[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Deshalb geht meine Frau auch nicht arbeiten.

Wenn wir Kind in die kita geben (500€ Monat) und meine Frau arbeitet gehen würde mit Steuerklasse 5... Da kann sie gleich daheim bleiben
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Ja gut meine 3 (9,5,3) sind vormittags alle weg, Kindergarten ist ja jetzt der normale Beitrag, glaub 64 oder 68€ im Monat je Kind, da lohnt sich dann zumindest der 450€ Job auf jeden Fall, vor allem ist er aktuell 5min zu Fuß und nachm Umzug dann 15min zu Fuß weg
 
Wieso sind das denn so krasse Abzüge?

Ja, ich denke mal das rührt dann eben daher, dass ich mit ca. 50k im Jahr jetzt nicht allzu schlecht verdiene und ich ja dank Steuerklasse 3 und 3 Kinder auf der Karte eh schon wenig Steuern zahle, dann wird eben bei einem zweiten Einkommen bei Steuerklasse 5 zugelangt, andere Steuerklasse lohnt sich aber trotzdem nicht, hab auch mal aus Spaß ausgerechnet, dass wir bei Abzug der normalen Lohnsteuer SV Beiträge mit allen anzurechnenden Werbungskosten dann bei der Steuernachzahlung ca 1500€ nachzahlen dürfte, und rechne ich diese Nachzahlung dann um auf den Lohn meiner Frau bei 50% dann würde sie statt der bezahlten ca. 670€ bei 980 brutto demnach eben bei ca 545€ landen und ohne nur als 450€ mit Beitrag zur Rentenversicherung landet sie bei ca 433, also gerade mal 112€ Differenz, klar hat sie dann ein etwas größere Rente später und es könnte sich bezahlt machen, aber Zeit ist nun mal auch sehr wertvoll und ob man 46h arbeitet oder 100h im Monat ist die paar €s nicht wert finde ich zumindest.

Ich glaube da Model funktioniert nur, wenn man deutlich über Mindestlohn verdient, aber solche Jobs nur vormittags sind eben verdammt rar, weil das wollen nahezu alle Mamis.
 
Bei drei Kindern ist man ja schon dazu gewungen das ein Partner in Teilzeit arbeitet oder die Oma einzieht^^
Wir bezahlen aktuell 227€(ein Kind), schon krass wie da die unterschiede zwischen den Bundesländern ausfallen....
 
Das schlimme ist, dass ist teilweise schon zwischen den Samtgemeinden ein krasser unterschied.
 
Es gibt noch eine vierte Variante: außeruniversitäre Forschung. Bin seit Beginn des Monats bei Fraunhofer und dort gibt es bessere Chancen entfristet zu werden als an der Uni.

Kann ich wenn möglich auch nur zu raten. Bin seit dem 3. Semester als Hiwi bei Fraunhofer, und wenn ich von Kommilitonen in der Uni höre was da abgeht... Halleluja. In der Uni ist es bei uns so, dass die einem nach dem Bachelor kommen und sagen "Jaaa, mit Bachelor bekommst du lt. Tarif eine Gehaltserhöhung (von 10€ auf 13,xx, also signifikant). Aber naja, dann stufen wir dich nicht mehr als wissenschaftliche Hilfskraft ein, sondern als wissenschaftlicher Mitarbeiter". Denkt man sich erstmal: OK.
Dann kommt aber raus, dass man dank Wissenschaftszeitgesetz nur 5 Jahre als WissMit arbeiten darf - und das auch die Einstufung während einer Promotion ist. Nimmt man also die Gehaltserhöhung an, die einem zusteht, verbraucht man schon Promotionszeit. Folge: Kein Hiwi nimmt die Gehaltserhöhung, Uni spart schön Geld. Dreckssäcke.

Bei Fraunhofer gab's da gar keine Fragen. Ich bin weiter Hiwi, bekomme meine 13,40€/h, sogar rückwirkend für den Monat, in dem ich den Abschluss gemacht hab (hatte die Prüfung am 31.) und fertig ist. Kein Gehampel und Getrickse. Einziger Schönheitsfehler, bei uns im Institut werden seit dem Mindestlohn keine Verträge mehr unter 450€ gemacht (zu viel Bürokratie), so dass man mind. 11h (Bachelor) oder 8h (Master) pro Woche arbeiten muss. Besonders im Bachelor ist das je nach Studiengang ein bisschen viel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Empfiehlt sich ja doch, die Berufserfahrung nicht als hiwi sondern als Werkstudent zu sammeln. Kommt aber wohl drauf an ob man später draußen arbeiten möchte, oder in die universitäre Forschung will.
 
Bei drei Kindern ist man ja schon dazu gewungen das ein Partner in Teilzeit arbeitet oder die Oma einzieht^^
Wir bezahlen aktuell 227€(ein Kind), schon krass wie da die unterschiede zwischen den Bundesländern ausfallen....
Für ein Kind welches 3 oder älter ist oder ist es noch drunter, weil dann sind bei uns die Gebühren auch deutlich höher.

Die Oma isst jeden tag bei uns aber einziehen nene, kommen mitm Geld trotz drei Kinder sehr gut klar.

Gesendet von meinem ZTE B2016 mit Tapatalk
 
Zuletzt bearbeitet:
Empfiehlt sich ja doch, die Berufserfahrung nicht als hiwi sondern als Werkstudent zu sammeln. Kommt aber wohl drauf an ob man später draußen arbeiten möchte, oder in die universitäre Forschung will.

Was genau meinst du mit Werkstudent? Als Hiwi bin ich ja auch einer?!, zumindest nach der gängigen Definition von Wiki & meiner Krankenkasse - ein Student, der Geld verdient für Praxiserfahrung & Lebensunterhalt.
 
@Nubert
Ich hatte das mal irgendwo gelesen aber damit du etwas mehr als den Anspruch auf die Mindestrente hast, müsstest du 45 Jahre 2500 brutto verdienen. Onehin hat man heutzutage wenn es nach der Agenda 2010 und der Rentenkürzung ab dem Jahr 2030 geht (stufenweise Herabsenkung um genau zu sein), am Ende 15% weniger Anspruch. Die Rente wie wir sie kennen, wird um einiges weniger. Viele werden sich wundern das die ganzen Minijobs oder Niedriglohnjobs keinerlei Vorteil bieten bzw. man später rein gar nichts von dem eingezahlten hat. Jemand der die gleiche Zeit in der Industrie tätig ist und 3500-4000 brutto bekommt, bei denen kommt das auf geschätzt auf eine Rente von 1200-1300,-€ (netto). Die wo etwas weniger verdienen dürften auf 900-1000,-€ kommen und der Rest im Optimalfall 700-800,-€ und Frührentern jeweils noch weniger. Aber sehr viel mehr darf man da glaube ich nicht erwarten. Das ist aber alles von mir anhand den Rentenbescheiden von anderen etc. geschätzt und was die Rechnungen im Internet (hier und da) angehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Empfiehlt sich ja doch, die Berufserfahrung nicht als hiwi sondern als Werkstudent zu sammeln. Kommt aber wohl drauf an ob man später draußen arbeiten möchte, oder in die universitäre Forschung will.

Werkstudent ist doch noch mal mehr Stunden pro Woche, soweit ich richtig informiert bin? Hab mich mal über Stellen informiert und da schreiben viele Firmen als Anforderung 15 - 20h pro Woche (ich weiß nicht wie das funktioniert soll)!?
 
Wenn ich hier lese wie manche Menschen sich durchschlagen, was für eine Rentenaussicht wir später haben, und dann lese ich wie Flüchtlinge Urlaub in ihrem Heimatland machen, während deutsche Bürger sich seit Jahrzehnten keinen Urlaub mehr leisten können, dann kommt mir die Galle hoch. Ich frage mich woher die die Kohle haben. Als ich eine Zeitlang arbeitssuchend war, konnte ich mir nicht einmal einen Restaurantbesuch leisten :grrr:

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutsch...-Urlaub-wo-sie-angeblich-verfolgt-werden.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sage es gleich: Ich will hier jetzt keine Politdebatte!
 
Stundenplan falls möglich etwas auflockern und ein Semester mehr machen, dafür durchgängig als Werkstudent arbeiten und Praxiserfahrung sammeln.

Oder halt Regelstudienzeit und richtig reinklotzen ;)

Wenn es nur um die Berufserfahrung geht, dann kenne ich es so, dass man erst alle Credits macht,L und dann als Werksstudent solange arbeitet bis sich ein tolles Thema findet.
Dann sammelt man im besten Fall super Erfahrungen und halt sich die Abschlussarbeit für ein super Thema offen.
 
Klasse. Dann darfst du im Semester maximal 20h pro Woche arbeiten und das war es dann, weil du keine VL mehr hast. Macht absolut keinen Sinn.
 
Kann ich wenn möglich auch nur zu raten. Bin seit dem 3. Semester als Hiwi bei Fraunhofer, und wenn ich von Kommilitonen in der Uni höre was da abgeht... Halleluja. In der Uni ist es bei uns so, dass die einem nach dem Bachelor kommen und sagen "Jaaa, mit Bachelor bekommst du lt. Tarif eine Gehaltserhöhung (von 10€ auf 13,xx, also signifikant). Aber naja, dann stufen wir dich nicht mehr als wissenschaftliche Hilfskraft ein, sondern als wissenschaftlicher Mitarbeiter". Denkt man sich erstmal: OK.
Dann kommt aber raus, dass man dank Wissenschaftszeitgesetz nur 5 Jahre als WissMit arbeiten darf - und das auch die Einstufung während einer Promotion ist. Nimmt man also die Gehaltserhöhung an, die einem zusteht, verbraucht man schon Promotionszeit. Folge: Kein Hiwi nimmt die Gehaltserhöhung, Uni spart schön Geld. Dreckssäcke.

Bei Fraunhofer gab's da gar keine Fragen. Ich bin weiter Hiwi, bekomme meine 13,40€/h, sogar rückwirkend für den Monat, in dem ich den Abschluss gemacht hab (hatte die Prüfung am 31.) und fertig ist. Kein Gehampel und Getrickse. Einziger Schönheitsfehler, bei uns im Institut werden seit dem Mindestlohn keine Verträge mehr unter 450€ gemacht (zu viel Bürokratie), so dass man mind. 11h (Bachelor) oder 8h (Master) pro Woche arbeiten muss. Besonders im Bachelor ist das je nach Studiengang ein bisschen viel.

Kenne das von der Uni nicht so. Bei uns waren alle Werkstudenten/HiWis/Tutoren mit Bachelor ohne Diskussion als wissenschafltiche Hilfskräfte eingestellt.
Hiwis als wissenschaftliche Mitarbeiter habe ich bisher noch keine gesehen. Die würden über 13,40€/h bekommen und es ist viel mehr Bürokratie.

Wäre mir neu, dass die 450€ Probleme machen. Bzw. habe bisher nichts davon mitbekommen :fresse:
 
@Nubert
Ich hatte das mal irgendwo gelesen aber damit du etwas mehr als den Anspruch auf die Mindestrente hast, müsstest du 45 Jahre 2500 brutto verdienen. Onehin hat man heutzutage wenn es nach der Agenda 2010 und der Rentenkürzung ab dem Jahr 2030 geht (stufenweise Herabsenkung um genau zu sein), am Ende 15% weniger Anspruch. Die Rente wie wir sie kennen, wird um einiges weniger. Viele werden sich wundern das die ganzen Minijobs oder Niedriglohnjobs keinerlei Vorteil bieten bzw. man später rein gar nichts von dem eingezahlten hat. Jemand der die gleiche Zeit in der Industrie tätig ist und 3500-4000 brutto bekommt, bei denen kommt das auf geschätzt auf eine Rente von 1200-1300,-€ (netto). Die wo etwas weniger verdienen dürften auf 900-1000,-€ kommen und der Rest im Optimalfall 700-800,-€ und Frührentern jeweils noch weniger. Aber sehr viel mehr darf man da glaube ich nicht erwarten. Das ist aber alles von mir anhand den Rentenbescheiden von anderen etc. geschätzt und was die Rechnungen im Internet (hier und da) angehen.

Sorry, aber das halte ich für Quark. Bei 4000(!!!) brutto (mal zur einfachen Berechnung immer konstant gleich) kommen weder jetzt noch in Zukunft nur 1200-1300 Rente raus. Vielleicht wenn man eine besonders hohe Inflation ein rechnet, aber selbst dann bezweifle ich das stark.


Gesendet von meinem ONEPLUS A3003 mit der Hardwareluxx App
 
So als grobe Schätzung: mein Vater hatte im ÖD zuletzt 5k monatlich und liegt jetzt mit Zusatzrente etwa 3k brutto im Monat.
 
Und was wurde wie lange eingezahlt und woraus setzen sich die 3k zusammen?

Gesendet von meinem Mi5 Pro
 
Etwa 1k zusätzliche Rente über den ÖD, und Rest vom Staat. Sind grob 30 Jahre ÖD und 10 Jahre freie Wirtschaft als Ing.

Gehalt aus der Wirtschaft weiß ich nicht, aber ÖD war imho vergleichbar mit E12/E13. Am Ende halt letzte Stufe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry, aber das halte ich für Quark. Bei 4000(!!!) brutto (mal zur einfachen Berechnung immer konstant gleich) kommen weder jetzt noch in Zukunft nur 1200-1300 Rente raus. Vielleicht wenn man eine besonders hohe Inflation ein rechnet, aber selbst dann bezweifle ich das stark.


Gesendet von meinem ONEPLUS A3003 mit der Hardwareluxx App

Ne, aber mehr als 1500€ werdens damit auch nicht ;)
Kann das ganz gut beurteilen, verdiene ca so viel und meine Rentenbescheide sehen so aus, wenn ich bis 2052 weiterhin so verdiene :wink:
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh