[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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ich traue mich zu wetten, dass auch du innerhalb von tagen ersetzt bist. so wie bei 99,9% aller arbeitnehmer

Niemand ist unersetzlich. Die Frage ist letztendlich nur, wie hoch die Kosten sind, diesen Mitarbeiter/Leiter/Manager/... zu ersetzen. Kosten natürlich im Sinne von Geld UND Zeit.

Es ist die Aufgabe jedes Managers (Auf Projektebene oder disziplinarisch) solche Situationen zu vermeiden, dass Mitarbeiter komplett ohne Stellvertreter bleiben - erst recht wenn das Leute in Positionen mit Verantwortung sind - oder wenn sich Wissen zu sehr bei einzelnen Personen sammelt. Das führt ebenfalls zu wachsenden Risiken durch Krankheit etc.
 
Besser wäre doch scheißen viel verdienen und scheißen unwichtig sein :fresse:

Am besten wäre scheissend viel verdienen.

@B.XP

Vor diesem Problem stünde mein Arbeitgeber, wenn plötzlich zB die Groupwarelösung und die Softwareverteilung nicht mehr durch mich betreut würde :fresse:

Meine Kollegen haben von der auf diesen Maschinen laufenden Software wirklich keinen Schimmer. Die Verteilung ist zwar nahezu komplett automatisiert, aber wenn da mal ein Update nötig wird oder die Maschine mitsamt Backups korrupt ist... dann müsste sich jemand relativ lange einlesen um einen vergleichbar komfortablen Zustand wiederherzustellen.



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Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube viele Menschen neigen dazu sich als für zu wichtig zu halten, den wäre man wichtig würde man gutes Geld verdienen, welcher Chef lässt einen unersetzbaren Mann unterbezahlt, und schneidet sich im dümmsten Fall ins eigene Bein.

Also ich verdiene mit Sicherheit überdurchschnittlich und das liegt einzig und alleine daran, dass ich meinen Chefs die Schei... vom Hals halte und dafür werde ich eben gut entlohnt und dafür können meine Chefs natürlich auch im Gegenzug was erwarten.

Wer hier schreibt er verdient zu wenig bei zuviel Verantwortung, hat schlicht zu wenig Verantwortung in den meisten Fällen und in den Ausnahmefällen müssen sich die Leute eben anderweitig umschauen, verdient man dort auch bescheiden, ja dann ist die eigene Kompetenz dann vermutlich doch nicht so groß und einzigartig wie man glaubt.
 
Ich halte mich für absolut ersetzbar. Entwickeln können viele und das nötigste kriegt jeder schnell hin, auch wenn er anfangs mit Sicherheit deutlich länger braucht als ich, da das applikative Wissen sehr hoch sein muss, um effizient zu sein.
 
Spannende Frage: ich habe 1 Jahr gebraucht um mich aktuell komplett einzuarbeiten. Seither mache ich nichts anderes als langsam weiterentwickeln, dokumentieren, Sonderlocken durch einheitliche Standards ersetzen und selbst da glaube ich das inzwischen 6 Monate Einarbeitung nötig wären.

Zumal man einen Hybrid An finden müsste der It wissen mitbringt und Spezialwissen aus dem Anwendungsgebiet meiner Firma.


Aber ne klar unersetzlich sind sehr wenige...

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Denke auch das 99,99% der AN ersetzbar sind. Manche schneller als sie selbst denken^^ ebenso zähle ich mich selber zu den 99,99%
 
Moch kann man auch sehr schnell ersetzten da wäre nur dann das Thema Wein mit dem ich sehr viel zu tun habe (Inventur, Empfehlung zu Speisen, Probe essen für feiern mit Wein Auswahl sie.) Der nächste müsste da erst einmal über alle unsere Buffett's, Menüs usw Bescheid wissen was man nicht in 1 Monat Schaft.

Aber ja ersetzbar bin auch ich wenn es auch dauert.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Aber der nächste hat ja auch Erfahrung und kann es evtl besser als du (gilt quasi für alle) Muss ja nicht immer ein frisch ausgelernter sein der einen ersetzt.
 
Aber der nächste hat ja auch Erfahrung und kann es evtl besser als du (gilt quasi für alle) Muss ja nicht immer ein frisch ausgelernter sein der einen ersetzt.
Das stelle ich auser Frage vor allem was Wein angeht.

Der Grund wäre eher die Menüs und auch Buffett's, wobei jemand der besser ist wie in jeder Branche auch mehr kosten verursacht.

"Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten."
 
Es geht ja ums "ersetzt werden" nicht das es einer günstiger macht. Das verwechseln hier glaube ich viele. Wenn mich ein MA nervt dann schmeiß ich ihn raus auch wenn der nächste mehr kostet. Wäre mir egal.

Ich bin aber kein Geschäftsführer^^
 
Ich glaube viele Menschen neigen dazu sich als für zu wichtig zu halten, den wäre man wichtig würde man gutes Geld verdienen, welcher Chef lässt einen unersetzbaren Mann unterbezahlt, und schneidet sich im dümmsten Fall ins eigene Bein.

Also ich verdiene mit Sicherheit überdurchschnittlich und das liegt einzig und alleine daran, dass ich meinen Chefs die Schei... vom Hals halte und dafür werde ich eben gut entlohnt und dafür können meine Chefs natürlich auch im Gegenzug was erwarten.

Wer hier schreibt er verdient zu wenig bei zuviel Verantwortung, hat schlicht zu wenig Verantwortung in den meisten Fällen und in den Ausnahmefällen müssen sich die Leute eben anderweitig umschauen, verdient man dort auch bescheiden, ja dann ist die eigene Kompetenz dann vermutlich doch nicht so groß und einzigartig wie man glaubt.

Krasse Nummer, mit dem Einleitungssatz zu beginnen und danach ein Loblied auf sich selbst zu halten :d

Vor allem ist diese generelle Einschätzung vom ersten bis zum letzten Wort natürlich auch noch ganz weit weg von der Realität.
 
Ich weiß gar nicht wo ich da anfangen soll...#

Payday, ich weiß zwar nicht, wie dir dieser Hirnfurz entgleiten konnte, aber du laberst einfach stuss.

alle argumente mit nen kommentar abwischen zeugt echt von intelligenz. schade...

Schon mal von dem VW Manager gehört, der in den USA im Knast sitzt
der vw manager war KEIN angestellter im sinne des "i.A." sondern jemand, der wirklich was zu sagen hatte. er bekam dafür aber auch keinen lohn sondern ein ganz anderes gehalt.

Schon mal von Berufshaftpflichtversicherungen gehört?

und das trifft auf welchen ANGESTELLTEN zu? hast du eine als angestellter arzt im krankenhaus? hat der fluglotse eine ? hebammen haben diese versicherungen häufig (gibt da doch das thema, das diese versicherung zu teuer sei), allerdings sind diese personen auch (schein)selbstständig.

wer etwas im job unterschreibt haftet im blödesten fall mit dem privatvermögen

kein angestellter haftet einfach so für seine fehler mit seinen vermögen. wer anderes behauptet hat überhaupt keinen plan oder spielt superspezielle sachen an. wie schon oben gesagt, muss die boshafte absicht bewiesen werden, damit der chef einen zur finanziellen rechenschaft ziehen kann.
jeder angestellte arbeitet "im auftrag" (i.A.) des chefs, was juristisch etwa ein "bote" entspricht. der chef hat einen quasi beauftragt, das und jenes zu bestellen oder zu tun. wer i.V. oder prokura besitzt, wird da auch schon genau wissen was er da tut, kommt aber wirklich superselten vor.
folgerichtig hat der angestellte überhaupt keine echte verantwortung.


Ist Payday jetzt bockig und postet affiliates?
wo habe ich was gepostet? war den ganzen tag nicht online...


ich traue mich zu wetten, dass auch du innerhalb von tagen ersetzt bist. so wie bei 99,9% aller arbeitnehmer

ich bin leitender konstrukteur/projektleiter im maschinenbau und manage die großen projekte und leite die neuen/anderen konstrukteure/technischen zeichner/lehrlinge an. ich bestellte auch waren im 6stelligen bereich und man hat es auch schonmal versucht, neues personal dafür zu finden, was damals fast in der pleite endete. auch wenn ich ersetzbar bin, würde es 2-3 jahre dauern, bis mein wissen beim neuen technischen angestellten vermittelt wurde. obwohl ich leute anleite, der ausbilder bin, bestellungen tätige im 6stelligen bereich bin ich doch für NICHTS wirklich verantwortlich. wenn ich einen fehler mache, muss ich ihn als technischer mitarbeiter ausbügeln. ich überlege mir eine lösung und bestelle die notwendigen komponenten. ausbügeln müssen das dann die monteure, bezahlen der chef. wo habe ich da also die verantwortung ? weder muss ich am wochenende überstunden schieben dafür noch muss ich einen cent dafür bezahlen. kollege hat mal 3000 lager falsch bestellt, kostet 5stellig und ist nur schrott. bis auf ein "dumm gelaufen" kam da nichts vom chef. kollege hat weder was dafür bezahlt noch sonstwie zur verantwortung gezogen. wie denn auch mit einen angestellten gehalt? mein/sein gehalt steht in keinen verhältnis zu den kosten unserer fehler. bei uns können kleine fehler bereits 5-6stellig kosten. müßten wir die selber zahlen, NIEMAND würde den job machen.
deshalb verdienen selbstständige auch mehr, denn die haben verantwortung und haften je nach gesellschaftsform mit allen was sie haben.

wenn ihr meint, das ihr verantwortung damit meint, das ihr jemanden sagen könnt, was er tun soll, dann ist das schön für euch. für mich ist das keine verantwortung. für mich ist verantwortung = persönliche haftung
 
Tja Keule,

Wenn du Verantwortung einzig und allein darüber definierst, ob dir jemand im Falle eines selbst verschuldeten Malheurs in den Geldbeutel greifen kann, dann kann ich dir auch nicht helfen.

Zwischen finanzieller Unangreifbarkeit und gehobenen Aufgaben mit individuellem Wirkradius und Personalverantwortung liegt für mich im Wort Verantwortung durchaus etwas mehr Wahrheit.

Das ist eben eines der angenehmen Privilegien als Arbeitnehmer, sollte man zu schätzen wissen.

Abseits dessen, bei Fahrlässigkeit und Nächlässigkeit greift mindestens eine Reglementierung durch die Geschäftsführung, in Form einer Abmahnung und bestenfalls Kündigung.

Man nimmt mir vielleicht nicht die Kohlen weg, Konsequenzen trage ich aber trotzdem.


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für mich ist das keine verantwortung. für mich ist verantwortung = persönliche haftung

Mit soviel Unwissen willst du echt Projektleiter sein? Oh man...
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Das ist ein einfacher Arbeiter, der eine Flex bedient. Kein Manager, kein Projektleiter, kein Baustellenleiter, einfach nur der letzte Schütze im Glied.
Und den haben sie jetzt bei den Eiern.

Der muss jetzt Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Evtl. solltest du dir mal die Definition von Verantwortung anschauen und die Tragweiten jedweder Entscheidungen mal bis ganz zu Ende durchdenken, als solche, jedweder Grundlage entbehrende, Posts verfassen, die leider nur einen einzigen Schluss bezüglich deines Wissens zulassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er hat einfach unwissend eine Behauptung aufgestellt und gedacht er hat damit Recht.
Hat er halt leider nicht :d
 
War das jetzt eine Frage?

Ik freu mir schon auf die nächsten 12 Monate.
Von stand heute bis Mai 2019 komme ich durch Stufe und Tvöd-Gehaltsplus auf fast 20% mehr Brutto als jetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ab Mai 2% Tariferhöhung, was zur Folge hat dass ich die "6k-Brutto€/Monat"-Mauer durchbreche :fresse2:
 
Ich bekomme ab Spätsommer irgendwann fast 2,7 Brutto. Das sind 13,4 % oder so mehr als zuvor und auch wenn es nicht sonderlich viel ist freue ich mich drauf, weil der Sprung doch schon gut im Netto zu bemerken ist. Da kommt grob 165 netto mehr bei raus.


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Zuletzt bearbeitet:
13,4% mehr nicht sonderlich viel? Ja gut dann sag ich meinem Chef demnächst, dass ich mich auch über eine nicht große Gehaltserhöhung von 13% freuen würde, ich bin da ja nicht so anspruchsvoll :d:d
 
Im Netto nicht viel, vom Wert ist es eigentlich gewaltig :bigok:

Freut mich für dich.
 
13,4% mehr nicht sonderlich viel? Ja gut dann sag ich meinem Chef demnächst, dass ich mich auch über eine nicht große Gehaltserhöhung von 13% freuen würde, ich bin da ja nicht so anspruchsvoll :d:d

Na ja, es ist absolut betrachtet immernoch kein hohes Gehalt - relativ ist die Steigerung ordentlich ;)


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ich bin leitender konstrukteur/projektleiter im maschinenbau und manage die großen projekte und leite die neuen/anderen konstrukteure/technischen zeichner/lehrlinge an. ich bestellte auch waren im 6stelligen bereich und man hat es auch schonmal versucht, neues personal dafür zu finden, was damals fast in der pleite endete. auch wenn ich ersetzbar bin, würde es 2-3 jahre dauern, bis mein wissen beim neuen technischen angestellten vermittelt wurde. obwohl ich leute anleite, der ausbilder bin, bestellungen tätige im 6stelligen bereich bin ich doch für NICHTS wirklich verantwortlich. wenn ich einen fehler mache, muss ich ihn als technischer mitarbeiter ausbügeln. ich überlege mir eine lösung und bestelle die notwendigen komponenten. ausbügeln müssen das dann die monteure, bezahlen der chef. wo habe ich da also die verantwortung ? weder muss ich am wochenende überstunden schieben dafür noch muss ich einen cent dafür bezahlen. kollege hat mal 3000 lager falsch bestellt, kostet 5stellig und ist nur schrott. bis auf ein "dumm gelaufen" kam da nichts vom chef. kollege hat weder was dafür bezahlt noch sonstwie zur verantwortung gezogen. wie denn auch mit einen angestellten gehalt? mein/sein gehalt steht in keinen verhältnis zu den kosten unserer fehler. bei uns können kleine fehler bereits 5-6stellig kosten. müßten wir die selber zahlen, NIEMAND würde den job machen.
deshalb verdienen selbstständige auch mehr, denn die haben verantwortung und haften je nach gesellschaftsform mit allen was sie haben.

wenn ihr meint, das ihr verantwortung damit meint, das ihr jemanden sagen könnt, was er tun soll, dann ist das schön für euch. für mich ist das keine verantwortung. für mich ist verantwortung = persönliche haftung


Also ich mache ziemlich genau das selbe wie du, mit Ausnahme, dass ich kein "Leitender" Konstrukteur bin oder mich um Azubis kümmere. Wenn es für dich keine Verantwortung ist, über 6-Stellige Firmenmittel frei zu verfügen und das Unternehmen beim Kunden nach bestem wissen und gewissen zu Repräsentieren und für den Reibungslosen Ablauf der Folgeprozesse im Unternehmen verantwortlich zu sein, dann weiß ich auch nicht mehr...

ich bin jedenfalls der Meinung, eine relativ große Verantwortung zu haben, für doch relativ schmales Geld (was ja Kern des ganzen ist :fresse: )

Und ganz ehrlich? Fehler passieren, wenn dann mal 5-Stellige Beträge den Bach runter gehen, ist das halt so. Soll man deswegen gleich den Verursacher auspeitschen, der sonst super Arbeit leistet und sich mal EIN Fehler erlaubt hat?

Sei doch froh, dass du nicht am WE arbeiten musst, ich arbeite des Öfteren Samstags, ich hab ein Projekt auch schon an einem Feiertag fertig machen müssen...
 
Zuletzt bearbeitet:
zum glück gibts versicherungen. wenn unsere teile in mio. von autos sind, dann könnte es schnell passieren, dass ein OEM einen an die wand nagelt und man morgen zusperren müsste.

naja, wenn du mist Baust als Zulieferer und mehrere Rückrufe hast, kannst du trotzdem die Maschinenabstellen und dich beim Arbeitsamt melden
 
Schadensersatz beim Arbeitnehmer für Fehler zu kriegen ist auch rechtlich ziemlich schwierig. Die dürfen sich recht viel erlauben bevor es knallt.
 
auf jeden fall wenn möglich nichts unterschreiben oder vom prokuristen unterschreiben lassen. ansonsten gehts an dein eigenes geld bei schadensersatz.


dafür gibts aber zum glück versicherungen.

nö, da hilft dir keine Versicherung.
 
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