[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Dass es immer heißt 'viele bekommen viel weniger' zeigt ja schon die sozialistische Sichtweise.

Man sollte es so sehen, dass wenige halt viel mehr bekommen. Deren Glück.

Ausgehend davon, dass man auch mit 500€ im Monat zurecht kommt und ein deutlich besseren Leben hat als in so manchem anderen Land..
 
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Nur weil man sich darüber bewusst ist das es einem selbst nur durch die Ausbeutung von paar Millionen anderer so gut geht hat nichts mit sozialistischer Einstellungen zu tun, entweder du weißt nicht was Sozialismus ist oder du interpretierst irgendwas in die Aussage rein...
 
Normalerweise sind die Leute, die viel verdienen, dahin gekommen, weil sie sich angestrengt haben, sei es Schule, Studium und Ausbildung. Das jemand von alleine in einen Topf mit Geld fällt, kommt vor ist aber äußerst selten und wird auf dem Niveau der Wahrscheinlichkeit eines Lottosgewinns liegen...

"Normalerweise" ist hier mit Sicherheit falsch...
Ein Erbe fällt nicht nur in einen Topf von Geld, auch in einen Topf von den Beziehungen seiner Eltern. Und dabei kann der Erbe ja garnix dafür.

Diese ganze Abstufung der Gehälter funktioniert nicht bis unendlich. Free beispielsweise bin ich seine 100k+ gegönnt; langes Studium, Arbeitszeiten, Verantwortung (nicht nur rechtlich auch moralisch...), usw. Das die Krankenschwester im Krankenhaus weniger verdient ist ok (auch wenn der Abstand mMn schon zu groß ist). Aber die vielgehassten Managergehälter, Banker inkl. Boni, usw. driften dann schon pervers weit weg.
 
wieso seid ihr eigentlich so mad?

nervt euch meine ehrlichkeit oder das ich euch nicht für die gutmenschen halte die ihr gerne wärt?
ihr seid alles egoistische arschlöcher. ich zwar auch aber ich mache mir da nichts vor. findet euch damit ab.

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ich weiß, gleich wird man mir unterstellen ich wäre armer kommunistischer bauarbeiter und nur neidisch.
stimmt zwar nicht und hat auch gar nichts mit dem eigentlichen punkt zu tun, aber damit lässt sich gut davon ablenken das ich recht habe.
 
ihr seid alles egoistische arschlöcher. ich zwar auch aber ich mache mir da nichts vor. findet euch damit ab.
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Das einzige egoistische *** bist du, wie du hier ja schon deutlich vermittelt hast. Alle anderen hier auf eine Stufe mit dir zu stellen, passt voll und ganz zu deiner Person, wie du sie hier vermittelst. Aber gut, musst du wissen wie du dich hier präsentierst. Natürlich gehört eine Portion Egoismus in bestimmten Situationen im Leben dazu. Es aber öffentlich geil zu finden, daß andere Menschen behandelt werden wie ein Stück Dreck, damit man selber ein toller Typ ist, hat damit nix mehr zu tun. Diese Aussage ist nicht egoistisch, sondern assozial.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Aussage das wir alle egoistische Arschlöcher sind ist vielleicht etwas überspitzt, aber dennoch haben wir mit unserem Geld wissentlich für die Ausbeutung gestimmt und unterstützen sie.
Klar, mittlerweile ists zu spät um großartig was dran zu ändern, aber die wenigsten können behaupten das sie nicht dafür verantwortlich sind.
 
aber dennoch haben wir mit unserem Geld wissentlich für die Ausbeutung gestimmt und unterstützen sie.
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Das heißt nicht, daß man das für gut heißt und das auch noch zu befürworten "ich finde das toll, Hauptsache mir geht es gut und die anderen dürfen gerne dafür leiden" geht einfach gar nicht. Aber das darf jeder sehen wie er will.
 
So schlimm kann es der westliche Durschnittsmensch nicht finden wenn er nicht auf den unnötigen Luxus und die Spielereien verzichten will um etwas zu ändern ;)
 
genau so ist es aber.

wohlstand für die einen bedeutet armut für die anderen. es kann nicht jeder reich sein.
und ich bin einfach froh das glück zu haben zu den ausbeutern und nicht zu den ausgebeuteten zu gehören.

@roach
verzichtest du auf alles, was du nicht unbedingt zum leben brauchst und spendest das gesparte geld an die ausgebeuteten?
nein?
also scheinst du ja doch froh zu sein auf deren kosten viel zu haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und das hast du aus welcher anerkannten Studie?

Keine Studien, nur aus persönlichen Erfahrungen aus dem Umfeld. Sicherlich kommen da noch Erbe oder Vitamin B dazu - aber gerade ersteres kann man bei meinen Erfahrungen komplett streichen, da die wenigsten hier nach der Wende was zu vererben hatten! Und natürlich ist es nur eine punktuelle Betrachtung - aber ich kenne einfach keinen, der seinen Lebensstandard "geschentk" bekommen hat, alle die die "viel" haben, haben auch viel Zeit in Studium/Ausbildung gesteckt, um dahin zu kommen, wo sie aktuell sind. Und fakt ist auch: Man weiß auch vor dem Studium oder der Ausbildung ganz gut, in welchen Bereichen man ungefähr wieviel erwarten kann - wenn jeman deine brotlose KUnst studiert und dann rumheult, weil er nix findet muss ich auch ganz ehrlich sagen: selbst Schuld, kann keiner was für!

Und ich finde es Blödsinn über Armut zu reden - wir haben gute Sicherungssysteme - man hat also immer ein Dach übern Kopf und zu essen. Das man sich nicht das neuste iPhone oder den 55" LCD leisten kann ist wayne, das ist Luxus - was viele aber nicht schnallen wollen. Das andere dafür zT bezahlen müssen, das kann durchaus sein - aber die Löhne richten sich nach dem jeweiligen Lohnniveau in dem Land wo das produziert wird. Und du kannst nicht sagen, nur weil der Chinese X, der den Fernseher zusammen baut, weniger verdient als hier, ist das unfair! Du musst um da eine wirkliche Aussage zu treffen, den Ort mit einrechen.

Und ja: es können nicht alle gleich viel verdienen. Auch wenn das die sozialistische Sichtweise ist - die ist aber genau so clever die Sichtweise einiger anderen Gestalten aus dem braunen Milieu. Trotzdem bin ich der Meinung, das Leistungen fair bezahlt werden müssen - also ich finde es auch in Deutschladn verwerflich, wenn jemand der Vollzeit arbeiten geht, aufstocken muss - sowas darfs nicht geben. Aber ansonsten ist das ganze Jammern auf sehr hohem Niveau.
 
genau so ist es aber.

wohlstand für die einen bedeutet armut für die anderen. es kann nicht jeder reich sein.
und ich bin einfach froh das glück zu haben zu den ausbeutern und nicht zu den ausgebeuteten zu gehören.

@roach
verzichtest du auf alles, was du nicht unbedingt zum leben brauchst und spendest das gesparte geld an die ausgebeuteten?
nein?
also scheinst du ja doch froh zu sein auf deren kosten viel zu haben.

Bei dir bedeutet Reichtum auch nur Geld oder? Keine Freunde? Kein Leben? Keine Gesundheit?

Sehr beschränkte Sicht vom Leben.
 
Wer sind eigentlich die ausgebeuteten :d ?

Also ich sag mal so wenn keiner mehr smartphone kaufen würde , dann hätten ne menge Leute keine Arbeit mehr.
Im Prinzip kann jeder wie ein Indiana leben, aber will man das ?

Kannst dir vorstellen im Wald kacken zu gehen :d

Also john201050 du musst etwas über den Tellerand schauen und es gibt für die Welt wie sie exestiert viele faktoren .
Du kennst sicher solche Leute nicht und deren Familien nicht die du als ausgebeutest bezeichnest ;)

Wenn wir alle wie Ureinwohner leben würde wäre das was in Syrien passiert auch hier bei uns .
Wir Europa haben es geschafft ein System zu entwickeln welches funktioniert und womit wir einigermaßen glücklich leben
können.

Andere wiederum brauchen etwas Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun gut Europa hat auch einige Baustellen. gerade Richtung Osten.
Da hast du nicht unrecht....

Manches braucht eben seine Zeit .
Wir können dankbar sein in Deutschland geboren zu sein , obwohl
auch hier nicht jeder glücklich ist, aber hier muss man wenigstens nicht verhungern.

Naja ich klinke mich auch so langsam hier aus.
Hier das ist ein brutales Thema wo es viel Zeit braucht es aus zu diskutieren.

Zudem macht manche aussagen mir ein bisschen Kopfschmerzen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise sind die Leute, die viel verdienen, dahin gekommen, weil sie sich angestrengt haben, sei es Schule, Studium und Ausbildung. Das jemand von alleine in einen Topf mit Geld fällt, kommt vor ist aber äußerst selten und wird auf dem Niveau der Wahrscheinlichkeit eines Lottosgewinns liegen...

Leider nein, der allergrößte Teil der Reichen ist reich, weil die Eltern und deren Eltern schon reich waren. "Reich" ist man wenn man gar nicht zum Geldverdienen hin muss, weil man so viel hat, dass die ständigen Einnahmen aus dem eigenen Vermögen reichen, um die laufenden Kosten abzudecken.

Dass man den Übergang von arm zu reich schafft, das ist extrem selten. Mit "sich anstrengen" wird man bestenfalls wohlhabend, aber nicht reich.
 
Wenn ich mir z. B. Spontan ein Auto kaufe und das so ist wie wenn sich ein normaler ein Fahrrad für 300 Euro kauft (was ja jederzeit null Problem wäre) . So würde ich das definieren.
 
Das definiert jeder anders. Fragt mal Obdachlose, was sie als "reich" bezeichnen. Oder die Verkäuferin im Blumenshop. Und selbst da bekommt man 1000+ Definitionen.

Man kann es auch vollkommen unabhängig von Geld definieren. Und was bringt es mir, wenn ich jeden Tag ein anderes Auto kaufe? Hab ich dann mehr vom Leben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht hier ja um reich auf Geld bezogen und das ist man einfach, wenn man kaufen kann was man will (was für normale mit viel sparen aber auch noch erschwinglich wäre) ohne aufs Konto achten zu müssen. Aber sicher ist da je nach Person die Definition unterschiedlich.
 
Bei den superreichen wie Bill gates gibt es vermutlich nix was mit Geld zu bekommen ist, was für solche Leute nicht machbar wäre.
 
Bei den superreichen wie Bill gates gibt es vermutlich nix was mit Geld zu bekommen ist, was für solche Leute nicht machbar wäre.

Wenn ein Superreicher schwer erkrankt, wird er plötzlich wissen, was wahrer Reichtum bedeutet. Denk an Steve Jobs.
 
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Auch arme Menschen können schwer krank sein, das ist kein sonderlich gutes Beispiel, mit Reichtum (Geld) lassen sich zumindest die besten Ärzte zahlen.
 
Auch arme Menschen können schwer krank sein, das ist kein sonderlich gutes Beispiel, mit Reichtum (Geld) lassen sich zumindest die besten Ärzte zahlen.

Sie können sich die Gesundheit nicht kaufen, egal wie reich sie sind. Es mag mehr Möglichkeiten geben, aber ab einem gewissen Punkt sind alle gleich.
 
Das letzte Hemd hat keine Taschen!
@t: bei mir sollte wieder ein sehr guter Monat anstehen, bin im Ausland und es gibt hier nix, wofür man Geld ausgeben kann!
 
Aber was hat die Gesundheit mit Reichtum zu tun? Wo ist der Unterschied?

Wenn jemand arm ist, kann er krank werden und wenn jemand reich ist ebenso.

Das sich nicht alles mit Geld kaufen lässt, sollte ja der klare Menschenverstand schon klar machen, da bedarf es wohl kaum solcher Beispiele^^
 
Aber was hat die Gesundheit mit Reichtum zu tun? Wo ist der Unterschied?

Wenn jemand arm ist, kann er krank werden und wenn jemand reich ist ebenso.

Das sich nicht alles mit Geld kaufen lässt, sollte ja der klare Menschenverstand schon klar machen, da bedarf es wohl kaum solcher Beispiele^^


Du hast geschrieben, dass es für Superreiche vermutlich nichts gibt, was sie nicht kaufen können. Das stimmt aber nicht. Freunde gehören auch dazu. ;)
 
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