[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Hätte gestern schon wieder kotzen können.....von 1000euro Jahresbonus bleiben effektiv 480euro übrig....du bist Deutschland....

Und der nächste, der null Plan vom Steuersystem hat. DU DEUTSCHLAND bekommst das zuviel bezahlte bei Dr nächsten Steuererstattung zurück........ Punkt Punkt Punkt
 
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Bei Steuerklasse 1 ist das nicht zu viel, sondern normal wenn du mit Jahresprämie und Gehalt in den Spitzensteuersatz springst.
 
Tja hatte im November 2300 Euro Prämie für eine Prozessidee. Das hat mir 900 Euro mehr netto gebracht. :fresse:

Bin jetzt im zweiten Berufsjahr nach der Ausbildung, beide Jahre waren jeweils befristet. Ich hoffe, es gibt diesen Sommer den unbefristeten. Theoretisch können sie mir wieder nur verlängern, weil ich bisher Befristungen mit Sachgrund hatte.

Gehalt gäbe es laut Tarifvertrag nach dem zweiten Jahr ein Plus von 10%, besser als nix.
 
Da hat man als Student doch Vorteile. Die 2000€ Prämie für die Abschlussarbeit im Bachelor hab ich abzüglich 9% Rente erhalten
 
Melbourne (Australia)

AU$6000/Monat bleiben nach steuern noch 4.3k

- $1600 Miete
- $500 Lebensmittel
- $200 Versicherung

Habe kein auto, öffentlicher Nahverkehr ist durch eine kostenfreie tram gewährleistet.
 
Hier stand Mist
 
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Das sehen Andere wohl nicht so :)

Ich kann dich schon verstehen.

Ich auch - bei uns in Österreich ist das ein Wahnsinn - zähle zur Klasse der 10% Steuerzahler die 90% der Steuern in Österreich zahlen. Wenn ich Alles rechne was andere über "Transfer/ Sozialleistungen gratis kriegen (habe 3 Kinder zwischen 14 und 19 Jahren) würde mir bei einem Halbzeitjob gleich viel Netto bleiben. Solidarität ist O. K. - irgendwann ist aber Schluss und Leistung sollte auch belohnt werden und nicht durch ein Steuersystem ad absurdum geführt werden. Bei uns gibt es sogar "Negativ" Steuern für kleine Einkommen die von den Steuerzahlern mit höhereren Einkommen finanziert werden um es Unternehmern zu ermöglichen "Billige" Arbeitskräfte zu haben - das sehe ich auch nicht als Aufgabe des Steuerzahlers sondern der Unternehmer..
 
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Vor allem nicht wenn dann die letzten 3% quasi wieder nix Zahlen, weil se irgendwelche Schlupflöcher finden, die aber auf Grund der "Lobby" wieder nicht gestopft werden.

Bin auch gern bereit einen höheren Steuersatz zu zahlen als wir, der am Minimum der Existenz rum werkeln muss, keine Diskussion, aber es darf doch wohl erlaubt sein, dass jemand der sich den Buckel kaum arbeitet was von hat.

Und wenn ich als besser verdienender Ing. wohl durchaus der Meinung bin, etwas mehr übrig haben zu dürfen als ein Mitarbeiter am Band, bin ich wohl nicht allein ;)

Wenn man die Realität ansieht, ist dem nicht zwingend so.
 
ja leider finden die obersten paar Prozent immer wieder Schlupflöcher um die Steuerlast zu reduzieren. Die obere Mittelschicht ist dafür die Milchkuh der Nation - zumindest bei uns. Hintergrund ist dass es der Regierung egal ist ob diese Gruppe angepisst ist oder nicht - sind ja nur ein paar Prozent der Wähler. Zahle sogar für Parktickets Steuer wenn ich im Rahmen von Dienstreisen am Flughafen parke. Verstehe immer mehr Aussteiger.
 
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Ich auch - bei uns in Österreich ist das ein Wahnsinn - zähle zur Klasse der 10% Steuerzahler die 90% der Steuern in Österreich zahlen. Wenn ich Alles rechne was andere über "Transfer/ Sozialleistungen gratis kriegen (habe 3 Kinder zwischen 14 und 19 Jahren) würde mir bei einem Halbzeitjob gleich viel Netto bleiben. Solidarität ist O. K. - irgendwann ist aber Schluss und Leistung sollte auch belohnt werden und nicht durch ein Steuersystem ad absurdum geführt werden. Bei uns gibt es sogar "Negativ" Steuern für kleine Einkommen die von den Steuerzahlern mit höhereren Einkommen finanziert werden um es Unternehmern zu ermöglichen "Billige" Arbeitskräfte zu haben - das sehe ich auch nicht als Aufgabe des Steuerzahlers sondern der Unternehmer..

aufgabe der unternehmen den angestellten faire löhne zu zahlen?
da hat einer das prinzip kapitalismus nicht verstanden.
 
aufgabe der unternehmen den angestellten faire löhne zu zahlen?
da hat einer das prinzip kapitalismus nicht verstanden.

Hallo john201050,

Verstehe das Prinzip Kapitalismus - finde ich aber nur bis zu einem gewissen Grad gut. Irgendwie sollte immer noch der Mensch im Mittelpunkt stehen, und faire Löhne sind für mich da einmal erstes Gebot wenn ich mich als Unternehmer betätigen will. Als Unternehmer habe ich auch "soziale" Verantwortung. Vielleicht bin ich da aber zu idealistisch/ altmodisch. Auf keinen Fall sollte es die Aufgabe von Steuerzahlern sein "Möchtegern" Unternehmen zu unterstützen.

@elchupacabre: Bist Du ein Landsmann?
 
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@elchuopacabre: Dann freust Du Dich wahrscheinlich auch über die Pseudoentlastung durch die "vielgelobte" und durch aussergewöhnlichen Einsatz unserer sehr produktiven Regierung entstandenen Steuerreform.
 
Klar, was denn sonst, das ist das Non Plus Ultra :)

@eraser: Es gibt auch sowas wie ne Balance und kaum zu glauben, auch solche Firmen können lange am Markt sein. Es gibt nicht nur Konzerne.
Deine Aussage unterstützt zumindest meine Bemerkung.
 
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das stimmt zwar, aber in der praxis funktioniert das nur wenn einen der staat dazu zwingt.
schau dir doch mal an wie es in weniger reguliertem kapitalismus zugeht.

da steht geld dann ganz offiziell über menschenleben.

Stimme Dir da voll zu solange es nicht auf Kosten der Steuerzahler wie bei uns geht sondern z. B. über sinnvolle Mindestlöhne.
 
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@eraser: Es gibt auch sowas wie ne Balance und kaum zu glauben, auch solche Firmen können lange am Markt sein. Es gibt nicht nur Konzerne.
Deine Aussage unterstützt zumindest meine Bemerkung.

Da ist das Problem. Je mehr (mächtige) Konzerne sich in alle möglichen Richtungen differenzieren, umso schneller stirbt der Mittelstand aus. Aber das ist ein anderes Thema, hatte heute auf der Arbeit ein interessantes Gespräch dazu. Wenn dann auf einmal Google und Microsoft als mögliche Konkurrenten dazukommen, packst du schneller zusammen als dir lieb ist.
 
@eraser777: Das mit den neuen Konkurrenten Google/ MS daran hätte ich vor 1-2 Jahren auch noch nicht geglaubt um ehrlich zu sein auch wenn dies kein Argument für Dumpinglöhne ist. Arbeite übrigens in der Automobilindustrie. Das Bestehen gegenüber solchen Firmen ist vor Allem eine Frage der Strategie/ Produktportfolios/ Kernkompetenzen etc.

Bzgl. Konzerne/ KMUs etc.: Ist kein Wunder dass KMU's/ Privat Firmen bei der aktuellen Geiz ist geil Philosophie der Konsumenten (zum Beispiel Consumer Elektronikindustrie/ Lebensmittelindustrie) aussterben. Ich für meinen Teil bin bereit etwas mehr Geld für besseres Service/ lokale Produkte zu bezahlen.
 
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MS und Google zahlen aber in ihren Kernbereichen ziemlich gutes Geld an die Mitarbeiter und haben ausgezeichnete Programme zur Mitarbeiterbindung. Keine typischen Großkonzerne mit Fokus auf Ausbeutung ;)

Klar macht man in vielen Bereich Konkurrenz und die kleinen kommen unter Preisdruck aber das ist freie Marktwirtschaft.
 
Ich brauch mir nur mal ansehen, welche Auflagen wir als KMU erfüllen müssen und was die Wirtschaftsprüfer usw. alles von uns verlangen. Total lächerlich, hier alle Firmen über einen Kamm zu scheren.

Jeder Konzern lacht darüber und zahlt eben das bisschen Strafe, wenn was nicht passt und einem KMU werden lauter Hürden in den Weg gelegt, klar, dass da auch die Mitarbeiter drunter leiden.
 
Stimme Dir da voll zu zumindest was Österreich betrifft - wie das in DE etc. ist da habe ich leider zu wenig Infos - vermute aber dass es da - vor Allem Dank an die EU - ähnlich ist.
 
Welcher Großkonzern ist denn der typische Ausbeuter? Die sind mit Tarifbindung und starkem Betriebsrat doch i.d.R. eher mitarbeiterfreundlich.
 
Jaein, das ist eigentlich immer nur im Kern so, die Suppies, Töchtet usw. sind dann immer schon ganz anders drauf.
Das geht aber auch anders.
 
@Badsanta: Wer hat behautptet dass Grosskonzerne MA Ausbeuter sind? Ich behaupte einmal das Gegenteil und zwar, dass Großkonzerne bessere Gehälter bezahlen (können) und dafür z. B. Einsparungen durch z. B. staatliche Förderungen + Menge/ Masse haben. Ich persönlich behaupte daher einmal (auch auf Basis meiner beruflichen Erfahrung), dass Gehälter bei grösseren Konzernen definitiv höher sind als bei KMUs.

Wenn man gut verdienen will muss man sich meiner Meinung nach definitiv bei einem internationalen/ grösseren Konzern bewerben.
 
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'gut verdienen' ist doch eh nur relativ.

Der eine hat null Verantwortung und fühlt sich mit 100k unterbezahlt, der andere ist verantwortlich für die Zukunft des Unternehmens und ist mit 40k völlig zufrieden..
 
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