[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich finde das Argument mit einem sicheren Job zählt auch net wirklich, wer seine Arbeit gut macht und einige Jahre in einem Unternehmen angestellt ist und dann noch verheiratet ist und Kinder hat, der ist auch nur schlecht kündbar (Stichwort Sozialplan), außer natürlich Kleinunternehmen, da sieht das anders aus, aber im ÖD sehe ich im Vergleich zu einem Mittel - Großunternehmen

Es wird hier immer so dargestellt, wie wenn Jobs in der freien Wirtschaft Schleudersitze sind, also in meinem näheren Umfeld ist mir kein einziger Fall bekannt wo einer arbeitslos wurde, obwohl er seinen Job zufriedenstellend gemacht hat (Firmeninsolvenz mal außen vor)
 
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Ich finde das Argument mit einem sicheren Job zählt auch net wirklich, wer seine Arbeit gut macht und einige Jahre in einem Unternehmen angestellt ist und dann noch verheiratet ist und Kinder hat, der ist auch nur schlecht kündbar (Stichwort Sozialplan), außer natürlich Kleinunternehmen, da sieht das anders aus, aber im ÖD sehe ich im Vergleich zu einem Mittel - Großunternehmen)
wenn dich deine firma weg haben will, dann werden sie nach fehlern suchen und jeden einzelnen bestrafen bis zur kündigung.
 
wenn dich deine firma weg haben will, dann werden sie nach fehlern suchen und jeden einzelnen bestrafen bis zur kündigung.

Wollen Sie jemand weg haben der seine Arbeit gut macht, wohl kaum, und das die werden Fehler finden etc. ist auch so eine Mär, wer mal selber für Personal zuständig war, der weiß wie schwer es ist in Deutschland jemand "loszuwerden", wenn er seine Arbeit normal macht, selbst bei schwacher Leistung so einfach nicht möglich, kenne da selber in der eigenen Firma einige Fälle
 
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Versucht wird es dennoch. Sehe ich bei einem meiner Brüder, seit der Übernahme durch den US Konzern, versuche die meinen Bruder los zu werden und das, trotz seiner über 20jahrigen Betriebszugehörigkeit. Erst regulär, weil sie seine alte stelle an eine anderen Standort ausgelagert haben, der mehrere hundert km entfernt ist. Die Kündigung wurde zurückgezogen nachdem der Anwalt meines Bruders auf die bekannte (Rheumabedingte) Behinderung hingewiesen hat. Dann wurde es seitens des Managements mit Mobbing versucht, was auch nicht geklappt hat. Jetzt versuchen die meinen Bruder los zu werden, weil er so häufig krank sei (schweres Rheuma, wo ich froh bin, das es bei mir nicht so fortgeschritten ist). Von der Arbeit her, hat er soch nie was zu schulden kommen lassen, sons wäre er schon vor der Übernahme weg gewesen.
 
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Sehe ich genau wie nubert, und ja, Einzelfälle gibt es immer.

Deutschland hat wohl weltweit das stärkste Kündigungsschutzgesetz überhaupt und hier hört es sich fast so an als wäre jeder schon 6 mal entlassen worden.
 
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Also bei mir ist es so, dass ich eine der Ausnahmen erwischt habe: eine Firma, die sich professionell verhält und nicht private Befindlichkeiten mit dienstlichen Pflichten und Aufgaben vermischt. Ich kenne es zur Genüge, dass Leute gekündigt werden, die ihre Arbeit gut machen und das auch bescheinigt bekommen - aber die Vorgesetzten so unprofessionell sind und private Freundschaften und Befindlichkeiten darüber entscheiden, ob man bleibt oder nicht.
Solche Zustände merkt man leider auch nicht, bis man selbst dort angefangen hat.
 
Habe die Hälfte meines Arbeitslebens in Großkonzernen verbracht, dort würde ich das mit dem Schutz auch unterschreiben.
Die andere Hälfte jedoch im Inhaber geführten Mittelstand ohne BR (200-250 MA). Und wenn der einen nicht mehr wollte, dann war die Person weg. Gab zur Not eine Abfindung, aber raus waren sie. immer.
Wie rechtlich korrekt das war? Sicher nicht sonderlich, aber funktioniert hat es trotzdem.
 
34-36 Tage Urlaub ist schon nice. Ich komme leider nur auf 28 Tage und Überstunden hab ich auch keine.
 
Ich würde definitiv den Urlaub oder die Arbeitszeitminderung nehmen.
Zeit ist mehr Wert als Geld ;)
 
Dito.

Bei uns gibt es noch Sonderurlaub bis 5 Tage für Bildungsreisen.
Für die Kollegen die rufbereitschaft machen gibt es da auch noch mal anteilig Geld oder Freizeit.

Würde immer die Freizeit nehmen. Sind für zwei Wochen Bereitschaft eine Woche Urlaub.
 
Ich habe auch dreißig Tage und bin aber mit dem Abfeiern sehr flexibel. Wenn ich einen guten Job mache und auch mal nett Frage, darf ich für Termine auch mal so zu bleiben, ohne irgendwas eintragen zu müssen.

Gesendet von meinem HTC One M9 mit Tapatalk
 
Ich würde definitiv den Urlaub oder die Arbeitszeitminderung nehmen.
Zeit ist mehr Wert als Geld ;)
Bei uns tendiert es klar zu Urlaub. Aus der verringerten Wochenarbeitszeit generiert man auch nur Überstunden. Die kann man zwar abbummeln, aber Urlaub ist Urlaub. Da geht dir keiner dran.
 
Ja, klingt absolut nachvollziehbar!
 
Habe auch 30 Tage und bekommen vom Chef meist noch ein paar oben drauf. Fortbildungen sind immer bezahlt.
Kann nicht meckern.

free
 
Masterstudi

+ 450 HiWi
- 200 Miete warm
- 100 Essen
- 90 KK
- 25 Semesterbeitrag
- 15 Handy
- 5 Privathaftpflicht
kein Auto, kein DSL

...wer unterbietet? :fresse2:
 
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Vermutlich ist er Ü25, dann greift die Familienversicherung als Student nicht mehr, egal was du für ein Nebeneinkommen hast. Es sei denn du bist Waise/Halbwaise und beziehst daraus eine Rente. Dann übernehmen die deinen KK Beitrag.
 
"..bei 450€ Nebenverdienst schon KK..".

Er spielte damit auf den Betrag des Nebenverdienstes ab, also wieso er überhaupt schon KK Beiträge zahlen muss.
 
Die Familienversicherung setzt schon deutlich unter 450€ aus. Bei mir waren's damals was um die 300€ dauerhaft über der Summe ich selbst Versicherungsbeiträge zahlen musste. Nur im Pflichtpraktikum/Praxissemester war der Betrag höher ab dem man sich selbst versichern musste.
 
"..bei 450€ Nebenverdienst schon KK..".

Er spielte damit auf den Betrag des Nebenverdienstes ab, also wieso er überhaupt schon KK Beiträge zahlen muss.

Wäre doch blöde, so ganz ohne KK, oder?
 
Ja, natürlich. Du hast meinen Post und den Kontext dazu nicht verstanden. Ich habe lediglich klargestellt, dass er 90€ KK zahlen muss. Unabhängig vom Nebenverdienst. ;-)
 
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