[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

So ein Quatsch. Und zur harten Welt: Wenn die Rechtschreibung/der Satzbau/die Grammatik deiner Bewerbung den Personaler vor Schreck in Ohnmacht fallen lassen, hat das nichts mit der Härte der Welt zu tun. Das ist ja kaum zu entziffern.
 
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Ist wirklich sehr anstrengend zu lesen
 
Mein Fall:
Student, 400€ Job im Labor aber nur 5h/Woche, also ~190€ durch den Job, ~300€ Studienkredit (keine Bafögberechtigung), dazu Gewerbe angemeldet für EDV-Kram bei ein paar Kleinunternehmen.

Grob gerechnet gehen die 300€ + 190€ für Essen, Wohnen, Versicherung drauf. Da bleibt nicht viel über.
Das Gewerbe hat 2014 ca 1700€ Gewinn gemacht, da ist zum Glück Brutto = Netto. Monatlich ist das ein schwankender Betrag, der geht zu zu 80% auf Sparkonto für eventuelle Urlaube (ich reise gerne). Der Rest deckt halt mal Sachen für den PC.
Dazu bekomm ich abundzu mal was von meinen Eltern (Kleidung & Co).
Es lässt sich also Leben, aber ich geh aus meinem Studium mit nem großen Minus raus. Noch 2 Monate dann Praxisphase (zu 500€ den Monat) und danach eventuell Übernahme, dann gehts wahrscheinlich mit Stufe 11 o 12 IGM los, mal sehen.
 
@CH13F

Erstmal Satzzeichen setzen, damit es überhaupt lesbar wird. Netto hat mitunter die schmuddeligsten Filialen, ich bevorzuge Penny. Gehört zu REWE, bietet einige Markenartikel, die es im Discounter sonst nicht immer gibt und ist preislich im Rahmen. Umettikettiertes Gammelfleich bekommt man auch in großen Warenhäusern, wie real etc. oder beim Dönermann um die Ecke, wenn man Pech hat, also kein wirkliches Antidiscounterargument. Außerdem, wenn man sich etwas auskennt, kann man schon an der Färbung des Fleisches erkennen, ob man es in den Wagen legen kann oder lieber dem Verkäufer um die Ohren schlagen sollte. Wobei es hier nicht um Vorlieben beim Einkauf gehen sollte.

Allerdings muss ich mich nicht wundern, wenn ich von einem Azubigehalt die Miete eines Düsseldorfer Vororts stemmen will und dann auch noch bei REWE und EDEKA meinen Wocheneinkauf erledige, dass ich dann kaum was über habe. Hauswirtschaft wird wohl schon lange nicht mehr als Fach in Schulen angeboten, erst recht nicht in Hauptschulen. Das merkt man dann. Die jungen Leute haben keinen Plan, was das Leben kostet - aber Handyverträge gehen immer. Gut, anderes Thema - muss auf dich nicht zutreffen.

Was die böse harte Welt betrifft. Hauptschulabschluss ist doch schon das Mindeste, was man erreichen können sollte und dass Unternehmen höhere Abschlüsse fordern, verwundert mich nicht. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, wenn man dich als IT Sevicemitarbeiter wo einsetzt, meinetwegen im Kundendienst und du eine Mail an einen Kunden schickst mit der Rechtschreibe, die du hier an den Tag legst - Sorry, das geht gar nicht.
 
Ich versuche seit gefühlt zwei Monaten meinem Handy die deutsche Rechtschreibung beizubringen, nur jedes mal wenn ich auf abschicken klicke haut das scheiß teil einfach mal jeden korregierten fehler wieder rein und sendet es ab da hab ich ernsthaft keine Laune mehr drauf. Ab heute nutze ich wieder meinen PC versprochen dort kann die Technik mir nicht dazwischen funken. Ist zwar off topic aber kann man irgendwie ein sprach Paket runterladen wodurch das z3 lernt das es gerade nur Fehler macht?

Lg

Gesendet von meinem D6503 mit der Hardwareluxx App
 
Also ich nutze auf meinen Geräten überall Swiftkey, das lernt von SMS, Gmail und Facebook usw.

Ich kann auch mein eigenes Wörterbuch befüllen. Von deinen Problemen hab ich noch nie gehört. Schonmal geprüft, ob du überhaupt die Tastatur auf Deutsch eingestellt hast.
 
Vmtl hat er ein iPhone :d :d :d

Und ich dachte schon meine Sätze wären schwer zu entziffern *g*

Nun haben wir schon wieder die Qualitätsdiskussion xD hab sowohl bei Rewe wie bei Aldi schon versammeltes (angeblich noch haltbares) Fleisch gekauft... Seitdem nur noch Metzger (auch für die Katzen)
 
Ehm leider nein ich hab mir zum aller ersten mal ein Android Handy geholt und es ist ein Sony Xperia z3 und ehm ja die Tastatur stand auf englisch, da ich es in England gekauft hab, hmm nach dem update auf 5.0 hat sie sich wohl zurück gestellt gehabt. Aber lieber mal b2t und um auf die Metzger sache einzugehen meiner Erfahrung bezahlt man doch dort den vierfachen Preis als vom rewe Metzger hinten im laden?!


Lg

Gesendet von meinem D6503 mit der Hardwareluxx App
 
Kommt immer darauf an, welche Ansprüche jemand hat.

Der Preis richtet sich natürlich nach versch. Kriterien. Wir kaufen ja in der Zwischenzeit im Grunde gar kein Fleisch/Wurst mehr. Als wir das noch taten, nur vom Bauernmarkt, da wussten wir, woher es kommt, wie die Tiere gehalten wurden und was gefüttert wurde.

Das bei industrieller Fertigung die Preise wesentlich geringer sind, ist auch klar, wenn einem Massentierhaltung egal ist, bleibt nicht viel über. Außer weniger Fleisch essen.
 
Richtig Chupa.

Wir essen zu 90-95% vegetarisch, normal keinerlei stark verarbeitete Produkte (Wurst gehört dazu) und wenn es doch mal ein Steak (zählt nicht zu stark verarbeitet) ist gehen wir zu einem Metzger, der weiss wo seine Tiere herkommen und der selbst schlachtet.

Hab beim Metzger im Rewe letztens Fleisch für meine Kleintiger gekauft... Nach 3 Tagen hatte es graue Ränder und hat gestunken (natürlich richtig verpackt!).. Das hab ich beim Fleisch vom Metzger um die Ecke nicht!

Klar Zahl ich dann 20-50% mehr, aber
1. esse ich wenig Fleisch
2. wenn ich auf mindere Qualität zurückgreifen müsste würde ich lieber komplett darauf verzichten.

Vegetarisch muss auch nicht zwingend günstiger sein als Fleisch... Gibt hier um die Ecke ein Veggylokal dort zahlt man für 6 Gänge über 100€... Schmeckt aber auch gigantisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kaufe öfters beim Metzger und erfreue mich gleichbleibend hoher Qualität. Und mich alleine nicht über verfettetes und dröges Fleisch ärgern zu müssen, ist es mir schon wert.

Ansonsten kaufe ich auch viel an der Frischetheke und verarbeite es zeitnah. Da freut man sich auch beim Kochen.
 
Leider bezahlt man auch für hochwertiges Gemüse teilweise ordentliche Batzen Geld, ähnlich viel wie für mittelklassiges Fleisch, wenn man Preis/Sättigungswert nimmt - selektiver Subvention sei Dank. labbrige Wassergurken und rotes schnittfestes Wasser alias Tomaten will ich nicht in meinem Salat.
Am liebsten kaufe ich beim Gemüsemann der 2 mal pro Woche vor der Mensa einen Stand hat, aber der ist momentan im Winterurlaub bzw. verkauft im Winter auch größtenteils Importware.
 
Am Wochenende gehe ich auch mal gerne auf den Samstagsmarkt. Dort gibt es super Gemüse.
 
Es geht eigentlich vom Preis.

Wir sind in 5-8min, zu Fuß, am Viktualienmarkt in München und kaufen dort eigentlich gern ein. :)
 
Wochenmarkt ist ein guter Tip für frisches Obst und Gemüse. Je nach Markt muss man natürlich drauf achten, dass das tatsächlich auch regionale Ware ist und nicht vom Großmarkt - für Großmarktware macht es keinen Unterschied, ob man die im Discounter oder auf dem Wochenmarkt kauft. Wenn man einen regionalen Bauern findet, der eigene Ware verkauft, bekommt man mehr Qualität zu einem vergleichbaren Preis. Und das zeug hält dann auch mal die Woche - nicht so wie die Supermarktmöhren, die nach zwei Tagen schimmeln... Man sollte sich allerdings schon drauf einstellen, Obst und gemüse mehr saisonal - also so wie sie hier angebaut werden und verfügbar sind - zu kaufen/essen. Aktuell sieht es halt einfach schlecht aus mit frischen Kirschen, die Äpfel und Birnen sind natürlich Lagerware und generell gibts im Winter eben mehr Kohl/Rüben/Rote Bete/Möhren/Salat.

Alternativ gibts auch Obst/Gemüsekisten-Lieferservices, in der Regel von regionalen Anbietern aus eigener Produktion. Hier in HH gibts eine gute Aushwahl - konventionell, Bio, Demeter - alles aus dem Umland, gekennzeichnet was aus eigenem Anbau ist, was dazugekauft, teilweise kann man sich dann auch Eier/Brot/Fleisch aus deren eigener Produktion mit dazu bestellen. Sehr komfortabel und preislich ok, qualitativ super.
 
Richtig Chupa.

Wir essen zu 90-95% vegetarisch, normal keinerlei stark verarbeitete Produkte (Wurst gehört dazu) und wenn es doch mal ein Steak (zählt nicht zu stark verarbeitet) ist gehen wir zu einem Metzger, der weiss wo seine Tiere herkommen und der selbst schlachtet.

Hab beim Metzger im Rewe letztens Fleisch für meine Kleintiger gekauft... Nach 3 Tagen hatte es graue Ränder und hat gestunken (natürlich richtig verpackt!).. Das hab ich beim Fleisch vom Metzger um die Ecke nicht!

Klar Zahl ich dann 20-50% mehr, aber
1. esse ich wenig Fleisch
2. wenn ich auf mindere Qualität zurückgreifen müsste würde ich lieber komplett darauf verzichten.

Vegetarisch muss auch nicht zwingend günstiger sein als Fleisch... Gibt hier um die Ecke ein Veggylokal dort zahlt man für 6 Gänge über 100€... Schmeckt aber auch gigantisch.

Geht mir genauso, esse auch nur noch wenig Wurst/Fleisch, klar ich komm aus Thüringen da wird oft gegrillt. Dann greif ich auch mal zu.
Danach brauch ich aber mal wieder ein paar Tage gar nix vom Tier, hat bei mir gesundheitliche Gründe und ich mag kein "Industrietier" essen, außerdem sollte man generell weniger Fleisch essen (pers. Meinung)
Schlimm dass sich darüber viele keine Gedanken machen und das Fleisch nur billig sein muss.......oft ist da Gemüse teurer, unglaublich so etwas!

Was mich echt stört: hier auf dem flachen Land bekommt man wirklich ganz schlecht gutes Fleisch vom Bauern. Biohöfe sucht man vergebens.....schade.
Ich hab die DDR noch erlebt (Bj. 73) da hat jeder quasi selbst geschlachtet und man wusste, was man da ist.

Guinnes
 
Zuletzt bearbeitet:
Schlimm dass sich darüber viele keine Gedanken machen und das Fleisch nur billig sein muss.

Man kann vielen aber auch keinen Vorwurf machen, denn ihnen bleibt nur das Fleisch vom Discounter, weil ihr Gehalt nicht mehr hergibt.
Würden sie richtig entlohnt werden (richtig im sinne von Fair), würden sie auch generell Qualitativ höherwertige Produkte kaufen.

Was mich echt stört: hier auf dem flachen Land bekommt man wirklich ganz schlecht gutes Fleisch vom Bauern. Biohöfe sucht man vergebens.....schade.

~10 Minuten mit dem Bus von hier, ist ein Bauernhof der noch selber Schlachtet etc. und dies direkt vertreibt und etwas weiter kann man dann Obst/Gemüse (je nach Jahreszeit) selber ernten und dann mitnehmen.

Ich hab die DDR noch erlebt (Bj. 73) da hat jeder quasi selbst geschlachtet und man wusste, was man da ist.

Oder wenn man ein Wildschwein angefahren hat, haben sie es fix eingeladen und nix gesehen :fresse:
 
Doch es bleibt was über: kein Fleisch essen... Man braucht es nicht zum leben.

@guinnes: mir geht es ähnlich, es geht mir um die Gesundheit und ich habe mich deshalb entschieden weniger Tier und auch teils tierische Produkte zu essen!

Wir haben hier das Glück, dass wir für alles die Auswahl haben.
 
Doch es bleibt was über: kein Fleisch essen... Man braucht es nicht zum leben.
Natürlich braucht mans nicht, aber für viele ists schon fast n Grundnahrungsmittel. Ich ess z.B. relativ viel fleisch (4-6x die Woche) und kann mir ne Ernährung ohne gar nicht vorstellen. Aber das man drauf achten sollte wos herkommt stimmt schon, wenns das Geld zulässt.
 
Streiten wollen nur die, die nicht verstanden haben, dass es auch ohne täglich Fleisch keine Mangelerscheinungen gibt...

Auch lacto-ovo-vegetarische Ernährung genannt, aber egal...solange bei den Leuten noch Massentierhaltung und Billigstpreise>nachdenken vorherrscht, ist diese Diskussion mühselig, ich selbst bekehre niemanden, stehe nur zu meiner Entscheidung, welche ich aus versch. Gründen getroffen habe.

Lustigerweise geben wir jetzt auch nicht mehr aus, obwohl fast nur mehr Bauern und Bio Markt, weil wir einfach auch viel weniger konsumieren.
 
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