ist.
Wenn du die 12.000€ vor 10 Jahren nicht ausgegeben hättest, hättest du aber 10 Jahre später 12.000€ mehr auf deinem Konto. Ich weiß ja auch nicht, wo und wann dir Geld "fehlt"... mag ja sein, das du die 12.000€ nicht vermisst, weil du ja mit deinem Gehalt immernoch gut auskommst. Wenn du aber in 20 Jahren vielleicht mal Hausbauen willst, fehlen dir die 12.000€ auf einmal doch. Wo dir gefühlt etwas fehlt, ist völlig irrelevant.
Typischer Denkfehler. Du hast das Geld ausgegeben, du besitzt es also nicht mehr, es ist weg. Ob du 12.000€ auf einmal ausgibst oder 10 Jahre lang jeden Monat 1.200€ spielt keine Rolle. In 10 Jahren hast du 12.000€ weniger egal ob so oder so.
Du kannst das ganze auch andersrum rechnen. Du willst dir ein 12.000€-Auto kaufen, hast aber kein Geld. Jetzt kannst du 10 Jahre lang jedes Jahr 1200€ zur Seite legen, dann kannst du dir das Auto in 10 Jahren ja schon leisten.
Weil du die 12.000€ dann aber auf einen Schlag ausgibst, hast du urplötzlich vergessen, dass du 10 Jahre gebraucht hast, um das überhaupt anzusparen?

Du kannst es auch jährlich runterrechnen, wenn du willst.

Jahr 0 - Auto für 12.000€ gekauft. 12.000€ weniger auf dem Konto, dafür ein Auto in der Garage
Jahr 1 - Wenn du jetzt das Auto verkaufen würdest, würdest du dafür 10.800€ kriegen. 1200€ weniger auf dem Konto und kein Auto mehr in der Garage.
Jahr 2 - Wenn du jetzt das Auto verkaufen würdest, würdest du dafür 9.600€ kriegen. 2400€ weniger auf dem Konto und kein Auto mehr in der Garage.
Jahr 3...
Jahr 9 - Wenn du jetzt das Auto verkaufen würdest, würdest du dafür 1.200€ kriegen. 10.800€ weniger auf dem Konto und kein Auto mehr in der Garage.
Jahr 10 - Kannst froh sein, wenn dir ein Schrotthändler das Auto "umsonst" abnimmt - 12.000€ weniger auf dem Konto und kein Auto mehr in der Garage.
Jahr 11 - Der Transport deines nichtmehr Fahrbaren Autos zum Entsorger kostet 400€ transport und der verlangt noch 500€ Entsorgungskosten - 12.900€ weniger auf dem Konto, aber wieder mehr Platz in der Garage, weil der Schrott jetzt weg ist.

Ist mir absolut unverständlich, wie man so kurzfristig denken kann.
 
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Wie viel % vom Nettoeinkommen hältst du denn für angemessen es für ein Auto auszugeben?

Ab wann hat man das falsche Fahrzeug zum Einkommen gewählt?

ein zu teures fahrzeug hast du dann gewählt, wenn du es nicht mehr vernünftig zahlen kannst. was "nicht mehr vernünftig zahlen" heißt, sieht auch wieder jeder unterschiedlich. ausfallende raten ist aber ein ganz klares indiz dafür.
wenn du dein auto barkaufst (wie hier ja gefühlt jeder...), kannst du kein zu teures fahrzeug fahren, da es ja rechnerisch (hrhr) nichts kostet.
 
@Liesel, und genau das trifft aber auf jede Ausgabe zu. Meine CPU habe ich nun 4 Monate. Also hat sie mich bisher jährlich 150 Euro gekostet?! Kann man machen, joar, dann aber bitte bei allen (!) Käufen. Aber das macht irgendwie keiner.

@PayDay, Mal ernst gemeinte Frage: woher kommt dein Neid und Unzufriedenheit?!
 
Wir reden hier aber nur von Autos, wieso ist nun relevant ob die Leute den Wertverlust auch bei ihrem Bleistift, ihrer Unterhose oder ihrer Frau mit einbeziehen?
Es geht um Autos...

Wer dabei nicht mitreden will kann sich ja enthalten.
 
@Liesel, und genau das trifft aber auf jede Ausgabe zu. Meine CPU habe ich nun 4 Monate. Also hat sie mich bisher jährlich 150 Euro gekostet?! Kann man machen, joar, dann aber bitte bei allen (!) Käufen. Aber das macht irgendwie keiner.
Selbstverständlich trifft das auf jede Ausgabe zu. Nur das die Dimensionen beim Auto in den meisten Fällen wesentlich größer sind als andere "übliche" Ausgaben.

Wenn man sich alle 5 Jahre einen 2000€-PC zum Zocken kauft, würde das auch kein (vernünftig rational denkender) Mensch so rechnen, das das Zocken ja nichts kostet, ausser die Spiele die man kauft.
Ich kenne sogar eher Leute, die jährlich Aufrüsten und das sogar absichtlich machen, weil es unterm Strich gar nicht soooo teuer ist, weil die dann für die nur 1 Jahr alten Komponenten durchaus noch ganz gute Gebrauchtpreise kriegen. Also die Rechnen genau das: Wertverlust der Komponenten in einem Jahr ist noch geringer als nach 3 Jahren, also besser gleich nach einem Jahr wieder weg damit für nen guten Gebrauchtpreis, 400€ draufgelegt und schwupps hat man jedes Jahr die neueste Graka.
 
Finde dieses Belehrende der Diskussionsteilnehmer immer wieder erstaunlich.
Es gibt offenbar nachfolgende Menschen
- die, die jeden Wertverlust (sei es Auto, Kühlschrank, Bleistift oder Toilettenpapier) in die monatlichen Kosten einbeziehen. So what ? Lasst die machen
- die, die den Wertverlust großer Anschaffungen berücksichtigen (z.B. Auto, Kühlschrank etc). So what ? Lasst die machen
- die, die nur das Auto berücksichtigen. So what ? Lasst die machen
- die, die nichts berücksichtigen. So what ? Lasst die machen

Wie das jeder für sich letztendlich handhabt, ist doch völlig egal.
Mich stört bei dieser Wertverlustdiskussion mehr die belehrende Art, die jedes mal aufkommt, dass ja seine Ansicht die "richtige" wäre.
Man dreht man sich immer im Kreis.
 
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Typischer Denkfehler. Du hast das Geld ausgegeben, du besitzt es also nicht mehr, es ist weg. Ob du 12.000€ auf einmal ausgibst oder 10 Jahre lang jeden Monat 1.200€ spielt keine Rolle. In 10 Jahren hast du 12.000€ weniger egal ob so oder so.

Und bei dir ein Mathefehler. 10x12x1.200 = 12.000 bei dir?

Ein Auto rechnet sich eigentlich nie. Es ist eine zusätzliche Ausgabe, die einfach bei vielen eine Notwendigkeit ist.
Es mag einige, wenige Nutzer geben, die genug Erstattung vom Arbeitgeber bekommen, dass es sich rechnet, aber für 95% der Nutzer ist ein Auto einfach nur Geldvernichtung.
Wie man seinen Verlust berechnet oder betrachtet spielt doch keine Rolle. Man hat mit Auto einfach weniger Geld als ohne.
Das Paradoxe ist halt, dass man dieses Geld ausgeben muss, um Geld zu bekommen :shot:
 
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Wir reden hier aber nur von Autos, wieso ist nun relevant ob die Leute den Wertverlust auch bei ihrem Bleistift, ihrer Unterhose oder ihrer Frau mit einbeziehen?
Es geht um Autos...

Wer dabei nicht mitreden will kann sich ja enthalten.

Sehr sinnvoller Beitrag... Einfach nochmal lesen und den Kontext verstehen.... ;)

Ansonsten ist das für mich durch. Da gibt es einfach unterschiedliche Sichtweisen und das ist auch nicht wirklich schlimm :)
 
Mich stört bei dieser Wertverlustdiskussion mehr die belehrende Art, die jedes mal aufkommt, dass ja seine Ansicht die "richtige" wäre.
Man dreht man sich immer im Kreis.
Wie du das hältst ist mir völlig egal. Von mir aus kannst du dir einen Ferrari kaufen und ihn beim Ausparken noch auf dem Händlerparkplatz schrotten und dann behaupten, das hätte nichts gekostet.

Hier will man aber vergleichen, und wenn ich sage mein Auto kostet mich 1500€/Monat weil ich eben den Wertverlust einrechne und du dann kommst mit "woaahahaha, mein Auto kostet nur 300€/Monat", weil du ignorierst das dein A8 alleine im ersten Jahr schon 20.000€ Wert verloren hat, dann ist das eben nichtmehr ansatzweise vergleichbar.
 
Wenn man sich alle 5 Jahre einen 2000€-PC zum Zocken kauft, würde das auch kein (vernünftig rational denkender) Mensch so rechnen, das das Zocken ja nichts kostet, ausser die Spiele die man kauft.
Ich kenne sogar eher Leute, die jährlich Aufrüsten und das sogar absichtlich machen, weil es unterm Strich gar nicht soooo teuer ist, weil die dann für die nur 1 Jahr alten Komponenten durchaus noch ganz gute Gebrauchtpreise kriegen. Also die Rechnen genau das: Wertverlust der Komponenten in einem Jahr ist noch geringer als nach 3 Jahren, also besser gleich nach einem Jahr wieder weg damit für nen guten Gebrauchtpreis, 400€ draufgelegt und schwupps hat man jedes Jahr die neueste Graka.

ich tausche zwar nicht regelmäßig alles aus, rechne aber so. am ende wird auch vieles andere so runtergerechnet. zb handys mit ihrer versteckten finanzierung als "handyvertrag" und dem monatlichen betrag. der vorteil des runterrechnens auf eine zeiteinheit (zb monat) zeigt schnell, ob man sich eine sache im prinzip leisten kann oder nicht. viele dinge sind in der anschaffung teuer, halten aber ewig. demzufolge können sie am ende günstiger sein, wie eine billige sache, die aber nur kurz hält.
beispiel waschmaschine:
eine 1500€ waschmaschine von miele hält 15jahre und "kostet" effektiv somit pro zeiteinheit (jahr) 100€. waschmaschine 2 von samsung kostet 600€ und geht nach 4 jahren kaputt. "kostet" somit 150€ pro jahr und war somit effektiv teurer. das gleiche wie mit deiner genannten hardware. am ende ist es effektiv wirklich nicht viel teurer, jedes jahr die neuste hardware zukaufen. rechne ich mir das pro monat um, kann ich so entscheiden, ob es mir zb 20€/monat mehr wert ist, jetzt von einer 1080 gtx auf eine 2080ti zu wechseln. der wert 20€/monat ist eine allgemein gut (be)greifbare menge und man kann leicht prüfen, ob es "drin" ist oder halt nicht.
ob es nötig ist oder nicht spielt keine rolle. aber nur wenn man kosten auf eine zeit umrechnet, kann man die effektiven kosten erkennen. wer natürlich jeden monat aus der portokasse alles kauft, braucht es nicht. ich brauxhs auch nicht, aber ich rechne es so aus, da ich so entscheiden kann, ob es mir die sache wert ist. zb neuen bürostuhl für 1300€, der aber sicher 10jahre hält (oder mehr) und mich somit effektiv um die 10€ im monat kostet. natürlich wird er vorm ersten richtigen benutzen voll bezahlt. die leute geben deutlich mehr fürn handy aus, wo sie dann alle jubeljahre draufgucken.
man kann es auch runterrechnen auf eine kleine einfache summe nennen, die einfach begreifbarer ist. für mich ist es vor allen ein vergleich zwischen teuer und günstigen komponenten, wo die günstigen nur augenscheinlich günstiger sind durch eine kürzere lebensdauer. und das "etwas" mehr ist einen der komfortgewinn der teureren sache vielleicht wert, oder halt nicht.

seit ich so rechne, kaufe ich drastisch weniger günstige komponenten, da diese rechnerisch meistens gar nicht günstiger sind, sondern nur ständig neu gekauft werden müssen.
 
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Deswegen sollte man den Titel auch in "Was verdient ihr Brutto/Monat bei wieviel Std/Wo Arbeitszeit?" umbenennen.
 
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Was aber eben immer bei der Rechnung nicht auf geht, wie errechne ich denn den Wertverlust wenn ich gar nicht weiß, wann es kaputt geht oder wann ich es zu welchem Preis verkaufe?!? Ich könnte also immer erst hinterher (!) sagen, was mich das Auto/Gegenstand gekostet hat. Oder wer hat hier alles eine Glaskugel?
 
Was aber eben immer bei der Rechnung nicht auf geht, wie errechne ich denn den Wertverlust wenn ich gar nicht weiß, wann es kaputt geht oder wann ich es zu welchem Preis verkaufe?!? Ich könnte also immer erst hinterher (!) sagen, was mich das Auto/Gegenstand gekostet hat. Oder wer hat hier alles eine Glaskugel?
Du kannst jederzeit ausrechnen, was dich das Auto bisher gekostet hat, indem du einfach den Restwert ansetzt. Ist zwar nicht 100% exakt, weil du nie genau rausfinden wirst für welchen Preis du das Auto letztendlich verkaufen wirst, aber es gibt einen Richtwert. Ganz exakt geht das aber natürlich erst, wenn das Auto tatsächlich weg ist.

Vor 5 Jahren Auto für 10.000€ gekauft, dann guckst du aktuell mal auf mobile.de/autoscout.de usw (so wie hier im Wertanfragen Thread auch dauernd geschrieben wird, dieses und jenes Mobo gibts auf Ebay für ca. 35€) und siehst, dein Wagen mit ungefähr der Kilometerleistung, dem BJ und deiner Ausstattung wird aktuell so für 3500-4000€ angeboten, also nimmt man einfach mal 3500€ Restwert an. Dann hat dich dein Auto bisher etwa 1300€/Jahr an Wertverlust gekostet.
Wie man einen wirtschaftlichen Totalschaden ausrechnet kapiert jeder, aber das wäre auf einmal zu kompliziert.

Na gut, ich kenne auch Leute, die kaufen sich ein Auto für 1500€ und versichern das dann Vollkasko für 1300€/Jahr...
 
Wie viel % vom Nettoeinkommen hältst du denn für angemessen es für ein Auto auszugeben?

Ab wann hat man das falsche Fahrzeug zum Einkommen gewählt?

Das war nicht wertend gemeint aber vielleicht ein wenig zu pauschal über den Kamm geschoren ;) Das muss jeder natürlich für sich selber wissen. Mir persönlich ist ein Auto mehr Wert als nur von A nach B zu kommen.

Ist mir absolut unverständlich, wie man so kurzfristig denken kann.

Falls du mich damit meinst, ich denke nicht kurzfristig, denn:

du die 12.000€ nicht vermisst, weil du ja mit deinem Gehalt immernoch gut auskommst.


Wenn du aber in 20 Jahren vielleicht mal Hausbauen willst, fehlen dir die 12.000€ auf einmal doch. Wo dir gefühlt etwas fehlt, ist völlig irrelevant.

Ich habe danach gebaut und ja, das Geld hat gefehlt oder hätte einen besseren Zinssatz gebracht aber ich brauchte ja ein Auto. Also hat es mir nicht geholfen, zu wissen was es mich theoretisch gekostet hätte.

Weil du die 12.000€ dann aber auf einen Schlag ausgibst, hast du urplötzlich vergessen, dass du 10 Jahre gebraucht hast, um das überhaupt anzusparen?

Das ist halt auch eine Einstellungssache. Ich denke das Problem ist, dass ich keine Neuwagen oder Autos in höheren Preisregionen kaufe/gekauft habe. Daher ist das Geld für mich ab dem Moment weg. Ich habe Geld gegen Auto getauscht und erwarte kein Geld mehr zurück.

Unterm Strich habe ich für den Zeitraum wo ich für mein Auto spare (keine 10 Jahre.. ) einfach weniger Geld zur Verfügung. Wenn das Auto abgezahlt ist, habe ich mehr zur Verfügung, bis ein neues Auto her muss. Das kann dann schon mal 10 Jahre sein. Ich habe mein Geld nicht um es zu horten. Es wird gespart, klar. Ich gucke aber nicht in die Zukunft und sage mir fehlen jetzt 10.000€ für meinen Ferrari :(


Aber was soll's ist halt wie mephisto schreibt. Die einen machen es so, die anderen so.. lasse halt machen.
 
Mal bissl Offtopic gefragt wie würdet ihr mit folgender Situation umgehen?

Es gibt eine Kollegin bei mir auf der Arbeit in einer anderen Abteilung. Wir hatten früher mal bissl Stress miteinander, aktuell ist das Verhältnis freundlich aber distanziert würde ich sagen. Sie ist als Mensch und in Ihrer Art einfach nicht mein Fall.

Habe nun mitbekommen dass Sie sich auf eine freie Stelle in der Abteilung in der ich arbeite bewerben will.

Bei dem Gedanken mit ihr zusammenarbeiten zu müssen dreht sich mir dezent der Magen um.

Leider bin ich nicht in der Position da mitentscheiden zu können bzw zu dürfen.

Kündigen will ich wegen ihr aber nicht.

Abteilung wechseln kommt für mich auch nicht in Frage.

Bleibt also nur Hoffen und Beten, oder?

Andere Idee wäre die bei meinem Chef mal vorzufühlen und anzudeuten dass ein Mann vielleicht gut wäre fürs Team weil bisher bin ich neben einer Aushilfe der einzige Mann im Team.
 
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noch mehr offtopic als mit dem Autoscheiss geht ja gar nicht mehr...

Wenn deine Position so ist wie beschrieben, bleibt dir leider wirklich nur hoffen und beten. Bzgl. des Geschlechts wäre ich auch ganz vorsichtig, das kann nach hinten losgehen und dann bist du ganz schnell der Chauvinist.
 
Und umhören ob du wechseln könntest ? Und mit Glück regelt der Flurfunk schnell und dein Chef wird dich dann darauf ansprechen. Dann kannst du ja die Begründung liefern.
 
Wechseln kann ich definitiv nicht es sei denn ich hätte Bock ihre Stelle als Putzfrau zu übernehmen. Ne da bleib ich lieber vorne an der Kasse wo ich jetzt bin.
 
abwarten und tee trinken. wenn sie wirklich rüberkommt, kann man immernoch gucken wie es läuft. und gehts gar nicht, kann man immer noch reagieren. vorher nicht wild machen.
 
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