Was mich derbe kekst: das wundervolle Wissenschaftszeitgesetz ist so ein schöner Schlag in die Fresse. Festvertrag? Nö. An einem Ort bleiben dürfen? Nö, du hast dich gefälligst nach x Jahren zu verpissen.
Da hat man als Doktor drei Möglichkeiten:
- weiter an der Uni bleiben, seiner eigenen Forschung nachgehen + ein paar Freiheiten und auf eine der wenigen festen Stellen hoffen. Dann aber mit ~45 merken, dass das nichts geworden ist und auf der Straße stehen (was man zwischen den ganzen Postdoc-Stellen ja eh macht). Wenn man es schafft, dann hat man mehr mit Verwaltung als mit Forschung zu tun.
- in die Wirtschaft gehen, ggf. an einen strengen Chef geraten, seine eigene Forschung nicht weiter ausbauen, dafür recht gutes Gehalt bekommen
- selbständig machen. Je nach Fachbereich scheitert es aber hier an einem nicht gerade geringen Anteil an Startkapital, Auftraggebern etc pp.