Weiterbildung klingt viel einfacher als es ist. Ich habe nun mit nem Masterstudium parallel zum Job begonnen und ich merke schon, dass das wirklich stressig wird. Ich kann mich auf 10-15h pro Woche Mehraufwand gefasst machen, bei meinem Job sehr gewagt. Ich habe zwar manchmal nur 35h Woche, aber oftmals auch 40-45h + WE im Flugzeug. Ich bin gespannt wie es wird, ich denke ich werde es schaffe, aber ein Zuckerschlecken wird es nicht
Allerdings nervt mich, dass bei mir zwar viel übrig bleibt, aber mein Vermögen meine Sparrate der letzten 2,5J. nicht wiederspiegelt. Irgendwo hatte ich in den letzten Jahren versteckte Ausgaben, die nicht sofort erkennbar waren. Auch das Studium grad erst, hat mich zur Zulassung schon 1600€ gekostet und wird ingesamt ca. 12.000€ kosten. Weiterbildung ist recht teuer und ob es wirklich was bringt, ist fraglich. Mir wird es nicht direkt etwas bringen und die Zukunft hängt davon ab, was ich damit mache. Aber ich will auch den Master als Abschluss.
Mein Luxusproblem ist auch, dass ich bei ca. 85k p.a. Brutto liege und ich daher keine Wachstumsperspektiven mehr sehe ohne Führungsverantwortung. Ob ich das aber will, weiß ich noch nicht. Mein Traum wäre eher Freiberufler zu sein, aber das ist sehr risikoreich, wenn auch lukrativ. Mein Job ist dafür auch gut geeignet, so 1000€ Brutto pro Tag Einsatz beim Kunden wären drin, was ich von sichrer Quelle weiß. Nur wenn es keinen Einsatz gibt, gibt es auch kein Geld. Andererseits, wenn ich mir dieses Jahr so ansehe, hätte ich bereits knapp 30.000€ Brutto Stand heute verdient. Mal schauen wie sich das noch in Zukunft entwickelt, mit 28J. muss ich mich immer wieder errinnern, das ich noch jung bin, obwohl ich mich nach 6J. im Job schon alt fühle
Generell muss ich aber sagen, dass es furchtbar ist, dass Einkommen in DE so verschleiert werden. Ich habe mich neulich mit einem Kollegen unterhalten, von dem ich ausging, dass er aufgrund seines Jobs mehr als ich verdient. Und nun stellte sich raus, dass er gut 20% drunter liegt

, ich hatte mir schon gedacht eine Stelle wie seine zu machen. Wie soll ich den nun wissen, was für mich eine Steigerung ist? Das ist bei meinem Gehalt statistisch kaum möglich ohne Führungsverantwortung. Und selbst Letzteres liegt nicht selten unter meinem Gehalt...