[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Ich habe da mal für unseren Auftraggeber eine Bestandsaufnahme gemacht. Die Tiefgarage dort, wird wöchentlich geputzt (also nicht mit Kehrwagen oder Maschine, sondern 5 Leute einer Putzkolonne nebeneinander).
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Bzgl. Öffnungszeiten:
Die Sparkasse in der ich arbeite, hat 2 mal die Woche bis 18 Uhr geöffnet und ein paar Filialen werden mittlerweile sogar Samstags geöffnet....von daher...

Dann sind die Mietpreise ja bei euch noch in Ordnung.
Habe die Tage öfter Preise geguckt in Oldenburg -mieten als auch kaufen- und da liegt man auch schon bei locker 9€/qm für ne einfache Wohnung in Stadtrandlage.
Wer ne vernünftige neue Eigentumswohnung haben will, zahlt locker 3000€/qm. Echt übel.
Ich werde jetzt noch 2 Jahre Eigenkapital sparen und dann nochmal auf die Suche gehen. Mieten will ich eigentlich nicht so gerne...
 
Versuchs mal in meiner Heimatstadt. Der Anteil EFh zu Wohnungen beträgt hier etwa 90 zu 10.
Und wir haben mittlerweile rund 1500 Studenten hier.. Sie meisten finden keine Wohnung und müssen irgendwie pendeln.
 
Einnahmen:
Taschengeld: 50Euro
Gehalt aus Nebenjob: circa 250-450 Euro (schwankt je nach Wetterlage)

Ausgaben:
Handy: 15 Euro
Twitch: 10-15 Euro
Adobe: 20Euro

:wink:
 
.
 
Zuletzt bearbeitet:
Einnahmen: ~1200 als Student im Praktikum

Ausgaben:
HVV 55
Handy 55
Sprit ~50
Sport 45
Krakenkasse 80
Essen + Gedöns ~200
 
Die IT-Branche (SW-Entwicklung)

Da ist aber auch noch Kindergeld drinne also nur knappe 1000 netto
 
Zuletzt bearbeitet:
Einnahmen:
2.400 Netto (Stkl 1)

Fixe Ausgaben:
-700€ Miete inkl. allen Nebenkosten + Essen
- 40€ Fitness
- 60€ Handy
- ca. 150€ für Mittagstisch an Arbeitstagen
- 50€ S-Bahn Ticket

Also in der Theorie 1400€ übrig. In der Praxis sinds natürlich ein paar Hundert Euro weniger, über den Monat verteilt hat man ja doch immer irgendwelche Ausgaben wie Klamotten kaufen, Ausgehen, etc..
 
Zuletzt bearbeitet:
@Dantius: Bin bei einem Onlineversandhändler in der IT im Bereich Projektmanagement.
 
Naja, hier im Thread gibt´s einige die deutlich mehr verdienen wenn ich mich recht entsinne. Außerdem, mehr geht ja immer ;-). Solange man aber wie ich noch ohne Kinder ist, zu zweit wohnt und kein Auto hat, ist das Gehalt definitiv mehr als ausreichend um gut zu leben und sich 1-2 mal im Jahr nen schicken Urlaub zu gönnen.
 
Einnahmen:
3.900 Netto
1.350 Ehefrau
350 Kindergeld

Also insgesamt ca. 5.600

Ausgaben:

Hauskredit: 1.150
Kindergarten: 450
2xAuto: ca. 500 (Versicherung ist billig und bezahlt sind sie auch)
BUZ: 150
Private Krankenzusatzversicherung: 100
Sonstige Versicherungen: 120
Gas/Wasser/Strom/Müll/Grundsteuer/GEZ: 280
Telefon/Internet/Handy/TV: 90

Fixkosten: 2.840

Kleidung+Essen+Freizeit ca. 1.200

Bleiben also 1.640

Davon gehen nötige Renovierungen und Gartenpflege etc. ab. Sparen ca. 14.000 im Jahr, die dann zum Teil in Sondertilgungen fürs Haus gehen. In 5 Jahren zahlen wir dafür nur noch 450 fürs Haus und in 10 nichts mehr. Es ist ganz gut, wenn man nicht auf jeden Euro achten muss. Bei vielen Bekannten mit Kindern sieht das wesentlich schlechter aus. Wenn man welche hat beginnt man zu verstehen, warum Kinder kriegen das Armutsrisiko stark erhöht. Man braucht mehr Wohnraum, bezahlt mehr Essen/Kleidung/Nebenkosten/Betreuung und im Gegenzug kann ein Partner nicht mehr voll bzw. gar nicht mehr arbeiten.

Als ich noch unverheirateter Student war, war die Liste übrigens wesentlich übersichtlicher und die Zahlen auch kleiner. Das sich das mal so entwickelt, habe ich mir vor 10 Jahren nicht wirklich vorstellen können.
 
Der Partner ist aber nicht sooo lange weg vom Job - je nachdem, wo die Prioritäten gesetzt werden (Geld verdienen oder Zeit mit dem Kind). Bei jemand wie dir, der so gut verdient mag das kein Problem sein, aber gibt genug Paare, da müssen beide arbeiten.
 
Finde ich nicht. Bei uns im Osten kenn ich das gar nicht anders. Da mag halt vom alten System herrühren das die Kinderbetreuung hier einfach besser ist, geschadet hats keinem.
Wahrscheinlich auch ne Frage des eigenen Anspruchs. Ist genauso wenn ich heute immer lese, oh wir erwarten ein Kind, wir brauchen einen Kombi. Oh wir kriegen ein 2. Kind, da muss ein Van her. Da schüttel ich persönlich nur noch den Kopf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist wohl auch eher Luxus, wenn heute noch ein Partner zuhause bleiben kann und ein Gehalt ausreicht um die Familie zu versorgen. Hier in Berlin steckt fast jeder sein Kind mit einem Jahr in die Kita und beide Eltern gehen arbeiten. Dass die Kinder dabei zu kurz kommen, wäre mir neu. Das Vorurteil, dass ein Elternteil dauerhaft Zuhause bleiben sollte ist mir aber nur zu gut bekannt, ich selber bin in Ba-Wü aufgewachsen, dort war das quasi Standard.
 
Zum Thema Kinder in die Kita:
Ich halte es für die Kinder ungemein wichtig das sie Sozialkompetenz aufbauen und dies funktionert wunderbar in der Krippe und Kita. Aber wenn die Kinder nur bei Mama am Rockzipfel hängen, muss das nicht immer förderlich sein.
Freundin von mir hat ihre Kleine auch mit einem Jahr in die Krippe gegeben, sie entwickelt sich prächtig. In meinen Augen hat das auch nichts mit "Abschiebung" zu tun, später in der Schule ist man auch nicht im Privatunterricht.
 
Finde ich nicht. Bei uns im Osten kenn ich das gar nicht anders. Da mag halt vom alten System herrühren das die Kinderbetreuung hier einfach besser ist, geschadet hats keinem.
Wahrscheinlich auch ne Frage des eigenen Anspruchs. Ist genauso wenn ich heute immer lese, oh wir erwarten ein Kind, wir brauchen einen Kombi. Oh wir kriegen ein 2. Kind, da muss ein Van her. Da schüttel ich persönlich nur noch den Kopf.

Bekannte von mir hat in der DDR gelebt, sie hat ihre 2 Kinder jahrelang auf der Schwalbe rumgefahren, beide gleichzeitig
 
Habe ich auch noch mitgemacht. Am Klemmbock vom Lenker gabs noch nen extra Haltegrif für Kinder zum Festhalten und du saßt dann halt aufm Tank, ohne Helm und alles und es war rechtmäßig. Die S50 habe ich heute noch so.

Zudem was obendrüber zum Thema Sozialverhalten gesagt wurde kann ich auch nur zustimmen. Nicht umsonst wird das nun endlich mal deutschlandweit eingeführt. Ich weis auch gar nicht wo das Problem sein soll. Stell dir mal vor die ganzen Kinder mit Migrationshintergrund bleiben zu Hause hocken. Prost Mahlzeit.
Wie gesagt, ich kenne es gar nicht anders und will es mir auch gar nicht vorstellen. In der Kindergrippe wurde man nach der Arbeit von den Eltern abgeholt, in der Grundschule gings in der 1. und 2. Klasse glaube ich in der Hort bis man abgeholt wurde und ab der 3. gings einfach alleine nach Hause auf dem Schulweg.
 
Was ich meine ist, dass die Kinder dann nichts mehr von den Eltern haben - und Zeit die das Kind mit den Eltern verbringt ist sehr wertvoll. Bei Menschen, deren Kinder deswegen quasi 0 Zeit mit ihren Eltern verbringen können frage ich mich manchmal echt warum diese Personen überhaupt Kinder in die Welt gesetzt haben.
Was heißt denn bitte kaum, es gibt immer noch den Abend und die Wochenenden. Zumal ich finde das ein Kind sowieso besser in einer Kita aufgehoben ist, zuhause ist nur die Mutter/Vater oder von mir aus auch beide, die in den seltensten fällen permanent mit dem Kind spielen, selbst wenn sie zuhause sind. Aber in der Kita sind andere Kinder und Programm und Erzieher oben drauf.

Das große Problem beginnt dann erst wenn die Kinder in die Schule kommen, Grundschulen enden meist schon um 10~12uhr, das ist ein Witz, da kann man nicht mehr arbeiten. Ganztagsschulen klingen zwar gut, sind in 99% der Fälle aber eher ein schlechter Witz, keine richtige Betreuung, kein Programm, meist schlecht organisiert und dann meist relativ viele Plätze von Kindern aus "Problemfamilien" geblockt, weils für die natürlich noch nicht mal was kostet.
Im Prinzip ist man so gezwungen das Kind in die Kita zu geben, damit man, wenn es in die Schule kommt, damit die Betreuung nicht das gesamte Gehalt auffrisst das man bekommt, wenn man die länger ausgesetzt hat.
 
Hier im Osten ist nahezu in jeder Grundschule unmittelbar ein Hort. Auf meiner damaligen war sogar ein Frühort, der ab 05:00 anfing. Unterricht war glaube Anfangs von 8-12, ab der Zweiten dann von 7:30 bis 13:nochwas... Natlos daran der Hort bzw Mittagsessen ;)
Der Hort ging dann bis 17 Uhr, und dann ist es schätze ich auch möglich, dass ein Elternteil zu Hause ist.
In Klasse 5, wo ja die Sekundarstufe anfängt, ist man ja schon Alt genug, auf sich selbst aufzupassen und zu lernen bzw sich mit Freunden zu treffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, wenn du dir die Kinder von heute anschaust, dann läuft es einem doch teilweise kalt den Rücken runter. Ich kann jedenfalls nur den Kopf schütteln, wenn Mütter nur halbtags arbeiten können, wegen ihren Kindern.
Als ich nachfragte wie alt ihre Kleinen seien, meinte sie 12 & 9, die müsse sie innerhalb der Stadt dann zu diversen Aktivitäten kutschieren.
In dem Moment habe ich lieber geschwiegen und das ist kein Einzelfall, an 99% der Schulen sieht man die Elterntaxis, egal wie nah man an der Schule wohnt.

Ich bin damals in der ersten Klasse nach einem Monat alleine zur Schule gegangen (ca. 15 Minuten zu Fuß), hatte immer ne Freundin dabei. Ebenso ging ich bis Mitte der zweiten Klasse in den Hort (manchmal vor und danach). Ab der dritten Klasse habe ich mir zu Hause alleine das Essen in der Mikrowelle aufgewärmt, Hausaufgaben gemacht und mich danach mit Freunden zum Spielen getroffen.
Heutzutage würden einige Eltern da doch die Hände übern Kopf zusammenschlagen, das Kind so schnell auf sich alleine zu belassen. :eek:
Ich habe übrigens jetzt mit Ende 20 immer noch ein tolles Verhältnis zu meinen Eltern und behaupte einfach mal das weder Krippe, Kindergarten, Hort, noch die frühe Selbstständigkeit mir irgendwie geschadet haben ;)
 
an 99% der Schulen sieht man die Elterntaxis, egal wie nah man an der Schule wohnt.
Vor ein paar Monaten war bei uns in der Zeitung ein Artikel darüber. Kinder die in die Schule gefahren werden, sind oft unkonzentrierter und unbeweglicher.
An meinen ersten Schultag ist meine Mutter mit mir hingelaufen und von Tag zu Tag immer weniger mitgelaufen. Geschadet hat es mir nie

Bzgl. der Sozialfähigkeit von Kindern:
Der 2 jährige Sohn von meinem besten Kumpel geht noch nicht in den Kindi (Mutter ist zuhause wg. 7 Monate alter Tochter). Der Junge hat kein Problem mit anderen Kindern, ist von Anfang an so erzogen worden.
Der 3 jährige Sohn hingegen meine Schwägerin in Spe spielt immer für sich alleine, auch im Kindergarten/Hort. Grund die Mutter ist eine absolute Glucke, kann das Kind nicht alleine lassen und lässt es sogar noch im Elternschlafzimmer schlafen.

In meinen Augen auch oft eine Erziehungssache.
 
Die ganzen Pauschalaussagen hier führen finde ich zu nix. Es hängt auch immer mit vom Kind ab, was ein guter Weg ist.

Hätten meine Eltern mich in der Grundschule / Anfang Gymnasium nachmittags alleine zu Hause gelassen hätte ich alles gemacht, nur keine Hausaufgaben. In der Grundschule hab ich mich nach dem Mittagessen regelmäßig erstmal schreiend auf den Boden geworfen weil ich nicht wollte. Da brauchte ich immer den Arschtritt, "jetzt hier an den Tisch setzen und arbeiten". Meine Eltern haben unglaublich viel Zeit in meinem Schulkram investiert, Aufsätze gelesen und mir wieder um die Ohren gehauen, Hausaufgaben kontrolliert und mit mir neu gemacht etc. pp. Es hat sich aber auch gelohnt. In der Grundschule war ich echt schlecht, hatte am Ende dann trotzdem eine Realschulempfehlung. Meine Eltern haben mich dann trotzdem aufs Gymnasium geschickt, haben mich weiter unterstützt. So ab der 7. Klasse wurde ich dann immer selbstständiger was Schule anging und hab den Kram selbst gemacht und bin nur bei Fragen zu denen etc. Letztlich hab ich dann das drittbeste Abi gemacht und studiere jetzt Physik. Hätten meine Eltern sich da nicht so reingehängt, wäre das nie im Leben so gelaufen.

Bei meiner Schwester war es dagegen so, dass sie ab dem 1. Schultag alles schön gewissenhaft gemacht hat, immer schön selbstständig usw. Da war diese Förderung natürlich nicht nötig.

Und was die Zeit mit den Kindern angeht - wenn beide Vollzeit arbeiten bleibt die in meinen Augen auf der Strecke. Klar gibt es noch Abende und Wochenenden - aber da will dann ein Haushalt gemacht werden und was sonst alles anfällt, die Eltern sollten sich auch nochmal mit Freunden treffen oder so (klar kann man das auch alles aufgeben, empfehlenswert ist das sicher nicht). Viel Zeit fürs Kind fällt da nicht ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es ja immer so herrlich sinnlos, wenn Menschen die noch kein Kind haben, über Kindererziehung philosophieren...

In meinen Augen ist das frühstmögliche Abschieben der Kinder heutzutage mit eines der größten Übel der Gesellschaft.
Man zeugt ein Kind, weil man eben ein Kind zeugt, oder weil man eben zu dumm zum vögeln ist, aber wirklich Gedanken machen sich die wenigsten.

In den "Kitas" der heutigen Zeit wird alles gemacht, nur den Kindern keine Werte mehr vermittelt, von Anstand und Sitten fange ich gar nicht erst an.
Als ich im Kindergarten war, wurden Kindergärtnerinnen mit "Sie" und "Frau xxx" angesprochen, ein DU gab es nicht.
Am Essenstisch herrschten Manieren, und wer nichts essen wollte wurde nicht gezwungen, aber er musste am Tisch bleiben, bis alle aufgegessen hatten.

Wenn ich an die Kita Zeit meiner Tochter denke, werde ich heute noch nervös.
Junge Kindergärtnerinnen, die von nichts eine Ahnung haben, aber sich für super toll halten.
Die Kinder konnten essen was sie wollten, wann sie wollten, wenn du keine Lust hast am Tisch zu sitzen, dann geh halt spielen, wenn du das Hauptgericht nicht willst, dann ess nur den Nachtisch...

Ich könnte hier wahrscheinlich Seitenweise über missstände der heutigen Kitas berichten.
Im Sommer rennen die "Betreuerinnen" halbnackt rum, und wenn die Kinder im Garten spielen wird getratscht, aber nicht nach den Kids geschaut.
Eines Tages ist ein Kind abgehauen, das wurde noch nicht einmal gemerkt, das muss man sich mal vorstellen.

Der damaligen Erzieherin habe ich gesagt, dass wenn ich eines Tages komme um mein Kind abzuholen, und sie ist nicht da, dann wird das ein Tag, von dem man noch in Jahren sprechen wird.

Ok, aber genug davon, ich werde nervös, das soll ja auch nicht sein.

Mein Fazit:
Kinder brauchen Regeln, und ihre Mutter.
Das Model, das der Vater arbeiten geht, und Mutter den Haushalt macht und sich um die Kinder kümmert, ist optimal, und in meinen Augen das einzig wahre.
Lediglich die heutige Konsumgeilheit trägt dazu bei, das beide arbeiten müssen, oder die Einstellung der heutigen Frauen, die sich zu fein dafür sind, zuhause ihre Arbeit zu verrichten, nach dem Motto: "Ich muss mich verwirklichen", oder: "Für was habe ich eine Ausbildung/Studium gemacht, wenn ich jetzt zu hause die Kinder hüten muss..."

Meine Oma hat ihrem Mann jeden Tag das Mittagessen per Rad zu seiner 10KM entfernten Arbeit gebracht, und war stolz darauf, und was ist heute?
Da gehen die Frauen in die Kneipe, und die "Männer" hüten die Kinder...
 
Ich finde es ja immer so herrlich sinnlos, wenn Menschen die noch kein Kind haben, über Kindererziehung philosophieren...
Dürfen also Personen ohne Kinder keine Diskussionen führen bei diesem Thema? Haben diese absolut keine Ahnung von Erziehung und Co?

In den "Kitas" der heutigen Zeit wird alles gemacht, nur den Kindern keine Werte mehr vermittelt, von Anstand und Sitten fange ich gar nicht erst an.
Und das ganze geht weiter in den Schulen. Eine Freundin von mir macht ihr Referendariat, der Rektor will die schlimmsten Kinder aus der Klasse rausnehmen zur Lehrprobe. Und das ist wohl kein Einzelfall. Sorry aber da könnte ich kotzen, die müssen mit den Kindern klar kommen. Deswegen sind es Pädagogen (und hier könnte ich noch viel mehr berichten)

Lediglich die heutige Konsumgeilheit trägt dazu bei, das beide arbeiten müssen, oder die Einstellung der heutigen Frauen, die sich zu fein dafür sind, zuhause ihre Arbeit zu verrichten, nach dem Motto: "Ich muss mich verwirklichen", oder: "Für was habe ich eine Ausbildung/Studium gemacht, wenn ich jetzt zu hause die Kinder hüten muss..."
Das ist leider eine "Schöne-Heile-Welt-Einstellung". Es ist nicht alles an der Konsumgeilheit festzumachen, aber Alleinerziehende müssen arbeiten gehen. Ebenso fehlen später die Rentenpunkte und ich merke es leider immer wieder. Vollzeitmütter verlieren oft den Kontakt zur "Realität" (bspw. man kann sich unter der Woche um 10 Uhr treffen usw), von daher bin ich ein Befürworter das man halbtags arbeiten geht, sobald das Kind in einem gewissen Alter ist.

Die ganzen Pauschalaussagen hier führen finde ich zu nix. Es hängt auch immer mit vom Kind ab, was ein guter Weg ist.

Und was die Zeit mit den Kindern angeht - wenn beide Vollzeit arbeiten bleibt die in meinen Augen auf der Strecke. Klar gibt es noch Abende und Wochenenden - aber da will dann ein Haushalt gemacht werden und was sonst alles anfällt, die Eltern sollten sich auch nochmal mit Freunden treffen oder so (klar kann man das auch alles aufgeben, empfehlenswert ist das sicher nicht). Viel Zeit fürs Kind fällt da nicht ab.

Das ist doch auch eine Pauschalaussage :confused:
 
Das Thema ist auch sicherlich ein eigener Thread wert ;-). Bitte back2topic sonst wird der Thread noch zugemacht.
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh