[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wenn ich die Zahlen so sehe frage ich mich schon ob nen Master überhaupt "lohnt"?

Wobei bei uns hauptsächlich Master Leute eingestellt werden...
 
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Ja was soll man sagen, was 'lohnen' heißt. Willst du eine Stelle, die vorwiegend für Master Absolventen ausgeschrieben wird, brauchst du ihn eben. Nur den 'Nichtverdienst', den man durch das weitere Studium hat, sollte man eben auch einkalkulieren.


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Wobei du die zwei Jahre erstens schnell rausholen kannst wenn du eh später in Führungspositionen willst, anders gibt es auch viele Master die sich berufsbegleitend machen lassen. Da muss du also nicht auf die zwei Jahre verdienst 'verzichten' wenn die so wichtig sind.
 
Die Diskussion hatten wir ja schon öfter :D
Wenn man was kann, scheint es auch mit einem Bachelor keine wirklichen Grenzen zu geben ;)
Wenn du einen Personaler hast, der penibel auf den Master-Abschluss achtet, dann wird man so eine Stelle wohl nicht bekommen.
Aber diese Unternehmen schneiden sich mit dieser Einstellung oft ins eigene Fleisch.
Mit einem Master und trotzdem nichts auf dem Kasten, wird man zumindest so eine Stelle auch nicht lange behalten :D
So oder so, muss man was leisten, meistens zumindest :fresse:
 
Mein AG bietet nun auch das Fahrrad-Leasing an. Bei fahrrad.de ist das ja alles super beschrieben. Hört sich auch gut an aber ich Frage mich wie das funktioniert.

Man bezahlt 36Monate eine monatliche Rate vom Brutto Gehalt. Am Ende kann man das Fahrrad für 10% vom Neupreis abkaufen oder zurück geben. Wo ist der Haken?
 
Gibt keinen Haken, eigentlich.
Du hast einen geldwerten Vorteil und zahlst das Teil quasi auf Raten. Versichert ist es auch, gibt nur gewisse Voraussetzungen, z.B. ein Schloss welches mindestens Preis X€ gekostet hat.
Der einzige Haken ist, wenn dein Arbeitgeber nur den Listenpreis vom Rad nimmt und man selbst nicht verhandeln kann / darf.
Bei uns war es kein Problem, ein Vorjahresmodell (reduziert) zu nehmen, und somit einen deutlich günstigeren Preis als den ursprünglichen Listenpreis als Kaufpreis zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie sieht es dann aus mit der Steuererklärung? Da holt sich doch Vater Staat "alles" zurück? Oder nicht? Brutto zahlt man quasi 80-90€ aber netto 30-40€. Klingt schon verlockend
 
Bei mir wird der geldwerte Vorteil direkt auf dem Gehaltzettel monatlich abgezogen.
Dadurch hab ich quasi nichts zu versteuern.

Würde aber an deiner Stelle einfach mal bei dir in der Firma mir sowas durchrechnen lassen.
 
Wenn ich die Zahlen so sehe frage ich mich schon ob nen Master überhaupt "lohnt"?

Wobei bei uns hauptsächlich Master Leute eingestellt werden...

Zumindest bei mir und wahrscheinlich auch bei Nephalem macht es aber auch einfach das Duale Studium. Da war man einfach schon fast die Hälfte der Zeit aktiv im Unternehmen tätig und das wissen dann viele Vorgesetze einfach zu schätzen. Bei uns im Jahrgang hatte keiner auch nur ein kleines Problem eine Stelle zu finden. Manche wurden sogar aktiv ohne Bewerbung zum Gespräch eingeladen.
Und wenn man mal drin ist ist ja bekannt das man als Ingenieur mit Metallertarif eher gut über dem Durchschnitt liegt. Bei allen großen Automobilkonzernen hier im Süden ja eh.
 
Zum Radleasing. Ne freundin ist Lehrerin und macht das jetzt auch. Als Beamten haben die die Möglichkeit dazu. Die Angestellten-Kollegen gucken auch da wieder in die Röhre, Verdi sei dank.
 
Ich denke ich mach das auch. Ich mach mir Mal ein Termin bei der Personalchefin.

Wenn dann hol ich mir eh ein e-bike^^
 
Da musst aber ganz schön zusätzliche Stunden schieben...
Ich komm mit EG15 in BaWü inkl. allen Sonderzahlungen auf nen Brutto-Monats-Schnitt von so 6700-7000€ bei ner 40h Woche die ich aus Prinzip auch ziemlich genau einhalte (bis auf die 2 Wochen Geschäftsreise im Jahr).
Ich hab auch nen Bachelor von der DHBW und bin bei nem großen Zulieferer beschäftigt. Da lässt sich das also gut vergleichen ;)

Stunden (ausbezahlt) so im Schnitt vielleicht 10-30, dann noch diverse auf Gleitzeit im Monat. Was aber auch nicht zu unterschätzen ist sind die Wochen mit 24/7 Rufbereitschaft. Ca 250€ Brutto ohne Einsatz und dann bei Einsatz nochmal extra + Stunden mit Zuschlägen wenn Nachts/am Wochenende/Feiertags.

Wie sagt man doch so schön: von nichts kommt eben auch nichts. Aber solange es Spaß macht (und das tut es!) bin ich gerne bereit die Stunden zu leisten :)
 
(Gekürzt)

Wie sagt man doch so schön: von nichts kommt eben auch nichts. Aber solange es Spaß macht (und das tut es!) bin ich gerne bereit die Stunden zu leisten :)

Richtig so. Sehe ich bei vielen Leuten in meinem Alter (Mitte 20) leider nicht so. Wie verhält sich das bei euch in der Firma mit der Gleizeit?
 
@Nephalem
wenn du noch zeit hast im forum zu schreiben, dann kann dein job ja nicht so super fordernd sein :D
 
Stunden (ausbezahlt) so im Schnitt vielleicht 10-30, dann noch diverse auf Gleitzeit im Monat. Was aber auch nicht zu unterschätzen ist sind die Wochen mit 24/7 Rufbereitschaft. Ca 250€ Brutto ohne Einsatz und dann bei Einsatz nochmal extra + Stunden mit Zuschlägen wenn Nachts/am Wochenende/Feiertags.

Wie sagt man doch so schön: von nichts kommt eben auch nichts. Aber solange es Spaß macht (und das tut es!) bin ich gerne bereit die Stunden zu leisten :)

Also finde ja Bereitschaft was total grausames, das ist schlecht verdientes Geld, weil man innerlich kaum zur Ruhe kommt, weil immer damit rechnen muss man muss doch raus, aber sieht wohl jeder anders.

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Stunden (ausbezahlt) so im Schnitt vielleicht 10-30, dann noch diverse auf Gleitzeit im Monat. Was aber auch nicht zu unterschätzen ist sind die Wochen mit 24/7 Rufbereitschaft. Ca 250€ Brutto ohne Einsatz und dann bei Einsatz nochmal extra + Stunden mit Zuschlägen wenn Nachts/am Wochenende/Feiertags.

Wie sagt man doch so schön: von nichts kommt eben auch nichts. Aber solange es Spaß macht (und das tut es!) bin ich gerne bereit die Stunden zu leisten :)

Also finde ja Bereitschaft was total grausames, das ist schlecht verdientes Geld, weil man innerlich kaum zur Ruhe kommt, weil immer damit rechnen muss man muss doch raus, aber sieht wohl jeder anders.
 
Kommt ja im IT Bereich auch drauf an, mal kurz remote was was tun? Oder hinfahren? Remote sollte kaum ein Thema sein, hinfahren nervt dann doch.
 
Richtig so. Sehe ich bei vielen Leuten in meinem Alter (Mitte 20) leider nicht so. Wie verhält sich das bei euch in der Firma mit der Gleizeit?

Weil für die meisten heutzutage Work-Life-Balance einen hohen Stellwert einnimmt. Wer 60+ Stunden oder gar 80+ Stunden in der Woche reißt, kann das Wort Life streichen.
Ich verstehe bis heute nicht, wie sich ein Angestellter sowas antun kann. Soviel Geld kann man gar nicht verdienen, als dass es sich lohnt, seine Seele an ein Unternehmen zu verpfänden.

Anders sieht es natürlich aus, wer den Weg in die Selbständigkeit geht. Aber da steckt man sein Herzensblut auch in sein eigenes Werk.
Es kommt ja auch niemand auf die Idee, in einer Mietswohnung unendlich viel Zeit in Renovierungsarbeiten o.ä. zu stecken.
 
So ist es. Habe die Thematik ebenso, Gleitzeit und alleine für die Position verantwortlich, arbeite oft zuhause oder an Wochenenden auch mal 20 Minuten zwischendurch oder lasse diverse Verarbeitungen im Hintergrund laufen, da muss ich dann auch gelegentlich reinschauen, die meiste Zeit davon lass ich mir auch nicht anrechnen. Dafür kann ich fast jederzeit gehen, wie ich möchte und meine Stunden halte ich immer niedrig (nicht mehr als 20+)
 
Bei uns heißt Gleitzeit in Prinzip nur, dass man während der Kernzeit (09:00 - 14:00, Freitags 13:00) in der Firma sein muss, wie viel man vorher da ist, kann man sich selbst aussuchen, aber die Stunden muss man natürlich auch schaffen. Ich steh gern früher auf und geh dann auch früher heim, also fang ich so um 06:15 an und geh dann so um 15:30-16:00.

Ich hab eine Überstundenpauschale von 20 Stunden, meistens komm ich so auf ca. 25 Stunden pro Monat, nur die zusätzlichen Stunden helfen mir nichts, die bekomme ich nicht bezahlt und ich kann auch nicht Zeitausgleich gehen und einen Tag daheim bleiben. Ich kann nur schauen, dass ich ab und zu dann früher gehe.

Und Bereitschaft haben wir auch, es stört aber keinen von uns. Wir haben so im Schnitt alle 2 Monate einen Bereitschaftseinsatz. Man muss sich halt die Freizeit ein bisschen einteilen, weil man innerhalb von 30 Minuten am Problem arbeiten muss. Da unsere Systeme weltweit verteilt sind, geht das natürlich nur Remote, man muss halt immer das Laptop im Auto haben, wenn man unterwegs ist. Bei so wenigen Einsätzen macht man gerne Bereitschaft, ein bisschen was bekommt man dafür ja auch (bei uns ca. 500€ brutto pro Woche).
 
Richtig so. Sehe ich bei vielen Leuten in meinem Alter (Mitte 20) leider nicht so. Wie verhält sich das bei euch in der Firma mit der Gleizeit?

Tut mir leid, aber was ist das denn für eine fürchterliche Einstellung... Geleistete Stunden mit Motivation oder guter Arbeit gleichzusetzen mach meiner Meinung nach z.B. einen Vorgesetzten absolut untauglich...
Ich bin wahrscheinlich nicht der beste Mitarbeiter hier aber meine Projekte laufen, es gibt eigentlich immer Lob und ich versuch halt mitzudenken.
Und jetzt stell dir vor: Das Ganze bei den 40h die in meinem Vertrag stehen obwohl ich keine Familie hab und erst Mitte 20 bin.
Fast 9 Stunden am Tag (mit Pause) im Geschäft verbringen reicht mir absolut... Ich überleg mir sogar auf die 35h Woche zu gehen.

Wie können vertraglich festgelegte Stunden auf ein Langzeitkonto legen lassen (z.B. 40h arbeiten, 35h bezahlt bekommen, 5h auf's Konto)
Ansonsten gibt's so ein normales Gleitzeitkonto. Was man zuviel arbeitet kann man wieder abfeiern. Man muss bloß in einem Korridor von -20 bis +40 bleiben sonst lädt der Chef halt zu einem kurzen Gespräch wie das zustande kommt.
Abbauen geht bei uns zum Glück eigentlich immer ganz gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns ist es momentan folgendermaßen geregelt.
Wir dürfen max.7 Std. auf dem ZK haben. Alles was darüber hinaus geht wird bezahlt.
Wir haben aber Aktuell einen Standortsicherungsvertrag wo wir 39 Std. Arbeiten und bekommen 36 bezahlt. Die Restlich 3 Std. sind wech. (IGM Metall Tarif eigentlich 35 Std./Woche)
Diese Vereinbarung läuft noch bis zum 31.12.2017.
Ich denke mir aber auch( trotz leitender Position) Normalerweise muss ich nur 35 Std. Aktuell Arbeite ich 4 Std. mehr. Das muss reichen.
 
Arbeitest du bei einer Firma die mit T beginnt? (Nicht telekom^^)
Als ich im Bewerbungsprozess war wollte auch eine Firma 70 Überstunden im Jahr zwecks "Standortsicherung Deutschland"

Hab bei dem Interview gefragt ob es wirklich Menschen gibt die das machen.

Hab eine absage bekommen aber ich wollte da eh nicht hin als ich das gehört habe.
 
Bedeutet er hat ein Zeitkonto auf dem Überstunden gut geschrieben werden und dann bei Bedarf ab gefeiert werden können.
Gleitzeit heißt das in IG Metall Tarifverträgen

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Gut, so haben wir das auch. Der Begriff steht ab und an mal für andere Mechanismen.
 
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