Thunderhit
Enthusiast
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Gehalt verhandeln am Ende der Probezeit? Warum denn das? Glaubst du wirklich, dass du schon so viel mehr Leistung bringst als erwartet?
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Bei mir hat es sich auch wieder leicht verändert.
+ Tariferhöhung
+ Leistungszulage
Bekomme nun 200€ netto raus (2,7k€ vs. 2,5k€).
Mir gehts gut![]()
Ich würde das tendenziell auch nicht empfehlen. Nach nur 6 Monaten nach mehr Gehalt fragen kann ein schlechtes Bild werfen. Hat jedoch der Chef bei Einstellung was diesbezügliches gesagt (Jetzt fangen wir mal bei XXX€ an und nach der Probezeit sehen wir weiter) oder hat sich der Job in der Zwischenzeit verändert (mehr Arbeit, mehr Verantwortung...) kann man das durchaus mal ansprechen.

Das ist übrigens ein Gerücht.Nur Eier zeigen in der Wirtschaft, die Firmen wollen auch das beste für sich herausholen, die würden dich auch für den Mindestlohn einstellen wenn du genug doof wärst das zu unterschreiben.
Wenn du die Frage nach mehr Gehalt gut begründen kannst warum sollte man dies nicht tun.
Wichtig ist meiner Meinung die Aspekte aus Firmensichtweise und aus deiner eigenen Sichtweise (Entwicklung etc.) zu argumentieren.
Somit kann dein Vorgesetzter nicht direkt ablehnen. Du musst es ihm schmackhaft machen. Und er weiß das du dir darüber Gedanken gemacht hast.
- - - Updated - - -
@Scrj256
1000CHF mehr argumentiert. Echt gut. Scheinst nicht in der Spirale vom Swissmem drin zu sein ;-)
. Welche Spirale? Der Internen IT gings da sehr gut.
In der Schweiz herrscht IT Fachkräftmangel deshalb kann ich ja auch "Pokern" deshalb gleich zur Antwort vom Anhalter.
.
Also, ich stelle dich ein. Wir einigen uns auf ein Gehalt. Nun stellst du fest, dass deine Kollegen besser gepokert haben oder warum auch immer mehr bekommen haben und stehst hier und sagst "Ich will aber auch".
Ja, deswegen schmeiß ich dich nicht raus, aber merken werd ich mir das, da kannst du einen drauf lassen.
Deiner Argumentation mit "nach 3 Monaten voll drin" stimme ich aber zu, habe ich ja quasi nichts anderes gesagt. Zeigt man überdurchschnittliche Leistung kann man natürlich mehr verlangen. Aus taktischen Gründen würde ich so ein Gespräch dann aber auch eher erst nach 12-18 Monaten suchen.
Das ist übrigens ein Gerücht.
Mit "ich will aber auch" hat noch niemand mehr Geld bekommen. Das ist alles eine Frage der Argumente und wie man sich verkaufen kann.

Mit "ich will aber auch" hat noch niemand mehr Geld bekommen. Das ist alles eine Frage der Argumente und wie man sich verkaufen kann.
Bullshit.so denken die wirklich.
am besten man paßt seine kündigung auch richtig ab, zb wenn gerade ein großer auftrag reingekommen ist und die arbeitskraft eh schon knapp bemessen ist.
Bullshit.
Leute die so denken, lasse ich gerne gehen.
Ich finde es beeindruckend wie man in einem Ritt den Arbeitgebern vorwerfen kann, aus reiner Boshaftigkeit die Leute schlechter zu bezahlen wie es möglich wäre und dann Ratschläge zu geben wie man den AG am besten mit seiner Kündigung erpresst. Großes Kino.
wie im beispiel oben: wenn jemand schlechter gepokert hat und zb 15€/std verdient, alle anderen aber 20€/stunde, ist der für 15 euro mächtig unzufrieden. endweder man gibt ihn irgendwann auch 19-20 euro, oder man ist ihn wieder los. schlimmstenfalls kann er noch irgendwas kaputtmachen (bei kunden schlecht reden (die wahrheit verkünden...), andere mitarbeiter aufwiegeln usw). und alles wegen scheiss paar euro die stunde, wo der typ doch das 2-3fache im jahr an firmenumsatz generiert?! die großen firmen wissen schon wieso sie tarifverträge(auch firmeninterne) einsetzen. die ganzen diskussionen erübrigen sich, jeder weiss wann er wieviel mehr er verdient, alle aus einer ebene haben etwa das gleiche (die mit mehr erfahrung etwas mehr) usw...
Gerechtigkeit kann man beim Gehalt nicht erwarten. Dafür hängt es von zu vielen Faktoren ab (Ausbildung, Leistung, Personalverantwortung, Budgetverantwortung, Größe des Arbeitgebers, Gehaltsstruktur des Arbeitgebers, Verhandlungsgeschick, Betriebszugehörigkeit, Glück). Außerdem ist die freie Wirtschaft keine karitative Einrichtung.
Ein Arbeitgeber achtet auf eine im Unternehemen gerechte Gehaltsstruktur. Wenn Kollegen mehr oder weniger verdienen, dann hat das einen Grund. Wenn sie mehr verdienen, dann ist der Grund meist nicht angenehm für den Betreffenden.
Wer gut ist kann auch direkt nach der Probezeit nach mehr Gehalt fragen. Häufig ist der Blick auf die eigene Leistung allerdings nicht objektiv. Die Leute schätzen sich entweder zu gut oder zu schlecht ein. Wer sich schlechter einschätzt als er ist, ist immer ein sehr günstiger Angestellter. Vorsichtig nachfragen schadet aber nie.
Gerade nach dem Studium sollte man sehr geschickt vorgehen, Leistung zeigen und braucht natürlich auch Glück. Ich habe 2006 bei ca. 40k als Entwickler angefangen und bin jetzt bei 90k als Gruppenleiter. Wie man anfängt ist fast egal. Der Weg ist das Ziel...
Bist du allgemein zufrieden und ist das wirklich soo wichtig?
es gab eine innerbetriebliche Erhöhung für jeden), aber mehr ist immer besser.Gerade nach dem Studium sollte man sehr geschickt vorgehen, Leistung zeigen und braucht natürlich auch Glück. Ich habe 2006 bei ca. 40k als Entwickler angefangen und bin jetzt bei 90k als Gruppenleiter. Wie man anfängt ist fast egal. Der Weg ist das Ziel...
ich sag mal so, es nagt schon an mir das ich weniger Geld für DEUTLICH mehr arbeit bekomme...
Ist jetzt nicht so das ich mit 3000euro unzufrieden bin (es sind mitlerweile 3075euro fällt mir gerade aufes gab eine innerbetriebliche Erhöhung für jeden), aber mehr ist immer besser.
Befreie dich von dem Gedanken und du wirst weitaus zufriedener sein!
