[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Wow. Also wenn ich weniger Fahrtzeit zur Arbeit habe, nutze ich diese Zeit lieber privat. Respekt, wer stattdessen noch Überstunden schiebt!
 
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@payday
Moment, deine Aussage war, dass man mit einem Techniker keinen Master studieren kannst. Da ein Studium in keiner Firma stattfindet, sind also die Ansichten einer Firma dazu völlig ohne Belang.

Halten wir also fest, du willst hier nur irgendwie Unruhe stifften, mit vermeintlichem Wissen, welches du garnicht besitzt, um irgendwas zum Thema "beigetragen" zu haben.

Die Geschichte wiederholt sich bei dir mal wieder. Bevor man irgendwas zum Thema sagt, sollte man auch was sagen können, was mit Fakten untermauert ist. Ansonsten sind die Zeilen nicht mal die Zeit wert, die zur Erstellung benötigt wurden. Ggf. solltest du auch mal darüber eine Kosten-Nutzen-Analyse anstellen, da kommen noch schlechtere Zahlen raus als oben.

zum vernünftigen technischen studium gehört eh schon fast "zwangsweise" eine ausbildung
Auch das ist, natürlich mal wieder Unsinn. Für keinen Bachelor benötigt man eine Ausbildung. Allenfalls nur, wenn man kein Abi hat und auf dem Weg weiter machen will. Die Ausbildung ist in dem Fall dann nur der Hub auf die Hochschulreife.

Dass man das selber oder auch Firmen anders sehen, ist gutes Recht, denn schließlich ist der DQR kein Gesetz. Nur darf man von persönlichen Ansichten nicht auf Allgemeingültigkeit schließen. (damit übersteigt man unweigerlich die eigene Kompetenz und auch Qualifikation)

so das man fix wieder bei 7jahren angekommen ist.
Na klar, ich kann auch 5 Bachelorstudiengänge absolvieren und bin dann damit bei >15Jahren und bin dann natürlich min. dem Dr., eigentlich aber Dr. Dr. ebenbürtig...
Ist wohl ziemlich warm bei dir...

der rest ist mir egal...
Mir auch. Aber der Fakt, sprich also die vom dafür zuständigen Bundesministerium geschaffenen Festlegungen, ist nunmal so und daher auch gültig. Im Zweifel auch für Firmen, wenn sie keine weiteren Regelungen dafür schaffen.
 
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Bei uns wird es endlich entspannter.

Nach 2 Motorradkäufen.
Nem 600KM entfernten Umzug.
Und ner Kaution welche ich bei der alten Wohnung nicht brauchte.

War das Konto doch schon deutlich leerer als vorher.

Frauchen hat jetzt doch am 1.8.18 statt am 1.2.19 bei der Polizei angefangen, hat dafür den 450 € Job geschmissen (muss jetzt halt viel lernen).

Ich habe Netto nun auch 200 € mehr pro Monat dank der neuen Stelle.

Haben summa sumarum ca. 2000 € Pro Monat "über" nach allen Abzügen.

Das ist nun doch schon recht entspannt.
 
Igm stellt staatlich geprüfte Techniker bei eg7 ein (Bayern, Siemens, Ina, zf) und Endstufe ist EG9 (dann nur mit Tricks). Bachelor wird mit EG9 eingestellt, Endstufe EG12 bzw AT.

Ich bin sebst Techniker Elektrotechnik - Energie- und Prozessautomatisierung. Im Rhein Main Gebiet kannst du zwischen 50000€ bei allen Firmen und 60-80000 bei den guten, großen Firmen als Techniker rausholen. Daher lohnt sich für mich ein Techniker->Master Studium (bösester Scheiss, dem Techniker fehlt wirklch viel) nicht. Das mehr Geld für den Ing. verliert sich in dessen nicht fester Arbeitszeit wieder.
 
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Auch das ist, natürlich mal wieder Unsinn. Für keinen Bachelor benötigt man eine Ausbildung. Allenfalls nur, wenn man kein Abi hat und auf dem Weg weiter machen will. Die Ausbildung ist in dem Fall dann nur der Hub auf die Hochschulreife.
wo steht denn, das man eine ausbildung haben MUSS ? da steht, das es gerne angesehen wird und häufig auch vorhanden ist. der bachelor ist ja schon der theoretische teil von den 3 (meister techniker studierter), da schadet etwas praktisches auch nicht.
der meister mag irgendwo auf irgendeinen papier die gleiche qualifikation haben wie ein bachelor, nur sind das 2 völlig unterschiedliche dinge. ansonsten ist der heilpädagoge auch gleichqualifiziert wie ein elektroingenieur, auch wenn der eine mit den anderen nix am hut hat. der meister ist meistens doch deutlich dichter am praktischen als der bachelor, während der techniker so ein mittelding dazwischen ist. wenn ich einen werkstattleiter brauche, bin ich mit einen meister oder techniker deutlich besser beraten als mit einen bachelor ohne ausbildung, während ich bei der suche eines konstrukteurs oder ähnliches
mit einen bachelor oder auch technikers deutlich besser aufgehoben bin wie mit einen meister. natürlich geht das jeweils auch, bleibt aber die frage, ob er das dafür notwendige wissen und auch den "respekt" mitbringt. die handwerker lachen doch den theoreter ing als meister aus, wenn er was von völlig realitätsfernen dingen erzählt... und der meister hat 0 plan davon, wie man komplexere dinge berechnet.
 
Da sieht man das du absolut keine Ahnung hast von den Ausbildungen die du genannt hat.
Auch ein Meister kann Komplexe dinge Berechnen, da er dies in seiner Ausbildung lernt.
Ich kann dir Folgendes sagen: Ich bin Gelernter Energieelektroniker, habe eine Technikerausbilung und kann mich bei uns im Betrieb auf jede Bachelor oder Master Stelle bewerben. Aktuell sitze ich auf einer Bachelor stell mit einem Jahresgehalt von 65K€. Ich könnte noch meinen Master in Elektrotechnik dranhängen (3 Jaher Abendschule) was ohne Probleme gehen würde.

Gruß
Mera
 
Kannst du denn im Gegenzug die Kenntnisse eines Bachelors/Masters einschätzen?

Payday hat das wohl etwas überspitzt ausgedrückt. Dass auch ein Meister "rechnen" kann hat wohl niemand ernsthaft bezweifelt. Aber der Meister müsste schon ziemlich gut und die Meisterschule ziemlich anspruchsvoll sein, wenn in 6 Monaten das vermittelt wird, wofür der Bachelor 3 bzw. 3,5 Jahre benötigt.

Eine berufliche Ausbildung mit einer akademischen Ausbildung zu vergleichen ist sowieso schwierig/nicht zielführend. Es werden unterschiedliche Ziele verfolgt und die Ansprüche sind auch nicht vergleichbar.
 
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Grundsätzlich hast du natürlich recht, payday.

Man muss aber die Qualifikationsgruppierung aus Bildungssicht und die Gruppierung in der Praxis auseinanderhalten können.
Eigentlich ist es so, dass in der Praxis noch nicht mal der Abschluss als solches zählt. Wenn ein Ausgelernter ein echter Crack auf seinem Gebiet ist, dann bekommt der auch mehr als nen Master mit durchschnittlichen Leistungen.
Alles andere ist, wie gesagt, Firmenpolitik um Abgrenzungen zu schaffen, Gehaltniveaus zu halten und Anreize für Weiterbildungen zu schaffen.

@Meraldor
Ich glaube weniger, dass ein Meister mit wirklich komplexen Rechnungen hantiert.
Erweitertes BWL-Wissen und ähnliches auf jeden Fall. Das ist aber keine komplexe Mathematik.
Komplexe Mathematik braucht ein Meister auch garnicht in seinem Arbeitsalltag.

https://mst-bachelor.htw-berlin.de/fileadmin/HTW/Zentral/Rechtsstelle/Amtliche_Mitteilungsblaetter/Lesefassungen/FB1_MST_Lese_StO_2010_2.pdf
Da kann man sich mal anschauen, was man so als Basiswissen "Mathematik" können muss.

Von daher kann der Meister einfach keine komplexe Mathematik. (und da reden wir noch nicht von einem Mathematikstudium, das sind dann die ganz durchgeknallten=
 
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Auch ein Meister kann Komplexe dinge Berechnen, da er dies in seiner Ausbildung lernt.

wenn der meister abi leistungskurs mathe beherscht, ist das wahrscheinlich schon sehr ordentlich. der meister ist so praktisch ausgebildet, das er komplexe berechnungen weder berechnen noch so ohne weiteres nachvollziehen kann. dafür gibt es einfach andere leute wie zb die ing's. dafür wird den ings im studium auch beigebracht, wie ein schraubendreher eigentlich aussieht (kein scheiss ^^ ).
ich kenne die meisterausbildung und habe mit solchen leuten schon während des ADA scheins zusammen gesessen.

Da sieht man das du absolut keine Ahnung hast von den Ausbildungen die du genannt hat.
da siehst du wieder, wie ignorant du bist und selber kein plan hast.
 
dafür wird den ings im studium auch beigebracht, wie ein schraubendreher eigentlich aussieht (kein scheiss ^^ ).

Gibt halt Studium und "Studium" :p

Hab auch schon nen Doktoranden erlebt der praktisch gar nichts konnte/wusste. Das war einerseits erschreckend.... andererseits, wenn er das kann wofür er eigentlich dort war, who cares.
 
https://de.wikipedia.org/wiki/Staatlich_gepr%C3%BCfter_Techniker#Europ%C3%A4ischer_und_Deutscher_Qualifikationsrahmen_EQR/DQR Da steht doch alles drin. Männers ;)
Papierqualifikation und Softskills sowie Praxis sind doch zu arge Unterschiede. Ich habe ein Kollege der mein Auto repariert hatte, er lernt irgendwie auch KFZ Techniker und hatte Ahnung. Nachdem er mein Auto "repariert" hatte, dachte ich auch also das hätte ich besser hinbekommen. So ein Pfusch. Aber da haben es wir wieder Qualifikation sagt gar nix aus außer beim Gehalt gewisser Schlipsträger. Wie meinte unser neuer Chef, zum Kollegen:"Nur weil sie mehr Verantwortung haben, rechtfertigt Sie das nicht zu mehr Gehalt..." Ich hätte ihn glaub gefragt was sein Gehalt rechtfertigt bei so einer blöden Aussage. So wayne es gibt leute die verkaufen sich gut und sind Pfeifen und es gibt Leute die verdienen jahrelang kein Geld hauen ab und haben mehr drauf wie manch anderer. That´s Life und wie sagte Mel Brooks: Das Leben stinkt :haha:
 
Ich hab letzte Zeit so viel davon gehört was mit was gleichgestellt sein soll, das ist schon abartiger Blödsinn teilweise. Meister mit Abitur, Meister mit Techniker mit Bachelor ... letztlich ist das alles etwas unerheblich, weil das alles unterschiedliche Richtungen sind.

Nachdem ich mal ein Ventil brauche: Heute neuen Arbeitsvertrag bekommen und unterschrieben. Dann wird's halt nix mit 10 Jahren Betriebszugehörigkeit und ich schreib demnächst meine erste Kündigung seit ... 9? Jahren. Geht mit einer Lohnsteigerung von 6-11% ein, je nachdem, wie man rechnet. Das ist aber nur der Bonus endlich dafür, (hoffentlich) endlich wieder etwas vorwärts zu kommen und nicht die tägliche Dosis Lügen und Intrigen verdauen zu müssen.
 
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Ich hab letzte Zeit so viel davon gehört was mit was gleichgestellt sein soll, das ist schon abartiger Blödsinn teilweise. Meister mit Abitur, Meister mit Techniker mit Bachelor ... letztlich ist das alles etwas unerheblich, weil das alles unterschiedliche Richtungen sind.
gerade die menschen ohne studium meinen immer wie gut sie sind, lol. das erzählt denen irgendjemand. ein kollege bei mir meint er hat den techniker und schafft das maschinenbau studium ohne vorbereitung, weil techniker wie maschinenbau studium erste semester sein soll. den musste ich erstmal auf den boden der tatsachen zurückholen.
 
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nächste Woche Gespräch, neue Firma, neuer Job, Projektleiter ERP system.

mal sehen

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Danke, geht jetzt alles ziemlich schnell. Mal sehen, ob ich das derzeit überhaupt stemmen kann.

Aber ungenutzte Chancen gehen einfach gar nicht

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ein kollege bei mir meint er hat den techniker und schafft das maschinenbau studium ohne vorbereitung, weil techniker wie maschinenbau studium erste semester sein soll. .

Ich kenne die Inhalte des Technikers jetzt nicht im Detail. Klar Mathe wird absolut nicht vergleichbar sein, aber zumindest der "fachliche" Teil müsste doch eigentlich grob hinkommen oder?
Also dass er mit nem vorangegangenen Techniker zumindest im ersten Semester gut zurecht kommen sollte?
 
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Ich habe Techniker Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Informations und Kommunikationstechnik. Ich habe teilweise in c#/Java Applikationen erstellt (1 Design Pattern angewendet). Platinen layouts entworfen. Microcontroller programmiert. Natürlich auch Projektmanagement. Aber alles auf niedrigem Niveau. Selbst unser Lehrer meinte das wir nach der Weiterbildung im Bereich Programmierung den Fachinformatikern gravierend unterlegen sind.
Und dem kann ich nur zustimmen. Es wurde auch viel Rücksicht auf schwächere Schüler in diesem Kurs genommen.
Was er uns allerdings beigebracht hat ist sich Sachen in vernünftigem Maße selbst beizubringen. Das hat bisher in meinem Job gut funktioniert. Vor allem weil mein Chef einem diese Chance gibt, da die Stelle eigentlich für einen Bachelor gedacht ist, da Mathe nicht allzu kurz kommt. Deswegen auch die Frage nach Einzelzertifikate, da mein Mathe nicht wirklich gut ist. Und sich bestimmte Bereiche darin selbst beizubringen ist ja echt mühselig.

Vllt. Sollte Ich einfach bei der DAA oder ähnlichem so einen Kurs machen. Weil ich glaube master an den Techniker anhängen wäre zuviel Stoff auf einmal.

Aber auch wir haben einen Dr. in Informatik der es nichtmal hinbekommt einen Stecker richtig einzustellen (kein Scherz), allerdings in seinem Bereich Spitzenklasse ist.

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gerade die menschen ohne studium meinen immer wie gut sie sind, lol. das erzählt denen irgendjemand. ein kollege bei mir meint er hat den techniker und schafft das maschinenbau studium ohne vorbereitung, weil techniker wie maschinenbau studium erste semester sein soll. den musste ich erstmal auf den boden der tatsachen zurückholen.

Wünsche dem Kollegen viel Spass - habe Maschinenbau Wirtschaft auf der TU Graz studiert. Der erste Studienabschnitt war Mathematik/ Theorie in Hardcore. Entweder man ist ein Naturtalent (ich bin es nicht) oder man kämpft schwer. Ich habe das Studium damals gewählt da es so ziemlich das einzige nicht "Mode" Studium war wo man auch was verdienen kann und weil ich irgendwie auf "Leonardo Da Vinci" Erfinder/ Weltverbesserungstrip war. In der Realität war das purer Hardcore Theorie Sch.. und für mich sehr ernüchternd/ schwer. Ich schreib jetzt lieber nicht wie lange ich für den Abschluss gebraucht habe. Musste es irgendwann einfach durchziehen um nicht mit 30 auf der "Strasse zu landen". In meinem Job benötige ich nicht einmal 1% vom hart erkämpften Wissen. Muss nur soviel von Technik verstehen, dass meine Entwickler Respekt vor mir haben können, plus um abschätzen zu können welche technische Lösung Sinn macht oder Schwachsinn ist. Ist natürlich im Job einfacher, da man dann "technisch" auf einem Gebiet spezialisiert ist, und nicht alles beherrschen muss. Finde es amüsant, dass es nach wie vor die Einstellung gibt, dass ein Studium "easy" ist, oder ein Angestelltenberuf ,wo man nicht körperlich arbeiten muss, Stressfrei ist und man das Geld irgendwie nachgeworfen kriegt.

l. G.
Karl

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Danke, geht jetzt alles ziemlich schnell. Mal sehen, ob ich das derzeit überhaupt stemmen kann.

Aber ungenutzte Chancen gehen einfach gar nicht

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Klingt super! Wünsche Dir das Beste. Gebotene Chancen muss man aktiv "aufgreifen" wenn man sein Leben verändern will, auch wenn sich natürlich nicht überall ein Erfolg einstellen wird. Finde es cool wie Du Dein Leben in die Hand nimmst. Meine Philosphie ist Chancen im Leben aufzugreifen - wenn ich unzufrieden bin und eine Veränderung möchte, alles dafür zu tun, und ganz wichtig, nicht frustiert zu sein wenn es nicht klappt, solange man sich selbst keinen Vorwurf machen muss etwas selbst "verbockt" zu haben. Ich bin ziemlich entspannt wenn etwas "schief" geht solange ich alles meiner Meinung nach "gut/ richtig" gemacht habe was in meiner "Macht" stand und für ein Ziel gekämpft habe. Aus diesem Grund bin ich nie nervös solange ich nicht "pokere"

l. G.
Karl
 
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Ich kenne die Inhalte des Technikers jetzt nicht im Detail. Klar Mathe wird absolut nicht vergleichbar sein, aber zumindest der "fachliche" Teil müsste doch eigentlich grob hinkommen oder?
Also dass er mit nem vorangegangenen Techniker zumindest im ersten Semester gut zurecht kommen sollte?

Da wäre ich vorsichtig.
Die ersten Semester sind Grundlagenfächer. Ing. Mathe z.B. ist nicht, dass du Mathe machst, weil irgendwer mal Mathe geil fand. Das wird ja gemacht, weil es später in anderen Kursen (die Fachlichen) benötigt wird.
Und Ing. Mathe hat es stellenweise wirklich in sich.

Am Ende bringt es dir also nichts, wenn man Mathe ausklammert.

Ich hatte ja oben geschrieben, dass man im Master für das ein oder andere Thema vorraussetzt, dass man Mathe kann. Da wird dann einfach mal wild geFFT und aus ist die Maus. Wenn man dann nicht weiß, warum wieso weshalb, dann versteht man "einfachste" Zusammenhänge nicht.

Ich komme aus dem Bereich von Gandalf und ich würde es nicht machen, insbesondere nicht an einer Privaten, wo man richtig Kohle reinschiebt.

Es ist ja nicht so, dass die ersten Semester die einfachsten sind. Klar werden grundlagen gelegt. Was bringt es dir aber, wenn du ggf. super programmieren kannst, mit dem Technikerwissen auch im Bachelor/Master zurande kommst und den Studis ggf. durch die Erfahrung schon was vormachst, am Ende aber durch Mathe im hohen Bogen baden gehst.

Wir hatte bei uns damals Fachinformatiker drin. Im Programmierkurs C waren sie gut vorbereitet, bei C++ wars noch OK. In Mathe oder E-Technik haben die aber genauso gerudert wie jeder andere auch.
Solange man nicht equivalentes Wissen zu den Kursen aufgebaut hat (weil man z.B. schon Maschbau studiert hat und dann E-Technik geht), kann man im großen und ganzen knicken mit "Vorwissen", es ist eigentlich nicht existent.

Auch ich habe vorher schon eine Ausbildung gemacht. Dein Wissen ist nach einem Monat erschöpft. Was dir was bringt, sind Softskills. Wer schon Kundenkontakt hatte, geht anders mit Menschen um. Wer generell schon 5Jahre älter ist, tritt auch ganz anders auf. Man weiß außerdem auch wofür man es tut und weiß unter Umständen auch, wofür man das ein oder andere in der praktischen Anwendung nutzt. Man hat quasi "Bilder im Kopf".
Mit hat das Studium neben dem reinen Wissen auch (tiefer) erklärt, wie manche Sache im Bereich der Kommunikationstechnik funktionieren, die man nur so am Rande "verstanden" hat.

Dafür passiert es im Studium, dass man gewisse Grundsachen einfach als Gegeben vorraussetzt, weil man nicht beim Urschleim anfangen kann.
Mir hat nen Prof. letztens gesagt, dass bei ihm im Elektroniklabor Studis waren, die nicht wissen wie man Strom/Spannung misst. Ein Facharbeiter wird, wenn es nicht grad ne totale Hohlbirne ist (die gibt es auch) mit den Augen rollen. Der Ing. wird, jenachdem auch nie wieder ein Messgerät sehen/benutzen, aber so ist das halt.

EDIT:
@Gandalf
Weiß ja nicht wo du herkommst bzw. was in Mathe im Master rankommen soll... (im Master macht man eigentlich kein Mathe mehr, das bringt man nur noch zur Anwendung)
Evtl. bietet es sich an, wenn man sich bei einem Bachelor IKT einschreibt und da dann z.B. einen Tag Mathe mitmacht. Bei Hochschulen ist es oft so organisiert, dass Mathe nur an einem Tag ist und auch entsprechend Tutorien/Nachhilfen auch mitgemacht werden.
Da zahlst du dann fürs Semester 400EUR?.
Den "Schein" bekommst du da auch, bringt dir aber, wie auch beim Master, halt nichts. Wenn du dich bewirbst, kannst du allenfalls die Leistungsbeurteilungen mitliefern, ob das den AG interessiert?
Vorteil bei der Aktion wäre, dass du ggf. den Grundstein für die optionale Weiterführung des Studiums legst, aber auch über die Kommilitonen mitbekommst, was in den anderen Fachern so rankommt, das dann im Selbstudium verarbeitest und so evtl. noch mehr Blut leckst.
Wenn das der AG mitmacht (Stundenreduktion?), haben auch beide Seiten was von. Alternativ entwickelst du deinen Abschluss in die Richtung wie er für die Stelle vorgesehen ist. Ist auch ne Arbeitsplatzsicherungsmaßnahme.
 
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Bei uns war es genau anders rum im Techniker. Bei uns wurde keine Rücksicht auf schwache Schüler genommen.

Wer Techniker ist und sich für ein Studium interessiert geht am besten mal zu einer FH zur Info Veranstaltung. Ich bin damals da auch hin. Bei denen heißt es für Elektrotechnik: 1/3 Mathe, 1/3 Elektrotechnik, 1/3 IT.
Absolventen welche erst den Techniker gemacht haben und dann studierten sind sich einig: Der Techniker hilft gut für den Elektrotechnik Teil. Da hat man gute Basiskentnisse.

Da der Techniker, was Mathematik angeht, aber nur bis zu komplexen/imaginären Zahlen geht, ist man bei Mathematik sehr stark gefordert. Hier besteht viel Nachholbedarf.
 
hauptsache du breitest dich sehr gut auf die neue firma und die jobbeschreibung vor und hast wirklich bock auf den job
Die Jobbeschreibungen in den Stellenanzeigen kann man oft vergessen...
 
Die Jobbeschreibungen in den Stellenanzeigen kann man oft vergessen...

Stimmt.

Oft wird die "Eierlegendewollmilchsau" gesucht die am besten nix kostet, obwohl ein "normaler" Innendienstler ausreichen würde.
Habe bekannte, welche in Personalvermittlungsfirmen arbeiten, was für Anforderungen stellenweise an die gestellt werden für die Mitarbeitersuche ist nicht normal, soll aber nix kosten!

Den Firmen wird dann recht schnell klar gemacht, dass das nicht zusammenpasst und dann werden auch Abstriche gemacht und es kommt wirklich raus, für welche Tätigkeiten die Person gebraucht wird.

Fließendes Englisch steht z.B. IMMER drinnen in Richtung Einkauf/Vertrieb, ist meistens aber überhaupt nicht notwendig.

Aber naja, muss jeder Personalabteilung selber wissen.
In meinem Bereich herrscht aktuell Fachkräftemangel (Einkauf/Vertrieb), das wurde mir nun durch 2 Arbeitgeber bestätigt.
Auch im Bereich System Engineer werden dringend Leute gesucht, das sind Tatsachen die ich tagtäglich erlebe.

Und wenn manche Firmen da nicht umdenken, dann können die lange nach neuen Arbeitnehmern suchen.
Die Leute, die in der Zeit in der gesucht wird die Mehrarbeit stemmen müssen, werden das Boot dann auch sehr zeitnah verlassen,
so war es bei meinen beiden Arbeitgebern vorher.
 
da müsste bei mir eigentlich auch was reinkommen die nächsten wochen. bin ende august dann 2 jahre hier.
 
Glueckwunsch Dave :>

Habe die Tage auch nen Wisch erhalten, wird zukuenftig ca 200Brutto/mtl mehr geben.
 
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