[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Jeder hat die Möglichkeit ein Abitur zu machen und zu Studieren, und wenn es soweit ist sollte jeder alt genug sein um zu wissen was für Vorteile es bringt und um eine Entscheidung zu treffen.
Ich hab nicht gesagt das jeder eins machen sollte, aber wenn man sich dagegen entscheidet sollte man sich bewusst sein was das für folgen hat und später nicht die anderen dafür verantwortlich machen.
 
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Wie kannst du nur mit 7€ Brutto dein Lebensunterhalt bestreiten ? ...Bei 450€ Jobs sind die 7€ ja vllt noch ok, aber wenn man damit seinen Lebensunterhalt oder gar noch den seiner Familie bestreiten soll, never. Die Zahl der Aufstocker explodiert doch nicht ohne Grund so.
Arbeit muss sich lohnen, der Spruch ist alt immer noch zutreffend, immer mehr Druck aufzubauen damit die Leute auch 5€ Jobs annehmen und am ende noch 70std die Woche arbeiten verschlimmert das grundlegende Problem nur.

Komisch, dass die Leute, die da arbeiten, damit auskommen. Mit 8h x 6 Tage x 4,25 Wochen ergibt das auch 1500€ brutto. Damit kann man seinen Lebensunterhalt bestreiten. Natürlich muss sich arbeiten lohnen, aber bist du bereit für eine gelieferte Pizza 18€ zu bezahlen?
 
Jeder hat die Möglichkeit ein Abitur zu machen und zu Studieren, und wenn es soweit ist sollte jeder alt genug sein um zu wissen was für Vorteile es bringt und um eine Entscheidung zu treffen.
Ich hab nicht gesagt das jeder eins machen sollte, aber wenn man sich dagegen entscheidet sollte man sich bewusst sein was das für folgen hat und später nicht die anderen dafür verantwortlich machen.

Sorry, aber das ist Bullshit. Gehen wir mal von einem Top Abi aus. Du lernst einen tollen Beruf und arbeitest in selbigen 25 Jahre. Nun fällt dieser Berufszweig weg bzw du wirst entlassen. Was nützt dir dann dein Abi und dein toller Beruf? Oder willst du dann als zB Versicherungsmakler auf einmal Programme schreiben? Es gibt genug Fälle, wo man es eben nicht komplett beeinflussen kann! Vor unerwarteter Arbeitslosigkeit ist niemand gefasst. Auch kein Studierter!

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Du lernst einen tollen Beruf und arbeitest in selbigen 25 Jahre. Nun fällt dieser Berufszweig weg bzw du wirst entlassen
Gib würden dein Konstrukt mal Beispiele, denn es macht keinen Sinn Szenarien durchzuspielen die gar keinen Bezug zur Realität haben,
 
Gib würden dein Konstrukt mal Beispiele, denn es macht keinen Sinn Szenarien durchzuspielen die gar keinen Bezug zur Realität haben,

Geht im handwerklichen schon los: Dreher, Hufschmied, technische Zeichner, Buchbinder u.s.w. Wer heute denkt, sein Job ist bis zur Rente sicher, lebt in einer Traumwelt!

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
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Selbst wenn das passieren sollte, man kann immer noch Sachen wie Umschulungen machen.
Klar, toll ist es nicht, aber es ist auch nicht das Ende des Beruflebens.

Ausserdem würde ich auch behaupten das mein Job bis zur Rente sicher ist :p
 
Meiner auch, mein Kundenkreis stirbt nie aus :d aber ich meinte im privaten Sektor ist es eben nicht so.

Und streng genommen ist es auch deiner und meiner nicht...

Gesendet von meinem GT-I9300 mit der Hardwareluxx App
 
Und was haben wir alle davon wenn jeder Abitur machen würde?
Noch mehr Jobs die man mit Real/ Hauptschule nicht bekommt.
Kenne selber einige mit Abitur die mit Glück trotz gutem nc nen Job bei ner Steuerberatung/ Anwalt bekommen haben..
Was soll denn dann aus jemanden werden der "nur" Realschule hat, wenn die Ansprüche ja jetzt schon so hoch gesteckt werden.
Ein Abschluss ist nicht alles..
Vor allem im Handwerk finde ich, dass viel mehr Wert auf die Fähigkeiten der Person gelegt werden sollte anstatt auf das Blatt Papier mit den Noten


Gesendet vom äpple 5
 
Würde keine Firma je bauen da sie dann für jeden scheiß zu tode verklagt wird, vorallem im Amiland. Mal ganz abgesehen davon das du Operationen nicht automatisieren kannst. Vielleicht in ferner ferner Zukunft, aber da ist die Rente unserer Urenkel noch nicht von betroffen...
 
Das würde ich mal ganz stark bezweifeln, 20~25 Jahre dann sind die Dinger fertig und gegen Klagen hilft eine Verzichtserklärung, die unterschreibt man ja sowieso :p
 
Das würde ich mal ganz stark bezweifeln, 20~25 Jahre dann sind die Dinger fertig und gegen Klagen hilft eine Verzichtserklärung, die unterschreibt man ja sowieso :p

OP-Roboter die selbstständig operieren gibt es dann wenn du auch völlig selbst denkende KIs hast die kreativ sind wie wir - Operieren ist nicht mal ansatzweise nur nach Lehrbuch abc sondern viel mehr.

Abgesehen davon das so eine Verzichtserklärung gar nichts bringt, da steht nur drin es kann schief gehen - Wenn der Arzt aber pfuscht wird er selbst verständlich verklagt. Wir sind in Deutschland, hier wird bald mehr geklagt als in den USA, nur die Summen sind in den USA aktuell noch abstruser.
 
Würde keine Firma je bauen da sie dann für jeden scheiß zu tode verklagt wird, vorallem im Amiland. Mal ganz abgesehen davon das du Operationen nicht automatisieren kannst. Vielleicht in ferner ferner Zukunft, aber da ist die Rente unserer Urenkel noch nicht von betroffen...

Ich glaube nicht dass es zu Zeiten unserer Urenkel noch eine Rente geben wird ;)

Gesendet von meinem LG-P880 mit der Hardwareluxx App
 
Falsch! Das passiert nur Leuten, die nicht mit Geld umgehen können und es gewohnt sind das Geld am Ende vom Monat auf 0 zu bringen. Solchen Leute kann man auch 10.000€ Netto geben und sie würden trotzdem am Ende kein Vermögen aufbauen können.

Imo wichtigste Regeln für Wohlstand:

1. Umgang mit Geld ("Geld ist mein Freund und nicht mein Feind")

2. Sparen lernen ("Was ich behalte, macht mich reich, was ich ausgebe, geht verloren")

3. Viel verdienen ("Ohne Moos, nichts los")

Das sind die Grundregeln aller Selfmade-Millionäre und solange man nicht umdenkt, wird man immer arm bleiben, egal wie viel man verdient.

Selbst wenn Zinsen mager sind und die Inflation rein haut, was ist besser in 10J. zu haben, 20.000€, die dann nur noch 10.000€ wert sind, oder 20.000€ Schulden, die trotz Inflation so hoch sind? (Banken passen an, da könnt ihr sicher sein).

Ich habe lieber Geld, denn von 10.000€ kann ich mit bescheidenem Leben auch noch ein paar Monate überleben, wenn ich kein Einkommen habe. Denn Geld ist schlicht Macht, so banal es klingt, aber schon 10.000€ können den Unterschied machen.



Und damit das Geld natürlich nicht an Wert verliert, muss man entsprechend investieren. Tagesgeld & Co. sind nur Lagerplätze für Rücklagen, aber keine Investitionen. Investiert wird beim derzeitigen Zinsniveau ausschließlich an der Börse, in Beteiligungen, in Immobilien und Rohstoffe. Anleihen sind auch eine Möglichkeit, aber das kann dann auch ein Nervenkitzel sein. Wobei ich derzeit schon der Meinung bin, dass Griechland-Anleihen relativ sicher sind. Die letzten 3J. haben eindeutig gezeigt, dass Deutschland eher pleite geht als Griechenland, unsere Politiker werden schon dafür sorgen :d


@Gehaltsdiskussionen

Das große Problem ist, dass Gehälter nicht öffentlich sind und jeder meint, sein Gehalt wäre Standard. Was aber nicht stimmt. In DE gibt es Ings. mit gleicher Spezialisierung in der gleichen Branche, mit gleicher BE, die ein Einkommensspektrum von 35k bis 100k p.a. abdecken. Ja, die Zahlen meine ich genauso. Letzteres jedoch sind natürlich Altverträge in Tarif-Konzernen und Ersteres eher in kleinen mittelständischen Unternehmen.

Daher kann man nicht pauschalisieren, denn es gibt natürlich die Bandarbeiter mit 3.000€ Netto incl. Schichtzulagen und mehr (ein Bekannter bei Bosch hat das), aber ebenso gibt es die Bandarbeiter mit 1.500€ Netto trotz Schichtzulagen. Das Paradoxe daran ist, dass beide AN ihr Gehalt als normal bzw. als zu wenig erachten. Denn alle wollen immer mehr, das ist jedoch ein anderes Thema, da es mit der Natur des Menschen zusammen hängt. Ein Millionär will schließlich auch Milliardär sein bzw. ist auf diesen neidisch ;)

Ich bin mit meiner Situation zufrieden, denn ich komme aus einer Einwanderer-/Arbeiterfamilie. Ich hatte das Glück, in einem Tarifunternehmen landen zu können. Wobei ich mittlerweile eh AT bin. Das fängt hier bei 75k p.a. Brutto an, ich bin da drüber und kann damit ganz gut leben. Zudem verdiene ich dank Außendienst tatsächlich noch gut was an Spesen dazu. Z.B. war ich grad 3 Wochen im arabischen Raum unterwegs und wurde so gut wie immer eingeladen, d.h. ca. 800€ steuerfreie Spesen können nun eingesackt werden. Habe mir das entsprechende Weihnachtsgeschenk schon bestellt, denn hin und wieder sollte man sich auch als Sparer was gönnen :d. Allerdings werde ich nicht alles ausgeben, der Rest wird natürlich gespart ;)

PS:
Noch ein Hinweis: Sparen != Geiz bzw. vom letzten Hemd leben. Schon 10% vom mtl. Netto sind ein Anfang und kaum spürbar. Aber Vorsicht! Sparen macht süchtig :)

Hey Onkel Dagobert, was geht???
Heute schon im Geld geschwommen...

Ne, hast schon recht, ich mein, ich bin 15 und hab ein SR2 System am Aufbau.
Ach ja, und das geht so Wissen=Können=Geld=Macht.
 
Aber eins soll man bedenken, Geld allein macht nicht glücklich, es beruhigt lediglich
 
Je nach dem wie man den Begriff Glück für sich definieren ;)
Aber Glück komplett ohne Geld ist schwerlich möglich, den alles kostet direkt oder indirekt Geld.
 
Ich kenne Leute die ohne Geld glücklicher sind als so mancher reiche.
Denn viele Probleme kommen erst mit dem geld... Verlustangst zum beispiel.
 
Boa hardwarekäufer fehlt nur noch der Satz: “wer Arbeit sucht, findet auch welche“

Bei solchen Aussagen muss man sich ja schon fremdschämen

Ich meine keine Fehler die direkt h4 zur Folge haben.
Wer lieber feiert statt zur schule zu gehen oder zu lernen, wer die Ausbildung schmeißt weil man gerade keinen Bock hat, und wer sich nicht um Anschluss bemüht hats schwer aus der Spirale zu kommen. Aber jeder ist seines Glückes Schmied... Heutzutage hat jeder die gleichen Chancen.
 
Armut macht auch nicht glücklich.

Es gibt genug Leute die glücklich ohne viel Geld sind, das Problem ist eher die Gesellschaft in Deutschland.
Nach Dem Motto, haste was biste was.
Es wird über Harz 4 Leute gelästert, viele können garnichts dafür das sie da rein geschliddert sind, ihr dürft nicht immer alles über ein Kamm scheren, aber ist halt typisch deutsch
 
Im Moment noch hat doch fast jeder die gleichen Chancen zumindest schulisch.
Das Problem liegt ja eher Zuhause wenn die Eltern intellektuell eingeschränkt sind
 
@User6990
"Hätte, hätte - Fahrradkette"
Da reich es doch schon wenn man ein Abi aus BW oder Bayern (zum Teil noch etwas umfangreicher, abhängig von LK und Co.) mit nach norden angrenzenden Bundesländern vergleicht. :fresse:
 
Habe den Thread echt eine lange Zeit sehr gerne gelesen...aber der aktuelle Verlauf gefällt mir nicht so...
Wie wärs wenn wir wieder zum eigentlichen Thema zurück kommen würden? Also was von eurem Gehalt übrig bleibt - und nicht, ob man verschuldet oder unverschuldet in H4 rutscht.
 
Um ehrlich gesagt find ich due Diskussion gerade sehr interessant, auch wenns teilweise erschreckend ist, welche Meinungen hier zu Tage kommen..

Ich persoenlich will nur kurz etwas zu den "gleichen" schulischen Chancen in ganz Deutschland sagen:
Ich lebe hier in Bayern und stehe kurz vor meinem Abi.
Nun ist es so, dass Bayern zu den Bundeslaendern gehoert, die das Einheitsabi mit einfuehren wollen, deswegen mussten die letzten paar Wochen alle Schulen in den Laendern, die das unterstuetzen, sogenannte "Probeabis" schreiben.
Die sind "zur Vereinheitlichung ganz Deutschlands" da und sollen testen, wie gut ein Einheitsabi ankaeme.

Nun zur Gleichberechtigung:
Bayern bekommt andere Probeabis, als die anderen Bundeslaender.
50% ist das was auch die anderen haben, aber 50% ist EXTRA auf Bayern zugeschnitten, damit wir nicht ZU GUT abschneiden, weil die Probeabis natuerlich fuer unser (nicht boese gemeint jetzt) Schulniveau viel zu einfach waeren.

Und das meine Lieben, ist einfach keine Gleichberechtigung in der Schule, sonder nur der Versuch, so gut wie moeglich die Unterschiede, die nunmal da sind, zu vertuschen.
 
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