sidewinderdxii
Legende
Ich habe da mal für unseren Auftraggeber eine Bestandsaufnahme gemacht. Die Tiefgarage dort, wird wöchentlich geputzt (also nicht mit Kehrwagen oder Maschine, sondern 5 Leute einer Putzkolonne nebeneinander).
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Finde ich nicht. Bei uns im Osten kenn ich das gar nicht anders. Da mag halt vom alten System herrühren das die Kinderbetreuung hier einfach besser ist, geschadet hats keinem.
Wahrscheinlich auch ne Frage des eigenen Anspruchs. Ist genauso wenn ich heute immer lese, oh wir erwarten ein Kind, wir brauchen einen Kombi. Oh wir kriegen ein 2. Kind, da muss ein Van her. Da schüttel ich persönlich nur noch den Kopf.
Was heißt denn bitte kaum, es gibt immer noch den Abend und die Wochenenden. Zumal ich finde das ein Kind sowieso besser in einer Kita aufgehoben ist, zuhause ist nur die Mutter/Vater oder von mir aus auch beide, die in den seltensten fällen permanent mit dem Kind spielen, selbst wenn sie zuhause sind. Aber in der Kita sind andere Kinder und Programm und Erzieher oben drauf.Was ich meine ist, dass die Kinder dann nichts mehr von den Eltern haben - und Zeit die das Kind mit den Eltern verbringt ist sehr wertvoll. Bei Menschen, deren Kinder deswegen quasi 0 Zeit mit ihren Eltern verbringen können frage ich mich manchmal echt warum diese Personen überhaupt Kinder in die Welt gesetzt haben.



Vor ein paar Monaten war bei uns in der Zeitung ein Artikel darüber. Kinder die in die Schule gefahren werden, sind oft unkonzentrierter und unbeweglicher.an 99% der Schulen sieht man die Elterntaxis, egal wie nah man an der Schule wohnt.
Dürfen also Personen ohne Kinder keine Diskussionen führen bei diesem Thema? Haben diese absolut keine Ahnung von Erziehung und Co?Ich finde es ja immer so herrlich sinnlos, wenn Menschen die noch kein Kind haben, über Kindererziehung philosophieren...
Und das ganze geht weiter in den Schulen. Eine Freundin von mir macht ihr Referendariat, der Rektor will die schlimmsten Kinder aus der Klasse rausnehmen zur Lehrprobe. Und das ist wohl kein Einzelfall. Sorry aber da könnte ich kotzen, die müssen mit den Kindern klar kommen. Deswegen sind es Pädagogen (und hier könnte ich noch viel mehr berichten)In den "Kitas" der heutigen Zeit wird alles gemacht, nur den Kindern keine Werte mehr vermittelt, von Anstand und Sitten fange ich gar nicht erst an.
Das ist leider eine "Schöne-Heile-Welt-Einstellung". Es ist nicht alles an der Konsumgeilheit festzumachen, aber Alleinerziehende müssen arbeiten gehen. Ebenso fehlen später die Rentenpunkte und ich merke es leider immer wieder. Vollzeitmütter verlieren oft den Kontakt zur "Realität" (bspw. man kann sich unter der Woche um 10 Uhr treffen usw), von daher bin ich ein Befürworter das man halbtags arbeiten geht, sobald das Kind in einem gewissen Alter ist.Lediglich die heutige Konsumgeilheit trägt dazu bei, das beide arbeiten müssen, oder die Einstellung der heutigen Frauen, die sich zu fein dafür sind, zuhause ihre Arbeit zu verrichten, nach dem Motto: "Ich muss mich verwirklichen", oder: "Für was habe ich eine Ausbildung/Studium gemacht, wenn ich jetzt zu hause die Kinder hüten muss..."
Die ganzen Pauschalaussagen hier führen finde ich zu nix. Es hängt auch immer mit vom Kind ab, was ein guter Weg ist.
Und was die Zeit mit den Kindern angeht - wenn beide Vollzeit arbeiten bleibt die in meinen Augen auf der Strecke. Klar gibt es noch Abende und Wochenenden - aber da will dann ein Haushalt gemacht werden und was sonst alles anfällt, die Eltern sollten sich auch nochmal mit Freunden treffen oder so (klar kann man das auch alles aufgeben, empfehlenswert ist das sicher nicht). Viel Zeit fürs Kind fällt da nicht ab.
