[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ok der Begriff "Spaß" war da jetzt etwas überspitzt.

Ich meinte damit im Grunde, dass man gerne zur Arbeit gehen sollte. Klar gibt's auch mal Dinge die einem keinen Spaß machen, aber sich jeden Tag schon morgens selbst zu hassen, dass man acht Stunden etwas tun muss was einem absolut zuwider ist, sollte für niemandem das Ziel sein.

Stimme ich zu. Trotzdem weiß ich, dass es Menschen gibt, die keine andere Wahl haben. ;)
 
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Ok der Begriff "Spaß" war da jetzt etwas überspitzt.

Ich meinte damit im Grunde, dass man gerne zur Arbeit gehen sollte. Klar gibt's auch mal Dinge die einem keinen Spaß machen, aber sich jeden Tag schon morgens selbst zu hassen, dass man acht Stunden etwas tun muss was einem absolut zuwider ist, sollte für niemandem das Ziel sein.
Kann ich nur absolut zustimmen. Ich war mit meiner ersten Ausbildung fast fertig, wäre auch n extrem guter Abschluss geworden. Dann hab ich allerdings die Branche gewechselt als ich die Chance dazu hatte, aus eben dem Grund. Jetzt bin ich mit meiner zweiten Ausbildung fertig und warte zwar immer noch auf meinen Arbeitsvertrag mit Konditionen die jetzt auch nicht traumhaft sind, aber die Arbeit ist was komplett anderes.

Gesendet von meinem D6603 mit Tapatalk
 
Was mich derbe kekst: das wundervolle Wissenschaftszeitgesetz ist so ein schöner Schlag in die Fresse. Festvertrag? Nö. An einem Ort bleiben dürfen? Nö, du hast dich gefälligst nach x Jahren zu verpissen.

Da hat man als Doktor drei Möglichkeiten:
- weiter an der Uni bleiben, seiner eigenen Forschung nachgehen + ein paar Freiheiten und auf eine der wenigen festen Stellen hoffen. Dann aber mit ~45 merken, dass das nichts geworden ist und auf der Straße stehen (was man zwischen den ganzen Postdoc-Stellen ja eh macht). Wenn man es schafft, dann hat man mehr mit Verwaltung als mit Forschung zu tun.
- in die Wirtschaft gehen, ggf. an einen strengen Chef geraten, seine eigene Forschung nicht weiter ausbauen, dafür recht gutes Gehalt bekommen
- selbständig machen. Je nach Fachbereich scheitert es aber hier an einem nicht gerade geringen Anteil an Startkapital, Auftraggebern etc pp.
 
Zuletzt bearbeitet:
Welche ausgebildeten IT Leute ohne Abi verdienen denn das doppelte von 2600€ netto? :fresse:
 
Also ich lese hier immer von ausgebildeten IT-Fuzzies die >44k nach Hause bringen :fresse:
 
Die wenigsten. Höchstens die SAP-Consulanten - aber das ist wohl ein Bruchteil davon. Ich denke der grobe Schnitt (also vom IT-Affen bis zum SAP-Spezi) liegt bei nicht mal 2.000,- EUR Netto
 
Das würde mich auch interessieren wo diese Zahlen herkommen...
€: 44k / Jahr sind aber noch lange keine 5.200€ netto...

Aber mal davon abgesehen ist und war der Dr. Titel noch nie ein Garant dafür unmengen Geld zu verdienen und es kommt wie immer auch extrem auf die Branche an. Und 2.600 Netto sind in Stkl. 1 immerhin ca. 55.000€ Brutto im Jahr was als Berufseinsteiger egal welche theoretische Ausbildung man hat doch wohl mehr als Fair ist? Wer den Dr. anstrebt macht das wohl weil er theoretisch arbeiten möchte bzw. es im Beruf usus is z.B. Chemiker und nicht um mit höheren Gehalt einzusteigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Gehalt ist ja nicht das, was mich so extrem kekst, sondern das Wissenschaftszeitgesetz und die fehlenden Festverträge
 
Hier im Thread gibt doch sowieso jeder sein Jahresgehalt in Brutto an. Keine Ahnung wo MisterY diese Aussage her nimmt.
Wo kommt dieser Anspruch her, dass man als Doktor deutlich mehr als ein ITler in der Industrie verdienen müsste? Weil er längere Zeit in der Theorie unterwegs war?
 
kann ja nicht ahnen, dass man hier Brutto angibt :fresse:

Ich bin glücklicherweise weder Chemiker, noch Biologe
 
Habe gerade mein erstes Angebot als Berufseinsteiger für das Aktuariat (Versicherung) erhalten: ~49k€ bei 13.9 Monatsgehältern in TG 7, BJ 6/7. Die Stelle selbst hat mir in den ganzen Vorstellungsgesprächen jedoch am wenigsten gefallen. Ich erwarte aber noch bis anfang nächste Woche zwei weitere Angebote. Mal schauen.
 
Was mich derbe kekst: das wundervolle Wissenschaftszeitgesetz ist so ein schöner Schlag in die Fresse. Festvertrag? Nö. An einem Ort bleiben dürfen? Nö, du hast dich gefälligst nach x Jahren zu verpissen.

Da hat man als Doktor drei Möglichkeiten:
- weiter an der Uni bleiben, seiner eigenen Forschung nachgehen + ein paar Freiheiten und auf eine der wenigen festen Stellen hoffen. Dann aber mit ~45 merken, dass das nichts geworden ist und auf der Straße stehen (was man zwischen den ganzen Postdoc-Stellen ja eh macht). Wenn man es schafft, dann hat man mehr mit Verwaltung als mit Forschung zu tun.
- in die Wirtschaft gehen, ggf. an einen strengen Chef geraten, seine eigene Forschung nicht weiter ausbauen, dafür recht gutes Gehalt bekommen
- selbständig machen. Je nach Fachbereich scheitert es aber hier an einem nicht gerade geringen Anteil an Startkapital, Auftraggebern etc pp.

Es gibt noch eine vierte Variante: außeruniversitäre Forschung. Bin seit Beginn des Monats bei Fraunhofer und dort gibt es bessere Chancen entfristet zu werden als an der Uni.
 
Außeruniversitäre Institute in meinem Fachbereich gibt es leider nicht wirklich viele :fresse:
 
Welche ausgebildeten IT Leute ohne Abi verdienen denn das doppelte von 2600€ netto? :fresse:

Da kenne ich einige. Die sind mit der Dotcom-Blase zum überhöhten Preis (Gehalt) eingestellt worden und kleben bis Heute mit ihrer dicken Monatszahlung am Stuhl fest, denn woanders bekämen die kein solches Gehalt für das was se können. Ach ja die haben zum größten Teil nicht einmal eine Ausbildung in der IT gemacht, oder wenn war es nur eine Umschulung.
 
Hier im Thread gibt doch sowieso jeder sein Jahresgehalt in Brutto an. Keine Ahnung wo MisterY diese Aussage her nimmt.
Wo kommt dieser Anspruch her, dass man als Doktor deutlich mehr als ein ITler in der Industrie verdienen müsste? Weil er längere Zeit in der Theorie unterwegs war?

Nein, weil er im Normalfall Menschen Leben retter oder erhält und das ist nun mal das höchste Gut auf Erden, leider aber zählt im Kapitalismus die Erschaffung von Geld mehr, nichts gegen die SAP Consultant hier, aber das ist einfach eine einfach top bezahlte Nische, bin mir sicher wäre SAP nicht alleiniger Marktherrscher würde man damit niemals soviel Geld verdienen können, das Pendant von Microsoft Dynamics Nav oder wie das heute heißt, da kannst als Experte garantiert keine solchen Summen verdienen, ausgenommen natürlich immer die "echten ITler" die programmieren.
 
Nein, weil er im Normalfall Menschen Leben retter oder erhält und das ist nun mal das höchste Gut auf Erden, leider aber zählt im Kapitalismus die Erschaffung von Geld mehr, nichts gegen die SAP Consultant hier, aber das ist einfach eine einfach top bezahlte Nische, bin mir sicher wäre SAP nicht alleiniger Marktherrscher würde man damit niemals soviel Geld verdienen können, das Pendant von Microsoft Dynamics Nav oder wie das heute heißt, da kannst als Experte garantiert keine solchen Summen verdienen, ausgenommen natürlich immer die "echten ITler" die programmieren.
Ich glaube du verwechselst Doktor und Arzt, kann das sein?

Gesendet von meinem D5803 mit Tapatalk
 
Ich bezog mich auf den medizinischen Doktor, aber hier geht es glaub nicht um den.

Dann macht es überhaupt keinen Sinn, dass du meinen Post zitierst.
Ich bezog mich offensichtlich nicht auf einen Arzt. Man kann einen Doktor in allem machen. Bisher hat es uns nicht mitgeteilt in welchem "spezialisiertem" Fachgebiet er seinen Dokor hat.
Kann also auch in der Gesundheits, Sozial oder Sportwissenschaft sein. Von daher.
 
Ich hab mir heute mal ausgerechnet, dass wenn meine Frau für Mindestlohn 9,8€ 100h im Monat arbeitet bei Steuerklasse 5 dann hat sie Lohnsteuererklärung bereinigt gerade mal ca. 110€ Einkommen pro Monat als bei einem klassischen 450€ Job, dem stehen dann aber ca 46h <-> zu 100h gegenüber, ist ja schon der Wahnsinn wenn man sich das überlegt, klar sie zahlt dann auch in die Rente rein, aber aus Minibeiträgen wird am Ende auch nur eine Minirente, kennt sich da jemand aus wie man das ausrechnen was das dann im Rentenalter für einen Unterschied macht.
 
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