[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

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Das ist ziemlich genau das, was ich gemacht habe. Chef passt nicht, Unternehmensstruktur "komisch", also: Neuen Job suchen. Quasi gleiche oder ähnliche Arbeit, Hardwarenäher, Teamleiter Software-Entwicklung. Gefällt mir. Erste Woche jetzt im neuen Job, inzwischen kann ich Entscheidungen anhand Wissen tätigen (und muss nicht mehr Raten ^^). Natürlich ist das erst die Spitze des Eisberges, aber es wird ...
 
Ich frag mal ganz pauschal in die Runde, was mich hin und wieder beschäftigt. Ich habe das Gefühl jeder hat da seine eigenen Vorstellungen und Schmerzgrenzen. Gleichzeitig redet in meinem Umfeld aber niemand wirklich über Geld. Ich würde gerne wissen wie andere mit ihren Talern umgehen.

Wie viel (in Prozent) legt ihr im Schnitt pro Monat beiseite? (Ist ja das Threadthema... :p)
Ich hab das mal bei mir durchgerechnet (Zeitraum 1 Jahr) und komme auf ca. 30%, was ich monatlich beiseite legen kann. Wie siehts da bei euch aus und wie schätzt ihr die 30% ein? Bin eigentlich ganz zufrieden.

Ich kenne die "Faustformel" man sollte mindestens 3 Monatsgehälter auf der hohen Kante haben. Was haltet ihr davon? Halte das eher für einen Mindestwert, welchen man noch erweitern sollte, (natürlich) falls das überhaupt möglich ist.

Wie sieht es mit größere Anschaffungen aus? Größere Anschaffungen sind für mich Preise ab ca. einem Nettomonatsgehalt. Und ich Rede von Luxusanschaffungen, die nicht zwingend benötigt werden, wie das Ersetzen einer kaputten Waschmaschine oä. :)
Ich bin ein Mensch, der, obwohl ein Vielfaches der geplanten Investition vorhanden ist, trotzdem sehr lange überlegt. Wie macht ihr das? Würde mich interessieren.
 
Schwierig,

Meine "Sparquote" ist gut 50%, habe aber günstige Vorraussetzungen (billige Wohnung(400€warm), gutes Gehalt (2,3k€), gut verdienende Frau(3k€), keine Kredite). Allerdings versuchen wir auch möglichst viel Eigenkapital anzuhäufen um im naher Zukunft in Steine zu investieren.

Ich habe auch mindestens einen Bekannten, der bei ähnlichem Gehalt ständig im Dispo hängt.. ist also Typsache ;)
 
Als feste "Sparquote" gehen direkt 25% meines Nettos auf ein extra Konto.
Nach Abzug aller Fixkosten und unter Berücksichtigung meiner monatlichen non-Fixkosten, könnte ich den Betrag aber bis auf ca. 40% ansteigen.
 
Von den 30% sind wir (also meine Freundin und ich, samt Kind, Hunde, Haus...) weit entfernt, wobei das Haus ja abbezahlt wird, und damit zumindest teilweise auch eine Art Sparen vonstatten geht.
Ansonsten sind wir mit unter 10% derzeit wohl eher nicht so sparsam. Andererseits kommen so dinge wie Steuerrückzahlung ja erst wieder, ...
Das muss man dann noch mal durchrechnen.
Ich tippe auf etwa 15% bei uns, grob überschlagen. als Durchschnitt der letzten Jahre, wobei davon auch wieder Ausgaben abgegangen sind :(
 
Ah das ist noch ein Punkt. Freundin ist derzeit noch Studentin. Wird sich aber dieses Jahr ändern. Das sollte dann auch nochmal eine Entlastung für mich sein :)

Steuerrückzahlung... ja das müsste man endlich mal machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von unseren regulären Gehältern, bezahlen wir die laufenden Kosten. Da bleibt regelmäßig nichts übrig, um es aufs Tagesgeld zu legen. 13te Gehälter, Boni, Tantiemen und Steuerrückerstattungen gehen zum Großteil aufs Tagesgeld bzw. fließen ins Hausprojekt. Langfristige Zahlen kann ich da leider noch nicht bieten, dürfte sich aber durchaus bei 25-50% der Gesamteinkünfte einpendeln.
 
Ich denke hier kann man schwer die grenze ziehen. Was ist wenn man ein Haus finanziert hat und entweder die Tilgung nachträglich hoch setzt oder am Ende des Jahres eine Sondertilgung durchführt? Dann hat man streng genommen auch eine geringe "Sparquote" weil man das Geld was am Ende des Monats übrig ist in eine höhere Tilgung gesteckt hat, aber was würde man sonst mit dem ersparten machen? Somit haben wir früher das Haus abbezahlt und dann dank der fehlenden Kreditrate mehr Geld monatlich übrig.

Das Ziel hat sich ja nur geändert von viel Eigenkapital für den Hausbau an sparen in schneller den Hauskredit abbezahlen.
 
Ja, was fällt ihm ein, nicht sofort zu kündigen und sich einen anderen Chef zu suchen... :fresse:

Da das Ende der Ausbildung in Sicht ist, werde ich das wohl tun. Ich finde es halt einfach umheimlich kacke das man als Azubi, der im übrigen zusammen mit einem Kollegen die komplette IT an zwei Standorten schmeißt, so behandelt wird. Wenn er absagen würde oder irgendwas passiert wäre, okay kein Ding. Aber einfach nicht auftauchen und es nicht mal am nächsten Tag anmerken oder so was in die Richtung finde ich halt einfach mies.
 
Da das Ende der Ausbildung in Sicht ist, werde ich das wohl tun. Ich finde es halt einfach umheimlich kacke das man als Azubi, der im übrigen zusammen mit einem Kollegen die komplette IT an zwei Standorten schmeißt, so behandelt wird. Wenn er absagen würde oder irgendwas passiert wäre, okay kein Ding. Aber einfach nicht auftauchen und es nicht mal am nächsten Tag anmerken oder so was in die Richtung finde ich halt einfach mies.
Das stimmt schon. Wäre es andersrum passiert, hättest sicher ne Abmahnung kassiert. Manche Vorgesetzte warten nur auf so eine Möglichkeit...
 
Ich kenne die "Faustformel" man sollte mindestens 3 Monatsgehälter auf der hohen Kante haben. Was haltet ihr davon? Halte das eher für einen Mindestwert, welchen man noch erweitern sollte
Sollte man mindestens auf dem Konto haben. Hab das immer aufm Girokonto falls ich kündigen sollte und ne 3Moantssperre vom Amt bekomme :fresse2:
Ich weiß, man kann sich ewig krankschreiben lassen, aber das ist ja nicht jedermans Sache^^
 
Wir haben immer einen niedrig 5stelligen Betrag als Puffer auf dem Tagesgeldkonto. Wächst bis zur Jahreshälfte und wenn ich die 5% Sondertilgung für das Haus voll hab und überweise dann nimmt der Puffer wieder ab.
Bei uns bleiben ca. 40% übrig vom Netto derzeit. Versuche das aber zu steigern.

free
 
ich könnte aktuell nach Abgang aller laufenden Kosten (dazu zähle ich mal Spritt und Nahrung dazu) knapp 50% zurücklegen, wenn da nicht diverse Luxusartikel wären :fresse: -> was reinkommt wird direkt wieder investiert, geht noch bis Ende Jahr so weiter (Wohnungseinrichtung, gescheite Küchenutensilien, PC/HiFi krams etc.)
 
Da wir relativ frisch gebaut haben und gerade Kind Nr. 3 unterwegs ist, so dass meine Frau arbeitstechnisch weiter ausfällt, bleibt aktuell nicht allzu viel über da auch noch diverse "Kleinigkeiten" am Haus ausstehen (z.B. noch ein zweites Gartenhaus inkl. kleinen Pflasterarbeiten, ein Baum, ...). Meist so um die 0% :fresse2: Unregelmäßige Einnahmen (Jahresbonus, Steuerrückzahlung) sind da allerdings nicht verplant, so dass davon dann immer etwas zurück gelegt werden kann.
 
Keine Kinder, Freundin ist auch berufstätig. Ich spare etwa zehn Prozent. Ich könnte deutlich mehr zur Seite legen, verprasse dafür aber zu gerne. Halbwegs vernünftige, fünfstellige Rücklage ist aber immer vorhanden und wird selten angetastet.


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Ich könnte auch 60% vom netto weglegen, hab ich aber garkeine Lust zu.
Ich gebe es nicht mit beiden Händen aus, aber will ungern auf so schmalem Fuß Leben.

Da wir zusammen nächstes Jahr eh auf 6-7k netto kommen können wir auch dann anfangen was zurück zu legen.
 
Bei mir sind es immer so ~ 25% aber manchmal auch 0 wenn zB wie diesen Monat neue Hifisachen anstehen. Solche Anschaffungen bezahle ich aber meist aus dem aktuellen Gehalt und fasse selten das Ersparte an. Viele schätzen ihr Sparpotential ja sehr hoch ein aber sparen wenig. Woran liegt das? Schon zu viel auf dem Konto:d?
Ich denke wenn die Zinsen anderes stehen würden, würden einige hier auch mehr sparen.
 
Würde sagen manche reden es sich einfach schön, warum auch jetzt sparen einfach erst mit 60 anfangen da verdient man auch mehr [emoji12]

Muss gleich mal bei uns schauen aktuell und wie es dann ab Juni mitm Haus ist

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@Hardwarekäufer Meist steigen mit steigendem Netto doch auch die Ausgaben, so dass man auch dann wieder keine höhere Sparquote schafft :P
 
Also wir legen relativ gut würde ich sagen, also mit 3 x Kindergeld und 1 x 450€ (respektive 432€) und meinem Gehalt haben wir momentan eine Sparquote von fast genau 40%.

Soweit ich das jetzt rechnen konnte, wird das mit Haus ab Juni dann in etwa auf 20% - 25% fallen, hängt noch bissel von paar Nebenkosten ab die ich noch nicht beziffern kann (Heizkosten, Grundsteuer, so. Nebenkosten)
 
Zuletzt bearbeitet:
Momentan sparen wir feste 20%. Allerdings haben wir auch gerade die Doppelbelastung aus Miete und Hauskredit.
Diese Woche erfahren, dass der Chef meine Arbeit besonders würdigt (6% mehr und nächstes Jahr Stufenvorrückung ~12%). Läuft zur Zeit einfach alles bestens :banana:
 
Was?

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Momentan sparen wir feste 20%. Allerdings haben wir auch gerade die Doppelbelastung aus Miete und Hauskredit.
Diese Woche erfahren, dass der Chef meine Arbeit besonders würdigt (6% mehr und nächstes Jahr Stufenvorrückung ~12%). Läuft zur Zeit einfach alles bestens :banana:

Gratulation, wir haben auch gerade Dank BereitstellungsZinsen eine Art doppel Belastung nervig aber bald vorbei.

Was kommt dann mit den 6% mehr rein?

Bei uns gibt's selten Gehaltserhöhung in der gleichen Tätigkeit meist geht mehr mit mehr Verantwortung einher


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Deshalb haben wir uns das Geld auszahlen lassen bzw der Bausparer läuft schon. So sparen wir uns die Bereitstellungszinsen.
Was von den 6% übrig bleibt muss sich erst zeigen. Habe diese Woche erst unterschrieben und wird dann mit dem Februar Gehalt rückwirkend zum 1.1.17 ausgezahlt. Laut brutto netto Rechner sind es ca 150€ netto mehr. Steuerklasse 5 frisst gut was weg.
Bei uns ist irgendwann eine Gehaltserhöhung auch nur noch mit mehr Verantwortung bzw mehr Tätigkeitsfeldern möglich. Für mich gibt es nur noch 3 weitere Stufen (wobei die erste davon nächstes Jahr erklommen wird) und dann sind nur noch die tariflichen Erhöhungen drin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade sowas um die 65% - die Frage ist wie weit ich das so durchhalten werde, ein teurer Urlaub steht an, dann hab ich einen Monat vielleicht mal Sparquote von 15% ... aber das Geld so organisatorisch auf ein anderes Konto zu schaufeln ist schon mal recht sinnvoll, sonst ist es sehr schnell sehr weg. Mein "Problem" ist gerade eher, dass ich gerade Spare um den Sparens willen...also kein wirkliches Ziel dafür habe. Das läd richtig dazu ein das Geld zu verpulvern, "sinnvoll" geht aber ganz anders!
 
Ich weiß nicht warum immer dieser Zwang des Sparens besteht. Klar, man muss sich was an die Seite legen, ohne geht es nicht. Aber den letzten Groschen ohne festes Ziel einsparen? Im Leben nicht. Wenn ich Spaß darin habe es zu versaufen und verhuren, mir davon Güter zu kaufen die mich erfreuen, dann tu ich das auch. Ich plane absehbar keine Familie und Haus, das ist aktuell nicht meine Absicht. Also kaufe ich etwas, was mir Freude bereitet. Und ein brauchbares Depot für Notausgaben habe ich trotzdem. Ich tue nicht erwachsener, als ich es momentan bin.


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