[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Naja, vom Sinn her für 12 Monate, da ein dreizehntes Gehalt zB ja nicht überall gezahlt wird.
 
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Dass beim Thema Geld nicht nur in Foren wie diesem e-follows viel Mist geschrieben wird, sondern hier auch.
So schwer zu verstehen ist das nicht.
 
Aha und wo steht das jetzt im Widerspruch zu dem, was ich schrieb? Ich hab ja nicht angefangen mit " ". Aber um's dann nochmal für alle klarzustellen: Generell wird online gerne mal sehr viel geschrieben...
 
Häng dich nicht so an den Anführungszeichen auf. Hast dich einfach undeutlich ausgedrückt. ;)
 
@jlagreen
aber da ist ein Fehler..

Du hast da gerechnet das 1000 Euro bei 3 Prozent in 46 Jahren rund 970.000 Euro ergeben.
Das ist absurd und falsch.
Das gibt eher knapp 4000 Euro.
 
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Lass mich :d

Achja, zum Thema Einstiegsgehält. Eine Kommilitonin von mir, also ebenfalls mit (gutem) kurz bevorstehendem Masterabschluss (B.Sc. WiWi / M.Sc. Management, Praktika, Werkstudentin, Auslandserfahrung) hatte diese Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem Verlag im Bereich Marketing. Gehaltsangebot: 2.500,- brutto.
Keine Ahnung, ob da jetzt noch ein 13. Gehalt obendrauf käme, aber das ist schon sehr dürftig, oder? :hmm:
 
2.500 Brutto kriegt man wenn man im IG Metall Tarif seine Ausbildung fertig hat, egal mit welchem Beruf ;) und zwar mit 35h Woche Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld und 30 Tage Urlaub.
Also ja, sehr dürftig, zumindest aus meiner Sicht.
 
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Naja, mehr bekomme ich in meiner Sparkasse auch nicht jetzt nach der Ausbildung.

Dafür muss ich mich aber auch nicht kaputt arbeiten :)
 
Richtig, so viel habe ich als ausgelernter Industriekaufmann bekommen. Mit diesen Worten würden ich den Besprechungsraum dann auch direkt verlassen.
 
Aber Ausbildung ist eben was anderes als Master.
Allein schon der Gehaltsausfall den man im Gegensatz zur Ausbildung die ganze Zeit hat.

Würde ich auch direkt gehen.
 
Hat sie denn schonmal gearbeitet/eine Ausbildung absolviert? Ich vermute nein, sonst würden die ihr nicht dasselbe Gehalt wie ohne Studium anbieten. Vllt war es ja ein Versuch von Bauernfang :fresse:
 
Okay, danke für eure Worte. Dann war's also doch keine "BWLer Arroganz" als wir zu ihr meinten, dass sie in dem Moment einfach ihre Sachen hätte packen sollen :fresse:

Ausbildung nicht, nein. Aber wie gesagt, schon im Rahmen des Studiums Praktikantin und Werkstudentin gewesen. Aber sie ist immerhin höflich bis zum Ende geblieben, annehmen wird sie die Stelle unter den Rahmenbedingungen aber nicht ;)
 
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Ich kenn mich mit Bewerbungsgesprächen bei Absolventen nicht so aus, aber vllt. wollten die Personaler auch einfach nur ihre Reaktion sehen und evtl. schauen, ob sie ein (realistisches) Gegenangebot stellt.
 
Das ist im Bereich Marketing aber gar nicht so unüblich.

Das erste Problem für Unternehmen ist schon, dass die Marketingerfolge schwierig zu erfassen und in Zahlen belegbar sind.

Das zweite Problem ist - ohne das ich jetzt respektlos klingen möchte - Marketing theoretisch jeder halbwegs Intelligente studieren kann. Entsprechend gibts da auch ein krasses Überangebot bzw. der Bedarf an Marketing ist halt in der großen Mehrheit aller B2B Betriebe (6-7 mal so groß wie der Endkundenmarkt) im Vergleich zu den restlichen Anstrengungen verschwindend gering. Wenig Stellen und viele Absolventen führen dann zu der Problematik.
 
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Naja, Bekanntheit /= Erfolg. Thomas hat mit seiner Argumentation schon nicht ganz unrecht.

Ich würde mich später auch gerne Richtung Absatz/Vertrieb spezialisieren. Der einzige Weg dahin führt zu einer Spezialisierung auf Marketing.
 
Naja, Bekanntheit /= Erfolg. Thomas hat mit seiner Argumentation schon nicht ganz unrecht.
Ist den die Steigerung einer Markenbekanntheit nicht ein Marketingerfolg? Den darum geht es. Was man schwer messen kann, wie Marketing zum Erfolg des Unternehmens beträgt...
 
Klar kannst du die Markenbekanntheit messen - aber definieren sich darüber allein die Erfolge eines Unternehmens? Das ist wenn überhaupt auch nur für den Endkundenmarkt wiederum relevant. Wenn das mittelständische Unternehmen eine Anlage kaufen möchte, suchen die sich gezielt Informationen und informieren sich - und selbst das macht dann der technische Vertrieb, Einkäufer oder Ingenieure.

Vieles kann man erfassen, Schlüsse daraus ziehen ist wiederum schwierig und teilweise unmöglich und im B2B-Bereich auch weitaus weniger relevant. Wenn ich 150 Kunden habe und eine Kundenzufriedenheitsanalyse mit Umfrage mache, frage ich mich wo die statistische Relevanz der Auswertung liegt. Von den 150 Kunden nehmen ja auch vielleicht 5-15% an der Umfrage überhaupt teil.
Und ich behaupte einfach, dass sich die Anzahl der verfügbaren Stellen über das Marktvolumen definiert.

Soll ja auch nicht heißen, dass Sie nichts drauf hat - nur muss man sich auch heutzutage noch in gewisse Positionen hinarbeiten. Und in der Branche ist es halt generell schwierig, viel Geld zu verdienen. Das machen da einige wenige, aber in der Regel nicht Studenten von der Uni.
 
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Klar kannst du die Markenbekanntheit messen - aber definieren sich darüber allein die Erfolge eines Unternehmens?

Warum fängst du plötzlich an von Unternehmenserfolgen zu reden? Du hast von Marketingerfolgen geredet und diese sind darüber messbar. Ob diese dann zum Unternehmenserfolg beitragen ist wiederum ein anderer Punkt. Es gibt einige Unternehmen die viel Geld in die Markenbekanntheit stecken und trotzdem Verluste einfahren...

Auf die anderen Punkte werde ich nicht genauer eingehen, das wäre zu umfangreich um dies hier zu diskutieren.
 
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Hi! Ihr dürft auch die jeweilige Branche nicht vergessen. Ich habe beispielsweise einen Master, der sozial- bzw. gesundheitswissenschaftlich ausgerichtet ist. Laut Staufenbiel liegen hier die Einstiegsgehälter bei etwa 36.000 brutto p.a. ....kein Vergleich zu Wirtschaftswissenschaftlern o. Ä. ....aber so ist es halt. Hat sicherlich auch was mit der gesellschaftlichen Anerkennung zu tun. Und im Dienstleistungssektor kann man sich außerhalb des Consulting-Bereiches sowieso keine goldene nase verdienen (vgl. 'Baumolsche Kostenkrankheit'). Derzeit verdiene ich als Berufseinsteiger auch nicht mehr als 2.600 brutto plus 13. Monatsgehalt +Jahresbonus (etwa 1,5k) ....aber über die verdienstchancen weiß man i.d.R. schon zum Studienbeginn bescheid.

Die besagte junge Frau sollte auf jeden Fall einen Arbeitgeber finden, der ihr mehr bezahlt. 40-45k sollten da fast realistisch sein (WiWi).

Grüße!

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
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Lass mich :d

Achja, zum Thema Einstiegsgehält. Eine Kommilitonin von mir, also ebenfalls mit (gutem) kurz bevorstehendem Masterabschluss (B.Sc. WiWi / M.Sc. Management, Praktika, Werkstudentin, Auslandserfahrung) hatte diese Woche ein Vorstellungsgespräch bei einem Verlag im Bereich Marketing. Gehaltsangebot: 2.500,- brutto.
Keine Ahnung, ob da jetzt noch ein 13. Gehalt obendrauf käme, aber das ist schon sehr dürftig, oder? :hmm:
Marketing halt. Kann man wohl keinem empfehlen, das zu vertiefen.
 
Ich denke mal da ist der Markt einfach gesättigt.

Marketing macht ja jeder zweite der irgendwie im Bachelor was mit "Wirtschaft" zu tun hatte, weil es einfach nach "Erfolg" klingt.

Das ist wie vor ein paar Jahren, wenn Leute "irgendwas mit Medien" machen wollten.. heute ist es halt "irgendwas mit Marketing".

Wenn ich mir anschaue, wer im Bekanntenkreis alles so BWL, VWL und andere Wirtschaftsstudiengänge studiert oder studieren möchte... soviele gut bezahlte Jobs kann es garnicht geben. Da wird einfach die Spreu vom Weizen getrennt.
Wer mit Summa cum Laude abschließt, bekommt nen gut bezahlten Job - der Rest darf sich mit Industriekaufleuten um die (gemessem am Studienabschluss) mäßig bezahlten Stellen schlagen..

Ich hab nach dem Studium für ein großes Unternehmen gearbeitet wo ich auch Praxisphase + BA gemacht habe, und da hab ich für ne halbe Stelle mit 20h schon fast 2k Brutto bekommen.
Hatte keinen Bock auf Vollzeit.
 
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@jlagreen
aber da ist ein Fehler..

Du hast da gerechnet das 1000 Euro bei 3 Prozent in 46 Jahren rund 970.000 Euro ergeben.
Das ist absurd und falsch.
Das gibt eher knapp 4000 Euro.

Was ist daran falsch??? Monatlich 1000 Euro angelegt auf 46 Jahre bei 3%Zinsen können doch niemals knapp 4000 Euro sein???? Selbst bei jährlicher Verzinsung sind das nach einem Jahr schon knappe 300 Euro....

Ich hoffe du studierst nichts, bei dem du später irgendwelche Verantwortungen über Geld hast ;)
 

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er hats falsch verstanden. er dachte man legt einmalig 1000€ an und lässt bei 3% 46 jahre lang laufen
 
Ach so. Wäre ja aber im Bezug auf den Hauskauf/Rate sehr sinnlos ;)

Zum Thema Studium und folgendes Gehalt: Man sollte immer auch bedenken, dass man einen Job auch nach dem Studium erstmal haben muss. Sofern man eben nicht besser als die anderen ist, heißt es nicht zwangsläufig, dass man nach dem Studium gleich einen tollen und gut bezahlten Job bekommt.
 
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natürlich nicht, aber hardwarekäufer hat nicht die beste auffassungsgabe, ohne ihm jetzt zu nahe treten zu wollen... ;)
 
Zum Vergleich, die 1000€ für 3% und 46J. angelegt ergeben knapp 970.000€.
Bei 2% Inflationsrate ist das am Ende aber alles nicht mehr so beeindruckend. Nach heutigem Preis sind das in 46 Jahren dann nämlich noch 373.500€. Und da kann ja jeder selber nachrechnen, ob das für 25 Jahre Rente reicht.
Und die 3% muss einem heute überhaupt erst einmal jemand garantieren. Der Garantiezins von Lebensversicherungen ist derzeit jedenfalls weit darunter. Mal ganz davon zu schweigen, dass man die 1000€ im Monat locker haben muss.
 
Ich denke mal da ist der Markt einfach gesättigt.

Marketing macht ja jeder zweite der irgendwie im Bachelor was mit "Wirtschaft" zu tun hatte, weil es einfach nach "Erfolg" klingt.

Das ist wie vor ein paar Jahren, wenn Leute "irgendwas mit Medien" machen wollten.. heute ist es halt "irgendwas mit Marketing".

Wenn ich mir anschaue, wer im Bekanntenkreis alles so BWL, VWL und andere Wirtschaftsstudiengänge studiert oder studieren möchte... soviele gut bezahlte Jobs kann es garnicht geben. Da wird einfach die Spreu vom Weizen getrennt.
Wer mit Summa cum Laude abschließt, bekommt nen gut bezahlten Job - der Rest darf sich mit Industriekaufleuten um die (gemessem am Studienabschluss) mäßig bezahlten Stellen schlagen..

Ich hab nach dem Studium für ein großes Unternehmen gearbeitet wo ich auch Praxisphase + BA gemacht habe, und da hab ich für ne halbe Stelle mit 20h schon fast 2k Brutto bekommen.
Hatte keinen Bock auf Vollzeit.

Ich verstehe deine Posts nicht...mal bist du fertig mit der Uni, mal nicht.

Dann findest du 58k als Einstieg wenig. Was studierst du noch mal? Was ist denn dein Ziel als Einstieg bei 12 Monatgehältern.


Sent from my iPhone 4S
 
Was man auch immer bedenken muss ist, dass z.b. ein Duales Studium/Ausbildung frueher zu Ende ist als ein normales Studium. Deshalb verdienen diejenigen dann auch frueher ihr volles Gehalt und das kann durchaus dauern bis das wieder aufgeholt ist;)
 
Man darf natürlich nicht vergessen, dass nicht jeder des Geldes wegen studiert. ;)
 
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