[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich bin 33 und verdiene ~1930 Netto. Reicht für mich aber auch vollkommen aus und ich habe keine Ambitionen mehr zu verdienen. Dafür hab ich viele Freiheiten, ein eigenes Büro, kann (fast) kommen und gehen, wann ich will. Hab keinen wirklichen Vorgesetzten, fahre 5 Minuten zur Arbeit, keine Parkplatzprobleme usw.

Geld alleine ist nicht Alles.

Sehr schön, nach der Ausbildung will ich auch unbedingt nahe am Arbeitsplatz wohnen.

Will mit dem Rad fahren können wie ich es jetzt auch schon mache.

Hasse Öffis wegen dem Gesindel und Autos mag ich auch nicht.

Mal gucken, zum einkaufen dann halt eins leasen, denke ich.

Oder vielleicht ist Amazon in 3 Jahren endlich mal so weit dass man da wirklich alle Lebensmittel bestellen kann, atm gibts da ja nur ungesunde Sachen

Die 35h Woche ist doch gewollte Sozialismus, damit niemand durch Arbeit reich werden kann (natürlich plus den Steuern). :-P
Reich wird man in Deutschland doch nur durch viel Kohle (muss man schon haben/erben)
Oder hart arbeiten, wobei ich diese Leute nie verstehen werde, die sich 60h+ Wochen geben, ich meine da immer, die machen das nur weil die sonst nix mit sich anzufangen wissen, ist mir einfach suspekt.
 
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Es lässt sich auch mit dem Rad gut einkaufen, vor allem kaufe ich sowieso max. 1x die Woche ein, das geht am Samstag und ist locker mit dem Rad machbar, Firma sowieso.
 
Wenn du zu normalen Arbeitszeiten fährst, gibt's auch kein "Gesindel".

Habe mich etwas dumm ausgedrückt, mag Menschenmassen generell nicht und in Öffis fahren oft Kinder und alte Leute, Altersgruppen die ich nicht mag.

Es lässt sich auch mit dem Rad gut einkaufen, vor allem kaufe ich sowieso max. 1x die Woche ein, das geht am Samstag und ist locker mit dem Rad machbar, Firma sowieso.
Mit Anhänger? Wenn Supermarkt in der Nähe ist, bestimmt gute Alternative
 
für mich ist es einfach nur traurig, sowas zu lesen. Meine Meinung.
Wenn man alle Studenten nur für Faulpelze hält kann ich die Meinung verstehen, aber studieren ist deutlich mehr als abends feiern und morgens lang schlafen, und deshalb sollte das auch dementsprechend bezahlt werden, wenn man hinterher was kann, was gebraucht wird.
Und wenn die Unternehmen entsprechende Gewinne einfahren, ist es ja nur fair, wenn die, die die Gewinne ermöglichen, auch daran beteiligt werden.
 
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Wenn man alle Studenten nur für Faulpelze hält kann ich die Meinung verstehen, aber studieren ist deutlich mehr als abends feiern und morgens lang schlafen, und deshalb sollte das auch dementsprechend bezahlt werden, wenn man hinterher was kann, was gebraucht wird.
Und wenn die Unternehmen entsprechende Gewinne einfahren, ist es ja nur fair, wenn die, die die Gewinne ermöglichen, auch daran beteiligt werden.

Genauso ist es aber auch mit Ausbildungen und ich finde es gelinder gesagt lächerlich dass ein FIAE Einstiegsgehalt 2k Euro ist und studierter Informatiker ca. 3.5k.

Klar sollten Studierte mehr verdienen aber nicht so viel mehr.
 
Du sprachst von Einstieg und zu diesem Zeitpunkt hast du noch genau 0 für das Unternehmen getan und ihm auch nix gebracht, sondern nur Kosten verursacht.
 
Klar sollten Studierte mehr verdienen aber nicht so viel mehr.

13 Jahre bis Abitur, dann noch Mal fünf Jahre Studium.

Wenn der FIAE ausgelernt hat fängt der Student erst an und hat 5 Jahre lang laufende Kosten während er keine Einnahmen hat.

Oder anders gesagt: Der FIAE macht über fünf Jahre insgesamt einen mind. sechsstelligen Betrag plus, während der Student in der Zeit minus macht!

Da muss das Einstiegsgehalt so viel höher sein, sonst würde keine Sau mehr studieren weil sich's finanziell einfach nicht lohnt.
 
13 Jahre bis Abitur, dann noch Mal fünf Jahre Studium.

Wenn der FIAE ausgelernt hat fängt der Student erst an und hat 5 Jahre lang laufende Kosten während er keine Einnahmen hat.

Oder anders gesagt: Der FIAE macht über fünf Jahre insgesamt einen mind. sechsstelligen Betrag plus, während der Student in der Zeit minus macht!

Da muss das Einstiegsgehalt so viel höher sein, sonst würde keine Sau mehr studieren weil sich's finanziell einfach nicht lohnt.

Ich würde mal behaupten locker die Hälfte aller Azubis zum fiae haben Abitur.
 
Du sprachst von Einstieg und zu diesem Zeitpunkt hast du noch genau 0 für das Unternehmen getan und ihm auch nix gebracht, sondern nur Kosten verursacht.

Und die soll man am besten noch selber tragen, oder was? :fresse:
Außerdem hab ich mir das nicht ausgedacht und es ist auch nicht meine persönliche Meinung, 36k sind für einen Ingenieur in der Automobilindustrie sehr wenig.
 
Sind's halt nur noch zwei Jahre und 50k (und während der Lehre kriegen sie ja auch noch Geld). Your point is...?
 
Da muss das Einstiegsgehalt so viel höher sein, sonst würde keine Sau mehr studieren weil sich's finanziell einfach nicht lohnt.

Wenn man nur des Geldes wegen studiert stimme ich dir zu. Das enspricht genau dem was die Wirtschaft vom Bachelor/Master - System erwartet.

Ich habe studiert, damit ich für einen guten Lohn das machen kann was ich will und was mich interessiert, und nicht etwas das ich machen muss um über die Runden zu kommen.
Andere reissen sich den arsch auf und kommen auf nicht mal 30k und ich mich daran orientieren was mein Traumjob ist und nebenbei fällt noch guter Lohn dabei ab. So Wayne?

Ich sitze lieber an einem Schreibtisch und werde dafür bezahlt Lösungen zu finden, als irgendwo übern Asphalt zu kriechen..
 
Bei mir wird es jetzt spannend, hoffe auf eine Beförderung Anfang 2016, dann sollte hoffentlich mal wieder was über bleiben vom Gehalt :-D
 
Sowas kennen die Leute hier anscheinend nicht. Wenn ich daran denke, mit was ich damals in die Berufswelt eingestiegen bin und dennoch überlebt habe.
 
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Dieses Jahr gabs eine einmalige Prämie von 400€. Das war sehr überraschend, dafür gibts aber auch nur 0.3% mehr Gehalt.
 
Klasse, ich hab das Jahr, Aufgrund der Umstellung des ERP Systems auch 650€ bekommen, war auch sehr unerwartet und freut mich besonders.
 
Sowas kennen die Leute hier anscheinend nicht. Wenn ich daran denke, mit was ich damals in die Berufswelt eingestiegen bin und dennoch überlegt habe.
Als stiller mitleser ist mir das auch schon aufgefallen. Habe mit 1600 Brutto angefangen habe dann meinen staatlich geprüften Techniker durchgezogen und bekomme jetzt fast das doppelte. Auch alle in meiner Klasse meinten hey mit 42k muss das schon losgehen. Ausser 2/16 haben alle mal blöd in die Röhre geschaut bezüglich gehalt! Und einer von den 2en bekommt nichtmal soviel mehr wie ich und hat ca. Den 5 fachen stress wie ich z.b.

Aber btt:

1800 abgerundet verdienst:
675 Miete warm(94qm )
29€ d1 Vertrag
40€ Fahrweg Arbeit (geschätzt)
100€ Fahrweg Privat
30€ Riester

Essen Strom und Internet zahlt Freundin.

BU find ich unnötig. Habe relativ wenig Stress und sitze meist nur im Büro. Was soll da viel passieren. Dieses Geld sparen ich lieber.

Über bleiben ca. 800 je nach Monat. Da kann man nicht klagen.

Mal sehen nach meinem 1. Projekt sollte dann auch mehr drinne sein. Spielraum is noch gut da...

mfg
 
BU find ich unnötig. Habe relativ wenig Stress und sitze meist nur im Büro. Was soll da viel passieren. Dieses Geld sparen ich lieber.

das es hier auch um unfälle bzw. unglücke in deiner privatzeit geht, wegen denen du dann nicht mehr arbeiten kannst, ist dir bewusst? ;)

noch dazu haben die meisten bu tarife eine beitragsrückgewähr, d.h. wenn der versicherungsfall nicht eintritt bekommt man alles bzw. das meiste wieder zurück.
 
Sowas kennen die Leute hier anscheinend nicht. Wenn ich daran denke, mit was ich damals in die Berufswelt eingestiegen bin und dennoch überlebt habe.

Bist du'n Automobil-Ing?

Wir reden hier nur von der Automobilbranche und Ingenieuren. Da waren auch schon vor 20 Jahren die Einstiegsgehälter so abgehoben. Ich kann auch nichts dafür, dass viele andere Berufsanfänger, teilweise sogar Studierte, nicht mal die Hälfte kriegen. Das ist blöd für die, aber nicht für mich. Wenn in der Autobranche 48k+ zum Einstieg üblich sind, dann nehm ich die dankend an und werd natürlich nicht für weniger anfangen. Bin ich denn doof?
 
noch dazu haben die meisten bu tarife eine beitragsrückgewähr, d.h. wenn der versicherungsfall nicht eintritt bekommt man alles bzw. das meiste wieder zurück.

das ist doch quatsch. welchen sinn sollte das für ne versicherung haben sowas wirklich anzubieten? wenn es sowas gibt zahlt man über die dauer auf jeden fall zuviel. man zahlt ja das risiko, das man die versicherung in anspruch nehmen muss. wenn ich nun einzahle und sie nicht brauche und mein geld wiederbekomme, wozu hat die versicherung dann diese police angeboten ?!
 
Dann Google nach bu beitragsrückgewährung und du weißt Bescheid. Ich habe eine bu, bei der ist das auch so.
 
was zahlst du und was bekommste am ende wieder zurück ? niemand übernimmt kostenlos das versicherungsrisiko.
 
wie gesagt, google danach. es gibt einen sehr großen teil wieder zurück, dafür sind die beiträge auch höher als normal weil die versicherung mit diesem geld in der zeit arbeitet und verdient.
 
mein vertrag ist von 2005, da war das noch neu und es gab auch dementsprechend noch kohle dafür bzw. der angehängt sparvertrag hat sich rendiert. mittlerweile mag das anders aussehen, gut möglich, gibt ja kaum noch was für sparanlagen bzw. verträge. aber damals war es noch lohnenswert.
 
ich kann das entweder auch so machen, oder kann mir da voll was auszahlen lassen. je nachdem wie lange ich rente kassiere (und lebe^^), lohnt sich das natürlich deutlich mehr.
 
Ja klar von dieser Rückgewinnung hab ich auch schon gehört. Mein Makler meinte die meisten bu's im Bereich Büro job werden für burnout in Anspruch genommen. Dies ist bei meinem Job relativ gering. Ich bin halt der Meinung man sollte nur das nötigste an Versicherungen abschließen. Weil dann kann man auch noch weitere 15 Versicherungen abschliessen.
Für viele macht eine BU natürlich sinn. Jeden Tag 12 Stunden arbeiten is da weitaus wahrscheinlicher.

Wobei das meine bisherige Meinung ist. Es gibt Argumente dafür und dagegen....
 
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