[Sammelthread] Der Gehalts- und Arbeitsplatzthread

Muss nicht sein, dass man so lange bezahlt. Wir werden unserer Finanzierung Stand heute wenn wir keinerlei Sondertilgung machen in unter 20 Jahren abgeschlossen haben, dann sind wir 54 und 53 und das mit den Reparaturen ist auch so ein Märchen, klar muss man mal die Heizung tauschen etc. aber das macht man vielleicht alle 20 Jahre und sofern se nicht kaputt geht bestimmt man den Zeitpunkt auch selber, ein Dach etc. hält auch seine 30-50 Jahre und in der Zeit zahlst du schön Miete und zahlst alle deine Kleinreparaturen selbst und die großen werden vom freundlichen Vermieter mit Mieterhöhung umgelegt. Verschönerungsarbeiten macht man sowohl im Eigentum als auch als Mieter.

Ich bin auch keiner der grundsätzlich für Eigentum ist, kommt halt immer auf den Wohnort wegen der Preise an, aber den meisten Gegenden lohnt es sich derzeit locker.

Wir haben extrem günstig 640€ als Mieter (für 100qm2 stadtnah 5 Zimmer Genossenschaft mit lebenslangem Wohnrecht gelebt) und zahlen nun 1200€ Rate am neuen Haus. EK etc. hatten wir auch und die 5% Sondertilgung haben wir auch gleich dieses Jahr zum frühestmöglichen Zeitpunkt gemacht. Wir hätten ohne Mietsteigerung 153600€ an Miete gezahlt, Haus kostete uns mit allem drum und dran inklusive Zinsen 360k, also eine Differenz von etwa 200k, und ich wage mal zu behaupten soviel hat das Haus problemlos in 20 Jahren noch wert, eher wird es der Inflation entsprechend angepasst steigen im Preis, also haben wir praktisch am Ende fürs Haus dasselbe gezahlt wie fürs mieten (und die Miete würde ja auch noch steigen), klar jetzt lass da noch 20-30k an Sanierung rein stecken, was bei einem neuen Haus bei dem die Technik dezentral ist, eher unwahrscheinlich ist aber egal, dann biste am Ende fast gleich dran wie wenn du mietest hast aber halt ein paar Komfortvorteile, größere Fläche, eigenes Heim, 150 qm2 Garten gegen 0, dank Neubau auch kein Problem mit dne Nachbarn wenn Musik oder Kinder mal lauter sind usw.
Das ist aber der ideale Fall, ich persönlich habe keine Vorteile weil ich in 110m2 wohne, grosser Garten bringt mir auch kein Vorteil, gehe mit den Hunden lieber in der Natur.
Wie gesagt ich hab das Haus behalten, weil ich es nicht für den Preis verkauft bekommen habe.wie es geschätzt worden ist.
Meine Freundin und ich sind beide 50j alt und haben ein riesen Haus was auch sauber gehalten werden muss, der 600qm2 Garten sollte auch gepflegt sein und und, man wird aber nicht jünger und wir haben beide Hobbys den wir lieber nachgehen. Den einzigen Vorteil der mir persönlich was gebraucht hat, ich konnte mir ne doppelgarage mit kleiner Werkstatt bauen.
 
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Ich hab nen Haufen Kollegen die glauben auch sie hätten bei gleicher Tätigkeit jährlich Anspruch auf 5% mehr, da muss ich selber immer nur lachen und so in die Richtung hört sich das gerade an. Ich weiß ja nicht was ihr prozentual für ein Ergebnis gemacht ev. liegt das sogar unter den 2.5%

Na ja, das kommt auf die Firma und Branche an. Wenns MAs im mittleren Alter sind, okay.

Aber ich arbeite zum Beispiel in einer Bude wo viele Berufsanfänger sind, insbesondere im ersten Job. Da ist die Erwartungshaltung einfach komplett anders. Wenn die sich reinhängen, und das tun die, dann wollen sie mehr als nur Inflationsausgleich aussehen.

Insbesondere mit dem Wissen, dass 10-20% problemlos drin sind wenn man den AG wechselt. "Guck, ich liefere gute Arbeit und halte euch die Treue obwohl woanders +20% drin sind. Da will ich eigentlich Wertschätzung, sprich +5% mindestens - und nicht mal das gebt ihr mir? Ich fühl mich verarscht!"

Reale Denke in meinem Umfeld, und ich kanns voll verstehen.

Auf der anderen Seite kann man natürlich nicht mit 5% in einer IT Firma um sich werfen wenn der Gewinn nicht auch um ein paar Prozent wächst. Dann machste zwei, drei Mal eine Gehaltserhöhung in der Größenordnung für fast alle und die Firma macht Minus.
 
Im Schnitt sind bei mir in der Firma bei den Techies (bei den anderen Rollen hab ich kein Einblick) auch 5-6% Standard bei guter Entwicklung des Mitarbeiters. Top Performer erhalten eher 8-12%. Bei meiner letzten Beförderung zum Senior hab ich sogar 21% bekommen. Umkehrschluss war dann natürlich auch, dass ich vorher etwas zu wenig verdient hatte. Wie Clancy688 schon absolut richtig erwähnt hat, ist es halt einfach Fakt, dass man in der Branche jederzeit nen neuen Job mit 10-20% mehr Gehalt findet wenn man wechselt und es drauf anlegt.
 
Das kommt halt drauf an wie gut deine Firma zahlt. Wenn es nach Tarif ist, hast du vermutlich recht. Wenn es frei verhandelt wird und du beim Einstieg einfach was falsch gemacht hast, ist es halt super schwer hochzukommen und einfacher bei gleicher Position und Verantwortung in eine andere Firma zu wechseln.
 
Bei uns wird ein Standard Einstiegsgehalt für Berufsanfänger gezahlt. Nix mit Verhandlung.

Deine 5-6% finde ich schon krass. Wirklich jedes Jahr? Wie soll das denn auf Dauer funktionieren wenn die Guten sogar noch weitaus mehr kriegen?

Was für eine Branche ist das denn?
 
IT (allerdings intern bei einer großen Firma, also keine Beratung oder ähnliches). Habe gerade nochmal nachgerechnet, ich habe vor 6 Jahren angefangen und verdiene heute 50% mehr als damals. Es ist aber halt auch so, dass quasi von einem erwartet wird, dass man sich ständig weiterentwickelt und eine entsprechende Performance an den Tag legt. Somit finde ich regelmäßige Gehaltserhöhungen auch legitim. Wäre was anderes, wenn man jedes Jahr auf dem selben Level bleibt, das ist bei uns aber gar nicht gewünscht. Andersrum heißt das natürlich auch, dass man langfristig keine Zukunft hat, wenn man da nicht mitspielt.
 
Hm... +50% ist schon gut, ich bin jetzt bei +17% nach drei Jahren. Aber die Steine für ne Senior Position intern (Wir haben ne Fachlaufbahn neben der Führungslaufbahn) sind gelegt, wenn ich das packe könnten +50% in 6 Jahren bei der derzeitigen Progression gar nicht sooo utopisch sein.

Das mit weiterentwickeln... Hm, wir entwickeln halt für Automotive und da laufen die Projekte ewig lang. Eigentlich willst du Entwickler haben die nach 10 Jahren noch im selben Projekt sind. Ich glaub da ist persönliche Entwicklung eher was was die Leute aus Projekten rauszieht. ^^;
 
ich finde es kommt immer auf die firma an. bei der einen firma ist der schwierigkeitsgrad gering und man entwickelt sich gut weiter und bei der anderen firma dauert es erstmal 1-2 jahre oder länger bis man die komplexität und alle nötigen firmenprozesse mal verinnerlicht hat.

bei uns ist gehalt eigentlich nur durch ein neues aufgabengebiet neu verhandelbar. aber es gibt durch die IG Metall bayern eh geld.
 
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Jo, wenn man ne starke Gewerkschaft hat bekommt man ja mehr oder weniger safe seine Erhöhung. In allen anderen Branchen ist man halt auf sich selber gestellt.

*edit* Weiß nicht genau was du mit dem Schwierigkeitsgrad meinst. Ich glaube es liegt eher an der Philosophie wie die Firma ihre Mitarbeiter entwickeln will und wie bereit die Firma ist den Mitarbeitern Verantwortung zu übertragen. Denke nicht, dass das automatisch heißt, dass die Arbeit und die Prozesse dort einfacher als anderswo sind.
 
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ich meine das so: als vertreter von einem auto OEM im softwarebereich hatte ich ein einfaches leben. die zwei dienstleister ein bisschen rumscheuchen, sich um die fehlerbehebung kümmern usw.
jetzt bin ich bei einem zulieferer der in fast jedem auto vertreten ist mit bausätzen. du must dich intern abstimmen, mit zulieferern, kunden, dem OEM selbst... dann gibt es mal nicht genug bauteile, dann haben wir mal zu wenig fertigungskapazität, dann will der OEM aufeinmal geld einsparen und schmeißt die pläne um. dann wird ein zulieferer aus polen vom kunden genommen und dieser "hinterhof-zulieferer" liefert nicht und man hat einfach nur mal ein halbes jahr lang probleme.

in meiner jetzigen firma ist es einfach sehr komplex, da kann man erst mal mehr gehalt verlangen, wenn man alles einigermaßen im griff hat. diese "in 5 jahren 50% mehr verdienen" hängen also von vielen faktoren ab, das muss keine regel sein.
 
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Dass man keine Gehaltserhöhung fordern braucht bevor man Dinge im Griff hat und Erfolge vorweisen kann, das sollte klar sein. Von dem her ist dein Punkt sicherlich auch ein wichtiger Faktor, ja.
 
würde mal sagen, das die meisten mit ihren 50000€ + jobs relativ komplexe dinge machen. niemand wird wohl das geld bekommen für so abwechsreiche arbeiten wie diese hier :
Das Brötchenband - YouTube
 
Ich denke die Chance dass ein 50k+Job ein monotoner idiotejob ist, ist durchaus sehr gering. Natürlich gibts immer Ausnahmen.
 
Bandarbeiter verdienen je nach Branche teilweise ganz gut ;)

Deren netto kann bei Schichtarbeit ganz schnell einem 50-60k Jahresbrutto entsprechen.
 
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Das würde ich so nicht sagen, in der Automobilindustrie sollte der Facharbeiter bei Bandarbeit im Schichtmodell durchaus im Bereich 50k verdienen.

edit: @Mastergamer: :bigok:
 
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War klar, dass das Bandarbeiter Beispiel kommt :d Da wird die Kohle aber durch Schichtzulagen erarbeitet.
 
Eben, durch die Zulagen komme ich auch auf etwa 40 k brutto. Liegt aber bei mir aber nur daran, daß ich halt noch Frischling bin. Die nächste Gehaltsstufe kommt Ende nächsten Jahres und dann mal schauen, was die gdl bei der nächsten Tarifverhandlung rausholt. Aber abgesehen von der Kohle soviel Pausen/ Tätigkeitsunterbrechungen habe ich noch nie gemacht. Heute 10 Stunden Schicht aber nur etwas mehr als 6 Stunden Fahrzeit. Davon 30 Minuten als Pause abgezogen.
 
Versteh ich ehrlich gesagt so nicht, jeder hat doch sein Gehalt ein Stück weit selbst bestimmt verhandelt oder einfach nur akzeptiert, aus welchem Beweggrund muss die Firma dann jedes Jahr dem Lohn nochmal erhöhen, Inflationausgleich ok aber da liegt ihr drüber also heißt das ja euer Wohlstand mehr sich, wo ist also dein Problem. Ich hab nen Haufen Kollegen die glauben auch sie hätten bei gleicher Tätigkeit jährlich Anspruch auf 5% mehr, da muss ich selber immer nur lachen und so in die Richtung hört sich das gerade an. Ich weiß ja nicht was ihr prozentual für ein Ergebnis gemacht ev. liegt das sogar unter den 2.5%

Ich verstehe deinen Punkt, und grundsätzlich bin ich bei dir, bei uns ist die Situation halt eine andere:

Ja, jeder hat seinen Lohn selbst ausgehandelt, unsere Vorgesetzten haben das nochmal in Absprache angeglichen und bestätigt. Am Ende hat das Management auf der Ebene darüber entschieden und niemand bekam das ausgehandelte Gehalt. Da liegt der Hase im Pfeffer. Das ist jetzt der ... wie vielte Wortbruch? Ich habe aufgehört zu zählen.
Mein Team hat sich im letzten Jahr super entwickelt, wir haben ein Projekt was bei den Kunden intern schon abgeschossen war noch gerettet, im Unternehmen und auch gegenüber Kunden haben wir mittlerweile eine Vorzeigerolle eingenommen, und dadurch dass wir in die nächste Phase starten haben die meisten der Teammitglieder seit Jahresanfang einen größeren Verantwortungsbereich.

Hm... +50% ist schon gut, ich bin jetzt bei +17% nach drei Jahren. Aber die Steine für ne Senior Position intern (Wir haben ne Fachlaufbahn neben der Führungslaufbahn) sind gelegt, wenn ich das packe könnten +50% in 6 Jahren bei der derzeitigen Progression gar nicht sooo utopisch sein.

Das mit weiterentwickeln... Hm, wir entwickeln halt für Automotive und da laufen die Projekte ewig lang. Eigentlich willst du Entwickler haben die nach 10 Jahren noch im selben Projekt sind. Ich glaub da ist persönliche Entwicklung eher was was die Leute aus Projekten rauszieht. ^^;

Etwas über 50% hab ich seit meinem Einstiegsgehalt mittlerweile auch, allerdings nach etwas über 7 Jahren Berufserfahrung und Senior-Entwickler bin ich schon. Gerade am Anfang sind die Steigerungen noch größer weil man sich stärker entwickelt, danach eher weniger. Da ist auch beim AG-Wechsel am Anfang mehr drin als später. Bei uns haben jetzt auch einige Kollegen den AG gewechselt für 10% mehr aber mit festgeschriebener Nullrunde die nächsten beiden Jahre. Ob sich das dann unterm Strich wirklich lohnt?
Nachdem ich ja in der gleichen Branche bin sieht's bei uns ja sehr ähnlich aus; Bei uns gehen die Leute meistens weil ihr Leben sie zurück in die Heimat oder zum Partner zieht, sie Master/Doktorarbeit machen wollen oder ihren Lebensmittelpunkt aus anderen Gründen verlagern wollen. Auch wieder persönliche Entwicklung ;)

ich meine das so: als vertreter von einem auto OEM im softwarebereich hatte ich ein einfaches leben. die zwei dienstleister ein bisschen rumscheuchen, sich um die fehlerbehebung kümmern usw.

Da muss ich einen unserer Kunden denken, wo einer der Projektmitarbeiter so unsichtbar ist dass man sich manchmal fragt was der den ganzen Tag so macht. Der Begriff "Powerpoint-Ingenieur" ist da schon übertrieben, denn da passiert nicht mal das. Die Menge an Leuten, die die Woche in Terminen sitzen ohne zu irgendeinem auch nur was beizutragen ist enorm.


ich sag nur bandstillstand weil zu viel bier :d

Klingt nach dem was man sich über Porsche erzählt...


Eben, durch die Zulagen komme ich auch auf etwa 40 k brutto. Liegt aber bei mir aber nur daran, daß ich halt noch Frischling bin. Die nächste Gehaltsstufe kommt Ende nächsten Jahres und dann mal schauen, was die gdl bei der nächsten Tarifverhandlung rausholt. Aber abgesehen von der Kohle soviel Pausen/ Tätigkeitsunterbrechungen habe ich noch nie gemacht. Heute 10 Stunden Schicht aber nur etwas mehr als 6 Stunden Fahrzeit. Davon 30 Minuten als Pause abgezogen.

Ein früherer Kollege meinte, wenn er genug vom Entwickeln hat macht er halt nen Campingplatz auf. Hat er auch gemacht. Mein Plan B ist dann wahrscheinlich Lokführer :d
 
:hust:
lockführer wäre mir zu langweilig ehrlich gesagt. das würde nicht gut ausgehen mit smartphone und musik und schlafen und ohne kaffee....
 
ich rede von 50.000€ OHNE zulagen in irgendeiner art und weise. entspricht grob ~25€/std als normaler satz. soviel zahlt ein chef normal nur an leute, die auch irgendwas können. noch zahlt die industrie gut. aber das wird auch immer weniger. immer mehr leihis in den autobuden usw...
habe lang in flensburg gelebt. nach den studium war ich 1,5mon hartz (letzter job war zu lange weg, so das es kein alg1 gab) und kam gleich zum 4wöchtigen hartz kurs. dort waren leute, die haben vorher hinter der grenze in dänemark 20€ stunde verdient als hilfskraft. haben dort handys von motorola zusammen geballert (vor rund 10jahren). es waren durch die bank weg ungelernte und hatten fürstlich verdient. haben in flensburg gelebt wie die "bonzen" und plötzlich macht das werk zu. und nun sollten sie für 7-8euro arbeiten gehen, womit sie natürlich niemals die raten für ihre teuren geschichten bezahlen konnten (häuser, dicke autos usw). dementsprechend unmotiviert waren die leute auch, die auf einmal für 30-40% ihres alten verdienstes schlechtere jobs machen sollten.
unterqualifiziert bezahlt werden ist scheisse, aber noch schlimmer ist überqualifiziert bezahlt werden. klingt erstmal toll, wenn man gutes geld bekommt obwohl man nichts kann. aber wenn dann irgendwann zahltag ist, wirds ganz ganz schlimm.
 
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rund 70km nördlich von hamburg.

gemeinden: vermieter und co: wir sind so supernah an hamburg, da muss die miete/grundstückspreis usw: höher sein
firmen: wir sind so weit weg von hamburg, wir können nur hungerlöähne zahlen
industrie: ..... (gibts nicht)
einkaufszentren usw: zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz (ausgestorben, keine kaufkraft vorhanden und die geld haben, kaufen woanders)
hvv (hamburger verkehrsbetriebe, quasi die "gratiskarte, um nach hamburg mit der bahn zu kommen) wird seit etlichen jahren von unserer politik abgelehnt.
autobahn: die A20, welche den Süden des Bundeslandes miteinander verbinden würde, wird seit etlichen jahren wegen paar vögeln aufgehalten. es ist quasi wie zum feierabendverkehr zwischen stuttgart - münchen, wenn man in schleswig holstein von der nord zur ostsee will. es ist zwar alles nahezu leer, aber es sind bessere feldwege, auf denen man fährt und dauert wahrscheinlich sogar länger als auf nen 30km stau... dies sollte die A20 retten und die wirtschaft ankurbeln, aber paar vieher sind halt wichtiger.

ich selber beschwer mich nicht. das ist einfach nur die lage hier.
 
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Also wenn es um 50k brutto ohne irgendwelche Spirenzchen oder Zulagen geht, ist der ÖD ja wieder attraktiv.
irgendwer sagte neulich, dass bei einer aktuellen Umfrage rund 40% der Absolventen den ÖD interessant fänden.
Ich liege jetzt bei etwa 50k und kann nach 39h/Woche den Stift fallen lassen und gehen. keine Schichten, keine Wochenendarbeit..
 
Ich fange im Februar mit der ersten Stelle nachm Studium an (Zusage jetzt schon, obwohl Abschluss erst im November/Dezember ist) und verdiene 52,4k Jahres-Brutto bei 40h + Zuschläge für Dienste, Bereitschaft etc. - im tiefsten Ostsachen - dem Ärztemangel sei dank :d

Aber ich find die Gehaltsverteilung hier echt schon krass, hier scheinen wirklich viele sehr gut verdienende zu sein, weit weg vom Schnitt.
 
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Das würde ich so nicht sagen, in der Automobilindustrie sollte der Facharbeiter bei Bandarbeit im Schichtmodell durchaus im Bereich 50k verdienen.

edit: @Mastergamer: :bigok:
Aber nur wenn er das Glück hat, ein Stamm Mitarbeiter zu sein. Ansonsten verdient man vielleicht ein Drittel. Außerdem sind die Mitarbeiter am Montageband ja nur ein ganz geringer %- Satz der Beschäftigten in der Autoindustrie, alle anderen Tätigkeiten wurden schon lange per Werkvertrag ausgegliedert. Da ist vielleicht noch der Vorarbeiter ein Festangestellter aber mehr auch nicht. Die viel besprochenen Zulagen (ausgenommen gesetzlich geregelt) gibt es meist auch nur für Festangestellte, da diese über Betriebsvereinbarungen geregelt sind und somit auch nicht für Leiharbeiter gelten. Aufstocken mit Hartz IV ist angesagt.

Staatliche subventionierte Ausbeutung halt. ;) Die Industrie fährt fette Gewinne ein und die Politik kann gesunkene Arbeitslosenzahlen präsentieren.


Unser Betriebsrat konnte zum Glück durchsetzen dass es keine Werkverträge geben wird, Leiharbeiter werden gleich bezahlt, nur bei den Zulagen wie Prämie (1x pro Jahr um die 3.000€) und Wochenend/Feiertagsarbeit (Leiharbeiter bekommt für Sonn/Feiertag 100% Zuschlag, Festangestellter bekommt 200% Zuschlag) sind die Leiharbeiter noch benachteiligt.
 
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