[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Die Frage ist halt, wie eigenverantwortlich war es wirklich?[...]
Ist vermutlich auch eine Frage dessen, wie gut man sich in einem Gespräch verkaufen kann. In meinem Fall waren auf jeden Fall wichtige Projekte dabei.

@paulianer
Wurde deine Arbeit während der Ausbildung gewürdigt? Hört sich für mich nach Ausbeutung an, da hat sich die Firma gefreut einen billigen "Facharbeiter" bekommen zu haben.
Mehr oder weniger, ich war aber definitiv finanziell ein Gewinn für den AG.
 
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Ich will nur mal einwerfen, dass nicht jeder Arbeitgeber eine Werkstudententätigkeit als 'Arbeitserfahrung' anerkennt.

Nunja, klar ist es was anderes als Vollzeit zu arbeiten und man erledigt natürlich viel an Hilfsaufgaben nach Auftrag. Ich erwarte jetzt auch nicht, dass mir das z.B. in der Gehaltsberechnung als Arbeitsjahre angerechnet wird. Aber wenn der Arbeitgeber das völlig ignoriert will ich da nicht arbeiten - denn das ist dann einfach ignorant (naja, gut wenn ich sonst am nächsten Tag auf der Straße sitze werde ich mir das wahrscheinlich nochmal überlegen.). Man lernt eben doch schonmal, wie in einer Firma gearbeitet wird, wie Abläufe im Arbeitsleben aussehen etc. Vielleicht lernt man schonmal für die Branche wichtige Soft / Hardware kennen. Bei mir hat es definitiv auch die Eigenständigkeit gefördert, denn es ist halt nichtmehr wie in der Uni "wenn ich die Aufgabe nicht schaffe sehe ichs ja in der Übung" sondern "Da ist was du machen sollst - wie du es löst ist egal, am Ende solls erledigt sein". Deshalb denke ich, dass man da durchaus viel mitnimmt und würde auch erwarten, dass ein zukünftiger Arbeitgeber das sieht.
 
Just my 2 cents

Ok, natürlich kann man sein Hobby studieren. Dann hast du dich auch in deiner Freizeit damit beschäftigt, aber ich meinte mit Erfahrung wirklich etwas verwertbares, klar ich kann mich auch mit 14 schon hinsetzen und wirklich über Elektronik nachdenken, ich glaube, dann hätte ich jetzt einen ganz anderen Wissensstand, aber meines Erachtens ist es auch ganz gut mit unter 16 auf jeden Fall noch Kind/Jugendlicher zu sein. Da muss ich mich nicht schon so intensiv mit so etwas auseinander setzen.

Ja kann man machen; Bringt einem nur nix. Mein Studium war voll mit Leuten, die ähnlich wie ich früher ziemlich viel gebastelt haben. Eine auch gar nicht. Was ich vorher im Vergleich zu meinen Mitstudierenden hatte waren solide Mathekenntnisse, für die ich mich eigentlich allein bei unserem Lehrer vor dem Abi bedanken darf, der uns allesamt über das Schul- auf Uniniveau gezogen hat.

Der Punkt ist: Im Studium wird in kürzester Zeit sämtlicher Vorsprung durch Vorwissen pulverisiert und auch jahrelang hart erarbeitetes mitunter innerhalb von einem Semester abgefrühstückt. Hobby, Ausbildung, Vorwissen - egal!

Freizeit ist leider wichtig um Persönlichkeit zu entwickeln. In der Uni oder im Job lernt man an soft skills nicht alles..
Das Bologna-System züchtet Studenten ran die gleich sind und vergleichbar. Da zählt nicht mehr das Individuum. Leider sind Menschen eigentlich individuell..
Für die Wirtschaft scheint es auf den ersten Blick so einfacher zu sein, aber da werden Mitarbeiter auch wieder schnell ausgetauscht wenn es auf den zweiten Blick dann doch nicht passt.

[Als Anmerkung dazu]
Das Bologna-System soll sich um die Bildung kümmern, oder die Möglichkeiten der Bildung für alle gleich gut bereitstellen. Wie man als Student das System nutzt bleibt jedem selbst überlassen.
Was mich an der Diskussion stört, ist die fast schon romantische Verklärung des alten Systems. Als wären früher Studenten individuell behandelt worden oder gar gefördert. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie ein System aus Vorlesungen und Seminaren die Persönlichkeit formen oder Softskills verbessern soll, unabhängig von der Menge und dem Umfang. Softskills hat jeder, sie zu trainieren ist eine Sache die nur durch zwischenmenschliche Interaktion und Zusammenarbeit und im weiteren Sinne zusammenleben erreicht wird. Das findet nun mal interessensgesteuert überall statt, nur nicht im Unterricht, Vorlesungen oder Seminaren, überall wo zwischenmenschliche Kommunikation im Publikum explizit unerwünscht ist!
Zum Thema "altes System": Ich hatte bei mir im Studium Kontakt mit Studenten in höheren Semestern, die zwischendurch auch mal ein Semester lang ausschließlich für eine Prüfung gelernt haben (geplanterweise). Wie viel DAS mit Lebenserfahrung zu tun hat, will ich gar nicht wissen....

Zu deinem letzten Satz muss ich aber kontra geben: Mir ist noch kein* Unternehmen/Projekt über den Weg gelaufen, bei dem Mitarbeiter auf akademischem oder Technikerniveau als austauschbar angesehen werden. Die Ausnahme von dem "kein" sind bessere Personaldienstleister, bei denen die Mitarbeiter eher so eine Art graue Masse darstellen. In dem Falle ist jedem selbst überlassen, ob man für diese Unternehmen arbeiten WILL.

[...]
Ich bin gerade Dualer Student [...] Und selbst wenn ich dann was anderes machen will, stehen mir alle Türen offen.

Das tun sie dir als fertiger Student immer. Mit dem Unterschied, dass du dich mit deinem dualen Studium für eine gewisse Anzahl Jahre an dieses Unternehmen gebunden hast, und verpflichtet bist das so durchzuziehen. Versteh mich nicht falsch, ich finde duale Studiengänge toll und ich hätte selbst mein Studium als duales Studium gemacht, wenn es denn eine Firma "in Reichweite" angeboten hätte.

Was hier (ich vermute einfach mal frech "die Älteren") meinen, an Lebenserfahrung mehr zu haben will ich auch mal wissen, da stimme ich adler93 absolut zu. Manche Menschen wollen halt mal nicht ins Ausland oder ewig studieren.
Das ist immer eine persönliche Entscheidung und wenn ihr mal kurz drüber nachdenkt solltet ihr nicht über Dinge reden, die ihr selber nicht kennt :)

Diese Aussage von dir verstehe ich nicht so ganz. Oder zumindest nicht auf was du hinaus willst. Ich habe auch zu den schnelleren gehört, schlicht weil ich keine Lust mehr auf studieren hatte :d Ich hatte auch als Werkstudent die Erfahrung gemacht wie in Unternehmen der Hase läuft, und dachte vor dem Abschluss hätte ich beruflich schon viel gesehen. Die Einschätzung hatten viele Mitstudenten und auch im Gespräch mit Studenten die aktuell im Studium sind, klingt dieser Grundtenor mit. Im Nachhinein gesehen muss ich sagen: Alle liegen/lagen falsch. Ähnlich wie man ins Studium mit Vorwissen geht, geht man ins Berufsleben. Vorwissen vorteilhaft, nach kurzer Zeit interessiert das niemanden mehr.

Aber du wolltest wissen was man so unter Lebenserfahrung versteht; Ich kann nur für mich sprechen, also daher ein paar Stichworte:
1) Umgang mit Konflikten, menschlichen und sachlichen
2) Umgang mit Druck, Stress, Wünschen von Außen
3) Allgemeinwissen
4) Selbsteinschätzung und -management
5) Einschätzen anderer Menschen
6) Umgang mit kulturellen Differenzen. Dafür muss man nicht ins Ausland fahren, da reicht die Zusammenarbeit mit einem anderen Unternehmen, oder sogar nur einer anderen Abteilung.

Keine der Punkte wird spezifisch durch schulische oder universitäre Bildung gefördert. Das ist auch in meinen Augen gar nicht möglich. Konfliktsimulation ist auch ein Punkt; Da ist jedem klar dass es sich um eine Simulation handelt und die Leute verhalten sich komplett verschieden.
 
Haben wir dafür nicht einen Studenten-thread? Hier geht es um kohle, nicht über den Sinn und Unsinn mit 21 schon arbeiten zu gehen ;)
 
Menschen die meinen mit ganz viel Studium mehr Praxiserfahrung haben wie ein Mitarbeiter der 25 jahre gearbeitet hat sind ganz schön borniert.
Natürlich gibt es Mitarbeiter die sich nicht mehr weiter entwickeln wollen nach 25 Jahre, aber jeden Student stecken die in die Tasche.
Heute ist jeder der von einer UNI oder sonstwas kommt gleichgeschaltet. Ich erlebe es jeden Tag. Jeder "Jung, Dynamisch und Erfolgreich" kennt nur einen Weg. Mal rechts oder links schauen funktioniert bei euch Komkern nicht.
Kapitalismus PUR ist eure Religion. Wenn Mitarbeiter nicht so funktionieren, wie ihr es auf der Uni gelernt habt, taugen die nichts!
Völliger Blödsinn.
 
Ich glaub du hast dich verirrt, das hier ist nicht dein Stammtisch.
Und es gibt natürlich Positionen in denen Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist, vor allem Führungspositionen, aber du kannst nicht leugnen das jemand frisch von der Uni seine Vorteile hat.
Junge Leute können meistens mehr arbeiten, haben keine Familien und sind oft (es gibt ausnahmen, aber nach meiner Erfahrung ist das eher die Minderheit) vertrauter mit neuem/offener für neues. Klar funktioniert die Methode die man 20 Jahre benutzt hat heute noch, aber ist sie noch Zeitgemäß?
Und billiger sind frisch studierte auch!

Und Kapitalismus ist doch ne feine Sache, nur her damit falls du ein besseres System hast :fresse:
 
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Menschen die meinen mit ganz viel Studium mehr Praxiserfahrung haben wie ein Mitarbeiter der 25 jahre gearbeitet hat sind ganz schön borniert.
Natürlich gibt es Mitarbeiter die sich nicht mehr weiter entwickeln wollen nach 25 Jahre, aber jeden Student stecken die in die Tasche.
Heute ist jeder der von einer UNI oder sonstwas kommt gleichgeschaltet. Ich erlebe es jeden Tag. Jeder "Jung, Dynamisch und Erfolgreich" kennt nur einen Weg. Mal rechts oder links schauen funktioniert bei euch Komkern nicht.
Kapitalismus PUR ist eure Religion. Wenn Mitarbeiter nicht so funktionieren, wie ihr es auf der Uni gelernt habt, taugen die nichts!
Völliger Blödsinn.

Den ersten zwei Sätzen stimme ich zu.

Aber jetzt wirklich btt:

+600€ Gehalt
+350€ Verpflegungspauschale
+200€ Eltern

-184,50€ Miete
-ca. 200€ Auto
-ca. 250€ Essen/Trinken/Party

Wenn man das zusammenrechnet bleiben mir 515,50€ übrig. Davon gehen 250€ jeden Monat sicher auf ein Sparkonto und wenn ich den Rest bis Ende des Monats nicht benötige wird dieser ebenfalls gespart (geht zum Glück automatisch).
 
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Ich glaub du hast dich verirrt, das hier ist nicht dein Stammtisch.
Und es gibt natürlich Positionen in denen Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist, vor allem Führungspositionen, aber du kannst nicht leugnen das jemand frisch von der Uni seine Vorteile hat.
Junge Leute können meistens mehr arbeiten, haben keine Familien und sind oft (es gibt ausnahmen, aber nach meiner Erfahrung ist das eher die Minderheit) vertrauter mit neuem/offener für neues. Klar funktioniert die Methode die man 20 Jahre benutzt hat heute noch, aber ist sie noch Zeitgemäß?
Und billiger sind frisch studierte auch!

Und Kapitalismus ist doch ne feine Sache, nur her damit falls du ein besseres System hast :fresse:

Soviel Ignoranz in einem Post, dachte nicht dass das möglich ist.

Wie offen die "jungen" hier für neues sind sieht man ja ganz offensichtlich - "Menschen die meinen mit ganz viel Studium mehr Praxiserfahrung haben wie ein Mitarbeiter der 25 jahre gearbeitet hat sind ganz schön borniert." - Neue Meinung - Reaktion: Geh zurück an deinen Stammtisch. clap clap. Hast du fein gemacht. Deine Offenheit- hmmm. Ich ERGÖTZE mich. Dein wiederkäuendes Gerede von Vorurteilen durch die Bank gleicht eher einem Stammtisch.

Du denkst wirklich jemand von der Uni ( WISSENSVERMITTLUNG) hat einem Menschen der nicht aus dem Kessel in den Beruf gefallen ist sondern eine Ausbildung o.Ä. gemacht hat und 25 Jahre Erfahrung auf dem Buckel etwas voraus? Komisch dass es nicht 99% ultra-über-erfolgreiche 23 Jährige gibt. Und das mit dem Alter immer mehr abfällt. Versteh ich gar nicht. Wirklich nicht. Oder doch ? Ah ja da war doch was - Bullshit. Theorie und Praxis sind 2 Welten, und die zweite lernt man erst kennen wenn man mal was macht.
Das Denken hier über allem und jedem zu stehen nur weil man einen Zettel mit Ba. oder Ma. drauf hat ist schon Besorgnis erregend.
 
Soviel Ignoranz in einem Post, dachte nicht dass das möglich ist.
Danke, ich geb mir mühe.
Wie offen die "jungen" hier für neues sind sieht man ja ganz offensichtlich - "Menschen die meinen mit ganz viel Studium mehr Praxiserfahrung haben wie ein Mitarbeiter der 25 jahre gearbeitet hat sind ganz schön borniert." - Neue Meinung - Reaktion: Geh zurück an deinen Stammtisch. clap clap. Hast du fein gemacht. Deine Offenheit- hmmm. Ich ERGÖTZE mich. Dein wiederkäuendes Gerede von Vorurteilen durch die Bank gleicht eher einem Stammtisch.
Eine Stammtischparole ist eine stark verallgemeinernde, rechthaberische Aussage. Hab ich pauschalisiert? Nein. Hat kepassa pauschalisiert? Ja.
Offenheit war fachbezogen gemeint, sollte eigentlich aus dem Kontext klar werden.
Du denkst wirklich jemand von der Uni ( WISSENSVERMITTLUNG) hat einem Menschen der nicht aus dem Kessel in den Beruf gefallen ist sondern eine Ausbildung o.Ä. gemacht hat und 25 Jahre Erfahrung auf dem Buckel etwas voraus?
Ja, das denke ich.
Komisch dass es nicht 99% ultra-über-erfolgreiche 23 Jährige gibt. Und das mit dem Alter immer mehr abfällt. Versteh ich gar nicht. Wirklich nicht. Oder doch ? Ah ja da war doch was - Bullshit. Theorie und Praxis sind 2 Welten, und die zweite lernt man erst kennen wenn man mal was macht.
Spätestens hier hab ich gemerkt das du meinen Post entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hast. Aber ist ja auch egal, hauptsache wir haben heute etwas rumgeranzt, wa?
Das Denken hier über allem und jedem zu stehen nur weil man einen Zettel mit Ba. oder Ma. drauf hat ist schon Besorgnis erregend.
Klingt etwas verbittert, aber ich nehms mir jetzt mal nicht raus irgendwelche Vermutungen über dein Berufsleben zu machen.

Grüße :)
 
Diese Aussage von dir verstehe ich nicht so ganz. Oder zumindest nicht auf was du hinaus willst. Ich habe auch zu den schnelleren gehört, schlicht weil ich keine Lust mehr auf studieren hatte :d Ich hatte auch als Werkstudent die Erfahrung gemacht wie in Unternehmen der Hase läuft, und dachte vor dem Abschluss hätte ich beruflich schon viel gesehen. Die Einschätzung hatten viele Mitstudenten und auch im Gespräch mit Studenten die aktuell im Studium sind, klingt dieser Grundtenor mit. Im Nachhinein gesehen muss ich sagen: Alle liegen/lagen falsch. Ähnlich wie man ins Studium mit Vorwissen geht, geht man ins Berufsleben. Vorwissen vorteilhaft, nach kurzer Zeit interessiert das niemanden mehr.

Kann ich nur so unterschreiben! Vorher war man "der Student" und plötzlich ist man Herr XX oder Frau XY und der eigene Kopf kann rollen, wenn man was falsch macht. Da steht man plötzlich vor der einfachsten Entscheidung und kann sie nicht treffen, da man so eine Situation noch nicht erlebt hat, aber auch nicht ständig nachfragen will, da man jetzt eigenständig arbeiten muss. Zudem wird man als Studierter in eine höhere Position geschmissen und es wird "gefühlt" mehr von einem erwartet.

@ MiracleMan: arbeitest du schon?
 
Danke, ich geb mir mühe.
Freut mich zu hören dass du wenigstens in deinen Sarkasmus ein wenig Hirnschmalz steckst.

Junge Leute können meistens mehr arbeiten, haben keine Familien und sind oft (es gibt ausnahmen, aber nach meiner Erfahrung ist das eher die Minderheit) vertrauter mit neuem/offener für neues.

Ja du hast pauschalisiert. Arbeitspensum hängt vom Willen und nicht vom Alter ab, außer du nimmst Fußballer und im allgemeinen Berufe bei denen es auf körperliche Höchsleistungen ankommt. Aber soweit ich weiß studiert man das nicht mit viel Papier und Stift. Also vom Tisch. Familie hat jeder, in jungen Jahren Eltern und Omas, später die eigenen Kinder. Beides kann unglaublich belastend oder recht locker sein. Auch nicht ausschlaggebend. Das mit dem offen sein für alles - da kann man wie man sieht ja verschiedener Ansicht sein. Ich sage junge Leute legen mehr überbordende Selbstsicherheit an den Tag und haben somit ne ziemliche Latte vor dem Kopf. Alte können in eingefahrenen Gleisen sein. Beides muss nicht sein. Also wieder über den Kamm geschoren. Kommst du langsam hinter meine Aussage mit dem "stark verallgemeinern" ?

Ja, das denke ich.
Ich wünsch es dir nicht, aber damit wirst du warhscheinlich schwer aufschlagen. Aber vielleicht bist du ja auch ein Genie - hm wer weiß. Bist du denn schon im Berufsleben?

Spätestens hier hab ich gemerkt das du meinen Post entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hast. Aber ist ja auch egal, hauptsache wir haben heute etwas rumgeranzt, wa?
Ja das rumranzen, wa? Dann erklär doch bitte, warum junge Menschen erfolgreicher sind als alte. Soweit ich das sehe ist der Einstieg in einen Beruf - egal aus welchem Hintergrund - immer ein Lernprozess und somit ist der "Einsteigende" denen die schon länger "drin" sind immer unterlegen.

Klingt etwas verbittert, aber ich nehms mir jetzt mal nicht raus irgendwelche Vermutungen über dein Berufsleben zu machen.
Wäre auch ziemlich vermess da du ja nix weiß über mich, außer dass ich eine etwas andere Einstellung pflege als du. Aber ich mach es dir leicht - ich bin Teppichknüpfer. Aus der Oberpfalz. Phu jetzt ist es raus und du kannst die "stark verallgemeinernde, rechthaberische Aussage" darüber rausschleudern dass es an meinem Scheitern am universitären System liegt und ich nur so neidisch bin auf die Leute mit einem Papier in der Hand die meinen DEN Durchblick zu haben. Buhu.
Ja ich bin verbittert, über eine gesellschaftliche Entwicklung bei der ich nur rot sehe.
 
Dir ist sicher aufgefallen das ich nicht in absoluten geschrieben hab. Die meisten Leute die frisch von der Uni kommen haben keine Familie bzw. Kinder um die sie sich kümmern müssen. Klar, es gibt Leute die müssen sich um ihre Eltern kümmern, aber nehmen wir doch mal die Zahlen der 25 Jährigen die sich um ihre Eltern und/oder Kinder kümmern müssen. Glaubst du das sind mehr als die ~40 Jährigen die sich um Eltern und/oder Kinder kümmern müssen?
Und ich hab bisher immer die Erfahrung gemacht das die meisten Leute die eine Universität besuchen offen für neue Technologien, Lösungsansätze etc. sind - ist ja auch recht naheliegend, wieso sollte man sonst eine Universität besuchen. Stur Grundlagen lernen kann man auch anders.

Und v.a. in Theorielastigen und sich schnell entwickelnden Beriechen wie Informatik hat ein Student gegenüber einem Arbeiter einfach gewisse Vorteile. Gewisse. Ich hab nie geschrieben das der Student bzw. Absolvent grundsätzlich überlegen ist.
Übrigends ist mir nicht klar wo ich jemals behauptet habe das junge Menschen erfolgreicher sind, ganz im Gegenteil, ich hab geschrieben das vor allem in Führungspositionen Erfahrung druch nichts zu ersetzen ist.

Und zum rest deines Posts äussere ich mich mal nicht.
 
Ich habe da eigentlich, gerade im Bereich Informatik, ganz andere Erfahrungen gemacht. Einer mit Ausbildung ist dem Studenten bzw Absolventen überlegen. Zumindest was das "Können" anbelangt. Der studierte braucht eine ganze Weile um auf das Niveau eines gelernten zu kommen.
So erlebte ich es bei Siemens. Der ultimative "Arbeitnehmer" ist dann aber jemand mit Ausbildung und dualem Studium, die werden aber auch entsprechend entlohnt.
 
Ich habe da eigentlich, gerade im Bereich Informatik, ganz andere Erfahrungen gemacht. Einer mit Ausbildung ist dem Studenten bzw Absolventen überlegen. Zumindest was das "Können" anbelangt. Der studierte braucht eine ganze Weile um auf das Niveau eines gelernten zu kommen.
So erlebte ich es bei Siemens. Der ultimative "Arbeitnehmer" ist dann aber jemand mit Ausbildung und dualem Studium, die werden aber auch entsprechend entlohnt.

Zeig du mir mal den Gelernten, der einem studierten Informatiker z.B. im Compilerbau oder in der Entwicklung von Algorithmen das Wasser reicht. Oder wenn wir auf die theoretische Seite gehen: Automatentheorie, formale Sprachen und Komplexitätstheorie. Denn ohne theoretische Grundlagen sind das einfach Themen, in denen man sehr schwer bis gar nicht klarkommt. Dafür kann der Systemintegrator natürlich besser ein großes Firmennetzwerk verstöpseln, das hat dann aber weniger mit Informatik im engeren Sinne zu tun. Hier werden halt sehr gerne Äpfel mit Birnen verglichen, denn jemand mit einem MSc ist halt für einen ganz anderen Tätigkeitsbereich ausgebildet worden als der ehemalige Azubi. Wenn der MSc jetzt einen Job will, für den der Azubi besser geeignet ist, hat er wahrscheinlich einfach die falsche Ausbildung gemacht
 
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Nach Abzug meiner fixen Kosten (Versicherungen, Pay-TV, Handyvertrag, Freundin) bleiben bei mir ca. 2.500€ über. Was ich mir kaufen möchte kaufe ich, was am Ende des Monats übrig bleibt wandert auf ein Tagesgeldkonto.
 
"Was bleibt von eurem Gehalt über?"
"Geld" oder "nichts" sind die korrekten Antworten, sofern man Geld verdient.
Alle anderen Antworten gehen völlig an der Frage vorbei und das 529 Seiten lang...
 
Danke für deine Aufklärung, kann dann zu.
 
Was ein cleverer junge!
 
Ich kenne nur meine Ausgaben, das restliche bleibt mir:

Miete Nebenkosten
Strom
Telefon-Internet Dabel Deutschland
Handy Vodafone
Autoversicherung ADAC
Volltanken
Kredit
Pauschal-Tagesgeldkonto
PV-Rentenversicherung
Prämiensparen Sparkasse
Prämiensparen Lose Sparkasse
Kabel Deutschland TV
Strato
IT-Recht-Kanzlei
Ebay Shop
Paypal Gebühren
Steuerberater

Dann wieder Zahlungen die einfach jährlich bezahlt werden aber in dem jeweiligen Monat anfallen. Sonstige Versicherungen, ADAC, Fielmann Brille, Hausrat. Jetzt wieder Gebühren für die Lizenzierung von Verkaufsverpackungen im Rahmen des Dualen Systems Zentek gemäß § 6 Abs. 3 VerpackV¹ :mad:

Mir geht´s ganz gut auch ohne Studium.
 
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Mein neuer Status ist im mom zwischen Hartz4 und Freiberuflichkeit.

Einkommen: H4 Satz 400 Euro + Miete und Nebenkosten.
Freiberuflichkeit schwankt zwischen 0 Euro und 2000 Euro.

Da ich keine Rücklagen hab reicht ein schlechter Monat um wieder beim Amt zu sein.
Das wird solang weitergehen bis ich entweder besser bezahlt werde oder mehr Aufträge habe.

Fixkosten ca. 1000 Euro. Kann sich jeder ausrechnen wieviel übrigbleibt.
 
Wenn ich bei mir alles an Fixkosten abziehe: Rechnungen, Miete etc. komm ich ungefähr auf 900€ die mir im Monat bleiben. :)
 
Bei mir hat es sich auch wieder leicht verändert.
+ Tariferhöhung
+ Leistungszulage

Bekomme nun 200€ netto raus (2,7k€ vs. 2,5k€).
Mir gehts gut :)
 
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